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	<title>Kauscha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kauscha&amp;diff=1330185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-04-30T07:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kauscha&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadtteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/59/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/46/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1959-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Goppeln]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01239&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Kauscha in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Kauscha in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kauscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Südosten der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]]. Er befindet sich am Stadtrand in der gleichnamigen [[Gemarkung]], die zum Stadtbezirk [[Prohlis (Stadtbezirk)|Prohlis]] gehört, und liegt als einziger 1999 nach Dresden eingemeindeter Stadtteil nicht in einer [[Ortschaft]]. Im eher dörflich geprägten Kauscha und auf seinen Fluren wurden in bemerkenswerter Anzahl sowohl [[kreidezeit]]liche Fossilien als auch [[Urgeschichte|vorgeschichtliche]] menschliche Siedlungsspuren vorgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiel-Eiche Kauscha.jpg|mini|links|Naturdenkmal [[Alberteiche Kauscha|Stiel-Eiche Kauscha]] im Dorfkern]]&lt;br /&gt;
Kauscha liegt 6&amp;amp;nbsp;km südöstlich des Dresdner Stadtzentrums, der [[Innere Altstadt|Inneren Altstadt]], am Tal des [[Geberbach]]s und etwas oberhalb von dessen Eintritt in den [[Elbtalkessel]]. Angrenzende Gemarkungen sind die anderen Dresdner Stadtteile [[Leubnitz-Neuostra]] und [[Prohlis]] im Norden, [[Nickern]] im Osten, der [[Kreischa]]er Ortsteil [[Sobrigau]] im Süden und der [[Bannewitz]]er Ortsteil [[Goppeln]] im Westen. Die Gemarkung Kauscha gehört zum statistischen Stadtteil [[Lockwitz (statistischer Stadtteil)|Lockwitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden-lexikon.de/?-LL+../Lexikon/Kauscha.htm |titel=Kauscha |werk=dresden-lexikon.de |autor=Siegmar Baumgärtel |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/media/pdf/statistik/74_Lockwitz.pdf |titel=Stadtteil 74 – Lockwitz mit Kauscha, Luga und Nickern |hrsg=Landeshauptstadt Dresden, Kommunale Statistikstelle |werk=Stadtteilkatalog 2012 |format=PDF; 502&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern heißt nach einem ortsbildprägenden, als [[Naturdenkmal]] ausgewiesenen Einzelbaum &amp;#039;&amp;#039;Zur Eiche&amp;#039;&amp;#039; und liegt in einer Höhe von {{Höhe|175|DE-NN|link=true}}. Einige seiner teils im 18. Jahrhundert entstandenen Bauernhöfe blieben bis heute erhalten, ebenso wie der dörfliche Charakter der weitgehend unbebauten Kauschaer Flur. Am Rand der Ortslage entstand ein 2&amp;amp;nbsp;ha großes Gewerbegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/gewerbeimmobilien/privat/Kauscha.php |titel=Gewerbegebiet Kauscha |werk=dresden.de |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtigste Straße des Stadtteils ist neben der alten [[Liste der Straßen und Plätze in Kauscha#Fritz-Meinhardt-Straße*|Fritz-Meinhardt-Straße]] die Tschirnhausstraße, die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 191|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;191]]. Sie verbindet den Stadtteil Prohlis und die dortige [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 172|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;172]] als [[Autobahnzubringer]] mit der zwischen Kauscha und Goppeln befindlichen Anschlussstelle Dresden-Prohlis an die [[Bundesautobahn 17|A&amp;amp;nbsp;17]] sowie mit der [[Bundesstraße 170]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt südwestlich des Ortskerns befindet sich seit 1985&amp;lt;ref name=&amp;quot;lockwitz-intern.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lockwitz-intern.de/kauscha.html |titel=Kauscha – Ort des Stadtteils Dresden-Lockwitz |werk=lockwitz-intern.de |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Talsperre Kauscha]]. Der [[Stausee]], der auch als [[Hochwasserrückhaltebecken]] des Geberbachs dient, wird etwa in der Mitte von der [[Gebergrundbrücke]] und somit der Autobahn&amp;amp;nbsp;17 überquert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.seen.de/talsperre-kauscha/ |titel=Der Talsperre Kauscha |werk=seen.de |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich des Ortskerns liegt an der Flurgrenze zu Leubnitz-Neuostra der 185&amp;amp;nbsp;m hohe [[Gamighübel]], eine Granodioritkuppe inmitten kreidezeitlicher Ablagerungen. Infolge der vielen, auch durch den Geologen [[Hanns Bruno Geinitz]] beschriebenen [[Fossilien]]funde in den [[Aufschluss (Geologie)|Aufschlüssen]] wurden 2,2&amp;amp;nbsp;ha seiner flachen Hänge als [[Liste der Naturdenkmale in Dresden|Naturdenkmal ND&amp;amp;nbsp;79]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/media/pdf/umwelt/ua_2_1_text.pdf |titel=Karte 2.1 Schutzgebiete nach