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	<title>Keltische Knochen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:03:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keltische_Knochen&amp;diff=2241500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Clemens Dulcis: Normdaten: GND, VIAF; Kategorie:Novelle (als solche wertet sie auch der GND-Eintrag); Link auf Novelle</title>
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		<updated>2025-02-21T00:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten: GND, VIAF; Kategorie:Novelle (als solche wertet sie auch der GND-Eintrag); Link auf Novelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hallstätter-See.jpg|mini|Blick vom Rudolfsturm auf Hallstatt und den [[Hallstätter See]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keltische Knochen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Novelle]]&amp;lt;ref&amp;gt;von Studnitz, S. 310, Eintrag 25&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Wilhelm Raabe]], die im Frühjahr 1864&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 474 oben&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand und im selben Jahr in [[Westermanns Monatshefte|Westermann’s illustrirten Monats-Heften]] erschien. Die Buchausgabe brachte [[Eduard Hallberger|Hallberger]] in Stuttgart innerhalb der Sammlung „Der Regenbogen“ 1869 heraus. Zu Raabes Lebzeiten erschienen 1871, 1896, 1901 und 1905 Nachauflagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 478&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch zweier norddeutscher [[Ur- und Frühgeschichte|Wissenschaftler]], den Österreichern museale&amp;lt;!--233,7--&amp;gt; Kostbarkeiten aus der [[Kelten]]zeit zu stehlen, scheitert in dieser Groteske&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann, S. 52, 8. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Streitsucht der beiden wohl situierten Diebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Versteckte Kommentare beziehen sich stets auf die verwendete Ausgabe (Seite,(Zeile)), ggf. durch Semikolon getrennt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1859&amp;lt;!--210,1--&amp;gt; bereist der Erzähler, ein jüngerer&amp;lt;!--227,5--&amp;gt; deutscher Tourist, Österreich. Der Krieg zwischen Italien und Österreich in der [[Schlacht von Magenta|Lombardei]]&amp;lt;!--485,4--&amp;gt; lässt einen Abstecher nach Oberitalien als riskant erscheinen. Der Erzähler bleibt in Österreich. Von Wien aus sucht er über [[Bad Ischl|Ischl]] und [[Laufen (Salzach)|Laufen]] [[Hallstatt]] auf. Während dieser Reise macht er die Bekanntschaft dreier Landsmänner. Der Dichter Krautworst aus Hannover, er nennt sich Roderich von der Leine, gewinnt selbst dem Tag und Nacht strömenden Regen in Hallstatt „schauderhaftige Verse“&amp;lt;!--218,1--&amp;gt; ab. Diese erbärmliche Lyrik&amp;lt;!--216-221--&amp;gt; wird von Herrn Zuckriegel, [[Prosektor]]&amp;lt;!--202,16u--&amp;gt; an einer kleinen norddeutschen Universität, schonungslos verlacht. Zuckriegel lässt keine Gelegenheit aus, sich mit dem Hotelpersonal und seinen drei deutschen Mitreisenden anzulegen. In Herrn Steinbüchse&amp;lt;!--213 mitte--&amp;gt;, Professor der Altertumskunde aus Berlin, hat Zuckriegel einen ebenbürtigen Streithahn gefunden. Der nervenschwache Dichter&amp;lt;!--230,2u--&amp;gt; Krautworst kann die erbitterten stundenlangen Auseinandersetzungen der zwei Gelehrten bald nicht mehr ertragen. Dabei vereint doch die hartnäckigen Zänker ein Ziel. Beide wollen aus dem Museum [[Rudolfsturm]] – hoch über Hallstatt gelegen – [[Hallstattzeit#Der namengebende Fundort|Altertümer]] stehlen. Die Schätze sollen nach Norddeutschland verbracht werden. Während Steinbüchse auf [[Grabbeigabe#Eisenzeit|Grabbeigaben]] aus ist, will Zuckriegel keltische Gebeine entwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler nimmt an der [[Osteologie|osteologischen]]&amp;lt;!--233,6u--&amp;gt; Exkursion der beiden gewissenlosen Gelehrten teil und erklärt sich sogar zur Beihilfe bereit. Der junge Mann soll die allerliebste Türhüterin&amp;lt;!--234,13u--&amp;gt; im Museum mit einem langen Kuss ablenken. Dazu kommt es nicht. Die zwei unbeherrschten akademischen Raubgenossen&amp;lt;!--231,5--&amp;gt; können den passenden Moment nicht abwarten und fallen bei erstbester Gelegenheit über die Schätze aus der [[Eisenzeit]] her. In der Hitze des Gefechts stiehlt aber Steinbüchse die Knochen und Zuckriegel die Grabbeigaben. Die „wissenschaftlichen Leichenräuber“&amp;lt;!