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	<title>Keeken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keeken&amp;diff=856584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-04-03T13:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Keeken&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kleve&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Keeken COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = „In Silber (Weiß) ein rotes Krückenkreuz.“ &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/50/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/4/57/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 12&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.86&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 560&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/nordrheinwestfalen/kleve/05154036x109N__keeken/ |titel=Keeken (Kleve, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen |abruf=2025-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 47533&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02821&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &amp;lt;!-- Keeken in Kleve.svg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St mariae keeken.JPG|mini|Katholische Kirche Keeken|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Kirche Keeken.jpg|mini|Katholische Kirche Keeken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evang kirche keeken.JPG|mini|Evangelische Kirche Keeken|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muehle keeken.JPG|mini|Windmühle Keeken]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keeken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Kleve]] (seit 1969). Keeken bildet ein [[Streusiedlung|Streudorf]] unmittelbar an der [[Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden|Grenze zu den Niederlanden]] am unteren [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das durch die Landwirtschaft geprägte Dorf umfasst eine Fläche von 9,86 km² (10 % des Klever Stadtgebietes) und befindet sich auf einer mittleren Höhe von 12 Metern über [[Normalnull|NN]]. Es verfügt über fünf Landstraßen und rund 21 Kilometer Stadtstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Keeken liegt inmitten des Naturschutzgebietes [[Düffel (Landschaft)|Düffel]]. Große umgebende Gebiete sind geschützt nach der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH)]] sowie nach der europäischen Richtlinie zur Erhaltung wildlebender Vogelarten ([[Vogelschutzrichtlinie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das heutige Gemeindegebiet war schon zur Zeit der [[Römisches Reich|Römer]] besiedelt. Im Bereich der [[Flur (Gelände)|Flure]] „Appeldorn“, „Binnenfeld“, „Fliersbongert“ und „Hasenhaus“ ist ein Kerngebiet sowie das es umgebende Gelände als Teil des [[UNESCO-Welterbe|Welterbes]] „[[Niedergermanischer Limes]]“ unter Schutz der [[UNESCO]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://whc.unesco.org/en/list/1631/documents/ Karten] des ausgewiesenen UNESCO-Welterbe-Gebiets (S.&amp;amp;nbsp;45/46); abgerufen am 2. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Keeken (Keckincghem = Kekene) ist fränkischen Ursprungs. Ungefähr ab 990 war es der Witwensitz der wenig tugendreichen Gräfin [[Adela von Hamaland|Adela]], Gemahlin des [[Immedinger]] Immed IV. und Tochter des [[Wichmann (Hamaland)|Wichmann von Hamaland]], die in zweiter Ehe den Grafen [[Balderich von Drenthe|Balderich]] heiratete. In Urkunden des 8. und 9. Jahrhunderts wird bereits Haus Keeken (später Wasserburg [[Haus Halt]]) erwähnt. Das Gründungsjahr der ersten Kirche ist leider unbekannt. Wie Düffelward ist Keeken im Sterbekalender der [[St. Viktor (Xanten)|Xantener Stiftskirche]] zuerst beurkundet, so in einer um 1170 abgefassten Urkunde neben [[Rütger von der Horst|Rütger van der Horst]] und dem Burggrafen Suether von Cleve, eines Primanus von Keeken. Das Besetzungsrecht der Kirche in Keeken hatte das Stift von Xanten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinrich Scharpegge |url=https://st-willibrord-kleve.de/keeken/st-maria-himmelfahrt-kirche/ |titel=Mariä Himmelfahrt Kirche |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-12-17 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter gehörte Keeken zum [[Erzbistum Köln]], heute zum [[Bistum Münster]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit dem 14. Jahrhundert zuständige Landesherr, der [[Herzogtum Kleve|Herzog von Kleve]], beanspruchte das [[Präsentation (Ernennung)|Präsentationsrecht]] und ernannte 1553 Johann van Arntzen zum Pfarrer in Keeken. Trotz des Einspruchs des Xantener Stiftskapitels wahrten die Herzöge von Kleve dieses Recht. Seitdem erfolgte die Besetzung der Pfarrstelle abwechselnd durch das Xantener Stiftskapitel und durch den Landesfürsten. 