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	<title>Kefalari - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:39:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kefalari&amp;diff=2246893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2021-12-24T09:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Dorf Kefalari in der Gemeinde Argos-Mykene und die bedeutende Karstquelle; zu weiteren Orte des Namens siehe [[Kefalari (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Ortsgemeinschaft Kefalari&lt;br /&gt;
|Name-el=Τοπική Κοινότητα Κεφαλαρίου (Κεφαλάρι)&lt;br /&gt;
|Region=[[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Argolis]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde=[[Argos-Mykene]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirk=[[Mykines (Gemeindebezirk)|Mykines]]&lt;br /&gt;
|Höhe=83&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt=(Durchschnitt)&lt;br /&gt;
|Fläche=9,189 km²&lt;br /&gt;
|Einwohner=800&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAU=41020106&lt;br /&gt;
|Ortsgliederung=2&lt;br /&gt;
|Postleitzahl=&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl=&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|lat_deg=37|lat_min=36|lat_sec=0&lt;br /&gt;
|lon_deg=22|lon_min=41|lon_sec=33&lt;br /&gt;
|Bild=Karst-spring-Kefalari Argolis Greece.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=sehr große [[Karstquelle]] Κεφαλάρι (in Trockenzeiten versiegend)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kefalari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Κεφαλάρι}} {{N.Sg.}} &amp;#039;&amp;#039;‚Quelle‘ (aus der reichlich Wasser sprudelt)&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortsgemeinschaft im Gemeindebezirk [[Argos (Stadt)|Argos]] am Rand der Argos-Ebene auf der [[Peloponnes]]. Das Dorf hat sich um eine große Karstquelle gebildet, die geologisch bedeutsam ist, bei den alten Griechen zur Götter-Mythologie zählte und heute eine orthodoxe Wallfahrtsstätte ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kefalari ist eine Ortsgemeinschaft im Gemeindebezirk der Stadt [[Argos (Stadt)|Argos]]. Die Ortsgemeinschaft gehört zur Gemeinde [[Argos-Mykene]] mit den zwei Dörfern Kefalari (677 Einwohner) und Magoula (123 Einwohner). Kefalari befindet sich knapp sechs Kilometer südwestlich von der Stadt Argos. Hier, am Fuß des Berges Chaon zur Ebene, wird unterirdisch fließendes Karstwasser in einer großen Karstquelle an die Oberfläche gedrückt. Das Gewässer Erasinos, in der Antike der Name eines Flussgottes, fließt nach etwa fünf Kilometer langem Lauf in [[Nea Kios]] in den [[Argolischer Golf|Argolischen Golf]]. Die Quelle ist im Dorf in einen platanenumstandenen See baulich gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Quelle befindet sich eine Karsthöhle, die rund 60 Meter weit in den Berg führt.&lt;br /&gt;
Heute ist die Höhle der Muttergottes geweiht. Höhle, Quelle und eine Kirche („Zoodochos Pigi“, „Panagia Kefalariotissa“) prägen das Landschaftsbild und machen das Ensemble zur orthodoxen Pilgerstätte, besonders für das nahe gelegene Nea Kios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Hydrogeologie ==&lt;br /&gt;
Das meiste [[Karst]]wasser dieser Quelle, wie auch der weiteren Karstquellen vor und direkt am Argolischen Golf&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu [[Dine (Arkadien)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; kommt unterirdisch von „[[Ponor|Katavothren]]“ (griechische „Ponore“) aus [[Polje]]n des [[Arkadien|arkadischen]] Hochlandes (großes [[Tripoli (Griechenland)|Tripoli]] Becken, [[Argon Pedion]]) und von Poljen des Hochlandes von [[Korinthia]] und [[Argolis]] ([[Stymfalia (Ökosystem)|Stymphalia]], [[Alea (Argolis)|Alea]]/Skotini). Wie hydrogeologisch üblich, wird das unterirdisch fließende Karstwasser am Fuß der Berge zur fruchtbaren Schwemmebene am [[Argolischer Golf|Argolischen Golf]] an die Oberfläche gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer großen wissenschaftlichen Studie (Geologie und Hydrogeologie), insbesondere zu den hydrogeologischen Verhältnissen und den geschlossenen Becken in Arkadien, Korinthia und Argolis konnte nachgewiesen werden, dass die Wasserwege nach Osten bzw. Südosten zum Argolischen Golf führen, da