<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keimfarben</id>
	<title>Keimfarben - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keimfarben"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimfarben&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:59:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimfarben&amp;diff=1172801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Aktualisierung nach Beleg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimfarben&amp;diff=1172801&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T06:59:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung nach Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Keimfarben GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Keimfarben (Unternehmen) logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1878&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Diedorf]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Rüdiger Lugert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.keim.com/de-de/impressum/ |titel=Impressum KEIMFARBEN |sprache=de-DE |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 1598 (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wmf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefanie Birkle |url=https://www.b4bschwaben.de/b4b-nachrichten/augsburg_artikel,-diese-weltmarktfuehrer-kommen-aus-bayerischschwaben-_arid,274590.html |titel=Diese Weltmarktführer kommen aus Bayerisch-Schwaben - b4bschwaben.de |sprache=de |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 366 Mio. [[Euro]] (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wmf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffindustrie&lt;br /&gt;
| Homepage         = keim.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keimfarben GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise in [[Versalien]]) ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in [[Diedorf]] bei [[Augsburg]]. Es gehört zur Unternehmensgruppe der [[Leonhard Moll]] AG und ist der weltweit führende Hersteller von [[Mineralfarbe|Silikatfarben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Langenscheidt]], [[Bernd Venohr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche  Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2, S. 332f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebäude wie das [[Weißes Haus|Weiße Haus]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Welt in Farbe&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url = http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43622 | title =  Die Welt in Farbe | accessdate=2015-10-09 | language = de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Buckingham Palace]], die [[Oper Sydney]],&amp;lt;ref&amp;gt;Stern 20, 2009, p. 94&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Bolschoi-Theater]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/keimfarben-unloesbare-verbindung-327093/ | title =  Keimfarben Unlösbare Verbindung | accessdate=2009-05-16 | language = de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[Kreml]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Welt in Farbe&amp;quot; /&amp;gt;  und schon 1890/1891 das [[Rathaus (Schwyz)|Rathaus von Schwyz]] sind mit Keimfarben gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmengründer [[Adolf Wilhelm Keim]] gilt als Erfinder der [[Mineralfarbe|Silikatfarben]] (Mineralfarben), die Ende des 19. Jahrhunderts das Bau- und Malerhandwerk revolutionierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A w keim.jpg|mini|links|hochkant=0.5|Adolf Wilhelm Keim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Herrschaft König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs I. von Bayern]] begann eine intensive Forschungstätigkeit  zum [[Wasserglas]]. Der Monarch zeigte sich begeistert von den farbenprächtigen Kalk[[Fresko|fresken]] Norditaliens und wollte diese für [[Kalkfarbe]]n typische Farbenpracht auch im heimischen Bayern genießen können. Das raue deutsche Wetter war allerdings nicht für die in Italien angewandte Technik geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Handwerk]]er und [[Forschung|Forscher]] Adolf Wilhelm Keim gelang es schließlich, durch die entsprechende  Mischung von flüssigem Wasserglas (Kaliumsilikat) und mineralischen [[Pigment|Farbpigmenten]] eine [[Farbe]] zu schaffen, die den Anforderungen des Klimas nördlich der [[Alpen]] gewachsen war und gleichzeitig über eine  Farbbrillanz verfügte. Der Grund für die Beständigkeit der Farbe liegt in der chemischen Verbindung des Bindemittels mit dem Untergrund ([[Verkieselung]]). 1878 ließ sich Keim seine Mineralfarben patentieren und legte damit den Grundstein für die heutige Keimfarben GmbH. Die erste Produktionsstätte befand sich in der Nähe des Kalksteinbruchs in [[Offenstetten]] (heute zu [[Abensberg]] gehörend) in [[Niederbayern]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Torhaus Neusäß 01.JPG|mini|Das Torhaus in [[Neusäß]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Betrieb in die Nähe von [[Augsburg]] nach [[Neusäß]] verlegt und firmierte ab dem 20. Januar 1919 unter &amp;#039;&amp;#039;Industriewerke Lohwald AG&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Flurname]] &amp;#039;&amp;#039;Lohwald&amp;#039;&amp;#039; war ein Gemeindeteil von Neusäß. Die Beschäftigtenanzahl lag in den Jahren von 1920 bis 1950 kontinuierlich zwischen 20 und 30. Ab Beginn der 