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	<title>Kay Voges - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-09T19:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Kay Voges (37550053412).jpg|mini|Kay Voges, 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kay Voges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1972]] in [[Düsseldorf]]) ist ein deutscher Schauspiel- und Opern-Regisseur und war Intendant des [[Theater Dortmund#Schauspiel|Schauspiels Dortmund]]. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Kay Voges in der Nachfolge von [[Rafael Sanchez (Regisseur)|Rafael Sanchez]] Intendant des [[Schauspiel Köln|Schauspiels Köln]]. Unter seiner Leitung rückte das Haus auch vermehrt in den Fokus überregionaler Beachtung, so nannte u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; das Schauspiel Dortmund das „führende deutschsprachige Theaterlabor“.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Welt, 2013, {{Webarchiv|url=https://www.theaterdo.de/detail/event/4170/ |wayback=20180427184735 |text=vgl. Pressespiegel zur Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Zeitalter&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Ägide erhielt das Schauspiel Dortmund in der Kritiker-Jahresumfrage des Fachmagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Theater heute]]&amp;#039;&amp;#039; ab 2015 dreimal in Folge den zweiten Platz als Theater des Jahres im gesamten deutschsprachigen Raum, u.&amp;amp;nbsp;a. gleichrangig mit der [[Schaubühne am Lehniner Platz|Berliner Schaubühne]], der [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz]] oder dem [[Theater Basel]]. Des Weiteren wurde es in Folge 2016, 2017 und 2018 in der NRW-Kritikerumfrage der &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; als bestes Theater in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurde Voges mit seiner Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Die Borderline Prozession&amp;#039;&amp;#039; zum [[Berliner Theatertreffen]] eingeladen. Seine Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Theatermacher]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Thomas Bernhard]] kam 2019 in die engere Auswahl des Theatertreffens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 2019 wurde er von [[Wien]]s Kulturstadträtin [[Veronica Kaup-Hasler]] als Nachfolger von [[Anna Badora]] als Direktor des [[Volkstheater (Wien)|Volkstheaters in Wien]] ab 2020/21 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2985906/ &amp;#039;&amp;#039;Kay Voges neuer Volkstheater-Direktor.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 7. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Spielzeit 2025/26 hat Kay Voges in der Nachfolge von [[Rafael Sanchez (Regisseur)|Rafael Sanchez]] die Intendanz des [[Schauspiel Köln|Schauspiels Köln]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Bos |url=https://www.ksta.de/kultur-medien/neuer-intendant-jetzt-ist-es-offiziell-kay-voges-wird-neuer-chef-am-schauspiel-koeln-628873 |titel=Jetzt ist es offiziell – Kay Voges wird neuer Chef am Schauspiel Köln |werk=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |datum=2023-08-14 |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/kay-voges-wird-neuer-intendant-des-schauspiel-koeln &amp;#039;&amp;#039;Kay Voges wird neuer Intendant des Schauspiel Köln. Ab 2025 übernimmt er die künstlerische Verantwortung, von Alexander Vogel.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Köln, Pressemitteilung vom 14. August 2023, abgerufen am 15. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Theaterarbeiten ==&lt;br /&gt;
Voges begann nach Stationen als Filmvorführer und Heimerzieher seine Theaterkarriere 1996 als Regieassistent am [[Theater Oberhausen]] und war von 1999 bis 2003 Teil der dortigen künstlerischen Leitung.&lt;br /&gt;
