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	<title>Kegelberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:11:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kegelberg&amp;diff=1278249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tzeh: /* Vulkankegel */ Verantwortlich für etwas können nur Menschen  sein, nicht hingegen ausgeworfenes oder flüssiges Material</title>
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		<updated>2025-08-03T12:19:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vulkankegel: &lt;/span&gt; Verantwortlich für etwas können nur Menschen  sein, nicht hingegen ausgeworfenes oder flüssiges Material&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Kegelform von Bergen. Der &amp;#039;&amp;#039;Kegelberg&amp;#039;&amp;#039; in Glücksburg wird im Artikel [[Kegelberg (Glücksburg)]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Milesovka ppost.jpg|mini|[[Milešovka]], Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kegelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Berg]] mit ausgeprägter [[Kegel (Geometrie)|Kegelform]] bezeichnet. Kegelberge stehen meist isoliert oder nur am Fuße mit anderen Bergen zusammen. Sie sind oft [[Vulkan|vulkanischen]] Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kegelberge können verschiedene Formen haben und sind nicht zwingend geometrische geformte Kegel, sie können auch turmförmig sein oder in der Flanke einen Knick haben. Im Idealfall haben sie jedoch eine kreisförmige Basis mit gleichmäßigen, bis über 30° steilen Hangneigungen. Typische Kegelberge finden sich in allen vulkanisch geformten Gebieten der Welt, wie dem [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirge]], der [[Rhön]] oder dem [[Zentralmassiv|Französischen Zentralmassiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Kegelberg als geomorphologischer Begriff ist durch [[Johann Wolfgang von Goethe#Rezeption als Naturwissenschaftler|Goethe]] und von Geologen seiner Zeit geprägt worden. Sie sind dabei von ihren Naturbeobachtungen meist [[basalt]]ischer oder [[phonolith]]ischer Massen in der Form eines mathematischen Kegels geleitet worden. Auf diese Weise gelangte der Begriff in die frühe geologische Fachliteratur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste systematische geologische Kartierung des Königreich Sachsens, angeregt und begonnen durch [[Abraham Gottlob Werner]], beschreibt in späteren Arbeiten zahlreiche Berge vulkanischen bzw. subvulkanischen Ursprungs als &amp;#039;&amp;#039;Kegel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kegelberg&amp;#039;&amp;#039;. Konkret führt dazu [[Carl Friedrich Naumann]] in den &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Section VII der geognostischen Charte des Königreiches Sachsen und der angränzenden Länderabtheilungen&amp;#039;&amp;#039; aus: &amp;#039;&amp;#039;Die gewöhnliche Gestalt der Basalt- und Phonolithberge ist im Allgemeinen so wunderbar gleichförmig, dass man oft schon aus grosser Entfernung dieselben erkennen kann. Es sind Kegel. Von dieser Normalform finden freilich mancherlei Abweichungen statt; die runde Basis dehnt sich in die Länge, die Spitze gestaltet sich zum Felsenkamm oder Rücken, ...die meisten Formen aber lassen sich auf die Kegel- oder Kugelsegment-Form wenigstens zurückführen. ...Flache Bergrücken sind dann an einander gereiht, aus denen nur einzelne ganz selbständig erscheinende Basalt- oder Phonolith-Kegel aufragen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann: Section VII, S. 61–62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Werk, das von Naumann erstellt und durch [[Bernhard von Cotta|Bernhard Cotta]] bearbeitet wurde, sind die wesentlichsten Erhebungen im Bereich des beschriebenen Kartenblattes aufgezählt, so beispielsweise: &amp;#039;&amp;#039;33. Der [[Střední vrch (Lausitzer Gebirge)|Mittenberg]], ein Kegelberg in der Mitte zwischen [[Burg Tolštejn|Tollenstein]], Schönfeld und Neuhütte; Gestein grobsplittrig, mit grauen Feldspathkrystallen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann: Section VII, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Kegel oder Kegelberg überwiegend als morphologischer Begriff in der Geografie für einen &amp;#039;&amp;#039;steilhängigen Einzelberg&amp;#039;&amp;#039; verwendet, weil die Geologie Kegelberge nicht nur in Zusammenhängen mit vulkanischen Entstehungsprozessen betrachtet und beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Leser (Hrsg.): Diercke Wörterbuch Allgemeine Geographie. München (dtv) 2005, S. 421  ISBN 3-423-03422-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsarten ==&lt;br /&gt;
