<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kelkheim-Mitte</id>
	<title>Kelkheim-Mitte - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kelkheim-Mitte"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kelkheim-Mitte&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T02:38:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kelkheim-Mitte&amp;diff=606822&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaumplanungTV: näher an 8000 als an 9000</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kelkheim-Mitte&amp;diff=606822&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T10:06:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;näher an 8000 als an 9000&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Mitte&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Kelkheim (Taunus)&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Kelkheim.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Altes Wappen von Kelkheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.137778&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8.449722&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 193 &amp;lt;!-- LAGIS --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.25&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kelkheim.de/_rubric/index.php?rubric=DE+Unsere-Stadt+Stadtteile+Kelkheim-Mitte &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Kelkheim.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Kelkheim, abgerufen im April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 8897&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kelkheim-entdecken.de/deine-stadt/hier-liegt-kelkheim/ |titel=Hier liegt Kelkheim |werk=Kelkheim-entdecken.de |hrsg=Kulturreferat Stadt Kelkheim |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 65779&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06195&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kelkheim-Mitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der namengebende und mit knappem Vorsprung größte Stadtteil der [[Hessen|hessischen]] Stadt [[Kelkheim (Taunus)]]. Kelkheim liegt im [[Vortaunus]] am westlichen Rand von [[Frankfurt am Main]]. Der Stadtteil hat rund 9000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mk Frankfurt Kelkheim Hauptstraße.jpg|mini|Die Hauptstraße in Kelkheim-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MJL Kapelle Kelkheim.jpg|mini|Katholische Stadtkapelle in der Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MJL Paulusgemeinde Kelkheim2.jpg|mini|Kirche der Paulusgemeinde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Tal des &amp;#039;&amp;#039;[[Liederbach (Main)|Liederbachs]]&amp;#039;&amp;#039;, eines rechten Nebenflusses des [[Main]]s. Westlich und vor allem östlich ([[Hangkante]] am &amp;#039;&amp;#039;Mainblick&amp;#039;&amp;#039;) des Tals steigt das Gelände stark an. Die Bebauung geht im Norden unmittelbar in die des Stadtteils [[Hornau (Kelkheim)|Hornau]], im Süden in die von [[Münster (Kelkheim)|Münster]] über, im Nordwesten ist Kelkheim-Mitte durch wenige unbebaute Grundstücke vom Stadtteil [[Fischbach (Taunus)|Fischbach]] getrennt. Am Liederbach liegen zwei [[Volksgarten|Stadtpark]]s, der &amp;#039;&amp;#039;Mühlgrund&amp;#039;&amp;#039; im Norden des Stadtteils und die &amp;#039;&amp;#039;Sindlinger Wiesen&amp;#039;&amp;#039; im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aktuelle und historische Siedlungsplätze&lt;br /&gt;
Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siedlung Richter&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=11247 |titel=Richter, Main-Taunus-Kreis |datum=2020-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Veronika Lechinger&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=11248 |titel=Veronika Lechinger, Main-Taunus-Kreis |datum=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kloster der Dienerinnen des Heiligsten Herzen Jesu in Kelkheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=KL|ID=14562 |titel=Dienerinnen des Heiligsten Herzen Jesu in Kelkheim, Landkreis Fulda |datum=2021-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kloster der Franziskanerinnen von Thuine in Kelkheim-Münster&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=KL|ID=14663 |titel=Franziskanerinnen Kloster, Main-Taunus-Kreis |datum=2021-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franziskanerkloster Kelkheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=KL|ID=13020 |titel=Franziskanerkloster Kelkheim, Main-Taunus-Kreis |datum=2021-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Das Dorf Kelkheim ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung des Dorfes Kelkheim erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kadelcamf&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 880.&lt;br /&gt;