Naturschutzgesetz |werk=Umweltatlas 06/2014 |hrsg=Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt |format=PDF; 332&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Torna/torna.html|wayback=20230205142240|text=Torna}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer bedeutsamer Fundort kreidezeitlicher Fauna war die Baustelle der Autobahn&amp;amp;nbsp;17 im Südosten Kauschas, die zwischen dem [[Gebergrund]] und der [[Lockwitztalbrücke]] ins Gelände eingeschnitten wurde. Während der Bauarbeiten in den Jahren 2002 bis 2004 kamen immer wieder Fossilien aus dem [[Turonium|Unterturon]] zum Vorschein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreidefossilien.de/fundorte/a17-dokumentation/dresden-kauscha-gebergrund |titel=Brücke über den Gebergrund, Dresden-Kauscha |werk=kreidefossilien.de |datum=2014-05-03 |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kauscha gehört zu den ältesten besiedelten Plätzen Dresdens. Bereits in der [[Frühe Bronzezeit|Frühen Bronzezeit]] waren Menschen hier ansässig, was verschiedene Fundstücke bei Ausgrabungen, die 1997 vor dem Autobahnbau getätigt wurden, bestätigen. Die entdeckten Schmuckstücke und Keramikscherben können der [[Aunjetitzer Kultur]] zugeordnet werden und sind demnach etwa 4000 Jahre alt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dresdner-stadtteile.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Kauscha/kauscha.html|wayback=20230205132509|text=Kauscha}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Stahl: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropäische Bernsteinfunde von der Frühbronze- bis zur Frühlatènezeit ...&amp;#039;&amp;#039;, Band 9 von Würzburger Studien zur Sprache &amp;amp; Kultur, Dettelbach 2006, Seite 62, [https://books.google.de/books?id=NsWAKLj7GJIC&amp;amp;pg=PA62 books.google.de], abgerufen am 16. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Funde datieren von 1200 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und stammen aus der [[Mittlere Bronzezeit|Mittleren Bronzezeit]]. Dabei handelt es sich ebenfalls um Siedlungsreste, bestehend aus Keramik, steinernen Geräten und dem Tongewicht eines Webstuhls. Bereits 1906 wurden südöstlich des heutigen Orts außerdem [[Späte Bronzezeit|spätbronzezeitliche]] Fußringe und eine Sichel geborgen. Nördlich von Kauscha befindet sich ein [[Eisenzeit|früheisenzeitliches]] Gräberfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich und etwas außerhalb des Ortes stand die Hungerburg, eine frühdeutsche [[Wallanlage]] mit einem Gutshof, auf einer in den Gebergrund hineinragenden Anhöhe. Die hier vorgefundenen, hauptsächlich keramischen Siedlungsreste stammen aus dem späten 11. Jahrhundert und damit aus der Zeit der [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|Deutschen Ostkolonisation]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dresden-und-sachsen.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden-und-sachsen.de/dresden/nickern.htm |autor=Uwe Miersch |titel=Stadtteile Nickern und Kauscha |werk=dresden-und-sachsen.de |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0720004 Dresden-Nickern. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|Kauscha und seine Nachbardörfer auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Kauscha selbst entstand etwa in der gleichen Zeit als [[Rundling]] und war mit einer [[Blockflur]] ausgestattet. Der Ortsname ist [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Ursprungs und leitet sich ab von Chudosch, dem Namen eines [[Lokator]]s. Sinngemäß bedeutet Kauscha also &amp;#039;&amp;#039;Ort des Chudosch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lockwitz-intern.de&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dresden-und-sachsen.de&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahre 1288 wurde es als &amp;#039;&amp;#039;Cudeschowe&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Der Ortsname entwickelte sich anschließend im 14. und 15. Jahrhundert über die [[Slawische Sprachen|slawischen]] Formen &amp;#039;&amp;#039;Kudeschowe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kudisschowe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kudischaw&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kaudischow&amp;#039;&amp;#039; hin zur heutigen, erstmals 1524 erwähnten Bezeichnung Kauscha. Im weiteren Verlauf des 16. Jahrhunderts tauchten außerdem die Formen &amp;#039;&amp;#039;Caudisch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kauß&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kauschie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kudischa&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hov.isgv.de&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst befand sich Kauscha im Besitz verschiedener Güter, so der [[Rittergut|Rittergüter]] [[Borthen]] und [[Lockwitz|Niederlockwitz]] sowie des Klostergutes [[Leubnitz (Dresden)|Leubnitz]], das wiederum dem [[Kloster Altzella]] unterstand. Nach der [[Reformation]] wurde das [[Prokurator|Prokuraturamt]] in Leubnitz zum Verwalter des früheren Besitzes der katholischen Kirche. Nach