Ab 2003 war er als freier Regisseur für Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater an verschiedenen Theatern beschäftigt, darunter am [[Staatstheater Darmstadt]], am [[Theater Magdeburg]], an den [[Städtische Bühnen Münster|Städtischen Bühnen Münster]], am [[Theater Bonn]], am [[Staatstheater Kassel]], am [[Schlosstheater Moers]] und am [[Staatsschauspiel Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 gründete er zusammen mit dem Dramaturgen Klaus Schmidt das freie Theater &amp;#039;&amp;#039;neue bühne krefeld&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intendanz am Schauspiel Dortmund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund-City- 1635.JPG|mini|Schauspiel Dortmund (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schauspiel Dortmund, Come as you are (1).JPG|mini|Plakat am Schauspiel Dortmund (2016)]]&lt;br /&gt;
Von der Spielzeit 2010/2011 bis 2020 war Kay Voges Intendant am [[Theater Dortmund#Schauspiel|Schauspiel Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voges inszenierte in Dortmund zahlreiche Stücke und Stoff-Bearbeitungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Woyzeck]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Theatermacher]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Der Meister und Margarita]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=6704 |title=Gott sei Punk |publisher=Nachtkritik |date=2013-09-12 |accessdate=2013-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte jedoch auch eigens entwickelte Uraufführungen und Stückentwicklungen als Regisseur auf die Bühne. Bei diesen Stückentwicklungen ist Voges auch oftmals Autor bzw. Co-Autor, so u.&amp;amp;nbsp;a. 2013 bei der Multimedia-Performance &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Zeitalter – 100 Wege, dem Schicksal die Show zu stehlen&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit [[Alexander Kerlin]]). Weitere Eigenproduktionen waren u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Die Show&amp;#039;&amp;#039; (2015), ein fiktiver Fernsehabend in Anlehnung an &amp;#039;&amp;#039;[[Das Millionenspiel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Borderline Prozession&amp;#039;&amp;#039; (2016), &amp;#039;&amp;#039;hell / ein Augenblick&amp;#039;&amp;#039; (2017) oder &amp;#039;&amp;#039;Das 1.&amp;amp;nbsp;Evangelium&amp;#039;&amp;#039; ([[Schauspiel Stuttgart]], 2018) oder &amp;#039;&amp;#039;Die Parallelwelt&amp;#039;&amp;#039; – eine Stückentwicklung, die parallel am Berliner Ensemble spielt und via Glasfaser die Ensembles in Dortmund und Berlin verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voges’ Dortmunder Arbeiten wurden wiederholt ausgezeichnet und zu Theaterfestivals wie dem Berliner [[Berliner Theatertreffen|Theatertreffen]], NRW-Theatertreffen oder dem [[Heidelberger Stückemarkt]] eingeladen. Für seine Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fest (Film)|Das Fest]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Voges für den deutschen Theaterpreis [[Der Faust]] 2013 in der Kategorie „Regie Schauspiel“ nominiert. Dies war auch die erste Inszenierung, die sich den eigens konzipierten Regeln des [[Dogma 20 13|Dogmas 20&amp;amp;nbsp;13]] verpflichtete – eines vom Schauspiel Dortmund konzipierten und veröffentlichten Manifestes, das sich für eine engere und unmittelbarere Verzahnung zwischen Theater- und Filmwelten aussprach. Während seiner Zeit in Dortmund initiierte er die &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Theater und Digitalität&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=sle |url=https://nachtkritik.de//index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=16571:dortmunder-akademie-fuer-theater-und-digitalitaet-geht-ans-netz&amp;amp;catid=126&amp;amp;Itemid=100890 |titel=Dortmund: Akademie für Theater &amp;amp; Digitalität startet |sprache=de-de |abruf=2023-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Gründungsdirektor er ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://theater.digital/akademie/team/details/kay-voges/ |titel=Kay Voges: Akademie für_Theater_und_Digitalität |abruf=2023-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter seiner Leitung produzierte Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Das Internat&amp;#039;&amp;#039; von Regisseur [[Ersan Mondtag]] mit Text von [[Alexander Kerlin]] und [[Matthias Seier]] wurde 2019 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://theaterpur.net/news/2019/03/28/3sat-preis-beim-berliner-theatertreffen-f%C3%BCr-%E2%80%9Edas-internat%E2%80%9C-am-theater-dortmund/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktion am Volkstheater Wien ==&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 2019 wurde Kay Voges von Wiens Kulturstadträtin [[Veronica Kaup-Hasler]] als Direktor des [[Volkstheater (Wien)|Volkstheaters]] ab 2020/2021 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2985906/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Kay Voges neuer Volkstheater-Direktor&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 7. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Premieren sollten im Jänner 2021 stattfinden. Seit anderthalb Jahren lief die Generalsanierung, das Haus war geschlossen, dazu kam die [[COVID-19-Pandemie|Corona-Pandemie]], die eine Eröffnung zusätzlich erschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Voges seine erste Wiener Spielzeit vorstellen: mit großen Namen wie [[Susanne Kennedy]], [[Jonathan Meese]], [[Paul McCarthy]] oder [[Florentina Holzinger]], aber auch mit Lücken, Unsicherheiten und mehreren [[COVID-19-Pandemie|coronabedingten]] Ausfällen hochkarätiger Gastspiele. Das 20-köpfige Ensemble besteht aus einigen Übernahmen der ehemaligen Volkstheater-Intendanz unter [[Anna Badora]], aus Dortmund und aus neu gecasteten Schauspielern. Voges will auch an die lange Tradition des Volkstheaters anknüpfen, das als Gegenentwurf zum kaiserlichen Burgtheater entstand und an dem schon immer „waghalsige Projekte“ realisiert worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Kay Voges, Intendant am Volkstheater Wien [https://www.deutschlandfunkkultur.de/kay-voges-intendant-am-volkstheater-wien-wir-theatermacher.2159.de.html?dram%3Aarticle_id=487537 „Wir Theatermacher werden von unserer Leidenschaft getrieben“], auf deutschlandfunkkultur.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2022 wurde das Volkstheater mit [[Claudia Bauer (Regisseurin)|Claudia Bauer]]s Inszenierung von „&amp;#039;&amp;#039;humanistää!&amp;#039;&amp;#039;“ mit Texten von [[Ernst Jandl]] erstmals seit 1970 zum [[Berliner Theatertreffen]] eingeladen. Zudem wurde die Koproduktion „&amp;#039;&amp;#039;All Right. Good Night&amp;#039;&amp;#039;“. von Helgard Haug ([[Rimini Protokoll]]) zum Theatertreffen eingeladen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Volkstheater Wien zum Berliner Theatertreffen eingeladen&amp;#039;&amp;#039;, [[Der Standard]], 3. Februar 2022 [https://www.derstandard.at/story/2000133076206/volkstheater-wien-zum-berliner-theatertreffen-eingeladen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren wurde das Volkstheater unter der Leitung von Voges für die Spielzeit 2021/22 in der jährlichen Kritikerumfrage des Fachmagazins [[Theater heute]] zum zweitbesten Theater im deutschsprachigen Raum gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/stories/3170478/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2023 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass Voges ab der Spielzeit 2025/26 das [[Schauspiel Köln]] leiten soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Christine Dössel | url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/schauspiel-koeln-intendanz-kay-voges-stefan-bachmann-1.6121807?reduced=true | titel=Schauspiel Köln: Kay Voges wird neuer Intendant | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2023-08-15 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2024 wurde bekanntgegeben, dass [[Jan Philipp Gloger]] mit der Saison 2025/26 Voges als künstlerischer Leiter des Volkstheaters nachfolgen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3245909/ |titel=Gloger neuer Volkstheater-Direktor|datum=2024-02-22|abruf=2024-02-22|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voges letzte Spielzeit am Volkstheater eröffnete er mit der Uraufführung &amp;#039;&amp;#039;Bullet Time&amp;#039;&amp;#039; von Alexander Kerlin, die sich dem Leben und Vermächtnis des Fotopioniers und Mörders [[Eadweard Muybridge]] widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lara Kastler |url=https://www.subtext.at/2024/09/bullet-time-im-volkstheater/ |titel=Bullet Time: Liebe, Mord und großes Kino im Volkstheater |werk=subtext.at |datum=2024-09-10 |sprache=de-DE |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten an der Oper ==&lt;br /&gt;
