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	<title>Keimschicht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimschicht&amp;diff=308602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gompfunk: /* Literatur und Quellen */ + 1 L.</title>
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		<updated>2024-04-19T10:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur und Quellen: &lt;/span&gt; + 1 L.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keimschicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Teil der Haut. Für die Keimschicht in der Galvanotechnik siehe [[Keimschicht (Galvanotechnik)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HautAufbau.png|mini|Aufbau der menschlichen Haut mit [[Hautanhangsgebilde]]n]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keimschicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Stratum germinativum&amp;#039;&amp;#039;) ist die untere, aus lebenden [[Zelle (Biologie)|Zellen]] gebildete Schicht der [[Oberhaut]]. Darüber befindet sich die [[Hornschicht]]. Die abgestorbenen Zellen der Keimschicht wandern in die Hornschicht und werden durch neue Zellen ersetzt. Dadurch erneuert sich die Oberhaut immer wieder. In der englischsprachigen Fachliteratur wird das Stratum germinativum meist mit der Basalzellschicht (Stratum basale) gleichgesetzt. Die Keimschicht im deutschen Sprachgebrauch heißt dort &amp;#039;&amp;#039;malpighian layer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keimschicht (im deutschen Sprachgebrauch) besteht aus der Basalzellschicht ([[Stratum basale]]) und der Stachelzellschicht ([[Stratum spinosum]]). Das Stratum basale ist die unterste [[Epithel]]zellschicht, die der [[Dermis]] oder Lederhaut, meist wellenförmig den [[Papillarkörper]]n der Dermis, aufsitzt. Ihre untere Grenze ist die [[Basalmembran]]. Das Stratum basale besteht aus einer (meist) einlagigen Schicht von würfelförmigen (kubischen) oder prismatischen Zellen, die durch die Basalmembran hindurch mittels [[Desmosom]]en in der darunterliegenden Dermis verankert sind. Sie enthält die epidermalen [[Stammzelle]]n und die lebenden, aus diesen differenzierten [[Keratinozyt]]en. Die sich differenzierenden Zellen werden durch Zellteilungen in der Schicht nach und nach nach oben (außen) geschoben. Die darauffolgende Schicht, das Stratum spinosum oder Stachelzellenschicht, ist mehrere Zelllagen dick. Die Keratinozyten sind hier voluminöser und polygonal. Die Oberfläche der Zellen bildet durch Schrumpfungsvorgänge im Inneren zahlreiche mit den Nachbarzellen verzahnte stachelförmige Fortsätze aus, die durch zahlreiche Gürteldesmosomen miteinander dicht verbunden sind, zudem bilden [[Gap Junction]]s und Fibrillenbündel aus [[Keratin]], die sogenannten Tonofilamente, weitere Verankerungen. In den Zellzwischenräumen kommt viel [[Hyaluronsäure]] vor. Die Barrierefunktion der Haut gegenüber Fremdstoffen (durch [[Adherens Junction]]s und [[Tight Junction]]s) ist aber vorwiegend in den weiter außen liegenden Zellschichten lokalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der beiden Lagen der Keimschicht schließt im Aufbau der Haut das [[Epidermis (Wirbeltiere)#Stratum granulosum|Stratum granulosum]] an. In diesem schreitet die Differenzierung zu den, im funktionalen Zustand dann abgestorbenen, Hornzellen oder Korneozyten voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Basalzellschicht liegen spezielle Sinneszellen für Berührungsreize, die [[Merkel-Zelle]]n. Zudem liegen hier [[Melanozyt]]en, die [[Pigment (Biologie)|pigmentbildenden]] Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der [[Epidermis (Wirbeltiere)|Epidermis]] der [[Wirbeltiere]] ist beim Menschen und anderen Säugetieren und den anderen [[Amnioten]] wie Reptilien und Vögeln prinzipiell gleich. Eine Keimschicht mit Basalzellschicht und Stachelzellschicht ist aber auch in der Haut der Amphibien, mit vergleichbarem Aufbau, vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Welsch]], Wolfgang Kummer, Thomas Deller: Histologie. Zytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie. Das Lehrbuch. Elsevier, München, 5. Auflage 2018. ISBN 978-3-437-44434-0, Kap. 16.1 Epidermis.&lt;br /&gt;
* [[Gunther Wennemuth]] (Herausgeber): Taschenbuch Histologie. Elsevier, München, 2. Auflage 2017. ISBN 978-3-437-41978-2. Kap. 8.1 Schichtenaufbau der Haut.&lt;br /&gt;
* Wilfried Westheide, Gunde Rieger (Herausgeber): Spezielle Zoologie. Teil 2, Wirbel- oder Schädeltiere. Springer-Spektrum, Berlin und Heidelberg, 3. Auflage 2015. ISBN 978-3-642-55435-3. Kap. 1.1 Epidermis.&lt;br /&gt;
* J. A. McGrath &amp;amp; J. Uitto: Anatomy and Organization of Human Skin. Chapter 3 in Tony Burns, Stephen Breathnach, Neil Cox, Christopher Griffiths (editors): Rook&amp;#039;s Textbook of Dermatology, Volume 1.  Blackwell Publishing (Wiley Blackwell), 8th edition 2010. ISBN 978-1-405-16169-5.  [[doi:10.1002/9781444317633.ch3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Haut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gompfunk</name></author>
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