--236,13u--&amp;gt; flüchten schwer bepackt. Die junge Wächterin schreit Hilfe herbei&amp;lt;!--236u--&amp;gt;. Der Erzähler wird als „verdächtiger Spießgesell“&amp;lt;!--237 mitte--&amp;gt; der zwei Diebe festgehalten. Ortskundige Österreicher nehmen schnurstracks die Verfolgung der zwei talwärts stürmenden deutschen Räuber auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbüchse wirft auf der Flucht eines der Beutestücke weg. Zuckriegel kann es nicht fassen. Dieser „niederträchtige Berliner“&amp;lt;!--239,16u--&amp;gt; entledigt sich „seines“ keltischen Schädels. Wutentbrannt zieht Zuckriegel gleich. Ein Schwert&amp;lt;!--237,1--&amp;gt;, so ein „albernes Käsemesser“, fliegt ins Gebüsch am Fluchtweg. So folgt Revanche auf Revanche. Die zwei Akademiker kommen mit leeren Händen unten in Hallstatt an. Der Inspektor oben im Museum ist zufrieden. Jedes gestohlene Stück wurde ihm von den flinken Verfolgern zurückgebracht. In Ruhe kann er seinen Kelten wieder zusammenflicken&amp;lt;!--238 mitte--&amp;gt; und lässt den Erzähler laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Raabe habe Erlebnisse einer Bildungsreise aus dem Jahr 1859 verarbeitet. Das prähistorische Gräberfeld, Bestandteil der Hallstatt-Kultur, sei erst nach 1864 ausreichend wissenschaftlich beschrieben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 474–476&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fuld, S. 134 oben&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Figur des Dichters Krautworst verspotte Raabe die eigene „überwundene lyrische Periode“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fuld, S. 196, 15. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyen nennt zwei Besprechungen. Zum Beispiel geht Heinrich Blume 1936&amp;lt;ref&amp;gt;Meyen S. 357, Eintrag 3017&amp;lt;/ref&amp;gt; auf die Reiselektüre Zuckriegels ein: „&amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Christian Avé-Lallemant|Avé-Lallemant]]: Das deutsche Gaunertum&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Regenbogen. Sieben Erzählungen von Wilhelm Raabe.&amp;#039;&amp;#039; Hallberger, Stuttgart 1869. Bd. 1 enthält &amp;#039;&amp;#039;Die Hämelschen Kinder. Else von der Tanne. Keltische Knochen. [[Sankt Thomas (Novelle)|Sankt Thomas]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendete Ausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Keltische Knochen&amp;#039;&amp;#039;. S. 199–240. Mit einem Anhang, verfasst von [[Karl Hoppe (Germanist)|Karl Hoppe]]  und Hans Plischke, S. 474–487 in Karl Hoppe (Bearb.), Hans Oppermann (Bearb.), Hans Plischke (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen. [[Das letzte Recht]]. [[Eine Grabrede aus dem Jahre 1609]]. [[Holunderblüte (Novelle)|Holunderblüte]]. [[Die Hämelschen Kinder]]. [[Else von der Tanne]]. Keltische Knochen. [[Drei Federn]]. &amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1974. Bd. 9.1&amp;lt;ref group=A name=A1 /&amp;gt; (2. Aufl., besorgt von Karl Hoppe und Rosemarie Schillemeit), ISBN 3-525-20118-4 in Hoppe (Hrsg.), Jost Schillemeit (Hrsg.), Hans Oppermann (Hrsg.), Kurt Schreinert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1970 (Aufl. 1988), ISBN 3-499-50165-1 (rowohlts monographien)&lt;br /&gt;
* [[Fritz Meyen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; 438 Seiten. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1973 (2. Aufl.). Ergänzungsbd. 1, ISBN 3-525-20144-3 in Karl Hoppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde.&lt;br /&gt;
* [[Cecilia von Studnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Schriftsteller. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 346 Seiten. Droste Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0778-6&lt;br /&gt;
* [[Werner Fuld]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 383 Seiten. Hanser, München 1993 (Ausgabe dtv im Juli 2006), ISBN 3-423-34324-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Weblinks ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=A&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A1&amp;gt;Band 9.1 enthält auf Seite 232, 12. Z.v.o., einen Druckfehler.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Wilhelm Raabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1112349227|LCCN=|NDL=|VIAF=6814147270522235700009}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Wilhelm Raabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Clemens Dulcis</name></author>
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