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	<title>Kehillah - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:26:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kehillah&amp;diff=540193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hungchaka: /* Weblinks */ + &quot;jüdische-gemeinden.de&quot;</title>
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		<updated>2025-11-14T10:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + &amp;quot;jüdische-gemeinden.de&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kehillah&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|קְהִלָּה&amp;amp;lrm;|qəhillah}} oder &amp;#039;&amp;#039;ḳəhillah&amp;#039;&amp;#039;, in [[Aschkenasim|aschkenasischer]] Aussprache &amp;#039;&amp;#039;kehilloh&amp;#039;&amp;#039;, [[Plene-Schreibung|Plene]]: {{he|קהילה&amp;amp;lrm;}}; Plural &amp;#039;&amp;#039;qəhillōt&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine [[Judentum|jüdische]] Gemeinde. Im [[ideal (Philosophie)|idealen]] Sinn ist damit die „heilige Gemeinde“ &amp;#039;&amp;#039;(ḳehillah ḳedoschah)&amp;#039;&amp;#039; zur Abhaltung von [[Gottesdienst]]en in Städten und kleineren Siedlungen gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kehillah ist unter anderem zuständig für: die Organisation von [[Mikwe]] (rituelles Bad), &amp;#039;&amp;#039;gemach&amp;#039;&amp;#039; (Verleihgesellschaft), [[Kaschrut]] (jüdische Speisegesetze überwacht durch [[Maschgiach]]) und [[Chewra Kadischa|Chevra Qadischah]] (Beerdigungsbruderschaft) sowie für die Beziehungen zu den nichtjüdischen Gemeinden der Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Insbesondere nach der Zerstörung des [[Jerusalemer Tempel]]s im Jahre 70 n.&amp;amp;nbsp;Chr. gewann die Selbstverwaltung jüdischer Gemeinschaften in der [[Jüdische Diaspora|Diaspora]] zunehmend an Bedeutung. Von der [[Spätantike]] bis zum europäischen [[Mittelalter]], als Juden im christlichen und islamischen Machtbereich zunehmend in Städten wohnten, führten jüdische Gemeinden weiterhin ein ethisches, soziales, geschichtliches und intellektuelles Eigenleben. Die Gemeinden agierten als in sich geschlossene Gemeinschaften mit freiwilliger Gerichtsbarkeit (bei Rechtsstreitigkeiten untereinander) sowie der traditionellen, schon aus der Vorantike stammenden jüdischen Sozial-, Bildungs-, Armen- und Krankenfürsorge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Witzke_Einwohner&amp;quot;&amp;gt;Harald Witzke: &amp;#039;&amp;#039;1760 leben in Altstrelitz 60 jüdische Familien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Freie Erde&amp;#039;&amp;#039;, Neustrelitz, 07/1988, &amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;: Das Material zur Geschichte der [[Strelitz-Alt#Jüdische Gemeinde|Strelitzer Juden]] erarbeitete der wissenschaftliche Mitarbeiter des [[Karbe-Wagner-Archiv]]s Neustrelitz Harald Witzke aus Anlass des 50-jährigen Gedenktages an die [[Reichspogromnacht]]. Aus redaktionellen Gründen erschien in der Zeitung nur eine gekürzte Fassung. Die vollständige Fassung ist im Karbe-Wagner-Archiv einzusehen (lt. Mitteilung der Redaktion am Anfang des Artikels).&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher oblag es der Kehillah auch, die Steuern zu erheben, die speziell Juden auferlegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüdische Gemeinden in europäischen Städten verfügen typischerweise über eine oder mehrere solcher kommunalen Organisationen mit einer oder mehreren [[Synagoge]]n als Zentrum. Angegliedert sein können Schulen, Kranken- und Waisenhäuser, auch zionistische Organisationen und Bildungswerke, jüdische Internate und Ausbildungsstätten und [[Jeschiva|rabbinische Lehranstalten]] oder jüdische Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige russische Jude (sein Vater war Rabbiner) und spätere Konvertit [[Jakow Alexandrowitsch Brafman]], stellte in seinem einflussreichen Werk Книга Кагала (&amp;#039;&amp;#039;Kniga Kagala&amp;#039;&amp;#039;, deutsch: „Das Buch vom Kahal“) 1869 die Kehillot als Zentren einer [[Weltjudentum|jüdischen Weltverschwörung]] zur Ausbeutung aller Nichtjuden dar, die insgeheim von der [[Alliance Israélite Universelle]] gesteuert würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anke Hilbrenner: &amp;#039;&amp;#039;Brafman, Jakov.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]. Bd. 2: Personen&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 97 f. (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindevorstand ==&lt;br /&gt;
Der Gemeindevorstand größerer jüdischen Gemeinden wird aus den Haushaltsvorständen jüdischer Familien am Ort auf Zeit gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig und oft üblich. Im [[Großherzogtum Baden|Land Baden]] wurde auf Anordnung der Obrigkeit zur innergemeindlichen Verwaltung ein [[Bezirksrabbinat (Baden)|Bezirksrabbinat]] gewählt. Die Anzahl der Räte hängt von der Gemeindegröße ab. Anscheinend gab es im [[Königreich Württemberg]] eine vergleichbare Regelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Einheitsgemeinde (Judentum)]]&lt;br /&gt;
* [[Israelitische Kultusgemeinde]] – Liste der jüdischen Gemeinden im deutschsprachigen Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Art. „Community“, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Bd.&amp;amp;nbsp;5, S.&amp;amp;nbsp;808–853.&lt;br /&gt;
* [[Haim Hillel Ben-Sasson]] u.&amp;amp;nbsp;a.: Art. „Community“, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Bd.&amp;amp;nbsp;5, S.&amp;amp;nbsp;101–121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jüdische-gemeinden.de jüdische-gemeinden.de: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte jüdischer Gemeinden im deutschen Sprachraum&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Gemeinde|*]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hungchaka</name></author>
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