Leubnitz war Kauscha seither auch eingepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Tempel: {{Webarchiv |url=http://www.kai-tempel.de/kauscha.html |wayback=20091011055153 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kauscha&amp;#039;&amp;#039;}}, Dörfer in Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt; Administrativ gehörte es zum [[Amt Dresden|Amt]] beziehungsweise zur [[Amtshauptmannschaft Dresden]]. Im Jahre 1548 wurde in einer Urkunde zwischen dem links des Geberbachs gelegenen Rundling Großkauscha und dem aus zwei Gehöften bestehenden Kleinkauscha rechts des Bachs unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Schlacht um Dresden]] hatten der [[Preußen|preußische]] König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] und sein [[Generalstab|Stab]] ihr [[Hauptquartier]] in Kauscha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dresdner-stadtteile.de&amp;quot; /&amp;gt; Im Oktober 1813 wurde das Dorf durch Kanonenbeschuss der in Richtung [[Leipzig]] abziehenden, wenige Wochen zuvor noch siegreichen Franzosen unter [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] teilweise zerstört. An den Beschuss und die damit einhergehende Einnahme Kauschas durch [[Kaiserlich Russische Armee|russische Truppen]] erinnert eine Inschrift an einem Kauschaer Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 1898 pflanzten Dorfbewohner auf dem Kauschaer Dorfplatz anlässlich des 70. Geburtstags und des 25. Thronjubiläums des beliebten Königs [[Albert (Sachsen)|Albert]] eine [[Stieleiche]]. Ihre Baumkrone hat mittlerweile einen Durchmesser von 35&amp;amp;nbsp;m, der Stammumfang beträgt 5,10&amp;amp;nbsp;m und die Höhe etwa 25&amp;amp;nbsp;m. Damit ist sie das größte Exemplar aller damals gepflanzten Alberteichen. Seit 1957 ist die [[Alberteiche Kauscha]] als Naturdenkmal ND&amp;amp;nbsp;80 ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Pfannkuchen: &amp;#039;&amp;#039;Zeugnisse der „Treue und Dankbarkeit“. Über die vor 110 Jahren in und um Dresden gepflanzten König-Albert Eichen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. April 2008, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft war neben dem Obstanbau die wichtigste Erwerbsquelle der ortsansässigen Bauern. Außerdem wurden ein [[Kalkofen]] sowie mehrere [[Steinbruch|Steinbrüche]] betrieben, in denen man [[Dohna]]er [[Granodiorit]] abbaute. Zur Zeit der [[DDR]] baute man in Kauscha vornehmlich [[Gemüse]] und [[Hopfen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb Kauscha selbstständig. Erst 1956 wurde es nach [[Goppeln]] [[Eingemeindung|eingemeindet]], mit dem es 1996 wiederum zu [[Bannewitz]] kam. Bereits drei Jahre später erfolgte die Wiederausgliederung Kauschas aus Bannewitz und die [[Entwicklung des Stadtgebiets von Dresden|Eingemeindung nach Dresden]]. Grund für diesen recht seltenen Entschluss, einen Ortsteil aus einer bewährten Ortschafts- oder Gemeindestruktur herauszulösen, war die Lage Kauschas, das sich als einziger Bannewitzer Ortsteil nördlich der damals bereits im Bau befindlichen Autobahn&amp;amp;nbsp;17 befand, die das Dorf vom restlichen Gemeindegebiet isoliert hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lockwitz-intern.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;hov.isgv.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1551/57 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11 [[Hufner|besessene Mann]], 1 [[Häusler]], 23 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 12 besessene Mann&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 77&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 119&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 112&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 123&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 134&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 109&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 167&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Kauscha]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Kauscha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Kauscha}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.dresden-und-sachsen.de/dresden/nickern.htm |autor=Uwe Miersch |titel=Stadtteile Nickern und Kauscha |werk=dresden-und-sachsen.de |abruf=2022-01-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Kauscha/kauscha.html|wayback=20230205132509|text=Kauscha}} in dresdner-stadtteile.de &lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* Kai Tempel: {{Webarchiv |url=http://www.kai-tempel.de/kauscha.html |wayback=20091011055153 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kauscha&amp;#039;&amp;#039;}}, Dörfer in Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=108142883X|VIAF=313432323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kauscha| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden|Kauscha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1288]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1959]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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