=== Vulkankegel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuji_Kawaguchi_357.JPG|mini|[[Fuji (Vulkan)|Fujisan]], Japan]]&lt;br /&gt;
Alle [[Schichtvulkan]]e und auch [[Schildvulkan]]e haben die Tendenz, an der Oberfläche Kegel zu bilden. Wobei die Schichtvulkane die steileren Flanken bilden können, dagegen können die Schildvulkane nur sehr flache Kegel ausbilden. Dies, weil beim Schichtvulkan hauptsächlich das feste Auswurfmaterial &lt;br /&gt;
den Berg aufbaut, während beim Schildvulkan dies eher das flüssige Material tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baut sich der Vulkankegel überwiegend aus ausgeworfenem, [[Pyroklast|pyroklastischem]] Material auf, entstehen [[Schlacken- und Aschenkegel]], die meist nur eine Höhe von wenigen hundert Meter haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nach mehreren Ausbrüchen entsteht ein Schüttkegel mit dem Ausbruchsmaterial. Dies hat zur Folge, dass sich der Auswurf radial abnehmend um den [[Vulkankrater|Krater]] ablagert. Es lagert sich in Vulkannähe eine stärkere Schicht ab als entfernt, daher wächst der Vulkan in der Nähe des Kraters schneller. So ist die Hangneigung sowohl abhängig von dem [[Reibungswinkel]], mit dem der Berg aufgebaut wird als auch der Verwitterungsgeschwindigkeit, mit der der Berg abgetragen wird. Der Reibungswinkel ist auch von der Zusammensetzung der [[Lava]], derer Zähflüssigkeit und Erstarrungsgeschwindigkeit, so wie der Auswurfmenge an [[Pyroklastisches Sediment|Lockermasse]] abhängig.&lt;br /&gt;
Viele Vulkane neigen zu Nebenkratern. Es bilden sich also an den Flanken neue Auswurföffnungen, wodurch nur einseitig neues Material auf den Berg aufgetragen wird. Dadurch haben diese Berge auch keine ideale Kegelform mehr. Nur bei stabilen Zentralkratern ist eine Ausbildung eines fast kegelförmigen Berges möglich. Viele Vulkane sind daher nur aus einer Blickrichtung geometrische Kegel, während sie von der Seite her gesehen eine unregelmäßigere Form haben oder Aufwölbungen sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karstkegel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bohol Hills, Chocolate Hills 3, Philippines.jpg|mini|[[Chocolate Hills]], Philippinen]]&lt;br /&gt;
Auch im tropischen [[Karst]] können sich Kegelberge bilden. Ein typisches Beispiel nicht vulkanischer Kegelberge sind die [[Chocolate Hills]] in [[Bohol]] auf den [[Philippinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erosion als Ursache ===&lt;br /&gt;
In so gut wie allen Gebirgsregionen können sich durch Abtragungsvorgänge ([[Erosion (Geologie)|Erosion]]) auch kegelförmige Berge bilden, diese sind aber oft nicht allein stehend. Die Ursache dafür ist meist ein [[Mäander (Flussschlinge)|mäandrierender]] Fluss oder ein [[Zwangsmäander]], der sich tief in ein Plateau eingeschnitten hat. Die dabei entstehenden [[Umlaufberg]]e können durchaus kegelförmig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstliche Formen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reusterhalden.JPG|mini|Ehemalige Spitzkegelhalden der [[Wismut (Unternehmen)|Wismut]]  in [[Thüringen]]]]&lt;br /&gt;
Auch künstlich aufgeschüttet Berge und Hügel haben die Tendenz, sich kegelförmig auszubilden. Auch solche künstlichen Berge sind freistehend und würden die Hauptvoraussetzung erfüllen, als Kegelberg bezeichnet zu werden. Als künstliche Objekte gelten sie aber als [[Halde]]n und nicht als Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
* [[Tafelberg]]&lt;br /&gt;
* [[Zeugenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Friedrich Naumann (Hrsg.), Bernhard Cotta (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Section VII der geognostischen Charte des Königreiches Sachsen und der angränzenden Länderabtheilungen oder: Geognostische Skizze der gegenden zwischen Schandau, Zittau, Kratzau, Gabel, Böhmisch-Leipe, Wernstadtel und Tetschen&amp;#039;&amp;#039;. Dresden und Leipzig (Arnoldische Buchhandlung) 1840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bergkegel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tzeh</name></author>
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