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	<title>Kazimierz Marcinkiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:56:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-22T18:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radosław Sikorski i Kazimierz Marcinkiewicz (2011) (cropped).jpg|mini|Kazimierz Marcinkiewicz (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kazimierz Marcinkiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Pl-Kazimierz Marcinkiewicz.ogg|Aussprache}}) (* [[20. Dezember]] [[1959]] in [[Gorzów Wielkopolski]]) ist ein [[Polen|polnischer]] [[Politiker]] (bis 2007 [[Prawo i Sprawiedliwość|PiS]]). Er war von Oktober 2005 bis Juli 2006 [[Ministerpräsident (Polen)|Ministerpräsident]] Polens und anschließend bis Dezember 2006 kommissarischer [[Stadtpräsident#Polen|Stadtpräsident]] von [[Warschau]]. Von 2007 bis 2008 war er Direktoriumsmitglied der [[Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung|Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marcinkiewicz studierte Physik an der [[Universität Breslau]] (Abschluss 1984). Anschließend arbeitete er als Mathematik- und Physiklehrer an einer (achtklassigen) Grundschule in seiner Heimatstadt [[Gorzów Wielkopolski]], 1989 wurde er stellvertretender Schuldirektor. Weitere Erfahrungen sammelte er als Mitglied der [[Solidarność]]-Bewegung seit 1981 und als Redakteur der Gorzówer Untergrundpresse in den 1980er Jahren. Von 1989 bis 2002 war er Mitglied der [[Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe]] (ZChN). Nach dem Ende der Volksrepublik Polen wurde er 1990 Leiter des Schulamts &amp;#039;&amp;#039;(kurator oświaty)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Woiwodschaft Gorzów]]. Parallel dazu absolvierte er ein Aufbaustudium in Verwaltung an der Fakultät für Recht und Verwaltung der [[Adam-Mickiewicz-Universität Posen]]. Im Jahre 1992 wurde Marcinkiewicz als Staatssekretär in das [[Ministerstwo Edukacji Narodowej|Ministerium für Nationale Erziehung]] berufen (bis 1993). Von 1995 bis 1997 war er Direktor des Lehrerverbandes. 1995 begann er zudem ein Promotionsstudium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Stettin]], das er jedoch nicht abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Liste der [[Akcja Wyborcza Solidarność]] (AWS), der auch die ZChN angehörte, wurde er 1997 in das polnische Parlament ([[Sejm]]) gewählt, dem er bis 2006 angehörte. Von 1999 bis 2000 war er Kabinettschef des Ministerpräsidenten [[Jerzy Buzek]] (AWS). Nach dem Zerfall der AWS schloss sich Marcinkiewicz im Mai 2001 der neugegründeten nationalkonservativen Partei [[Prawo i Sprawiedliwość|Recht und Gerechtigkeit]] (PiS) an und wurde deren erster Fraktionsvorsitzender im Sejm. Nach der Parlamentswahl 2001, bei der er auf der PiS-Liste wieder ins Parlament gewählt wurde, übergab er den Fraktionsvorsitz an [[Jarosław Kaczyński]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in Polen 2005|Parlamentswahl 2005]] wurde PiS stärkste Kraft. Am 31. Oktober 2005 wurde Marcinkiewicz als Nachfolger [[Marek Belka]]s (SLD) zum polnischen Ministerpräsidenten ernannt. Er stand einer Minderheitsregierung aus PiS und Parteilosen vor, die im Parlament auf die Unterstützung der radikalen populistischen Parteien [[Samoobrona Rzeczpospolitej Polskiej|Selbstverteidigung der Republik Polen]] (SPR) und [[Liga Polskich Rodzin|Liga Polnischer Familien]] (LPR) sowie der [[Polskie Stronnictwo Ludowe|Bauernpartei PSL]] angewiesen war. Marcinkiewiczs überraschender Karrieresprung war vor allem damit zu erklären, dass der PiS-Vorsitzende Jarosław Kaczyński auf das Amt des Ministerpräsidenten verzichtete, um die Chancen seines Zwillingsbruders [[Lech Kaczyński|Lech]] bei den [[Präsidentschaftswahl in Polen 2005|Präsidentschaftswahlen im Oktober desselben Jahres]] nicht zu gefährden. Im Mai 2006 bildete Marcinkiewicz sein Kabinett um, die Koalitionspartner SPR und LPR traten nun selbst mit Ministern in die Regierung ein. Am 7. Juli 2006 kündigte der Ministerpräsident jedoch seinen Rücktritt an. Als Grund dafür wurden unter anderem Differenzen mit Jarosław Kaczyński im Bereich der Personalpolitik vermutet sowie das hohe Ansehen Marcinkiewiczs in der Bevölkerung, welches für Kaczyński eine Bedrohung dargestellt haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/machtverhaeltnisse-in-polen-das-warschauer-koenigsdrama-1358171.html Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Juli 2006].