<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keine_Experimente</id>
	<title>Keine Experimente - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keine_Experimente"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keine_Experimente&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T23:45:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keine_Experimente&amp;diff=936188&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Bundestagswahlkampf der CDU, 1957 */ fehlendes Wort (ein Bezug der Zahlen auf &quot;Mandate&quot; ist grammatikalisch wegen des abweichenden Kasus nicht mögl.)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keine_Experimente&amp;diff=936188&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-22T14:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bundestagswahlkampf der CDU, 1957: &lt;/span&gt; fehlendes Wort (ein Bezug der Zahlen auf &amp;quot;Mandate&amp;quot; ist grammatikalisch wegen des abweichenden Kasus nicht mögl.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CDU Wahlkampfplakat - kaspl019.JPG|miniatur|Plakat zur Bundestagswahl 1957]]&lt;br /&gt;
„&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keine Experimente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ wurde erstmals als politischer Slogan von der [[Deutsche Zentrumspartei|Deutschen Zentrumspartei]] 1932 verwendet. Heute wird er jedoch vor allem mit der [[CDU]] im [[Bundestagswahl 1957|Bundestagswahlkampf 1957]] assoziiert. CDU und CSU erzielten mit dem Slogan das höchste Wahlergebnis eines politischen Bündnisses bei einer Bundestagswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundestagswahlkampf der CDU, 1957 ==&lt;br /&gt;
Der Slogan richtete sich gegen die als waghalsig und riskant für die bisherigen Errungenschaften [[Westdeutschland]]s betrachteten politischen Bestrebungen der sozialdemokratischen Opposition während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]. Die SPD plädierte im Wahlkampf 1957 für einen Austritt der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] aus der [[NATO]] und einen gleichzeitigen Austritt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aus dem [[Warschauer Pakt]] mit dem Ziel, die [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] des geteilten Landes zu ermöglichen bzw. vorzubereiten. [[Konrad Adenauer]], Bundeskanzler seit 1949, rief auf dem [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]-[[Parteitag]] in der [[Nürnberg]]er [[Nürnberg Messe#Messen am Berliner Platz|Messehalle]] am 7. Juli 1957 den Delegierten zu: „wir glauben, daß mit einem Sieg der Sozialdemokratischen Partei der Untergang Deutschlands verknüpft ist!“&amp;lt;ref&amp;gt;Rede Adenauers am 7. Juli in der Nürnberger Messehalle, dokumentiert in: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41758007.html &amp;#039;&amp;#039;Der Untergang Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; 29/1957 (16. Juli 1957), S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Slogan wurde bei einer Tagung des Wahlkampfausschusses auf der [[Schloss Eichholz|Akademie Eichholz]] vom Essener Werbefachmann [[Hubert Strauf]] vorgeschlagen, und Konrad Adenauer wird von Strauf bezüglich der Verwendung des Slogans im CDU-Wahlkampf folgendermaßen zitiert: „Wenn die Reklamefritzen dat meinen, dann machen wa dat so!“&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Schindelbeck: &amp;#039;&amp;#039;Wahlplakate im historischen Wandel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg|Der Bürger im Staat]]&amp;#039;&amp;#039; 2/2009, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als künstlerischen Leiter für den Wahlkampf bestellte Adenauer [[Otto Gerster]], Professor für Freie und Angewandte Malerei an den [[Kölner Werkschulen]]. Das zusammen mit dem Slogan verwendete Bildnis von Konrad Adenauer wurde auf der Grundlage eines am 23. Juni 1952 aufgenommenen Fotos der amerikanischen Fotografin Katherine Young (1906–1993) von dem österreichischen Filmplakatemaler [[Paul Aigner (Maler)|Paul Aigner]] geschaffen und zeigt den 81-jährigen Bundeskanzler dementsprechend um fünf Jahre verjüngt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Denscher |Titel=Von Konrad Adenauer, Pin-ups und Kommunisten |Sammelwerk=Preis des deutschen Plakat Museums für Plakatpublizistik. Preisträger 2017: Bernhard Denscher, Wien |Hrsg=[[Deutsches Plakatmuseum]] |Ort=Essen |Datum=2017 |Seiten=18–61 |Online=https://www.austrianposters.at/wp-content/uploads/2017/10/PREIS-2017-DENSCHER.pdf |Fundstelle=hier: S. 