<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keimbahn</id>
	<title>Keimbahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keimbahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimbahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T18:30:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimbahn&amp;diff=49059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sciencia58: Bild</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keimbahn&amp;diff=49059&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-02-14T16:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Keimbahn.png|mini|hochkant=1.4|Schematische Darstellung der Keimbahn]]&lt;br /&gt;
Unter der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keimbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man beim Menschen und bei den meisten [[Tiere]]n die Abfolge von [[Zelle (Biologie)|Zellen]], die, beginnend bei der [[Befruchtung|befruchteten]] [[Eizelle]] ([[Zygote]]), im Laufe der [[Individualentwicklung]] des betreffenden Lebewesens schließlich zur Bildung seiner [[Keimdrüse]]n und der darin gebildeten [[Gamet|Keimzellen]] (Eizellen und [[Spermien]]) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der Keimbahn wurde in den 1880er Jahren von [[August Weismann]] entwickelt ([[Keimplasmatheorie]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[François Jacob]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik des Lebenden – Von der Urzeugung zum genetischen Code&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1972, S. 232–235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit stellte Weismann sich gegen die damals herrschende Ansicht, dass der &amp;#039;&amp;#039;ganze&amp;#039;&amp;#039; elterliche Organismus auf die Eigenschaften der Nachkommen Einfluss nimmt und dass auch Merkmale, welche die Eltern während ihres Lebens erworben haben, auf die Nachkommen übertragen werden können ([[Lamarckismus]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilse Jahn]], Rolf Löther, Konrad Senglaub (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Biologie. Theorien, Methoden, Institutionen, Kurzbiographien&amp;#039;&amp;#039;. 2., durchgesehene Auflage. VEB Fischer, Jena 1985, S. 554 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weismann unterschied nun zwischen der Keimbahn und dem &amp;#039;&amp;#039;Soma&amp;#039;&amp;#039; als der Gesamtheit aller übrigen Zellen, aus denen keine Keimzellen hervorgehen können und von denen auch keine Einwirkungen auf die Keimbahn ausgehen. (In heute geläufigen Begriffen: Nur [[Mutation]]en in der Keimbahn, nicht solche in [[Somatische Zelle|somatischen]] Geweben, werden an die [[Nachkomme]]n weitergegeben.) Diese Theorie war allerdings zunächst sehr umstritten und setzte sich erst im frühen 20. Jahrhundert durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilse Jahn, Rolf Löther, Konrad Senglaub (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Biologie. Theorien, Methoden, Institutionen, Kurzbiographien&amp;#039;&amp;#039;. 2., durchgesehene Auflage. VEB Fischer, Jena 1985, S. 410–412.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Tieren wird die Keimbahn schon in einem sehr frühen [[Embryo]]nalstadium abgesondert, bevor die somatischen Zellen beginnen, sich in verschiedene Richtungen zu [[Zelldifferenzierung|differenzieren]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard John: &amp;#039;&amp;#039;Meiosis&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, 1990. S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei vielen [[Wirbellose]]n beginnt dies sogar schon in der Eizelle vor der Befruchtung, indem ein bestimmter Bereich des [[Cytoplasma]]s für die künftigen Keimbahnzellen reserviert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard John: &amp;#039;&amp;#039;Meiosis&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, 1990. S. 104f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein gut untersuchtes Beispiel ist die [[Taufliegen|Taufliege]] &amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila melanogaster]]&amp;#039;&amp;#039;: Deren Zygote entwickelt sich zunächst als vielkerniges [[Syncytium]], d.&amp;amp;nbsp;h., es finden Kernteilungen ([[Mitose]]n) ohne [[Zellteilung]]en statt. Nach der 8. oder 9. Kernteilung wandern einige Zellkerne an ein Ende des länglichen Syncytiums, an dem sich das für die Keimbahn spezialisierte Polplasma befindet. Anschließend untergliedert sich das Syncytium in viele einkernige Zellen, von denen nur die Polzellen den Ursprung der Keimbahn ([[Urkeimzelle]]n) bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Säugetiere]]n entstehen die Urkeimzellen während der frühen Embryonalentwicklung im [[Epiblast]]en. In einem späteren Stadium wandern sie in die [[Genitalleiste]]n, aus welchen schließlich die Keimdrüsen hervorgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard John: &amp;#039;&amp;#039;Meiosis&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, 1990. S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen, Pilze und diverse Gruppen „niederer“ Tiere haben keine gesonderte Keimbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Keimbahntherapie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4030158-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sciencia58</name></author>
	</entry>
</feed>