1960er Jahre stieg die Belegschaft auf 60 Personen. Im Jahr 1966 erfolgte eine Umfirmierung in &amp;#039;&amp;#039;Industriewerke Lohwald Keimfarben GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;, später in &amp;#039;&amp;#039;Keimfarben GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund erfolgreicher Expansionen wurde ab Mitte der 1980er Jahre eine Erweiterung der Produktions- und Verwaltungsstätten notwendig, was in Lohwald jedoch [[Baurecht (Deutschland)|baurechtlich]] nicht mehr möglich war. Vor diesem Hintergrund verlegte das Unternehmen im Jahr 1989 den Firmensitz und die Produktion nach [[Diedorf]]. Das Firmengelände in Lohwald wurde im Jahr 1992 von der Stadt Neusäß erworben, die darauf ein Pflegeheim und Seniorenwohnungen baute. Dabei blieb von dem Lohwalder Unternehmensstandort neben dem Straßennamen &amp;#039;&amp;#039;Keimstraße&amp;#039;&amp;#039; ein heute unter Denkmalschutz stehendes [[Gebäudeensemble]] erhalten, das &amp;#039;&amp;#039;[[Torhaus (Neusäß)|Torhaus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Wohlleben: &amp;#039;&amp;#039;Mineralfarben. Beiträge zur Geschichte und Restaurierung von Fassadenmalereien und Anstrichen.&amp;#039;&amp;#039; VDF Hochschulverlag AG, 1998, S. 36. f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Neusäß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatstimme. Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Neusäß. 52. Jg. Nr. 10.&amp;#039;&amp;#039; Bürgermeister- und Kulturamt der Stadt Neusäß, 2007, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzernstruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Keim-gebaeude diedorf.jpg|mini|Stammsitz in Diedorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keimfarben alteno.jpg|mini|Zweigwerk in Alteno]]&lt;br /&gt;
Keimfarben besitzt zwei deutsche Standorte in Diedorf (Stammsitz) und [[Alteno]]/[[Luckau]] und ist mit insgesamt elf Auslandstochtergesellschaften in Europa (Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande, Großbritannien, Skandinavien, Polen, Tschechien) und den Vereinigten Staaten aktiv. In den Ländern, in denen Keimfarben nicht mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten ist, übernehmen autorisierte Händler den Vertrieb (in Australien, Kanada, China, Singapur, Malaysia und Russland). Die Keimfarben GmbH &amp;amp; Co. KG hat zum 6. September 2012 einen Rechtsformwechsel vorgenommen und firmiert seitdem unter &amp;#039;&amp;#039;Keimfarben GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
Den Grundstein für den Erfolg von Keimfarben legte Keim 1878 mit KEIM Purkristalat, einer zweikomponentigen reinen [[Mineralfarbe|Silikatfarbe]]. 1962 folgte die zweite Generation der Keim-Farben mit Keim Granital, der ersten [[Mineralfarbe|Dispersionssilikatfarbe]], die im Gegensatz zu Purkristalat einkomponentig und daher einfacher zu verarbeiten ist. 2002 dann brachte Keimfarben mit Keim Soldalit eine Sol-Silikatfarbe bzw. Kieselsol-Silikatfarbe (Bindemittel [[Kieselsol]] und [[Wasserglas]]) auf den Markt, die die Verwendung von Silikatfarben noch universeller und einfacher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keimfarben produziert Farbsysteme für den Außenbereich und Innenbereich, mineralische [[Putz (Baustoff)|Putze]] und [[Spachtelmasse]]n, Naturstein-Instandsetzungssysteme, [[Wärmedämmung|Wärmedämm]]-Verbundsysteme sowie [[Betoninstandsetzung]], -Oberflächenschutz und hölzerne Oberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Marion Wohlleben, Brigitt Sigel (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Mineralfarben: Beiträge zur Geschichte und Restaurierung von Fassadenmalereien und Anstrichen. Festschrift zum 120 jährigen Bestehen der Firma Keimfarben&amp;#039;&amp;#039;. (Institut für Denkmalpflege, 19) Zürich: vdf Hochschul-Verl. AG an der ETH, 1998, ISBN 3-7281-2651-9.&lt;br /&gt;
* Kurt Schönburg: &amp;#039;&amp;#039;Beschichtungstechniken heute&amp;#039;&amp;#039; Huss Medien GmbH, Berlin, 2005, ISBN 3-345-00831-9 (S. 149 ff).&lt;br /&gt;
* Kurt Schönburg: &amp;#039;&amp;#039;Historische Beschichtungstechniken&amp;#039;&amp;#039; Bauwesen, Berlin, 2002, ISBN 3-345-00796-7 (S. 191 ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Rundschau: [https://www.youtube.com/watch?v=vxvqe9MwbSg Bayerns Farben in aller Welt] Firmenportrait Keimfarben; Bayerisches Fernsehen 2015&lt;br /&gt;
* [[Detlef Esslinger]]: [http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43622 Die Welt in Farbe], in: SZ-Magazin Heft 39/2015, S. 46–52.&lt;br /&gt;
* colour-europe: {{Webarchiv | url=http://www.colour-europe.de/pf_812_anwendung-mineralfarben.htm | wayback=20081008102008 | text=Kleine Geschichte der Silikatfarbentechnik}}; Verlag Phänomen Farbe&lt;br /&gt;
* Abendschau: [https://www.youtube.com/watch?v=ePZYViEFt8s&amp;amp;feature=youtu.be Reportage aus Diedorf, Teil 1] Firmenportrait Keimfarben; Bayerisches Fernsehen, März 2016&lt;br /&gt;
* Abendschau: [https://www.youtube.com/watch?v=moWsEk386ck&amp;amp;feature=youtu.be Reportage aus Diedorf, Teil 2] Firmenportrait Keimfarben; Bayerisches Fernsehen, März 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Beschichtungswerkstoffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbmittelhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diedorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1878]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
	</entry>
</feed>