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	<title>Kelsgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:26:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kelsgau&amp;diff=1876937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Namensherkunft */ Leerzeichen nach Komma, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-11-27T21:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensherkunft: &lt;/span&gt; Leerzeichen nach Komma, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kelsgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein im weiteren Umfeld des heutigen [[Landkreis Kelheim|Landkreises Kelheim]] gelegenes [[Mittelalter|frühmittelalterliches]] Herrschaftsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der „Chelesgau“, der zum [[Nordgau (Bayern)|„Nortgowe“]], dem etwaigen Vorläufer der heutigen [[Oberpfalz]] gehörte, wurde erstmals urkundlich in einem Diplom des Königs [[Ludwig der Fromme|Ludwig des Frommen]] vom 4. April 844 erwähnt, in welchem dieser dem [[Kloster Sankt Emmeram]] in [[Regensburg]] einige Orte in diesem Gau übergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;&amp;gt; Georg Rieger, Kelheimer Heimatbuch für die Stadt und den Landkreis Kelheim Seite 3, Hrsg. 1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herkunft des Namens „Kelsgau“ ist umstritten. [[Johannes Aventinus|Aventinus]] nimmt an, dass der Gau seinen Namen von dem Flüsschen [[Kelsbach (Alte Donau)|Kels]] erhalten habe, welches beim Markt [[Pförring]] in die [[Donau]] mündet und in dem nördlich davon nahe gelegenen Dorf Ettling entspringt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;/&amp;gt;. Pater Benedikt Werner, der letzte [[Abt]] des [[Kloster Weltenburg|Klosters Weltenburg]] vermutet, es sei wahrscheinlicher, der Name leite sich von dem Hauptort des Gaues, von [[Kelheim]], dem alten „Celeusum“ ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;/&amp;gt; Wissenschaftlich eindeutig belegt ist mittlerweile, dass es sich bei „Celeusum“ um den Namen des am Rande der Kelsbachsenke gelegenen [[Kastell Pförring|Römerkastell Pförring]] handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;/&amp;gt; Demnach könnte sich der Name vom römischen Kastell „Celeusum“ ableiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freilinger&amp;quot;&amp;gt; Hubert Freilinger, Historischer Atlas von Bayern, Heft 46, S. 10, Hrsg. Kommission für bayerische Landesgeschichte München, 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orientierung an römischen Anlagen ist auch bei anderen Gaubezeichnungen vorzufinden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Liste mittelalterlicher Gaue#A|Augstgau]] (von [[Augusta Vindelicum]]) oder dem [[Liste mittelalterlicher Gaue#K|Künzinggau]] (Quinzingouue von [[Römisches Militärlager|Quintana]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freilinger&amp;quot;/&amp;gt; Im Bereich des Kelsgau sind die bedeutenden keltischen [[Oppidum von Manching|Oppida Manching]] und [[Alkimoennis]] bei Kelheim gelegen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die hier in vorrömischer Zeit konzentriert großstädtisch lebende [[Kelten|keltische]] Bevölkerung namensgebend war. Ferner ist, unter Bezugnahme auf die topografischen Gegebenheiten des Gebietes, die Namensableitung aus dem althochdeutschen Begriff „chela“ (Kehle, Geländeeinschnitt, Schlucht) wahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt; Christoph Wagner, Die Befreiungshalle Kelheim, Seite 269, Verlag Schnell &amp;amp; Steiner GmbH, Regensburg 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kelsgau ist vermutlich zu den ältesten territorialen Organisationen zu rechnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freilinger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Herkunft des Namens unsicher ist, ist auch die geographische Ausdehnung des Gaues ungewiss. Legt man die, sich aus den verschiedenen Quellenangaben ergebende größte Ausdehnung zu Grunde, umfasste der Kelsgau den Bereich der Orte [[Mainburg]], [[Geisenfeld]] und [[Kösching]], einen Teil des [[Eichstätt]]er Landes sowie Teile der ehemaligen Landgerichtsbezirke [[Riedenburg]], [[Altmannstein]], [[Abensberg]], [[Kelheim]] und [[Burgstall Haidau|Haidau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freilinger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenten ==&lt;br /&gt;
Als Regenten im Kelsgau waren die „[[Diepoldinger-Rapotonen|Diepoldinger]]“ und der „[[Luitpold (Karantanien und Oberpannonien)|Schyre Luitpold]]“ bekannt, welcher beim Zug gegen die Ungarn im Jahre 907 in der [[Schlacht von Pressburg]] fiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rottler&amp;quot;&amp;gt; Adam Rottler Pfr. i.&amp;amp;nbsp;R., Abensberg im Wandel der Zeiten, Seite 12, Eigenverlag, Abensberg 1972&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm folgten um 1014 [[Otto I. von Scheyern]] sowie [[Otto II. von Scheyern]] († 1078) und andere [[Wittelsbach]]er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rottler&amp;quot;/&amp;gt; Schließlich residierte der erste bayerische Wittelsbacher Herzog [[Otto I. (Bayern)|Otto I.]] in der Stadt Kelheim, welche bis zur Ermordung seines Sohnes [[Ludwig der Kelheimer|Ludwig des Kelheimers]] im Jahre 1231 bayerische Residenzstadt blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rottler&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Niederbayerische Hefte, Heft 107, Kelsgausagen, Alfons Listl und Hanns Haller, Verlag Wolf, Hrsg. 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Kelheim)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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