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	<title>Kayna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kayna&amp;diff=253492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-04-21T04:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kayna&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zeitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Kayna.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/59/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/14/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 214 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.87&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1216&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Zeitz |url=https://www.zeitz.de/Leben/Ortschaften/index.php |titel=Ortschaften |abruf=2022-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06712&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034426&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kayna in Zeitz.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kayna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Zeitz]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Zur gleichnamigen Ortschaft Kayna gehören die Ortsteile Kayna, Lindenberg, Mahlen, Roda und [[Zettweil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KaynaMilchbank.JPG|270px|mini|links|Markt mit der &amp;#039;&amp;#039;Milchbank&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa neun Kilometer südöstlich der [[Zeitz]]er Kernstadt und wird von der [[Schnauder]] durchzogen, die dem &amp;#039;&amp;#039;Schnaudertal&amp;#039;&amp;#039; seinen Namen gab. Sie entspringt in zwei Quellbächen, der &amp;#039;&amp;#039;Lindenberger&amp;#039;&amp;#039; und der stärker wasserführenden &amp;#039;&amp;#039;Kaynaer Schnauder&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zeitz.de/media/pdf/stadt_zeitz/vgem/schnaudertalnachrichten/2008/schnaudertal_0808.pdf |text=Schnaudertalnachrichten |wayback=20160407021648}} Gemeinde Schnaudertal; August 2008; Auf: zeitz.de (pdf; 920&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihr Zusammenfluss befindet sich im Raum Spora – Loitsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Kayna gehörten die Ortsteile Lindenberg, Mahlen, Roda und [[Zettweil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle vier vormaligen Ortsteile sind stark ländlich geprägt. Lindenberg ist das kleinste unter den Dörfern (ca. 35 Einwohner/Stand 2007). Es gibt hier einige alte Gebäude und Gehöfte, die teilweise unter Denkmalschutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortes befand sich eine [[Heide (Landschaft)|Heide]], die im [[Sachsenspiegel]] (Zweites Buch, Artikel 62, § 2) als einer von drei [[Bannforst]]en im damaligen Sachsen genannt. Hier durften nur Bären, Wölfe und Füchse gejagt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sachsenspiegel oder Sächsisches Landrecht.&amp;#039;&amp;#039; Reprint-Verlag Leipzig (Nachdruck der Ausgabe aus dem Jahr 1848), ISBN 978-3-8262-1909-2, S. 191 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Heide zu Koyne&amp;#039;&amp;#039; ist zugleich ein Straßenname in Kayna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kayna wurde erstmals im Jahre 1064 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;DH. IV Nr. 228; Dob. 1 Nr. 882.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort geht auf eine slawische Siedlung zurück. Auf dem Hoftag [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossas]] zu Kayna im August 1179 erging nach den Pegauer Annalen der Beschluss zum Feldzug gegen den alle Ladungen vor den Kaiser ignorierenden Herzog von Sachsen und Bayern, [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]] aus dem Hause der Welfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 wurde in Kayna von [[Heinrich (Sachsen)|Heinrich dem Frommen]] die [[Reformation]] eingeführt, wodurch die Bevölkerung und die Kirche von Kayna evangelisch-lutherisch wurden. Damals gehörte Kayna zum Archidiakonat Zeitz des [[Bistum Naumburg-Zeitz|Bistums Naumburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 17. Jahrhundert war das Adelsgeschlecht von Ende in Kayna ansässig. 1560 nahm der Diener des verstorbenen Utz von Ende auf Wildenborn seinen Sitz in Kayna, damals &amp;#039;&amp;#039;Chain&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, und hielt hier Gericht. 1597 wurde Martha Roland wegen des Vorwurfs der Ermordung ihres neugeborenen Kindes nach Urteil des Ende’schen [[Halsgericht]]s mit dem Schwert gerichtet und auf das Rad gelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;DH. IV Nr. 282 und Nr. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kayna, Lindenberg, Mahlen, Roda und [[Zettweil]] lagen bis 1815 im [[Amt Zeitz]], das als Teil des [[Hochstift Naumburg-Zeitz|Hochstifts Naumburg-Zeitz]] seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1718 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;86&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Grundherrschaft des [[Rittergut]]s Kayna gehörte u.&amp;amp;nbsp;a. Zettweil und ein Teil von [[Bröckau]], sowie zeitweise die [[Kaynaische Dörfer|Kaynaischen Dörfer]], die als Exklave zwischen dem [[Bistum Naumburg-Zeitz|Zeitzer Stiftsgebiet]] (späteres kursächsisches Amt Zeitz) und dem [[Herzogtum Sachsen-Altenburg]] ([[Kreisamt Altenburg]]) zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Borna]] gehörten. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kamen die fünf Orte Kayna, Lindenberg, Mahlen, Roda und Zettweil mit dem Amt Zeitz im Jahr 1815 zu Preußen. Sie wurden 1816 dem [[Landkreis Zeitz|Kreis Zeitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/zeitz.htm |titel=Der Landkreis Zeitz im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240701141803if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/zeitz.htm |archiv-datum=2024-07-01 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im&lt;br /&gt;
