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	<title>Kehdingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kehdingen&amp;diff=249673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Lage */ wl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Landschaft; zu anderen Bedeutungen dieses Begriffes siehe [[Kehdingen (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahmen Nordseekueste 2011-09-04 by-RaBoe-073.jpg|mini|Sperrwerk und Fähranleger Wischhafen im Kehdinger Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kehdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kehdinger Land&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Land Kehdingen&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine Landschaft im [[Landkreis Stade]]. Sie befindet sich am Unterlauf der [[Elbe]], der sogenannten [[Niederelbe]] im Einzugsbereich der Flüsse [[Oste]] und [[Schwinge (Elbe)|Schwinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:J. B. Homann Ducatus Bremae et Ferdae.jpg|mini|hochkant=1.4|„Das Landt Kaidinge“ zwischen [[Land Hadeln]] (nordw.) und dem [[Altes Land|Alten Land]] (südöstl.) im seit 1715 [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|hannöverschen]] Herzogtum [[Bremen-Verden]] um 1720]]&lt;br /&gt;
Das Land Kehdingen liegt beiderseits der unteren [[Oste]]. Es wird im Westen etwa durch deren Nebenfluss [[Aue (Oste)|Aue]] begrenzt, umfasste ursprünglich aber auch die westlich dieses Flüsschens gelegenen Kirchspiele [[Bülkau]] und [[Belum]]. Im Nordosten stößt es an die [[Niederelbe]], und im Südosten reicht es bis an die [[Schwinge (Elbe)|Schwinge]], welche durch [[Stade]] fließt und bei [[Stadersand]] in die Elbe mündet. Vier Elbinseln werden Kehdingen zugerechnet, nämlich [[Krautsand (Insel)|Krautsand]], [[Gauensieker Sand]], [[Asseler Sand]] und [[Bützflether Sand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft Kehdingens wird bestimmt durch [[Marsch (Schwemmland)|Marsch]]- und [[Moor]]ländereien. Hieraus hat sich im Laufe der Geschichte ein stark agrarstruktureller Regioncharakter herausgebildet. Hierfür war auch die Landschaftsgenese des Elbe-[[Urstromtal]]s maßgebend. Das Gebiet liegt heute auf Grund von Eindeichungsmaßnahmen teilweise unter dem Meeresspiegel. Für [[Zugvogel|Zugvögel]] ist es aber immer noch ein bedeutender Rastort. In vielen Bereichen wurden die Außendeichsländereien unter Naturschutz gestellt, zum Beispiel im Bereich zwischen Freiburger Hafenpriel und der Mündung der &amp;#039;&amp;#039;Wischhafener&amp;amp;nbsp;Süderelbe&amp;#039;&amp;#039; in den Hauptstrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis 1932 gab es den [[Preußen|preußischen]] [[Kreis Kehdingen]] mit dem Hauptort [[Freiburg/Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Norden Kehdingens hat sich 1971 zu einer Samtgemeinde zusammengeschlossen (siehe [[Samtgemeinde Nordkehdingen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Kehdingen mit Sitz in [[Drochtersen]] zum 1. Januar 1976 dem [[Kirchenkreis Stade]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur ist maßgeblich durch die Landwirtschaft geprägt. Dies gilt vor allem für die ertragreichen Marschgebiete im Bereich Balje, Krummendeich und Freiburg/Elbe. Die hiesigen ehemaligen Außendeichländereien wurden abschließend erst in den 1970er Jahren durch den Bau einer neuen Außendeichslinie am Rande des Flussbetts vollkommen Tide- und Sturmflut-sicher gemacht.&lt;br /&gt;
Es dominiert hier vor allem die [[Ackerbau|ackerbauliche Produktion]]. In den älteren Marschbereichen hat sich daneben die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] etabliert. Einige Betriebe haben sich, ähnlich wie im benachbarten [[Altes Land|Alten Land]], auf den [[Obstbau]] spezialisiert. In Kehdingen wird ferner Pferdezucht betrieben ([[Hannoveraner (Pferd)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ziegelei]]wirtschaft war lange Zeit prägend für die Region an der Unterelbe. Die historische Dominanz erklärt sich maßgeblich aus der Nähe zur [[Hamburg|Freien und Hansestadt Hamburg]], was bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu hohem Bedarf führte. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Nachfrage nach [[Klinker]]n und anderen Ziegelprodukten bedingt durch den Häuserbau in der zerstörten Stadt stark an. Heute gehen nur noch vereinzelte Unternehmen diesem Gewerbe nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristisch versucht sich Kehdingen gemeinsam mit der benachbarten Ostemarsch als „Krimiland“ zu profilieren. Rund um die [[Deutsche Krimi-Straße]] sind eine dreistellige Zahl von Krimis und Krimi-Drehbüchern verfasst worden; darüber hinaus ist Kehdingen auch Schauplatz vieler Kriminalromane. Daneben spielt der [[Ökotourismus]] eine stärker werdende Rolle. Touristische Führungen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Vogelkieker&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Moorkieker&amp;#039;&amp;#039; werden angeboten. Zudem werden seit 2005 alljährlich Wildganstage veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine industrielle Ausrichtung der Wirtschaftsstruktur ist lediglich im Bereich Stade erfolgt. Der Stader Ortsteil Bützfleth beheimatet bis heute eine Chemiefabrik der Firma [[Dow Chemical|Dow Chemicals Deutschland]] und der [[Olin Corporation]]. In den 1970er und 1980er Jahren gab es hier auch ein Aluminiumwerk der [[Vereinigte Aluminiumwerke|VAW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Kehdinger Stadion“, Heimspielstätte des [[Fußball-Regionalliga|Fußball-Regionalligisten]] [[SV Drochtersen/Assel]], wurde vom Namen der Landschaft abgeleitet. Es liegt in [[Drochtersen]] und hat 3.000 Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörige Städte und Gemeinden des Landes Kehdingen ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Gemeinde (Deutschland)#Gemeinden ohne Kreisaufgaben|Einheitsgemeinden/Städte]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;800&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. [[Drochtersen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Einheitsgemeinde&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. [[Stade]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Stadt (anteilig: nur nordwestlich der Schwinge gelegene Stadtteile wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bützfleth]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Samtgemeinde]]n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit den zugehörigen Gemeinden/Flecken (* = Sitz der Amtsverwaltung)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;800&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. [[Samtgemeinde Nordkehdingen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Balje]]&lt;br /&gt;
# [[Freiburg/Elbe]]*&lt;br /&gt;
# [[Krummendeich]]&lt;br /&gt;
# [[Oederquart]]&lt;br /&gt;
# [[Wischhafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. [[Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, anteilig&lt;br /&gt;
# [[Engelschoff]]&lt;br /&gt;
# [[Großenwörden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Schürmann: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaft in Kehdingen. Ländliche Arbeitswelt im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Ritterschaft des Herzogtums Bremen, Stade 2005, ISBN 3-931879-19-4.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Fischer (Historiker)|Norbert Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Wassersnot und Marschengesellschaft – Zur Geschichte der Deiche in Kehdingen.&amp;#039;&amp;#039; Landschaftsverband der Ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden, Stade 2003, ISBN 3-931879-12-7; zahlreiche, meist farbige Abbildungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.krimiland.de/ Krimiland Kehdingen-Oste]&lt;br /&gt;
* [http://www.tourismus-kehdingen.de/ Ferienland Kehdingen]&lt;br /&gt;
*[https://www.niedersaechsische-bibliographie.de/REL?PPN=1042618992 Literatur über Kehdingen] in der [[Niedersächsische Bibliographie|Niedersächsischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4034211-6|VIAF=235902844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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