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	<title>Kelpgans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:21:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kelpgans&amp;diff=1198806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: angepasst</title>
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		<updated>2026-04-18T04:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kelpgans&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chloephaga hybrida&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Juan Ignacio Molina|Molina]], 1782)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Chloephaga&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Halbgänse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Tadornini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anatinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Chloephaga hybrida 356092696 (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kelpgänse (Männchen links, Weibchen rechts)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chloephaga hybrida female.jpg|mini|Weibchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelp Goose SOARA.jpg|mini|Kelpgänse (Paar)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kelpgans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chloephaga hybrida&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tanggans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein Mitglied der Familie der [[Entenvögel]] (Anatidae), zu denen [[Enten]], [[Gänse]] und [[Schwäne]] gehören, und steht in der Tribus der Halbgänse ([[Tadornini]]). Sie ist eine kräftig gebaute, mittelgroße Gans. Auffällig und ungewöhnlich ist, dass das [[adult]]e Männchen ein vollständig weißes Körpergefieder aufweist. Die Weibchen ähneln dagegen eher den weiblichen [[Magellangans|Magellangänsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Kelpgänse erreichen eine Körperlänge von 55 bis 65&amp;amp;nbsp;Zentimetern.&amp;lt;ref&amp;gt;Kear, S. 415&amp;lt;/ref&amp;gt; Männchen zeigen ein weißes Gefieder mit schwarzem Schnabel, einen weißen Fleck um die Nasenöffnungen und gelbe Füße. Die Weibchen sind auf der Körperoberseite dunkelbraun gefärbt, haben einen weißen Ring um die Augen, graue Linien quer über die Brust und über die Flanken, rosa Schnäbel und ebenfalls gelbe Füße. Ihr Rücken ist braun, Bauch und Schwanz weiß. Die Oberseite der [[Flügel (Vogel)|Flügel]] der Weibchen ist weiß, die großen [[Flügel (Vogel)|Armdecken]] sind grün, die Handschwingen schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht geschlechtsreife Jungvögel ähneln weitgehend den Weibchen, haben jedoch eine weiße Stirn. Die Schwingen sind noch vollständig dunkel und die beim Weibchen so auffällige Querzeichnung ist bei den Jungvögeln deutlich weniger ausgeprägt. Männliche Jungvögel wechseln allmählich in das weiße Gefieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shirihai, S. 241&amp;quot;&amp;gt;Shirihai, S. 241&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihren Lebensraum sind Kelpgänse dadurch angepasst, dass sie für eine Halbgansart verhältnismäßig kurze Beine haben und die Füße scharfe Krallen aufweisen. Sie sind dadurch in der Lage, sich auch auf durch Algen glitschigem Gestein sicher fortzubewegen. Diese scharfen Krallen weisen bereits die Dunenküken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht vollständig ausgefärbte Männchen können mit den Männchen der [[Magellangans]] verwechselt werden, weil sie zeitweise ähnlich wie diese ein überwiegend weißes Gefieder mit einer quergestreiften Unterseite aufweisen. Magellangänse sind jedoch weniger kompakt gebaut und haben längere und vor allem schwärzliche Beine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shirihai, S. 241&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung, Lebensraum und Bestand ==&lt;br /&gt;
