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	<title>Keilbusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keilbusch&amp;diff=2281889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov</title>
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		<updated>2025-09-05T14:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Keilbusch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Diera-Zehren&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.185&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13.442&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 103&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.52&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 79&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diera-zehren.de/gemeinde/ortsteile/keilbusch#c597 |titel= Gemeinde Diera-Zehren – Ortsteile – Keilbusch |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1935-11-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Zehren]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01665&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035247&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keilbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Diera-Zehren]] im [[Landkreis Meißen]]. Er wurde am 1. November 1935 nach [[Zehren]] eingemeindet, mit dem der Ort am 1. Januar 1999 zur Gemeinde Diera-Zehren kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
Keilbusch liegt in der [[Lommatzscher Pflege]], links der [[Elbe]]. Der Ort befindet sich im südlichen Teil von Diera-Zehren, etwa drei Kilometer von Zehren und der Kreisstadt [[Meißen]] entfernt. Der Ort erstreckt sich größtenteils entlang der [[Bundesstraße 6]] sowie im Tal des [[Jahnabach]]s, der in Keilbusch in die Elbe mündet. Von der B&amp;amp;nbsp;6 zweigt die Jahnatalstraße in Richtung [[Seebschütz]] ab. An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist der Ortsteil über die Buslinien 416 und 446 der [[Verkehrsgesellschaft Meißen]] angeschlossen. Der Abschnitt der Elbauen bei Keilbusch heißt Güldene Aue. Der [[Elberadweg]] führt durch Keilbusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST = [[Kleinzadel]]&lt;br /&gt;
 | NORD     = [[Karpfenschänke]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST  = &lt;br /&gt;
 | WEST     = [[Mischwitz (Diera-Zehren)|Mischwitz]]&lt;br /&gt;
 | OST      = [[Meißen]], Gemarkung [[Klostergut zum Heiligen Kreuz]] (Exklave)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = [[Jesseritz]]&lt;br /&gt;
 | SUED     = [[Meißen]], Gemarkung [[Klostergut zum Heiligen Kreuz]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST  = [[Rottewitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Abgegangene Burg ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar südlich des heutigen Ortes befand sich auf dem Schlossberg, einem Bergsporn über dem Jahnatal und der Schlossmühle, eine frühdeutsche Wehranlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.panoramaburgen.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=3406&amp;amp;Itemid=74 |titel=- Burg Keilbusch |abruf=2021-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gelände bildet heute den westlichsten Punkt des Meißner Stadtgebiets (Gemarkung [[Klostergut zum Heiligen Kreuz]]). Die Spornburg war eine [[Motte (Burg)|Motte]] (Turmhügel) mit einem Doppelgraben als Abschnittsbefestigung vermutlich aus der Zeit zwischen 1200 und 1250. Hier vermuteten Ursinus (1788) und darauf aufbauend [[Karl Benjamin Preusker]] (1844) die [[Geschichte Böhmens#Herzogtum Böhmen|böhmische]] Burg [[Gvozdec]] nach ihrer Verlegung 1088:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die nahe bei Meißen durch den [[Liste der böhmischen Herrscher|Böhmen=Herzog]] [[Vratislav II.|Wratislaw]] angelegte erste Burg Guozdek wird mit viel Wahrscheinlichkeit auf dem Gipfel der [[Garsebacher Schweiz#Wallanlage Hohe Eifer|hohen Eifer]], die gleichnamige zweite 1088 auf dem Burgberge in Keilbusch angenommen; von beiden bald darauf zerstörten Burgen haben sich keine Ueberreste erhalten, zumal da es nur leichte, flüchtige Baue seyn konnten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die vaterländische Vorzeit: Sitten, Sagen, Bauwerke und Geräthe, zur Erläuterung des öffentlichen und häuslichen Volkslebens im heidnischen Alterthume und christlichen Mittelalter der sächsischen und angränzenden Lande&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der J.C. Hinrichsschen Buchhandlung, Leipzig 1844 (3. Band), S. 18, [https://books.google.de/books?id=Y3gAAAAAcAAJ&amp;amp;redir_esc=y Google], [https://books.google.de/books?id=nE8JAAAAQAAJ&amp;amp;redir_esc=y Google].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach derzeit [[Herrschende Lehre|Herrschender Lehre]] (2018) würde es sich bei Gvozdec um die Burgwallanlagen [[Niederwartha]] handeln. Auch diese Meinung ist nicht völlig sicher. Fest steht nur, dass das &amp;#039;&amp;#039;oppidum&amp;#039;&amp;#039; Gvozdec als &amp;#039;&amp;#039;castrum prope urbem Missen&amp;#039;&amp;#039; (Burg in der Nähe der Stadt Meißen) bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sachsens-schloesser.de/meissen-burg-guozdeck/ Die Burg Gvozdec auf www.sachsens-schloesser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ort ===&lt;br /&gt;