50}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Plakat, das Teil einer Serie ähnlich gestalteter Wahlplakate mit teilweise ebenfalls von Aigner geschaffenen Porträts anderer führender Unionspolitiker wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Denscher |Titel=Von Konrad Adenauer, Pin-ups und Kommunisten |Sammelwerk=Preis des deutschen Plakat Museums für Plakatpublizistik. Preisträger 2017: Bernhard Denscher, Wien |Hrsg=[[Deutsches Plakatmuseum]] |Ort=Essen |Datum=2017 |Seiten=18–61 |Online=https://www.austrianposters.at/wp-content/uploads/2017/10/PREIS-2017-DENSCHER.pdf |Fundstelle=hier: S. 55&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt als „eines der bedeutendsten politischen Plakate der deutschen Geschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Denscher |Titel=Von Konrad Adenauer, Pin-ups und Kommunisten |Sammelwerk=Preis des deutschen Plakat Museums für Plakatpublizistik. Preisträger 2017: Bernhard Denscher, Wien |Hrsg=[[Deutsches Plakatmuseum]] |Ort=Essen |Datum=2017 |Seiten=18–61 |Online=https://www.austrianposters.at/wp-content/uploads/2017/10/PREIS-2017-DENSCHER.pdf |Fundstelle=hier: S. 18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Union erzielte bei der Bundestagswahl 50,2 Prozent der Stimmen und gewann damit 277 von 519 Sitzen, also rund 53 Prozent der [[Mandat (Politik)|Mandate]] im deutschen [[Deutscher Bundestag|Bundestag]]. Die SPD erhielt lediglich 31,8 % der Stimmen. Es handelt sich um das bis heute höchste Wahlergebnis eines politischen Bündnisses bei einer Bundestagswahl und das einzige Mal, dass eine [[Mehrheit#Absolute Mehrheit|absolute Mehrheit]] im Deutschen Bundestag errungen wurde. Inwiefern das Adenauer-Plakat mit dem Slogan „Keine Experimente!“ Auswirkungen auf das Wahlergebnis hatte, ist nicht abschließend erforscht. Das Konzept der CDU-Wahlkampfstrategen war auf einen kurzen, intensiven Wahlkampf ausgerichtet; in zeitgenössischen Medien war von einer „Propagandalawine“ die Rede. [[Uwe Kitzinger]], der den Bundestagswahlkampf 1957 untersucht hat, geht davon aus, dass die CDU/CSU „mindestens 10 Millionen Plakate“ im Land aufhängen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Denscher |url=https://www.austrianposters.at/2017/10/21/paul-aigner/ |titel=Paul Aigner – Der filmische Blick in der Werbung |werk=Austrian Posters. Beiträge zur Geschichte der visuellen Kommunikation |datum=2017-10-21 |sprache=de |abruf=2026-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendungen des Slogans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Wahlaufforderung-Bild-15716-2.jpg|mini|Plakat zur Reichstagswahl 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bereits im Wahlkampf zur [[Reichstagswahl 1932]] verwendete die [[Deutsche Zentrumspartei]] den Slogan&lt;br /&gt;
* Im Abgeordnetenhauswahlkampf Berlin 2011 verwendete [[Christopher Lauer]], der Direktkandidat der [[Piratenpartei Deutschland|Piratenpartei]] für den [[Wahlkreis Pankow 8]], den Slogan ironisierend für seine Plakate&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Amende |url=https://www.piratenpartei.berlin/personen/christopher-lauer/ |titel=Christopher Lauer |werk=Piratenpartei Berlin |sprache=de-DE |abruf=2022-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt, 2021, verwendete die CDU den Slogan „Jetzt ist nicht die Zeit für politische Experimente. Deshalb beide Stimmen CDU!“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2021-04/20/haseloff-und-keine-experimente-cdu-startet-plakatkampagne |titel=Landtag: Haseloff und keine Experimente: CDU startet Plakatkampagne |werk=[[Die Zeit]] |datum=2021-04-20 |abruf=2021-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/keine-experimente-die-cdu-setzt-auf-kontinuitat-3154939 |titel=Keine Experimente - Die CDU setzt auf Kontinuität |abruf=2021-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Robert Habeck]] verwendete den Slogan im Frühjahr 2024, um seine Energiepolitik zu verteidigen: „Ich sage mit Konrad Adenauer: Keine Experimente, Kurs halten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit Nr. 13, 21. März 2024, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/plakat-konrad-adenauer Plakat der CDU 1957: Keine Experimente]&lt;br /&gt;
* [https://twitpic.com/65fyvw Plakat der Piratenpartei 2011: Keine Experimente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbeaktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plakat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbung in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
	</entry>
</feed>