1646 erhielt Graf Adrian von [[Bylandt]] für 5000 Reichstaler vom [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] die Jurisdiktion über Keeken, [[Bimmen]] und [[Düffelward]]. Seit 1728 besteht in Keeken auch eine evangelische Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserburg [[Haus Halt]] ging im 18. Jahrhundert unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] ab 1794/98 (mairie im napoleonischen [[Département de la Roer|Departement de la Roer]]) bzw. ab 1816 nach der Rückkehr zum [[Königreich Preußen]] gab es bis 1945 ein [[Amt (Kommunalrecht)|Amt]] Keeken (bis 1927 &amp;#039;&amp;#039;[[Bürgermeisterei Keeken]]&amp;#039;&amp;#039;), aus dem 1945 das [[Amt Rindern]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://wiki.genealogy.net/Amt_Keeken |titel=Amt Keeken |werk= |hrsg=genWiki |datum= |abruf=2019-12-17 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Keeken nach Kleve eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=80}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vierklassige Grundschule Keeken wurde 2010 aufgrund zu geringer Neuanmeldungen geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/leerstand-im-lehrerzimmer_aid-14370467 Leerstand im Lehrerzimmer| 17. April 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit nur 78 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005) ist Keeken nach [[Salmorth]], [[Warbeyen]] und [[Wardhausen]] der am viertwenigsten besiedelte Ortsteil der Stadt Kleve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75 % der Keekener sind katholischer Konfession, rund 9 % sind evangelischer Konfession und weitere 16 % gehören einer anderen oder keiner Konfession an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Jahr || 2004 || 2005 || 2009 || 2015&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;716&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;768&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;788&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;718&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Nachweis&amp;lt;/small&amp;gt; || || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristik ==&lt;br /&gt;
Besonders in den Wintermonaten ist Keeken ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus dem In- und Ausland, da tausende [[Graugans|Wildgänse]] aus [[Sibirien]] und [[Skandinavien]] hier ihr Winterquartier halten und in großen Scharen die Acker- und Weideflächen bevölkern.&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten bietet die Umgebung vor allem Radfahrern mit einem gut ausgebauten Radwegenetz und den durch wenig Autoverkehr gekennzeichneten Landwirtschaftswegen optimale Erholungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Neben einem Gastronomiebetrieb mit Gästezimmern bieten auch Privatpersonen Ferienwohnungen direkt im Ort an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Neben der katholischen und der evangelischen Kirche stellt die Keekener [[Windmühle]] das dritte Wahrzeichen des Ortes dar. Sie wurde im Januar 1811 vom Grafen von [[Bylandt]] in Betrieb genommen und war bis 1956 als Kornmühle in Betrieb. Heute beherbergt sie ein Seniorenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.kleve.de/c12572b30025d73f/html/6b84809f480af8b9c125752800347dc0| titel=Stadt Kleve, Ortsteil Keeken| zugriff=2013-04-05| archiv-datum=2013-01-08| archiv-url=https://web.archive.org/web/20130108110959/http://www.kleve.de/C12572B30025D73F/html/6B84809F480AF8B9C125752800347DC0| offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infozentrum „De Gelderse Poort“ ==&lt;br /&gt;
Keeken beherbergt eines der vier Informationszentren des Naturschutzgebietes „[[De Gelderse Poort]]“ („Das Tor zu [[Provinz Gelderland|Gelderland]]“). Es zeigt in den Räumen eines alten Bauernhofes vielfaches über das Leben am und im Rhein. Interaktive Modelle der Landschaft ermöglichen es dem Besucher, durch „Knopfdruck“ die topographische Entwicklung der Region von der Eiszeit bis in die heutige Zeit nachzuvollziehen. Ein etwa sechs Meter großes Modell der umgebenden Landschaft erläutert, mit Unterstützung von Audiotexten, welche Auswirkungen ein Rheinhochwasser auf die Region und das Naturschutzgebiet hat (dabei wird ein Hochwasser simuliert, in dem Wasser in das Modell gepumpt wird). Ein angeschlossener Leseraum, Präparate einheimischer Vögel und ein Aquarium mit im Rhein lebenden Fischen runden das Angebot ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stiftung-gelderse-poort.de/index.php?page=1 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Bautz]] (1843–1917), deutscher römisch-katholischer Priester und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Pierre Theunissen]] (1931–2021), deutsch-französischer Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Jürgen von Dückerhoff]] (* 1973), deutscher Künstler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://kleve.de/C12572B30025D73F/html/6B84809F480AF8B9C125752800347DC0?openDocument Keeken], Stadt Kleve&lt;br /&gt;
* [http://www.mayblume.de/verteilerkeeken.htm www.mayblume.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.baeumen.de/gelderse-poort/besuchernetzwerk/iz-keeken/keeken.html Homepage Deutsch-Niederländisches Landschaftsentwicklungsprojekt De Gelderse Poort]&lt;br /&gt;
* [http://www.keeken.net/ www.keeken.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kleve}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7734206-9|VIAF=240607767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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