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	<title>Keferloh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T18:17:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keferloh&amp;diff=350479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AVWC: /* Weblinks */ Link korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-09T17:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pferdemarkt Keferloh Speyer 1891 G00430017a.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Pferdemarkt in Keferloh.&amp;#039;&amp;#039; Kolorierter Holzstich nach [[Christian Speyer]], um 1891]]&lt;br /&gt;
Der [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keferloh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Grasbrunn]] im [[Landkreis München]] in [[Oberbayern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Keferloh liegt an der historischen [[Salzstraße]] von [[Salzburg]] nach [[Augsburg]] und ist wegen des [[Keferloher Montag]]s bekannt, eines ehemals dort stattfindenden überregional bedeutenden Viehhandelstags am Montag nach dem [[Ägidius (Heiliger)|Ägidiustag]] Anfang September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;Süddeutsche Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsgewinnler von Keferloh.&amp;#039;&amp;#039; 30./31. August 2014, S. R18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. August 2023 hatte der Ortsteil 19 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grasbrunn.de/de/leben-lernen/Liebenswertes-Grasbrunn/Zahlen,Daten,Fakten |titel=Einwohnerdaten Grasbrunn – Gemeinde Grasbrunn |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Aegidius Keferloh Grasbrunn-1.jpg|mini|St. Aegidius]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag Keferloh auf einer eigenen [[Rodungsinsel]] im &amp;#039;&amp;#039;Eicherholz&amp;#039;&amp;#039;. Im 20. Jahrhundert dehnte sich aber das nördlich gelegene [[Haar bei München|Haar]] aus und ist heute von Keferloh nur noch durch landwirtschaftliche Flächen, aber nicht mehr durch Wald getrennt. Der Weiler besteht aus der Kirche [[St. Ägidius (Keferloh)|St. Ägidius]], dem gewerblich genutztem Gut Keferloh mit Erweiterungsgebäuden, einer Druckerei der Allianz-Gruppe und einem vielfach erweiterten Gasthof mit traditionellem [[Biergarten]]. Im Südwesten schließt sich ein großes, allerdings seit 2017 geschlossenes und zerfallendes Tenniszentrum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/grasbrunn-ort377335/vom-tennistempel-zur-ruine-so-steht-es-um-den-schandfleck-in-keferloh-90089208.html |titel=Vom Tennistempel zur Ruine: So steht es um den „Schandfleck“ in Keferloh |datum=2020-11-04 |sprache=de |abruf=2025-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit früher mehr als 30 Plätzen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ebenfalls zu Grasbrunn gehörende [[Neukeferloh]] liegt östlich von Keferloh und wird durch das &amp;#039;&amp;#039;Eicherholz&amp;#039;&amp;#039; und die [[Bundesautobahn 99|Bundesautobahn A 99]] davon getrennt. Es ist mittlerweile der Grasbrunner Ortsteil mit den meisten Einwohnern und schließt sich direkt an den Ort [[Vaterstetten]] in der Nähe der S-Bahn-Station an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Aegidius Innenraum Keferloh Grasbrunn-2.jpg|mini|Romanische Fresken in der Apsis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach verdanken Siedlung und Viehhandel ihre Existenz dem Erfolg des Grafen [[Eberhard von Ebersberg]] bei der [[Schlacht auf dem Lechfeld]] am 10. August 955. Laut [[Widukind von Corvey]] kamen die bayerischen Reiter dem Heer [[Otto I. (HRR)|Ottos des Großen]] gerade noch rechtzeitig zu Hilfe, als die zahlenmäßig überlegenen [[Magyaren|Ungarn]] die Schlacht beinahe schon gewonnen hatten. Otto soll aus Dankbarkeit die Hauptleute des Ebersbergers &amp;#039;&amp;#039;Niklas&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Baldhauser&amp;#039;&amp;#039; zur Rittern geschlagen und ihnen gestattet haben, die herrenlosen Tiere der besiegten Ungarn zusammenzutreiben. 17.531 Tiere sollen der Überlieferung nach so zusammengekommen und auf dem Gebiet des Ebersberger Grafen beim heutigen Keferloh zusammen getrieben worden sein. Aus der Versteigerung der Tiere sei ein Jahrmarkt entstanden. Ein Edikt Ottos des Großen soll auch für die folgenden Jahre die Abhaltung eines Rossmarkts am [[Laurentiustag]], dem Jahrestag der Schlacht, erlaubt haben. Historische Dokumente, die diese Legende und die Existenz eines Ortes im 10. Jahrhundert belegen, existieren nicht. Es gibt auch keine archäologischen Nachweise aus dieser Zeit. Zudem beanspruchen mehrere Gemeinden in der Umgebung Schauplatz dieser Geschichte zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GK&amp;quot;&amp;gt;Webseite des Guts Keferloh: {{Webarchiv|url=http://www.gut-keferloh.de/historisches.html |wayback=20160629043200 |text=Historisches |archiv-bot=2019-04-22 17:27:54 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 29. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verlegung des Salzhandelswegs 1158 durch den bayerischen Herzog [[Heinrich der Löwe]] von Freising nach München lag das heutige Keferloh an der Kreuzung der neuen von Ost nach West führenden Salzstraße mit der von Süden kommenden Isarstraße von [[Kloster Schäftlarn]] über [[Oberföhring|Föhring]] nach Freising. Aus diesem Jahr 1158 stammt die erste urkundliche Erwähnung als Keferloher Grund durch Bischof [[Otto von Freising]] an das Kloster Schäftlarn übertragen wurde. Ebenfalls seit 1158 ist das [[Marktrecht]] für Keferloh verbrieft. Die Weihe der Kirche St. Ägidius im Jahr 1173 am Ägidiustag durch Bischof [[Adalbert I. (Freising)|Adalbert I. von Freising]], dem 1. September, gab Kirche und Jahrmarkt das [[Patrozinium]] und damit den bis heute bestehenden Termin am Montag nach Ägidius. Die Kirche wurde 2013 nach Renovierungen wieder eröffnet. Dabei wurde die [[Romanik|romanische]] Ausmalung freigelegt und restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KM&amp;quot;&amp;gt;Webseite des Keferloher Montags: {{Webarchiv|url=http://www.keferlohermontag.de/index.htm |wayback=20150215142145 |text=Geschichte |archiv-bot=2019-04-22 17:27:54 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 11. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Anfangsjahren sind nachweislich drei Grundherren genannt, nämlich der [[Stammliste des Hauses Andechs#Die Grafen von Dießen und Wolfratshausen, Wolfratshausener Linie|Graf von Wolfratshausen]], der [[Grafen von Moosburg|Graf von Moosburg]] und schließlich der [[Erzbistum München und Freising|Bischof von Freising]]. Bischof Otto stammte aus dem Adelsgeschlecht der [[Babenberger]] und war Bruder von [[Heinrich Jasomirgott]], der bis 1156 bayerischer Herzog war. Otto nutzte diese Position, um den Besitz des Freisinger Bistums durch Schaffung neuer Dienstmannensitze zu vergrößern. Hierzu nutzte er auch die Möglichkeit der Neuansiedlung beziehungsweise Wiederbelebung ehemaliger Klöster, so vom Kloster Schäftlarn mit der Berufung des [[Prämonstratenser|Prämonstratenser-Ordens]]. 1170 überließ Bischof Adalbert I. dem Schäftlanern auch den [[Zehnt]] vom Weiler Keferloh und gab den Prämonstratensern so eine Einnahmequelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keferloher Markt und Keferloher Bierkrug ===&lt;br /&gt;
1407 scheiterte Herzog [[Wilhelm III. (Bayern)|Wilhelm III.]] bei dem Versuch, den Keferloher Markt nach München an die [[Flussterrasse|Hangkante]] der Isar bei [[Giesing]] zu verlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jährliche Viehmarkt erreichte Anfang des 19. Jahrhunderts bis zu 30.000 Besucher, rund 6000 gehandelte Pferde und ganze Herden von Rindern und Schafen. Daraus entstand ein bedeutendes [[Volksfest]], das als derb und gewalttätig beschrieben wurde. Der Autor und Verleger [[Sebastian Franz von Daxenberger|Karl Fernau]] hielt 1840 fest: „Dieser Tag ist in den Kalendern der Ärzte und [[Gendarmerie|Gendarmen]] rot eingezeichnet.“ Dabei wurde in Keferloh ein in Massenproduktion herstellbarer, tönerner [[Humpen|Bierkrug]] entwickelt, der das Bier lange kühl hält. Er war der Namensgeber für den heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Keferloher]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Volksfest verlor nach dem Erfolg des Münchner [[Oktoberfest]]s im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung und wurde im 20. Jahrhundert eingestellt. 1995 wurde es auf Initiative von Grasbrunner Bürgern wieder ins Leben gerufen. Inzwischen ist es wieder das bedeutendste jährliche Landwirtschaftsfest der Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; Jedes Jahr tritt ein hochrangiger, meist bayerischer, Politiker als Festredner auf, wobei er den Keferloher Strohhut trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite des Keferloher Montags: {{Webarchiv|url=http://www.keferlohermontag.de/redner.htm |wayback=20150215113431 |text=Redner der letzten Jahre |archiv-bot=2019-04-22 17:27:54 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 11. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauten==&lt;br /&gt;
* Gut Keferloh, Gastwirtschaft&lt;br /&gt;
* [[St. Aegidius (Keferloh)|St. Aegidius]], romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[St. Maria (Keferloh)|St. Maria]], Hofkapelle aus dem 19. Jahrhundert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.st-aegidius-keferloh.de/ Förderverein Kirche St. Ägidius Keferloh]&lt;br /&gt;
* [https://www.keferloher-montag.de/ Website des Keferloher Montags]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Keferloh|ID=ODB_S00016681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/5/46/N |EW=11/43/39/E |type=city |region=DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keferloh| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AVWC</name></author>
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