[[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Lindenberg, Roda und Zettweil in die Gemeinde Kayna eingegliedert. Mahlen war bereits vorher nach Roda eingemeindet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Mahlen |val=MAHLEN_O4901 |abruf=2025-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kreisreformen in der DDR|Zweiten Kreisreform]] in der [[DDR]] wurde die Gemeinde Kayna im Jahr 1952 dem [[Kreis Zeitz]] im [[Bezirk Halle]] zugeordnet, der seit 1990 als Landkreis Zeitz im Land Sachsen-Anhalt fortgeführt wurde und seit 1994 zum Burgenlandkreis gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Döbris]], [[Geußnitz]], [[Nonnewitz]] und [[Würchwitz]] wurde Kayna am 1. Juli 2009 in die Stadt Zeitz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 2. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Kayna war [[Margarete Späte]] (CDU). Seitdem bildet Kayna die südlichste Ortschaft der Stadt Zeitz mit fünf Ortsteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen von Kayna zeigt im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;geteilten Schild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oben in Gold (Gelb) eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;grüne Tanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit schwarzem Stamm, unten in Grün eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;goldene Ähre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Tanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein redendes Symbol für den Ortsnamen, der aus dem Sorbischen stammt und sinngemäß „Ort an der Kiefer/Tanne“ bedeutet. Sie verweist zugleich auf die Waldgebiete der Umgebung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Ähre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für die landwirtschaftliche Tradition Kaynas und hebt die Bedeutung des Getreideanbaus für die örtliche Wirtschaft hervor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Farben Grün und Gold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterstreichen ebenfalls Naturverbundenheit, Fruchtbarkeit und Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wird in dieser Form vom Ortsteil Kayna der Stadt Zeitz geführt und findet sich auch in lokalen Veröffentlichungen sowie an öffentlichen Gebäuden wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1890: 1247&lt;br /&gt;
* 1970: 3830&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 271. (Einwohnerzahlen 1890 und 1970)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1990: 1602&lt;br /&gt;
* 1995: 1624&lt;br /&gt;
* 2000: 1571&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2003: 1547&lt;br /&gt;
* 2007: 1420&lt;br /&gt;
* 2017: 946&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, ab 1995 jeweils am 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule-Kayna.jpg|173x173px|mini|Grundschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Milchbankbrunnen, 2004 von Christian Späte&lt;br /&gt;
* Ährenmal, 1979 von [[Alfred Späte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Kayna besitzt eine Grundschule und einen Kindergarten mit Krippe.[[Datei:Aehrenmahl.jpg|185x185px|mini|„Ährenmal“ in Kayna]]&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
==== Evangelisch-lutherische Gemeinde ====&lt;br /&gt;
Kayna ist zum überwiegenden Teil eine evangelische Kirchengemeinde mit eigenem Kirchengebäude, der namenlosen Kirche zu Kayna, einem 1710 beendeten Bau. Ihre Kirchengemeinde gehört zum [[Kirchenkreis]] Naumburg-Zeitz der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche zu Kayna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Römisch-katholische Gemeinde ====&lt;br /&gt;
Nach dem in den Jahren vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur wenige Katholiken in Kayna wohnten, vergrößerte sich ihre Zahl durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] erheblich. Sie gehörten zunächst zur [[St. Elisabeth (Zipsendorf)|Filialkirchengemeinde Zipsendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juni 1946 wurde auch in Kayna eine katholische Gemeinde gegründet, die zur [[Kuratie]] der Filialkirchengemeinde Zipsendorf in der [[Pfarrei]] Zeitz erhoben wurde. 1957 kaufte Paul Teipel (1929–2012),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/presse-archiv/archiv-2012/pfarrer-teipel-verstorben.html &amp;#039;&amp;#039;Seelsorger mit großer Hingabe.&amp;#039;&amp;#039;] Bistum Magdeburg, Presse-Archiv 2012, abgerufen am 1. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; der damals [[Kuratus]] von Kayna war, eine in der Schmölschen Straße gelegene Turnhalle, die zu einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] und einem Unterrichtsraum ausgebaut wurde. Am 25. Mai 1958, am [[Pfingstsonntag]], erfolgte ihre [[Benediktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 270–273.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kuratie Kayna bestand noch bis mindestens 1967, seitdem üben Geistliche aus Zeitz die Seelsorge in Kayna aus. Später wurde die Kapelle [[Profanierung|profaniert]] und kam in Privatbesitz.