2013 feierte Voges mit der Inszenierung von [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Theater Dortmund|Oper Dortmund]] sein Debüt als Opernregisseur. 2015 folgte seine zweite Opernregie, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039;, an der [[Staatsoper Hannover]]. Diese löste einen handfesten [[Theaterskandal]] aus und nötigte die hannoversche CDU dazu, von „unsäglichem Kulturverlust zu Gunsten vermeintlich wichtiger Dekonstruktion, angeblich gegenwartsbezogener Kontextualisierung und offenbar sensationsgetriebener Einmaleffekte“ zu sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/kultur/musik/cdu-lokalpolitiker-empoert-ueber-freischuetz-inszenierung-a-1067958.html |titel=„Freischütz“-Skandalinszenierung in Hannover: CDU regt sich über „German Trash Theater“ auf |werk=Spiegel Online |abruf=2016-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 inszenierte er die Minimal-Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Einstein on the Beach]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Philip Glass]] und [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]] erstmals ohne direkte Beteiligung von Glass oder Wilson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ästhetik ==&lt;br /&gt;
Viele von Voges’ Arbeiten setzen verschiedene multimediale Mittel zur Unterstützung der dem jeweiligen Stück zugrundeliegenden Erzählästhetik ein. Video und Musik spielen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, einige Arbeiten sprengen dabei die Grenze zwischen Theater und bildender Kunst nahezu vollständig. Seit einigen Jahren arbeitet Kay Voges dabei mit den Videokünstlern Mario Simon und Max Hammel, sowie den Komponisten [[T.D. Finck von Finckenstein]] und [[Paul Wallfisch]] an der Umsetzung dieser Grenzverschiebung. Arbeiten wie &amp;#039;&amp;#039;4.48 Psychose&amp;#039;&amp;#039; (2014), &amp;#039;&amp;#039;Die Borderline Prozession – Ein Loop um das, was uns trennt&amp;#039;&amp;#039; (2016), &amp;#039;&amp;#039;hell / ein Augenblick&amp;#039;&amp;#039; (2017), &amp;#039;&amp;#039;Die Parallelwelt&amp;#039;&amp;#039; (2018), &amp;#039;&amp;#039;Die Politiker&amp;#039;&amp;#039; (2021), &amp;#039;&amp;#039;Zertretung – 1.&amp;amp;nbsp;Kreuz brechen. Also alle Arschlöcher abschlachten&amp;#039;&amp;#039; (2021), &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; (2022) oder &amp;#039;&amp;#039;Du musst dich entscheiden!&amp;#039;&amp;#039; (2023) sind das Ergebnis dieser Zusammenarbeit und zeigen eine permanente Hinterfragung von visuellen wie akustischen Erzähltechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Einladungen ==&lt;br /&gt;
* 2000: „Preis für die herausragende künstlerische Leistung“ in &amp;#039;&amp;#039;Cyrano&amp;#039;&amp;#039; von [[Jo Roets]] (NRW-Theatertreffen für Kinder- und Jugendtheater)&lt;br /&gt;
* 2001: „Preis für die herausragende künstlerische Leistung“ in &amp;#039;&amp;#039;[[Alles in einer Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Falk Richter]] (NRW-Theatertreffen für Kinder- und Jugendtheater)&lt;br /&gt;
* 2002: „Preis für die herausragende künstlerische Leistung“ in &amp;#039;&amp;#039;[[Feuergesicht]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Marius von Mayenburg]] (NRW-Theatertreffen für Kinder- und Jugendtheater)&lt;br /&gt;
* 2002: „Wichtigste Arbeit des Jahres“ (Theater Pur) für &amp;#039;&amp;#039;Werther in New York&amp;#039;&amp;#039; von [[Tim Staffel]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler|Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen]] für den Bereich Bühne&lt;br /&gt;
* 2003: Publikumspreis für die Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;[[Frühlings Erwachen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Frank Wedekind]] (NRW-Theatertreffen für Kinder- und Jugendtheater)&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;[[norway today]]&amp;#039;&amp;#039; zum 7. deutschen Jugendtheatertreffen Berlin&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Nico – Sphinx aus Eis&amp;#039;&amp;#039; zu Theaterzwang, Festival freier Theater NRW&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]]&amp;#039;&amp;#039; zum Leverkusener Forum&lt;br /&gt;
