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	<title>Keloid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:52:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keloid&amp;diff=141994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 3 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert; 1 Link nach archive.org geprüft</title>
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		<updated>2026-03-28T06:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert; 1 Link nach archive.org geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = L91.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Keloid&amp;lt;br /&amp;gt;Hypertrophe Narbe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = EE60.0&lt;br /&gt;
| Data-01 = Keloid&lt;br /&gt;
| Code-02 = EE60.00&lt;br /&gt;
| Data-02 = Ohrläppchenkeloid&lt;br /&gt;
| Code-03 = EL50.0&lt;br /&gt;
| Data-03 = Keloidale Operationsnarbe&lt;br /&gt;
| Code-04 = EE60.0Y&lt;br /&gt;
| Data-04 = Sonstiges näher bezeichnetes Keloid&lt;br /&gt;
| Code-05 = EE60.0Z&lt;br /&gt;
| Data-05 = Keloid, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keloid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein durch überschießendes Wachstum von [[Fibroblast]]en entstehender, das [[Haut]]niveau überragender [[gutartiger Tumor]], der nach Verletzungen (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Narbenkeloid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder Narbengeschwulst), Operationen oder auch spontan auftreten kann und als ein gestörter Heilungsprozess anzusehen ist. Menschen dunkler Hautfarbe sind häufiger betroffen als hellhäutige. Den Prozess zur Bildung von Keloiden bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keloidose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Keloid unterschieden wird die [[hypertrophe Narbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenese ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Keloid.jpg|mini|Keloid aus einer Operationswunde heraus entstanden (ca. 1 Jahr nach der OP)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbrennungsnarbe keloid1.jpg|mini|Massive Keloidbildung einer Verbrennungsnarbe]]&lt;br /&gt;
Die Ursache der Keloidbildung ist noch nicht komplett erforscht, aber eine genetische Disposition ist sicher. Die Aktivität der Fibroblasten wird unter anderem durch [[Zytokine|Wachstumsfaktoren]] aus [[Entzündung]]szellen und aus [[Haut (Säugetiere)|epidermalen]] [[Keratinozyten]] beeinflusst. Durch ein gestörtes Zusammenspiel dieser Faktoren wird offenbar das Gleichgewicht zwischen Synthese und Abbau des dermalen [[Kollagen]]s verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Hypertrophe Narbe|hypertrophen Narbe]] kann sich das Keloid über die ursprüngliche Verletzung hinaus auf unbeschädigte Haut ausdehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Das Keloid stellt sich dar als wulstförmig über das Hautniveau erhabene Gewebswucherung. Die Farbe kann von zartrosa bis tiefrot variieren; die Konsistenz ist hart-elastisch bis hart. Bevorzugte Lokalisationen sind Brust, Rücken und Schulterpartie. Normalerweise bestehen bis auf die ästhetische Beeinträchtigung keine Beschwerden, gelegentlich können [[Juckreiz]], Berührungsempfindlichkeit und [[Dysästhesie]]n auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Therapie von Keloiden ist schwierig, so dass häufig mehrere Therapieansätze versucht werden, um ein befriedigendes Ergebnis zu erreichen. Nur für wenige Verfahren liegen breit abgesicherte klinische Ergebnisse vor. Die Therapiebereitschaft des Patienten ist stark abhängig vom Leidensdruck, in der Regel dem Maß der ästhetischen Beeinträchtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chirurgische Therapie ===&lt;br /&gt;
Die alleinige [[Exzision]] eines Keloids mit primärem Wundverschluss ist als Methode überholt, da es im Narbenbereich zu erneuter Keloidbildung kommt. Die OP wird deshalb mit einer Nachbehandlung (z.&amp;amp;nbsp;B. Injektion von [[Corticosteroid]]en oder [[Interferon]]en) kombiniert, die das [[Rezidiv]] verhindern soll. Weitere Methoden stellen [[Zellkultur|Gewebetransplantationen]] von Keratinozyten oder die Verwendung von [[Spalthaut]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine medikamentöse Therapie ===&lt;br /&gt;
Eine allgemeine medikamentöse Therapie ist noch nicht bekannt. Aber japanische Forscher berichteten darüber, dass bei Patienten, die ein [[Antimykotikum]] ([[Itraconazol]]) zur Behandlung von Pilzinfektionen bekamen, nebenbei eine dramatische Besserung der Keloidnarben zu beobachten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first1=Emi |last1=Okada |first2=Yu |last2=Maruyama |date=2007 |title=Are Keloids and Hypertrophic Scars Caused by Fungal Infection? |journal=Plastic and Reconstructive Surgery |volume=120 |issue=3 |pages=814–5 |doi=10.1097/01.prs.0000278813.23244.3f |pmid=17700144 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lokale medikamentöse Therapie ===&lt;br /&gt;