Keilbusch war ursprünglich eine Holzung in der [[Gemarkung|Flur]] von [[Gasern]], die 1402 als &amp;#039;&amp;#039;Kylepusch&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt wurde. Der Waldname, für den 1551 die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Keylpusch&amp;#039;&amp;#039; belegt ist, geht vermutlich auf die keilartige Form des Waldstücks zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1537 bestand am Elbstromkilometer&amp;amp;nbsp;86 bei Keilbusch eine Fährverbindung in dem damals noch unbesiedelten Talabschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faehren-der-oberelbe.de/faehre-keilbusch---diera-karpfenschaenke-kf--km-85,790.html Fähren der Oberelbe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gab es entlang des Jahnabachs mehrere Mühlen, darunter die Schlossmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keilbuscher Waldungen waren vom 16. bis ins frühe 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Besitz des [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Schulamt Meißen|Schulamts Meißen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=01.05.02&amp;amp;bestandid=13469 Das Schulamt Meißen im Sächsischen Staatsarchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;44&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Bildung einer [[Häusler]]zeile kam es erst nach der 1791 vollzogenen Verlegung der heutigen Bundesstraße ins Elbtal. Ab der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden hier Häuser errichtet. Der Ort gehörte 1843 zum [[Kreisamt Meißen|Amt Meißen]] und war nach Zehren gepfarrt. Bei den im 19. Jahrhundert im Königreich Sachsen durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Keilbusch im Jahr 1856 unter die Verwaltung des [[Gerichtsamt Meißen|Gerichtsamts Meißen]] und 1875 an die neu gegründete [[Amtshauptmannschaft Meißen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/meissen.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Meißen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline= 2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230323221314if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/meissen.htm | archiv-datum=2023-03-23 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1900 betrug die Größe der Gemarkung 52 [[Hektar]]. Von den 171 Einwohnern, die 1925 in Keilbusch lebten, waren 167 [[evangelisch-lutherisch]]e Bürger und zwei [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1935 wurde Keilbusch nach Zehren eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=meissen.html|name=Stadt und Landkreis Meißen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Keilbusch |val=KEISCH_O8251 |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem kam es durch die [[Kreisreformen in der DDR|Kreisreform 1952]] zum aus der Amtshauptmannschaft gebildeten [[Kreis Meißen]] im [[Bezirk Dresden]], der sich in der Nachwendezeit mehrmals vergrößerte. [[Diera]] und Zehren schlossen sich am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1999 zu [[Diera-Zehren]] zusammen, seitdem ist Keilbusch ein Ortsteil dieser Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Arbeitgeber im Ort war der im Jahnatal gelegene [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Schulkreidewerk Keilbusch, ein wichtiger Produzent von [[Tafelkreide]] in der DDR. Regionale Bekanntheit erlangte ferner das Gasthaus Güldene Aue, das auf eine Raststätte an der Poststraße von [[Dresden]] nach [[Leipzig]], der heutigen B&amp;amp;nbsp;6, zurückgeht. Ein Wagen der 1926 stillgelegten [[Döbelner Straßenbahn]] blieb bis heute erhalten, weil er jahrzehntelang auf einem Keilbuscher Grundstück als Gartenlaube gedient hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1819 || 116&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 137&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 79&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Helm]] (1941–2022), Politiker, in Keilbusch geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|32|109}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|41|208|218|Keilbusch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.diera-zehren.de/gemeinde/ortsteile/keilbusch Keilbusch auf der Website von Diera-Zehren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Diera-Zehren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Diera-Zehren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1402]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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