Weitere Erwähnungen erfolgten unter den [[Ortsname]]n (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cadelcanf&amp;#039;&amp;#039; (977), &amp;#039;&amp;#039;Kadelcamp&amp;#039;&amp;#039; (1228), &amp;#039;&amp;#039;Cadelkamph&amp;#039;&amp;#039; (1304), &amp;#039;&amp;#039;Cadercamp&amp;#039;&amp;#039; (1284), &amp;#039;&amp;#039;Calcamp&amp;#039;&amp;#039; (1333), &amp;#039;&amp;#039;Kalcamp&amp;#039;&amp;#039; (1355), &amp;#039;&amp;#039;Kalcheim und Kelkam&amp;#039;&amp;#039; (1369), &amp;#039;&amp;#039;Kalkhem&amp;#039;&amp;#039; (1381), &amp;#039;&amp;#039;Kelckheim&amp;#039;&amp;#039; (1434/39), &amp;#039;&amp;#039;Kelkem&amp;#039;&amp;#039; (1471), &amp;#039;&amp;#039;Kalckheym&amp;#039;&amp;#039; (1482) und &amp;#039;&amp;#039;Kelckheim&amp;#039;&amp;#039; (1492).&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kelkheim und [[Hornau (Kelkheim)|Hornau]] gehörten seit dem 9. Jahrhundert dem Bartholomäusstift in Frankfurt und bildeten die Vogtei Kelkheim, mit der das Stift die Herren von Eppstein und nach deren Aussterben 1535 die Grafen von Stolberg belehnte. Lehnsurkunden der Eppsteiner lassen sich von 1369, 1404, 1469 und 1478 sowie der Stolberger von 1535 und 1575 nachweisen. Kurmainz nahm 1581 die Grafschaft Königstein in Besitz und kaufte 1594 alle Vogteirechte des Bartholomäusstifts ab. Die Rechte des Landgrafen von Hessen, der 1492 neben dem westlichen Teil der Herrschaft Eppstein das halbe Gericht Heusels erkaufte, wurden früh zurückgedrängt. Bei Säkularisation des Erzstifts Mainz 1802/03 fielen die 3 Dörfer an Nassau-Usingen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MJL Bahnstraße Kelkheim.jpg|mini|Die Bahnstraße, Kelkheims &amp;#039;&amp;#039;kleine [[Zeil]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Kelkheim-Mitte ist nicht der gewachsene Kern der gleichnamigen Stadt. Diese entstand 1938 vielmehr aus der Eingemeindung der Dörfer Hornau und Münster und der Ernennung zur Stadt. Kelkheims Name wurde als Name für die neue [[Kleinstadt]] gewählt, weil es in der Mitte der drei damaligen Dörfer liegt. Seit der Stadtgründung und insbesondere nach der Erweiterung um drei weitere Stadtteile (Fischbach, [[Ruppertshain]] und [[Eppenhain]]) 1977 entwickelte sich Kelkheim-Mitte jedoch zum Zentrum der heute etwa 29.000 Einwohner zählenden Gesamtstadt. Kelkheim-Mitte beherbergt seitdem die meisten zentralen Einrichtungen der Stadt, besitzt jedoch auch zahlreiche Wohngebiete, die abseits der Hauptstraßen ganz überwiegend aus [[Einfamilienhaus|Einfamilienhäusern]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kelkheim entstand als [[Straßendorf]] am westlichen Ufer des Liederbachs. Die ehemalige Dorfstraße, die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;, hat ihre zentrale Bedeutung in den 1950er Jahren an die westlich parallel verlaufende &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Straße&amp;#039;&amp;#039; verloren, da nun auch die westliche Seite der ebenfalls parallel verlaufenden [[Königsteiner Bahn|Bahnlinie]] erschlossen wurde, und eine Verbindung der drei bisher durch Freiflächen getrennten Ortsteile erwünscht war. Während diese durch drei- bis viergeschossige Bebauung und zahlreiche Geschäfte recht städtisch wirkt, blieb die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; bis heute dörflich geprägt. Zwei Querverbindungen zwischen &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; bilden weitere [[Einzelhandel]]sstandorte: die verkehrsberuhigte &amp;#039;&amp;#039;Bahnstraße&amp;#039;&amp;#039; im Norden des Stadtteils und die „Neue Stadtmitte“ um die &amp;#039;&amp;#039;Frankenallee&amp;#039;&amp;#039; im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Neue Stadtmitte“, die der Gesamtstadt ein echtes Zentrum gibt, wurde Anfang der 1980er Jahre auf einem zuvor als Parkplatz genutzten Gelände begonnen. Die Planungen der &amp;#039;&amp;#039;Stadtmitte Nord&amp;#039;&amp;#039; hatten sich seitdem mehrmals geändert. Im Mai 2007 begannen die Bauarbeiten des nördlichen Teils, der 2009 fertiggestellt wurde. Als Investor für das 13.000 Quadratmeter umfassende Projekt fand sich nach einem Investorenwettbewerb die [[Hochtief|Hochtief AG]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Stadtmitte Nord&amp;#039;&amp;#039; bietet neben Ladengeschäften für den örtlichen Einzelhandel und Wohnungen auch der [[Stadtbibliothek]] Platz, außerdem sind ein Verbrauchermarkt und eine [[Seniorenresidenz]] vorhanden. Mittwochs und samstags findet hier Markt statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Kelkheim angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1535: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Herrschaft Eppstein-Königstein]], [[Vogtei Kelkheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1535: Heiliges Römisches Reich, [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Stolberg]], Vogtei Kelkheim&lt;br /&gt;
* ab 1581: Heiliges Römisches Reich, [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]], Oberamt Höchst und Königstein, [[Amt Eppstein|Amtsvogtei Eppstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Usingen|Fürstentum Nassau-Usingen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amtsvogtei Hofheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amt Königstein]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Amtsgericht Königstein im Taunus|Justizamt Königstein]]) und Verwaltung bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Höchst]]&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Königstein&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hessen-Nassau|Provinz Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Obertaunuskreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Königstein im Taunus|Amtsgericht Königstein]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Reichsgründung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis&lt;br /&gt;
** 1919–1930: Hilfskreis Königstein in der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|französischen Besatzungszone]]&lt;br /&gt;
* ab 1928: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Main-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Main-Taunus-Kreis, Stadt Kelkheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Kelkheim-Mitte 8094 Einwohner. Darunter waren 906 (11,2 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 1518 Einwohner unter 18 Jahren, 3521 zwischen 18 und 49, 1410 zwischen 50 und 64 und 1845 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 3782 Haushalten. Davon waren 1317 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 1110 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 948 Paare mit Kindern, sowie 279 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 111 [[Wohngemeinschaft]]en. In 924 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 2511 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:20em; column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1583: 42 Häuser&lt;br /&gt;
* 1588: 38 Häuser&lt;br /&gt;
* 1605: 29 Häuser&lt;br /&gt;
* 1632: 20 Häuser&lt;br /&gt;
* 1648: 10 Häuser&lt;br /&gt;
* 1660: 12 Häuser&lt;br /&gt;
* 1670: 17 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
* 1730: 211 Einwohner (davon 61 Söhne, 51 Töchter, 3 Witwen)&lt;br /&gt;
* 1760: 220 Einwohner (81 Söhne, 75 Töchter, 10 Witwen)&lt;br /&gt;
* 1794: 259 Einwohner (60 Söhne, 72 Töchter, 4 Witwer, 7 Witwen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Kelkheim (Dorf) |width=450|float=none|maxEinwohner=8600&lt;br /&gt;
|439|484|517|562|648|551|515|574|608|882|857|1058|1116||||||&lt;br /&gt;
