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	<title>Kees van Dongen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:27:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;KLeemaYer99: 1.Überschrift angepasst</title>
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		<updated>2025-04-21T23:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1.Überschrift angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kees van Dongen 1923.jpg|mini|Kees van Dongen (1923)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-07-23 rdam dongen.JPG|mini|Willem Verbon: &amp;#039;&amp;#039;Kees van Dongen&amp;#039;&amp;#039;, Bildnis in Rotterdam-Delfshaven. Objekt aus Bronze, Naturstein und Backstein, enthüllt 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kees van Dongen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1877]] in [[Delfshaven]] bei [[Rotterdam]]; † [[28. Mai]] [[1968]] in [[Monte Carlo]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Cornelis Theodorus Marie van Dongen&amp;#039;&amp;#039;) war ein französischer Maler [[Niederlande|niederländischer]] Herkunft, der hauptsächlich in [[Frankreich]] lebte und arbeitete. Er zählt zu den [[Fauvismus|Fauvisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Kees van Dongen, Sohn eines Brauers, studierte von 1892 bis 1894 an der „Akademie für Bildende Künste und Technische Wissenschaften“ in Rotterdam, wo er seiner späteren Frau [[Augusta Preitinger]], genannt Guus, begegnete. Im Jahr 1897 begab er sich – um ihr zu folgen – erstmals für einen mehrmonatigen Aufenthalt nach [[Paris]]. Im Dezember 1899 ließ er sich dauerhaft in Paris nieder, wo er für verschiedene [[Satire|satirische]] [[Zeitschrift]]en wie beispielsweise „L&amp;#039;Assiette au beurre“ arbeitete, 1901 Augusta heiratete und noch im selben Jahr in einen in der Impasse Girardon im &amp;#039;&amp;#039;maquis&amp;#039;&amp;#039; von Montmartre abgestellten Zigeunerwagen zog. Der Kunsthändler [[Ambroise Vollard]] gab ihm 1904 Gelegenheit zu einer Einzelausstellung in seiner Galerie in der Rue Lafitte. Ein Jahr später beteiligte van Dongen sich am [[Société du Salon d’Automne|Salon d’Automne]], stellte jedoch nicht in dem als &amp;#039;&amp;#039;„cage aux fauves“&amp;#039;&amp;#039; (Raubtierkäfig) berühmt gewordenen Saal&amp;amp;nbsp;VII aus, der dem Fauvismus seinen Namen gab. Nach der Begegnung mit [[Pablo Picasso]] und der Geburt der Tochter Dolly (* 1905) wechselte die Familie im Jahr 1906 in die benachbarte, unter anderem von Picasso und seiner Gefährtin [[Fernande Olivier]] bewohnte Atelierbaracke [[Bateau-Lavoir]], in der sich der Freundeskreis des andalusischen Malers traf, zu dem zu diesem Zeitpunkt [[Max Jacob (Malerdichter)|Max Jacob]], [[Guillaume Apollinaire]] und [[André Salmon]] gehörten, später auch [[Juan Gris]] und [[Georges Braque]]. Van Dongen schloss sich jedoch bereits 1905 den „Fauves“ an und empfing seinerseits in seiner Wohnstube im Bateau-Lavoir, die gleichzeitig als Atelier diente, [[André Derain]], [[Maurice de Vlaminck]], [[Charles Camoin]] und [[Henri Matisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1908 bis 1912 unternahm er mehrere Reisen, die ihn nach Deutschland, Spanien, Marokko und Ägypten führten. Im Jahr 1909 wurde er Mitglied der Künstlergruppe [[Brücke (Künstlergruppe)|„Brücke“]] in [[Dresden]]. [[Max Pechstein]] hatte van Dongen um die Jahreswende 1907/1908 in Paris getroffen und ihn dazu ermuntert, an einer „Fauves“-Präsentation innerhalb einer „Brücke“-Ausstellung 1908 in Dresden teilzunehmen, obgleich seine Werke nicht dem Stil der „Brücke“ entsprachen und ein geistiger Austausch sich nicht anbot. Vermutlich erhofften die Mitglieder eine Erweiterung ihrer europäischen Perspektiven und geschäftliche Verbindungen zu bekannten Galeristen, mit denen van Dongen in Verbindung stand. Es kam jedoch weder zu der geplanten Teilnahme der „Brücke“-Künstler an der 25. Ausstellung der „[[Société des Artistes Indépendants]]“ noch zu weiteren gemeinsamen Aktivitäten. Ab 1912 lehrte er an der [[Académie Vitti]] für ungefähr ein Jahr. 1921 trennte er sich von seiner Ehefrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fauvist kam durch Auftragsarbeiten zahlreicher Frauenporträts in den [[Goldene Zwanziger|goldenen 20er Jahren]] zu Erfolg und schloss sich den mondänen Kreisen an, die am [[Quartier du Montparnasse|Montparnasse]] verkehrten. 1929 wurde er französischer Staatsbürger.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.moma.org/collection/artist.php?artist_id=6077 Kees van Dongen.]&amp;#039;&amp;#039; moma.org, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frankreich im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] besetzt war, nahm er unter anderen zusammen mit André Derain und Maurice de Vlaminck eine Einladung des deutschen Bildhauers [[Arno Breker]] an, Deutschland zu besuchen, was ihm den Vorwurf der [[Kollaboration]] eintrug. Nach seiner Scheidung von Guus begegnete er 1938 Marie-Claire Huguen, die er 1953 heiratete; 1940 wurde der gemeinsame Sohn Jean-Marie geboren. Mutter und Kind zogen 1949 nach [[Monaco]], in ein Haus, das van Dongen &amp;#039;&amp;#039;Villa Bateau-Lavour&amp;#039;&amp;#039; nannte und in dem er die Wintermonate verbrachte. 1957 siedelte van Dongen ebenfalls dauerhaft nach Monaco über, er behielt aber sein Atelier in Paris bei.&amp;lt;ref&amp;gt; Talitha Schoon, Jan van Adrichem, Hanneke de Man: &amp;#039;&amp;#039;Kees van Dongen.&amp;#039;&amp;#039; Museum Boymans-van-Beuningen, Rotterdam 1989, S.