[[Datei:Kayna Kirche.jpg|mini|Feuerwehrmuseum und Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In Kayna existieren ein historisches Feuerwehrmuseum im alten [[Feuerwehrhaus]], ein Schulmuseum, ein Lapidarium unter der Turnhalle und ein Heimatmuseum, die sogenannte &amp;quot;Heimatstube&amp;quot;, die nach Terminabsprache beim Heimatverein auch besucht werden kann. Kayna hat zahlreiche Museen und bietet für externe Besuchergruppen auch Führungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der Sportverein SV Fortuna Kayna ist ein bekannter Verein des Ortes, welcher u.&amp;amp;nbsp;a. durch die Sparte Kegeln bekannt geworden ist. Verschiedene Traditionsvereine wie der Männergesangverein „Harmonie“, der Heimatverein „Barbarossa“, der Schützenverein Kayna sowie der neu gegründete Förderverein für das Wald- und Sommerbad in Kayna sind ebenfalls im Dorf ansässig. Zum Ausbau und Betrieb des öffentlichen LoRaWAN Netzes setzt sich vor Ort Kayna-Funkt ein, eine ehrenamtliche Bürgerinitiative.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kayna-funkt.de/ |titel=Kayna-Funkt |abruf=2024-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wald- und Sommerbad ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wald- und Sommerbad - Luftaufnahme.jpg|mini|Wald- und Sommerbad in Kayna - Luftaufnahme]]&lt;br /&gt;
Das Wald- und Sommerbad wurde 1934 erbaut und ist seitdem am Ortsrand von Kayna in Richtung Bröckau im Betrieb. Die Badesaison ist von Juni bis September. Neben dem Schwimmbecken gibt es auch einen Spielplatz sowie ein Fußball- und Volleyballfeld. Der Betrieb durch eine externen Betreiber des Waldbades wird seit 2022 durch einen eigens gegründeten Förderverein ehrenamtlich unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Kayna besaß von 1901 bis 1969 mit den Stationen &amp;#039;&amp;#039;Kayna&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kaynaer Quarzwerke&amp;#039;&amp;#039; Anschluss an die [[Bahnstrecke Gera-Pforten–Wuitz-Mumsdorf]]. Es hat keinen Anschluss an die [[Bahnstrecke Meuselwitz–Ronneburg]], obwohl es dort einen Bahnhof „Kayna, Sandgrube“ gibt: Dieser liegt vollständig auf der Flur des [[Starkenberg]]er Ortsteils [[Kraasa]] in [[Thüringen]] (also außerhalb Kaynas) und dient ausschließlich dem Güterverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kayna liegt etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich der [[Bundesautobahn 4|A 4]] bei [[Gera]], Thüringens drittgrößter Stadt, etwa 26&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich der [[Bundesautobahn 9|A 9]] (über die [[Bundesstraße 180|B 180]] zu erreichen) sowie 35&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Zwickau]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Technologie ====&lt;br /&gt;
Kayna besitzt ein [[Long Range Wide Area Network|LoRaWAN-Netzwerk]], welches von allen Einwohnern genutzt werden kann. Die ehrenamtliche Initiative &amp;#039;&amp;#039;Kayna-Funkt&amp;#039;&amp;#039; baut und betreibt dieses drahtlose Sensoriknetzwerk kostenfrei. Es nutzt den OpenSource LNS Chirpstack, Thingsboard CE und NocoDB, um Einwohnern digitale Möglichkeiten zur Erstellung von eigenen Messreihen und Automationen zu bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kayna-funkt.de/ |titel=kayna-Funkt |abruf=2025-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl August von Rex]] (1701–1768), Rittergutsbesitzer, das durch Erbschaft seiner Ehefrau an ihn fiel&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Trübenbach]] (1823–1896), evangelischer Pfarrer und Ortschronist in Kayna&lt;br /&gt;
* [[Bruno Körner]] (1862–1927), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Alfred Späte]] (1917–1979), Steinbildhauer und Steinmetz&lt;br /&gt;
* [[Hans Simon (Pfarrer)|Hans Simon]] (1935–2020), evangelischer Pfarrer und Bürgerrechtler&lt;br /&gt;
* [[Margarete Späte]] (* 1958), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Britt Beyer]] (* 1968), Regisseurin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Trübenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Chronik des Marktfleckens Kayna zum Gedächtniß des vor 100 Jahren erfolgten Uebergangs des Ritterguts und Patronats an die Familie der Grafen von Hohenthal.&amp;#039;&amp;#039; Brendel, Zeitz 1877 ([http://digital.slub-dresden.de/id391324322 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wasserburg Kayna&amp;#039;&amp;#039; (S. 12–17, ehemalige Kaiserpfalz/Reichsburg), in: [[Adolf Brinkmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Über Burganlagen bei Zeitz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Beilage zum Jahresbericht des Königl. Stiftsgymnasiums zu Zeitz.&amp;#039;&amp;#039; 1895/1896, {{ZDB|891007-8}}). Otto Hendel, Halle (Saale) 1896, ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/7502427 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwehrgeschichte.de/feuerwehren/kayna/kayna.htm Feuerwehr auf Feuerwehrgeschichte.de]&lt;br /&gt;
* [https://heimatverein-kayna.de/ Heimatverein &amp;quot;Barbarossa&amp;quot; Kayna und Umgebung e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://waldbad-kayna-verein.de/ Verein zur Förderung des Wald- und Sommerbads in Kayna e.V.]&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Zeitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4416229-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zeitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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