Kelpgänse leben im südlichen [[Chile]], an den Küsten [[Patagonien]]s, [[Feuerland]]s und auf den [[Falklandinseln]]. Ihr Brutareal liegt etwa zwischen der 50. und 42.&amp;amp;nbsp;südlichen Breite. Dort sind sie vor allem an felsigen Küsten zu finden, in der Nähe ihrer namensgebenden Hauptnahrung, die aus [[Braunalgen]] ([[Tangwald|Kelp]]) besteht. Weideflächen und kleinere Seen in Strandnähe werden nur sehr selten von den Kelpgänsen aufgesucht. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Steil- und Felsenküsten mit einem ausgeprägten [[Tidenhub]]. Während der Flut ruhen die Gänse am Ufer. Bei Ebbe suchen sie die ausgedehnten Kelpfelder auf, die mit dem zurücklaufenden Wasser freigelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan gibt es weltweit etwa 15.000&amp;amp;nbsp;Brutpaare. Die Art gilt als nicht gefährdet. Kelpgänse leben an ausgesprochen unwirtlichen Küstengebieten, wo sie verhältnismäßig selten Kontakt mit dem Menschen haben. Ihr Lebensraum unterliegt wegen seiner Unwirtlichkeit auch keiner Veränderung durch den Menschen. Anders als die [[Magellangans]] wird die Kelpgans auch nicht als Nahrungskonkurrent von Haustieren gesehen. Sie ist auch keinem Jagddruck ausgesetzt, da das Fleisch als wenig schmackhaft und auch die Eier als unangenehm schmeckend empfunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kear, S. 416&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Kelpgänse sind überwiegend paarweise oder in kleinen Familientrupps zu beobachten. Lediglich nichtbrütende und [[Mauser (Vögel)|mausernde]] Vögel bilden auch größere Trupps, die bis zu 50&amp;amp;nbsp;Tiere umfassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungszeit der Kelpgänse fällt in den Sommer der südlichen Halbkugel, die Eiablage in den Zeitraum Oktober bis November. Die Nester befinden sich in der Regel direkt in Küstennähe und werden meist unmittelbar an der Abbruchkante der Steilküste angelegt. Kelpgänse legen in der Regel 2 bis 7&amp;amp;nbsp;Eier, bevorzugt in hohem Gras versteckt, um sie vor Prädatoren zu verbergen. Die Nistmulde ist mit Daunen ausgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wood, S: 78&amp;lt;/ref&amp;gt; Es brütet nur das Weibchen. Das Männchen hält sich in der Nähe des Nestes auf. Nach etwa einem Monat Brutzeit schlüpfen die jungen Gänse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kelpgänse ernähren sich vor allem von Wasserpflanzen (u.&amp;amp;nbsp;a. Kelp) und speziell von Algen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Meersalat|Ulva]]&amp;#039;&amp;#039;. Um diese Nahrung stets vorzufinden, werden auch Wanderungen entlang der Küste von [[Südamerika]] unternommen. Kelpgänse fressen außerdem Gras und während des Herbstes auch Beeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Systematik ==&lt;br /&gt;
Es werden zwei Unterarten unterschieden. Die Nominatform &amp;#039;&amp;#039;Chloephaga hybrida hybrida&amp;#039;&amp;#039; kommt in Südamerika vor. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;Cloephaga hybrida malvinarum&amp;#039;&amp;#039; ist in ihrer Verbreitung auf die Falklandinseln begrenzt. Die Männchen der beiden Unterarten sind sich sehr ähnlich. Die Weibchen der auf den Falklandinseln beheimateten Unterart haben jedoch eine breitere und auffällig weißere Brust. Auch die Zeichnung an den Flanken ist heller.&amp;lt;ref&amp;gt;Shirihai, S. 242&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philatelie ==&lt;br /&gt;
Auf den [[Falklandinseln]] und in [[Argentinien]] gibt es Poststempel, die die Kelpgans abbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Janet Kear]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ducks, Geese and Swans.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2005, ISBN 0-19-854645-9.&lt;br /&gt;
* Hartmut Kolbe; &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Ulmer Verlag 1999, ISBN 3-8001-7442-1&lt;br /&gt;
* [[Hadoram Shirihai]]: &amp;#039;&amp;#039;A Complete Guide to Antarctic Wildlife. The Birds and Marine Mammals of the Antarctic Continent and Southern Ocean.&amp;#039;&amp;#039; Alula Press, Degerby 2002, ISBN 951-98947-0-5.&lt;br /&gt;
* Robin und Anne Woods: &amp;#039;&amp;#039;Atlas of Breeding Birds of the Falkland Islands&amp;#039;&amp;#039;, Anthony Nelson, Shorpshire 1997, ISBN 0-904614-60-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2025.2|ID=22679978|ScientificName=Chloephaga hybrida|YearAssessed=2025|Assessor=BirdLife International|Download=2025-12-04}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=4270502FCED82CF7|ScientificName=Chloephaga hybrida|CommonName=Kelpgans}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= kelgoo1 |Name= Kelpgans (&amp;#039;&amp;#039;Chloephaga hybrida&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Chloephaga-hybrida|ScientificName=Chloephaga hybrida|Name=Kelpgans}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=1048514|Name=Kelp Goose|Wissenschaftlich=Chloephaga hybrida}}&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbgänse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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