|vor1834=(1710,198)(1730,211)(1750,188)(1760,220)(1780,318)(1794,259)(1801,259)(1817,418)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,?)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,8094)(2015,8676)(2021,8897)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Kelkheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 3777 [[Evangelische Kirche|evangelischer]] (= 36,01 %), 6311 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 60,17 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil besitzt einen [[Bahnhof Kelkheim|Bahnhof]] an der [[Königsteiner Bahn]]. Er führte ursprünglich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kelkheim-Fischbach&amp;#039;&amp;#039;, der heutige Stadtteil Fischbach liegt jedoch rund zwei Kilometer vom Bahnhof entfernt. Nach der Eingemeindung Fischbachs erhielt er den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kelkheim-Mitte&amp;#039;&amp;#039;, heißt heute allerdings nur noch &amp;#039;&amp;#039;Kelkheim&amp;#039;&amp;#039;. Der Bahnhof ist der wichtigste Unterwegsbahnhof auf der von [[Königstein im Taunus|Königstein]] zum [[Bahnhof Frankfurt-Höchst]] führenden, eingleisigen Strecke; im Normalfall begegnen sich hier die nach Königstein und nach Höchst fahrenden Züge. Im Stadtteil verkehren außerdem mehrere Buslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenzug &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Straße&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Bahnstraße&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Fischbacher Straße&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Landesstraße]] ausgewiesen und trägt die Hauptlast des innerstädtischen Autoverkehrs. Weitere wichtige Verkehrsstraßen sind der Straßenzug &amp;#039;&amp;#039;Pestalozzistraße&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Gagernring&amp;#039;&amp;#039; sowie die am östlichen Ortsrand verlaufende [[Bundesstraße 519]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Das bekannteste Bauwerk von Kelkheim ist das 1909 eingeweihte, [[Neuromanik|neuromanische]] [[Franziskanerkloster]], das auf der Hochfläche (&amp;#039;&amp;#039;Klosterberg&amp;#039;&amp;#039;) östlich des Ortes liegt und weithin sichtbar ist. Das heute als [[Rentamt]] des [[Bistum Limburg|Bistums Limburg]] genutzte Kloster dient auch weiterhin als katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Franziskus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; steht die ebenfalls zu dieser Pfarrei gehörende Stadtkapelle. Sie wurde 1891/92 als Ersatz für eine 1774 erbaute Holzkapelle errichtet und dient heute vorwiegend als Raum für Andachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|evangelischen]] Christen des Stadtteils sind Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Paulusgemeinde&amp;#039;&amp;#039;, deren Kirche in der &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Adolf-Straße&amp;#039;&amp;#039; steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil besitzt eine Grundschule, die &amp;#039;&amp;#039;Pestalozzischule&amp;#039;&amp;#039; in der gleichnamigen Straße, sowie ein Privatgymnasium, die &amp;#039;&amp;#039;Richterschule&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Gagernring&amp;#039;&amp;#039;. In derselben Straße steht das 1974 eröffnete Rathaus der Stadt, schräg gegenüber in der &amp;#039;&amp;#039;Hornauer Straße&amp;#039;&amp;#039; die 1951 fertiggestellte Stadthalle. Hinter dem Rathaus liegt die Sportanlage &amp;#039;&amp;#039;Im Stückes&amp;#039;&amp;#039;, Heimat des Sportvereins &amp;#039;&amp;#039;SG Kelkheim&amp;#039;&amp;#039;. In der Nähe des alten Kelkheimer Friedhofs in der &amp;#039;&amp;#039;Frankenallee&amp;#039;&amp;#039; liegt der heutige &amp;#039;&amp;#039;Hauptfriedhof&amp;#039;&amp;#039; der Gesamtstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd S. Bethke: &amp;quot;Die Flurnamen von Kelkheim (Main-Taunus-Kreis)&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;Rad und Sparren, Zeitschrift des Historischen Vereins Rhein-Main-Taunus e.V. 36&amp;#039;&amp;#039; (2006), S. 1–46, {{ISSN|0342-2860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kelkheim.de/_rubric/index.php?rubric=DE+Unsere-Stadt+Stadtteile+Kelkheim-Mitte Stadtteil Kelkheim-Mitte auf der Kelkheimer Webseite]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=436008030|titel=Kelkheim, Main-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=11281|titel=Kelkheim, Main-Taunus-Kreis |datum=2024-04-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=38 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=34 und 88 |abruf=2024-11 |format=PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=38 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Kelkheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kelkheim (Taunus))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Taunus-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaumplanungTV</name></author>
	</entry>
</feed>