* 2012: Ibsens’ &amp;#039;&amp;#039;[[Nora oder Ein Puppenheim]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gespenster (Ibsen)|Gespenster]]&amp;#039;&amp;#039; zum [http://www.nrw-theatertreffen.de/archiv_2012/ NRW-Theatertreffen]&lt;br /&gt;
* 2013: Jury-Preis für die „Beste Inszenierung“ beim [http://www.nrw-theatertreffen.de/archiv_2013/ NRW Theatertreffen 2013] für &amp;#039;&amp;#039;Einige Nachrichten an das All&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfram Lotz]]&lt;br /&gt;
* 2013: zweiter Preis beim [https://sites.google.com/site/sunsetfilmfestivallosangeles/ Sunset International Film Festival] Los Angeles für &amp;#039;&amp;#039;Einige Nachrichten an das All&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfram Lotz]] in der Kategorie „Experimental Film“&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Einige Nachrichten an das All&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfram Lotz]] zum [http://www.nrw-theatertreffen.de/archiv_2013/ NRW Theatertreffen] in Bielefeld&lt;br /&gt;
* 2014: Preis für die „Beste Regie“ beim [http://camelstudio.ru/index.php/artodocs Artodocs International Filmfestival] St. Petersburg für &amp;#039;&amp;#039;Einige Nachrichten an das All&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfram Lotz]]&lt;br /&gt;
* 2014: Einladung zum [[Heidelberger Stückemarkt]] für die Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Zeitalter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: Einladung zum [[Heidelberger Stückemarkt]] für die Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Die Schwarze Flotte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: Einladung zum [[Berliner Theatertreffen]] für die Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Die Borderline Prozession&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: „Eiserner Reinoldus“ des Pressevereins Ruhr für „bundesweite künstlerische Beachtung und Anerkennung“ sowie „ungewöhnliche Inszenierungen“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=463246 Kay Voges erhält „Eisernen Reinoldus“], Stadt Dortmund, 8. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: Einladung zum NRW-Theatertreffen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Der Theatermacher]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Bernhard]], Preis der Jugendjury sowie Darstellerpreis an [[Andreas Beck (Schauspieler)|Andreas Beck]] als Bruscon&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nrw-theatertreffen.de/index.php#A_preistraeger |wayback=20221217184446 |text=NRW Theatertreffen 2019 – Preisträger |archiv-bot=2025-11-07 21:20:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inszenierungen ==&lt;br /&gt;
=== Schauspiel (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;[[Männerhort (Theaterstück)|Männerhort]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Kristof Magnusson]] (Uraufführung), [[Theater Bonn]]&lt;br /&gt;
* 2006  Kränk von [[Martin Heckmanns]], Staatstheater Kassel&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;ALICE //. .und verdau dich selbst Sehnsucht du! // Eine Expedition&amp;#039;&amp;#039; frei nach [[Lewis Carroll]], [[Schlosstheater Moers]]&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Sommernachtstraum]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[William Shakespeare]], [[Staatsschauspiel Dresden]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;[[Woyzeck]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Georg Büchner]], Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Einige Nachrichten an das All&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfram Lotz]], Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Meister und Margarita]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Michail Bulgakow]], Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Das Fest&amp;#039;&amp;#039; nach [[Thomas Vinterberg]] und Mogens Rukov, Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039; Das Goldene Zeitalter – 100 Wege, dem Schicksal die Show zu stehlen&amp;#039;&amp;#039; von Kay Voges und Alexander Kerlin, Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039; [[Hamlet]] &amp;#039;&amp;#039; nach [[William Shakespeare]], Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;[[4.48 