&amp;amp;nbsp;164&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959 nahm er an der Ausstellung „Le fauvisme français et les débuts de l&amp;#039;impressionisme“ teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | text=Kees van Dongen Major Retrospective | url=http://www.artknowledgenews.com/Kees_van_Dongen_Major_Retrospective.html | wayback=20120913172803}}, abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1957 war er assoziiertes Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/kees-van-dongen/| titel=Académicien décédé: Kees van Dongen| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2024-03-31| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kees van Dongen starb im Jahr 1968 im Alter von 91 Jahren in [[Monte Carlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plage de Deauville&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Le Vieux clown&amp;#039;&amp;#039;, [[Petit Palais (Genf)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Femme aux bijoux&amp;#039;&amp;#039;, 1895, [[Nouveau Musée Nations de Monaco]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait de Guus&amp;#039;&amp;#039;, 191, Öl auf Leinwand, 146 × 114 cm, [[Van Gogh Museum]], Amsterdam&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait d&amp;#039;une chanteuse de cabaret&amp;#039;&amp;#039;, 1908, Öl auf Leinwand, Privatsammlung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Dame au chapeau noir&amp;#039;&amp;#039;, 1908, Öl auf Leinwand, [[Eremitage (Sankt Petersburg)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait d&amp;#039;Adèle Besson&amp;#039;&amp;#039;, 1908, Öl auf Leinwand, [[Musée Albert-André]], [[Bagnols-sur-Cèze]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Souvenir de la Saison d&amp;#039;Opéra russe&amp;#039;&amp;#039;, 1909, Öl auf Leinwand, [[National Gallery of Canada]], Ottawa&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trinidad Fernandez&amp;#039;&amp;#039;, 1907/10, Öl auf Leinwand, 100 × 81,2 cm, [[Teheraner Museum für Zeitgenössische Kunst|Teheraner Museum für Zeitgenössische Kunst, Teheran]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article12290285/Die-Kunst-der-Diplomatie.html | titel=Die Kunst der Diplomatie | werk=welt.de | abruf=2017-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Femmes à la balustrade&amp;#039;&amp;#039;, 1911, Öl auf Leinwand, [[Musée de l’Annonciade]], Saint-Tropez&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Écuyère,&amp;#039;&amp;#039; 1920, [[Château-musée de Dieppe]]&lt;br /&gt;
* Portrait der Renée Maha oder Die Sphinx, 1920, Öl auf Leinwand, [[Musée d’art moderne de la Ville de Paris]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://parismuseescollections.paris.fr/fr/musee-d-art-moderne/oeuvres/portrait-de-renee-maha-dite-le-sphinx#infos-principales | titel=Portrait de Renée Maha, dite Le Sphinx {{!}} Paris Musées | abruf=2017-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Portrait von Antoni Cierplikowski, 1927, Muzeum Narodowe w Warszawie, Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1926: Ritter der [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Van Dongens bevorzugtes Motiv waren Frauen. Sängerinnen, unter anderem die [[Mistinguett]], und Tänzerinnen standen ihm in den ersten zehn Jahren seines Parisaufenthaltes Modell, bevor er zu einem gefragten [[Porträt]]isten der [[Prominenz]] aufstieg. Charakteristisch für sein Werk sind der Verzicht auf die [[Perspektive]], die Vereinfachung der Formen, die kühne Pinselführung und lebhafte Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Louis Chaumeil: &amp;#039;&amp;#039;Van Dongen: L&amp;#039;homme et l&amp;#039;artiste, la vie et l&amp;#039;oeuvre.&amp;#039;&amp;#039; Pierre Cailler, Genf 1967&lt;br /&gt;
* Gaston Diehl: &amp;#039;&amp;#039;Van Dongen.&amp;#039;&amp;#039; Flammarion, Paris&lt;br /&gt;
* [[Gerd Presler]]: &amp;#039;&amp;#039;Kees (Cornelius, Theodorus, Marie) van Dongen (1877–1968)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke&amp;#039;&amp;#039;, rororo monographie 642, Reinbek 2007, S. 30 f. ISBN 978-3-499-50642-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118638858}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/dongen_kees_van.html Kees van Dongen bei artcyclopedia.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.bloomberg.com/image/iOP18dqy7E_o.jpg Porträt von Fernande Olivier, 1905, Privatbesitz]&lt;br /&gt;
* [http://www.internetweekly.org/images/van_dongen_hat.jpg Porträt &amp;#039;&amp;#039;Frau mit großem Hut&amp;#039;&amp;#039;, 1906]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Brücke (Künstlergruppe)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118638858|LCCN=n/50/46695|NDL=00465705|VIAF=56617272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dongen, Kees van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Fauvismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke (Künstlergruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des belgischen Kronenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dongen, Kees van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dongen, Cornelis Theodorus Maria van (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Delfshaven]] (bei [[Rotterdam]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Monte Carlo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KLeemaYer99</name></author>
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