Die lokale [[Läsion|intraläsionale]] Einspritzung von Corticosteroiden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Triamcinolon]]) ist die verbreitetste Methode zur Therapie von Keloiden. Die Wirkung beruht auf einer Reduzierung der Kollagenproduktion in den Fibroblasten. Eine fragwürdige Alternative stellt die externe Behandlung mit corticosteroidhaltigen Cremes, Salben oder Pflastern dar, weil die zeitnahe Wirkstoffresorption in ausreichender Stärke bezweifelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Corticosteroiden werden vereinzelt zellwachstumhemmende Zytostatika wie [[5-Fluoruracil]] oder [[Bleomycin]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Okklusionstherapie ===&lt;br /&gt;
Eine andere Methode ist das Abdecken des Narbengewebes mit Silikonfolien oder Silikongel. Als Wirkmechanismen werden hierbei Okklusions- und Hydratationseffekte angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kryotherapie ===&lt;br /&gt;
Die lokale Kälteapplikation ist ein aufwendiges und langwieriges Verfahren, dessen Wirkung auf der Veränderung der [[Blutkreislauf|Mikrozirkulation]] im Keloid beruht. In mehreren Sitzungen wird die Läsion mittels des Kontakt- oder Sprühverfahrens eingefroren und dabei schrittweise reduziert. Einen Nachteil stellt die lange Heilungszeit nach der Kälteapplikation und die unerwünschte [[Hypopigmentierung|Depigmentierung]] der Haut dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompressionsbehandlung ===&lt;br /&gt;
Lokal wirkender Druck auf das Keloid führt nach längerer Therapiedauer ebenfalls zu einer Abflachung der Narbe. Die Druckbehandlung wird in der Regel mit [[Verband (Medizin)|Kompressionsbandagen]] durchgeführt, gelegentlich ergänzt durch Kunststoffmasken oder Druckknöpfe an besonderen Stellen. Besonders gut eignen sich auch Silikonprodukte, die mit Druck appliziert werden.&lt;br /&gt;
Der Therapieeffekt stellt sich eher langsam ein, die Dauer der Behandlung kann mehr als zwei Jahre betragen. Die Methode wird – bei entsprechender Disposition – auch zur Verhinderung von Keloiden nach Operationen eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Kompressionsbehandlung wird gegen hypertrophe Narben nach Verbrennungen bereits länger erfolgreich eingesetzt. Es muss aber angemerkt werden, dass die quantitativ überschießende, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;hypertrophe&amp;#039;&amp;#039; Narbenbildung pathogenetisch dem Keloid nicht gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ionisierende Strahlung ===&lt;br /&gt;
Ein bewährter Therapieansatz ist die Anwendung ionisierender Strahlung. Wenn ein störendes Keloid chirurgisch entfernt wird, ist die Rezidivrate ohne nachfolgende Therapie sehr hoch. Bei Anwendung der Strahlentherapie (z.&amp;amp;nbsp;B. 5 mal 3 [[Gray|Gy]]) wird dieses Rezidiv mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first1=Rei |last1=Ogawa |first2=Kiyoshi |last2=Mitsuhashi |first3=Hiko |last3=Hyakusoku |first4=Tuguhiro |last4=Miyashita |date=2003 |title=Postoperative Electron-Beam Irradiation Therapy for Keloids and Hypertrophic Scars: Retrospective Study of 147 Cases Followed for More Than 18 Months |journal=Plastic and Reconstructive Surgery |volume=111 |issue=2 |pages=547–53; discussion 554–5 |doi=10.1097/01.PRS.0000040466.55214.35 |pmid=12560675 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Strahlentherapie sollte unbedingt innerhalb der ersten 24 Stunden nach chirurgischer Exzision des Keloides beginnen (erfordert zwingend eine vorherige Koordination von Operateur und Strahlentherapeut).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.degro.org/dav/html/leitlinien/GutartigeErkrankungen.pdf |wayback=20141021112742 |text=Leitlinien in der Strahlentherapie: Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen.}} Fachgruppenspezifische evidenzbasierte S2e-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) Version 1.0 vom 14. November 2013, Kapitel 4.3.3: &amp;#039;&amp;#039;Keloid/Hypertrophe Narben.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;77–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AWMF|https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-030.html|Therapie pathologischer Narben (hypertrophe Narben und Keloide)|S2k|Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)|März 2020}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Nico Roßmann |Titel=Beitrag zur Pathogenese des Keloids und seine Beeinflussbarkeit durch Steroidinjektionen |Ort=Jena |Datum=2005-03-01 |OCLC=179740918 |URN=nbn:de:gbv:27-dbt-002814-6 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hautkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Dermatologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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