Psychose]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sarah Kane]], Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039; [[Endstation Sehnsucht]] &amp;#039;&amp;#039; von [[Tennessee Williams]], [[Schauspiel Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039; Die Show – Ein Millionenspiel um Leben und Tod&amp;#039;&amp;#039; frei nach &amp;#039;&amp;#039;[[Das Millionenspiel]]&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039; Die Borderline Prozession – Ein Loop um das, was uns trennt&amp;#039;&amp;#039; von Kay Voges, Alexander Kerlin und Dirk Baumann; Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039; hell / ein Augenblick &amp;#039;&amp;#039; von Kay Voges, Alexander Kerlin, Dirk Baumann, Anne-Kathrin Schulz, Matthias Seier &amp;amp; Ensemble; Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;Das 1. Evangelium&amp;#039;&amp;#039; frei nach dem [[Matthäus-Evangelium]], [[Schauspiel Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Theatermacher]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Bernhard]], Schauspiel Dortmund&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;Die Parallelwelt&amp;#039;&amp;#039; von Kay Voges und [[Alexander Kerlin]], Schauspiel Dortmund/[[Berliner Ensemble]]&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;[[Apokalypse Miau|Apokalypse Miau – eine Weltuntergangskomödie]]&amp;#039;&amp;#039; (Uraufführung) von [[Kristof Magnusson]] (Mitarbeit: [[Gunnar Klack]]), [[Volkstheater (Wien)]]&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater Wien]]&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039; von [[August Strindberg]], [[Berliner Ensemble]]&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Du musst dich entscheiden! Die Gameshow für Österreich&amp;#039;&amp;#039; von [[Johan Frederik Hartle]], Kay Voges und Ensemble (Uraufführung), [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater Wien]]&lt;br /&gt;
* 2024: RCE #RemoteCodeExecution von [[Sibylle Berg]] (Uraufführung), [[Berliner Ensemble]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oper ===&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Wagner]], Oper Dortmund&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Maria von Weber]], Staatsoper Hannover&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;[[Einstein on the Beach]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Philip Glass]] und [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]], Oper Dortmund&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;[[Aida (Oper)|Aida]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Giuseppe Verdi]], [[Staatsoper Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* Mitarbeiterseite des Volkstheaters Wien: https://www.volkstheater.at/ensemble/mitarbeiterinnen/&lt;br /&gt;
* [http://www.schaefersphilippen.de/index.php?id=126| Kay Voges] bei schaefersphilippen.de&lt;br /&gt;
* [https://www.theapolis.de/de/profil/kay-voges Kay Voges] bei [[Theapolis]]&lt;br /&gt;
* [https://www.freitag.de/autoren/martin-eich/kino-theater-kinater/ &amp;#039;&amp;#039;Kino? Theater? Kinater!&amp;#039;&amp;#039;], Porträt von Martin Eich in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2015&lt;br /&gt;
* [https://nachtkritik.de/portraet-reportage/kay-voges-stellt-sich-in-koeln-als-neuer-schauspielintendant-vor Nachtkritik 		porträt &amp;amp; reportage vom 15. August 2023: &amp;#039;&amp;#039;Kay Voges stellt sich in Köln als neuer Schauspielintendant vor. Factory für die Theaterkunst, von Dorothea Marcus&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-gespraech-am-samstag/audio-samstagsgespraech-mit-dem-koeln-schauspiel-chef-kay-voges-100.amp WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Mosaik. Gespräch am Samstag vom 13. September 2025: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Köln-Schauspiel-Chef Kay Voges&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189547510|VIAF=220896448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voges, Kay}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voges, Kay&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspiel- und Opern-Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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