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	<title>Keltendorf Mitterkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T22:12:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Keltendorf Mitterkirchen&lt;br /&gt;
| Bild             = [[File:Landes wla bfkuu denkmayr 0210 (35345575462).jpg|250px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Keltendorf Mitterkirchen&lt;br /&gt;
| Ort              = [[Mitterkirchen im Machland]]&lt;br /&gt;
| Art              = Freilichtmuseum&lt;br /&gt;
| Architekt        = [[Manfred Pertlwieser]]&lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 1991 | Besucheranzahl   = 20.000&lt;br /&gt;
| Betreiber        = Marktgemeinde Mitterkirchen im Machland&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.keltendorf-mitterkirchen.at/ Keltendorf Mitterkirchen]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das [[Freilichtmuseum]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keltendorf Mitterkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines von mehreren in [[Europa]] errichteten [[Keltendorf|Keltendörfern]], das die Rekonstruktion einer [[Keltische Völker|keltischen]] [[Siedlung]] aus der [[Hallstattzeit]] (800 bis 450 vor Christus) darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Keltendorf befindet sich in der Ortschaft Lehen in der Gemeinde [[Mitterkirchen im Machland]] im [[Bezirk Perg]] in [[Oberösterreich]], wo 1980 bis 1990 bedeutsame historische [[Befund (Archäologie)|Funde]], unter anderem eines [[Wagengrab]]es, gemacht und archäologische [[Ausgrabung]]en vorgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Beschlussfassung zur Errichtung eines Freilichtmuseums&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Asanger: &amp;#039;&amp;#039;Mitterkirchen. Ein historisches Porträt der Machlandgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Marktgemeinde Mitterkirchen im Machland (Hrsg.), Linz 1999, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte durch den Mitterkirchner Gemeinderat am 15. Dezember 1988 und die Ortsplanerin Helga Lassy wurde mit der Umsetzung betraut. Neben der Infrastruktur wie Zufahrtsstraße und Parkplätze wurde zunächst ein begehbares [[Hügelgrab]] zur Veranschaulichung des keltischen [[Begräbnisstätte|Begräbnisrituals]] rekonstruiert, mit einer Nachbildung des [[Mitterkirchner Prunkwagen]]s ausgestattet sowie ein erstes hallstattzeitliches [[Gehöft]] nach Detailplänen des Archäologen [[Manfred Pertlwieser]] errichtet, dem auch die Gesamtkonzeption oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Keltendorf wurde bis ins letzte Detail nachprüfbar genauso nachgebaut, wie es ursprünglich entstanden war. Als Glücksfall stellte sich die Beschäftigung [[Rumänien|rumänisch]]stämmiger Personen heraus, die in ihrer Heimat noch unter relativ einfachen Voraussetzungen gearbeitet hatten. Wie vor 2700 Jahren durften weder Schrauben noch Nägel oder andere technische Hilfsmittel verwendet werden. Die Häuser wurden mit ausgewähltem altem handgehacktem Holz aufgebaut, wofür zwanzig alte [[Scheune|Holzstadeln]] aus der Umgebung angekauft wurden. Auch alle Tische und Bänke wurden nach uralter Handwerkstradition angefertigt. Sämtliche Holzverbindungen wurden durch Einzapfen und handgehackte [[Dübel|Holzdübel]] hergestellt. Das Schilf für die Dächer wurde im Burgenland gekauft, das Stroh von Bauern in Liebenau geerntet und zu Deckschab verarbeitet und von Handwerkern, die noch die Technik des Strohdeckens beherrschten, verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christa Mössmer, Michael Mössmer |Titel=Lebendige Geschichte |Sammelwerk=Österreich Journal |Band=33 |Ort= |Datum=2005-06-01 |Seiten=47ff. |Online=http://www.oe-journal.at/Aktuelles/Magazin/033_010605_Lt_300dpi_6815kb.pdf |KBytes=6800 |Kommentar=Im oberösterreichischen Mitterkirchen ist im Laufe von 15 Jahren in mühevoller Kleinarbeit ein Keltendorf entstanden, das ausschließlich nach 2700 Jahre alter Handwerkstradition gebaut wurde}} {{Toter Link |url=http://www.oe-journal.at/Aktuelles/Magazin/033_010605_Lt_300dpi_6815kb.pdf |date=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Teileröffnung 1991 wurden in den Folgejahren weitere Objekte errichtet, sodass nunmehr 20 Gebäude besichtigt werden können. In verschiedenen Werkstätten kann die urzeitliche Handwerkstechnik der Vorfahren von den Besuchern nachvollzogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.keltendorf-mitterkirchen.at/Keltendorf/Ueber_uns/Entstehung |titel=Entstehung |werk=keltendorf-mitterkirchen.at |datum= |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Novität im Museumsbetrieb waren die angebotenen Workshops, die von den Besuchern in hohem Maße angenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum wurde vom [[Donauhochwasser 2002]] zerstört und anschließend wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kostbares aus Gräbern – Leben und Tod im hallstattzeitlichen Mitterkirchen&amp;#039;&amp;#039; bestand von Mai bis Oktober 2010 im Rahmen der grenzübergreifenden Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Donau. Fluch &amp;amp; Segen&amp;#039;&amp;#039; die Möglichkeit, einen Teil der Exponate der seinerzeitigen Ausgrabungen im Keltendorf Mitterkirchen zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt Medionemeton bewarb sich die Gemeinde Mitterkirchen als Standort für die [[Oberösterreichische Landesausstellung]] 2020, wurde jedoch abgelehnt. Die Beschreibung des von [[Raimund Karl]] ([[University of Wales]], [[Bangor (Wales)|Bangor]]) entwickelten Projekts wurde veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bangor.ac.uk/history/research/archaeology/medionemeton.php.en |wayback=20101108085408 |text=Medionemeton |archiv-bot=2019-04-22 18:28:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Keltendorf liegt linksseitig der Flüsse [[Naarn (Fluss)|Naarn]] und [[Donau]] auf einer leicht erhöhten Geländetrasse, sodass es früher relativ gut vor Überschwemmungen geschützt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum liegt unmittelbar am [[Donauradweg]] und am [[Donausteig]]. Durchschnittlich sind jährlich 20.000 Besucher zu verzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.ooe.gv.at/cps/rde/xbcr/SID-6D2F335D-BAF25F61/ooe/Mitterkirchen_Machland_Pruefbericht.pdf |text=Prüfbericht 2009 des Landes OÖ., S. 24. |archivebot=2019-04-22 18:28:52 InternetArchiveBot}} (PDF; 134&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung der Funde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz Schlossmuseum - Mitterkirchen Schüsselhelm.jpg|mini|Schüsselhelm, gefunden in Mitterkirchen]]&lt;br /&gt;
Bei den Ausgrabungen in der Ortschaft Lehen in Mitterkirchen im Machland wurde zwischen 1980 und 1990 ein [[Hallstattzeit|hallstattzeitliches]] Gräberfeld mit fünfzig [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] und achtzig [[Bestattung|Bestattungen]] samt reichen Grabbeigaben, unter anderem 900 Gefäßen, freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Funden fanden zwei Ausstellungen des [[Oberösterreichische Landesmuseen|Oberösterreichischen Landesmuseums]] im [[Linzer Schloss#Schlossmuseum|Linzer Schlossmuseum]] statt. Im Jahr 1987 wurde ein Teil der Funde im Rahmen der Europalia in [[Belgien]] gezeigt, 2010 im Keltendorf selbst. Fundstücke von Mitterkirchen sind seither in der Regel nur im Schlossmuseum in [[Linz]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Mitterkirchen Keltendorf - Fürstengrab 1 Wagen.jpg&lt;br /&gt;
File:Landes wla bfkuu denkmayr 0211 (35345575042).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Freilichtmuseum Mitterkirchen.jpg&lt;br /&gt;
File:Mitterkirchen Keltendorf - Backhaus 4.jpg&lt;br /&gt;
File:Mitterkirchen Keltendorf - Brunnen.jpg&lt;br /&gt;
File:Landes wla bfkuu denkmayr 0213 (35345573742).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mitterkirchner Prunkwagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bronzehohlring aus der Hallstattzeit gefunden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühlviertler Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 1980.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Pertlwieser]]: &amp;#039;&amp;#039;Prunkwagen und Hügelgrab. Kultur der frühen Eisenzeit von Hallstatt bis Mitterkirchen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des OÖ. Landesmuseums.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge 13). Linz 1987, ISBN 3-900746-05-2.&lt;br /&gt;
* Manfred Pertlwieser: &amp;#039;&amp;#039;Das hallstattzeitliche Hügelgräberfeld von Mitterkirchen. Grabungsergebnisse 1981–1990.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über den 18. Historikertag in Linz.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Verbandes Österreichischer Geschichtsvereine. 27). Wien 1991, S. 29–31.&lt;br /&gt;
* [[Jutta Leskovar]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei Wagengräber im hallstattzeitlichen Gräberfeld von Mitterkirchen. Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, 1998.&lt;br /&gt;
* Museum des Monats August: &amp;#039;&amp;#039;Freilichtmuseum Keltendorf Mitterkirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;OÖ. Gemeindezeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2003, F. 9, S. 257.&lt;br /&gt;
* Franz Asanger: &amp;#039;&amp;#039;Freilichtmuseum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitterkirchen – Ein historisches Porträt der Machlandgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Marktgemeinde Mitterkirchen im Machland (Hrsg.), Linz 1999, S. 407ff.&lt;br /&gt;
* Josef Riesenberger: &amp;#039;&amp;#039;Mitterkirchen, Hallstattzeitliches Freilichtmuseum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat, Der Bezirk Perg.&amp;#039;&amp;#039; Verein zur Herausgabe eines Bezirksheimatbuches Perg – Gemeinden des Bezirkes Perg (Herausgeber), Linz 1995, S. 263ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Celtic Museum in Mitterkirchen im Machland}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=-MkjLWzsogI Keltendorf Mitterkirchen - youtube-Video eines Interviews mit dem Bürgermeister von Mitterkirchen von Live TV]&lt;br /&gt;
* [http://www.keltendorf-mitterkirchen.at/ Homepage Keltendorf Mitterkirchen]&lt;br /&gt;
* [http://www.keltendorf-mitterkirchen.at/site/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=53&amp;amp;Itemid=67 Homepage Keltendorf Mitterkirchen, Prunkwagen und Hügelgrab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/11/45|EW=14/43/37|type=landmark|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltenmuseum|Mitterkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freilichtmuseum in Österreich|Mitterkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftliches Bauwerk|Mitterkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Österreich|Mitterkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mitterkirchen im Machland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Bezirk Perg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallstattzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Mitterkirchen im Machland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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