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das politische Komitee der PiS empfahl anschließend den Parteivorsitzenden Jarosław Kaczyński für die Nachfolge, der am 14. Juli 2006 die Regierungsführung übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcinkiewicz wurde am 20. Juli 2006 als Nachfolger Mirosław Kochalskis zum Interims-Stadtpräsidenten (Oberbürgermeister) der Hauptstadt Warschau ernannt, das Amt war nach der Wahl des früheren Stadtpräsidenten Lech Kaczyński zum polnischen Staatspräsidenten vakant. Bei der nächsten regulären [[Selbstverwaltungswahlen in Polen 2006|Kommunalwahl im November 2006]] unterlag Marcinkiewicz jedoch im zweiten Wahlgang seiner liberalen Gegenkandidatin [[Hanna Gronkiewicz-Waltz]] von der [[Platforma Obywatelska|Bürgerplattform]] (PO). Sie übernahm das Amt am 2. Dezember 2006. Im Oktober 2007 verließ Marcinkiewicz die Partei Recht und Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2007 bis 2008 gehörte Marcinkiewicz dem 23-köpfigen Direktorium der [[Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung|Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung]] an. Von 2008 bis 2012 war er als Internationaler Berater für [[Goldman Sachs]] tätig. Seit 2013 ist er Präsident der Polnisch-Russischen Handelskammer und seit 2014 Präsident der Eurasischen Handelskammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rückblick auf seine Zeit in der PiS kritisierte Marcinkiewicz 2023 den Parteichef Jarosław Kaczyński scharf, dieser wolle die bürgerlichen Freiheiten einschränken und die Gesellschaft kontrollieren: „Die Obrigkeit bestimmt die ganze Zeit, was wir zu tun, wie wir zu leben, mit wem wir zu schlafen haben. Das ist unmenschlich.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://plejada.pl/newsy/kazimierz-marcinkiewicz-ostro-o-pis-i-jaroslawie-kaczynskim-dramat-polski/p4src2n &amp;#039;&amp;#039;Kazimierz Marcinkiewicz bezlitosny dla PiS i Jarosława Kaczyńskiego&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 3. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Aus erster Ehe hat Marcinkiewicz vier Kinder. 2009 heiratete er im polnischen Konsulat in [[Barcelona]] die damals 28-jährige Bänkerin Izabela Olchowicz, von der er sich 2016 scheiden ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fakt.pl/wydarzenia/polityka/kazimierz-marcinkiewicz-rozwiodl-sie-z-isabel/073nkzq  &amp;#039;&amp;#039;Marcinkiewiczowie się rozwiedli. Isabel rozczarowana&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Fakt&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2016, abgerufen am 23. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 wurde er zur Nachzahlung des Unterhalts für seine Ex-Frau verurteilt, ein deshalb eröffnetes Strafverfahren wurde für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onet.pl/informacje/onetwiadomosci/final-sprawy-bylego-premiera-bedzie-musial-placic-zalegle-alimenty/lgfpyy1,79cfc278 &amp;#039;&amp;#039;Finał sprawy byłego premiera. Będzie musiał płacić zaległe alimenty&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 27. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Marcinkiewicz erklärte dazu, seine Niederlage vor Gericht sei ein Racheakt des Justizministers [[Zbigniew Ziobro]], der auf die Richter Einfluss genommen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onet.pl/informacje/onetwiadomosci/byly-premier-oskarzony-przez-prokurature-chodzi-o-alimenty/36elc93,79cfc278 &amp;#039;&amp;#039;Były premier oskarżony przez prokuraturę. Chodzi o alimenty&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Warschau nahm Marcinkiewicz 2021 an einem Boxkampf teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/kraj/kazimierz-marcinkiewicz-zadebiutowal-w-ringu-emocjonujaca-walka/g5csz4s &amp;#039;&amp;#039;Emocjonująca walka Kazimierza Marcinkiewicza. Były premier zadebiutował w ringu &amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kazimierz Marcinkiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Moja prawda. Rozmawia Beata Grabarczyk.&amp;#039;&amp;#039; Wydawnictwo Tomasz Lis, Warschau 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kazimierz Marcinkiewicz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten der Dritten Republik Polens&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Marcinkiewicz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134187296|LCCN=n/2007/38540|VIAF=70140662}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marcinkiewicz, Kazimierz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solidarność]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ZChN-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PiS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bankwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Goldman Sachs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marcinkiewicz, Kazimierz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gorzów Wielkopolski]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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