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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keck-Entscheidung</id>
	<title>Keck-Entscheidung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:27:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keck-Entscheidung&amp;diff=253158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: An verlinkte Seite angepasst, zumal es inzwischen in Deutschland 16 verschiedene Ländergesetze dazu gibt. Auch Österreich wird dort beschrieben.</title>
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		<updated>2025-12-25T18:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;An verlinkte Seite angepasst, zumal es inzwischen in Deutschland 16 verschiedene Ländergesetze dazu gibt. Auch Österreich wird dort beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keck-Entscheidung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von 1993 legte der [[Europäischer Gerichtshof|Europäische Gerichtshof]] (EuGH) grundsätzliche Regelungen zur Auslegung und zum Geltungsbereich von Art.&amp;amp;nbsp;34 AEUV (ex-Art.&amp;amp;nbsp;28 [[Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft|EGV]]) (damals noch Art. 30 [[Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft|EWGV]]) fest, die nach dem Kläger des Verfahrens als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keck-Formel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keck-Grundsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sachverhalt und Streitgegenstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernard Keck und Daniel Mithouard, beide verantwortliche Leiter von Einkaufszentren in [[Frankreich]], sollten wegen des Verkaufs von Waren unterhalb des [[Einkaufspreis]]es von französischen Gerichten verurteilt werden. Beide machten im nationalen Ausgangsverfahren die Unvereinbarkeit dieses französischen Verbotes mit dem [[Warenverkehrsfreiheit|Grundsatz des freien Warenverkehrs]] (Art.&amp;amp;nbsp;34 AEUV (ex-Art.&amp;amp;nbsp;28 EGV)) geltend, da in anderen [[Europäische Gemeinschaft|EG]]-Ländern (zum Beispiel zur gleichen Zeit in [[Deutschland]]) keine Beschränkungen hinsichtlich eines Verkaufes von Waren unterhalb des Einkaufspreises vorlagen. Das Gericht des Ausgangsverfahrens rief daher den EuGH in einem [[Vorabentscheidungsverfahren]] an, um klären zu lassen, ob die europäischen Verträge dem Verbot des Verkaufs von Waren unter dem Einkaufspreis entgegenstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH verneinte diese Auffassung, indem er das Weiterverkaufsverbot zum Verlustpreis als allgemeine [[Verkaufsmodalität]] (und somit kein Marktzugangshindernis) aus dem Anwendungsbereich des Art.&amp;amp;nbsp;34 AEUV (ex-Art.&amp;amp;nbsp;28 EGV) ausklammerte und es damit als mit der Warenverkehrsfreiheit vereinbar ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen des Urteils ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat in der Keck-Entscheidung seine bis dato in der [[Dassonville-Entscheidung]] enthaltene, sehr weitreichende Definition einer &amp;#039;&amp;#039;Maßnahme gleicher Wirkung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne des Art. 34 AEUV (ex-Art. 28 EGV) eingeschränkt. Mit der Keck-Entscheidung hielt der EuGH fest, dass inländische Maßnahmen, die nur bestimmte [[Verkaufsmodalität]]en beschränken, in bestimmten Fällen nicht als „Maßnahme gleicher Wirkung“ gelten. Die Keck-Rechtsprechung findet dann Anwendung, wenn die Maßnahme&lt;br /&gt;
* alle betroffenen Marktteilnehmer gleichermaßen betreffen;&lt;br /&gt;
* die Maßnahme nicht produktbezogen ist (sie also nicht verlangt, dass ein Produkt in bestimmter Art und Weise zusammengesetzt oder verpackt sein muss), sondern nur den Verkauf des Produkts regelt; &lt;br /&gt;
* keine Diskriminierung enthält;&lt;br /&gt;
* den Zugang zum inländischen Markt nicht hemmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Astrid Epiney]]/Robert Mosters: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht II. Die Grundfreiheiten des AEUV.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, 2019, S. 22 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür sind gesetzliche Regelungen der [[Ladenöffnungszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuGH, Urt. v. 24. November 1993, Rs. C-267/91 u. C-268/91 – Keck und Mithouard – Slg. 1993, S. I-6097 ff.&lt;br /&gt;
* Amt für Veröffentlichungen: {{CELEX|61991CJ0267|Keck-Urteil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Rechtshinweis}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
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