große [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]]sstrukturen hydrotektonische Wasserwege begünstigen. Die Verteilung des Wassers auf verschiedene Quellen wurde durch zahlreiche chemische und physikalische [[Färbeversuch (Hydrogeologie)|Färbeversuche]] (tracing-tests von 1983 und 1984) quantifiziert und belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Morfis et al., S. 24–33 und S. 276ff. Siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die alten Griechen waren Quellen immer mit ihrer Götter-Mythologie verknüpft. Für Kefalari vermuteten sie eine Verbindung zum [[Stymfalia (Ökosystem)|Stymphalischen See]]. Gemäß der erwähnten Studie vom Morfis et al. haben Färbeversuche Verbindungen zur Polje Skafidia (Stymphalia-Komplex in Korinthia) und Polje Alea/Skotini in der Argolis belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Morfis et al., Graphik S. 281&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Unterschied zur submarinen Karstquelle bei Kiveri (vgl. &amp;quot;[[Dine (Arkadien)]]&amp;quot;) schwankt die Wassermenge der Kefalari-Quelle von sehr viel bis null (in der Trockenzeit). Der Wallfahrtsteil Höhle über der heutigen Quelle wird in der Studie als ehemaliger Wasserweg eines geologisch früheren Verkarstungs-Zustandes bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Morfis et al., S. 199&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naher archäologischer Fund ==&lt;br /&gt;
Rund zwei Kilometer westlich des Dorfes befinden sich die Reste eines antiken Bauwerks aus [[Hellenismus|hellenistischer]] Zeit, der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Pyramide von Hellinikon|Pyramide von Kefalari]].&amp;#039;&amp;#039; Es handelt sich um den Stumpf einer Pyramide aus Polygonalmauerwerk, der die Basis eines Gebäudes bildete, das im oberen Bereich aus Lehm oder Holz gebaut war. Die Annahme, es handele sich um einen Grabbau, ist heute veraltet, man geht davon aus, dass das Gebäude als Wach- und Wehrturm diente, wie ähnliche Bauten am Rand der Argolis nahelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kefalari Naos Zoodochos Pigi.jpg|Marienkirche über der Erasinos-Quelle&lt;br /&gt;
Datei:Kefalari Cavern Entrance.JPG|Eingang zur Karsthöhle (Wallfahrtsstätte)&lt;br /&gt;
Datei:Landsat-2000 Submarine-springs Argolis-Gulf Greece.jpg|Kette von Karstquellen am [[Argolischer Golf|Argolischen Golf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[William Smith (Lexikograf)|William Smith]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Greek and Roman Geography,&amp;#039;&amp;#039; London (Walton and Maberly) 1854 (englisch)&lt;br /&gt;
* Richard Speich: &amp;#039;&amp;#039;Südgriechenland. Kunst- und Reiseführer,&amp;#039;&amp;#039; Band 2 &amp;#039;&amp;#039;Peloponnes,&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart u. a. (Kohlhammer) 1980, ISBN 3-17-005395-7, S. 119&lt;br /&gt;
* [[Lambert Schneider (Archäologe)|Lambert Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Peloponnes. Mykenische Paläste, antike Heiligtümer und venezianische Kastelle in Griechenlands Süden,&amp;#039;&amp;#039; Köln (DuMont) 2001, ISBN 3-7701-4599-2, S. 178&lt;br /&gt;
* Morfis, A. (Athens), Zojer, H. (Graz). Karst Hydrogeology of the Central and Eastern Peloponnesus (Greece).  Steirische  Beiträge zur Hydrogeologie 37/38. 301 Seiten, Graz 1986 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karst springs in Greece|Karstquellen in Griechenland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beschreibung Kefalaris auf den Seiten der Regionalverwaltung des Regionalbezirks Argolis (englisch) [http://www.argolida.gr/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=443&amp;amp;pop=1&amp;amp;page=3&amp;amp;Itemid=394&amp;amp;lang=en]&lt;br /&gt;
* Argos und „Kephalári“,  W. Smith, Dictionary of Greek and Roman Geography … online (englisch) bei tufts,edu [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.04.0064:id=argos-geo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1163412643|VIAF=5227153289961532770003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Region Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Argos-Mykene)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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