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	<title>Kauppa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;J budissin am 19. März 2026 um 09:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-19T09:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Kauppa&lt;br /&gt;
| Alternativname = Kupoj&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Großdubrau&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/17/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/29/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe = 139&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.82&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141427 |titel=Gemarkung Kauppa , Gemeinde Großdubrau |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Großdubrau}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Großdubrau|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Großdubrau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = [[Commerau (Großdubrau)|Commerau]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 035934&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kauppa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Kupoj|Audio=Kupoj.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]] und gehört seit 1994 als [[Ortsteil]] der [[Ortschaft]] [[Commerau (Großdubrau)|Commerau]] zur Gemeinde [[Großdubrau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.grossdubrau.de/files/category/Hauptsatzung_-_gescannt_1841014460768.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;15 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Großdubrau |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,36&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet]] der [[Sorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Kauppa befindet sich in der [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet|Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]] etwa 14 Kilometer nördlich von [[Bautzen]] in der Flussaue der [[Kleine Spree|Kleinen Spree]]. Während jene landwirtschaftlich genutzt wird, erstrecken sich südlich und vor allem nördlich davon ausgedehnte Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungshistorisch ist Kauppa ein [[Gassendorf]] mit einem Gutshof im östlichen Teil. Die Siedlung wird im Osten von der Kleinen Spree begrenzt und ist in drei Himmelsrichtungen von Teichen umgeben. Die Nachbarorte sind [[Jetscheba]] im Norden und [[Commerau (Großdubrau)|Commerau]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0760039 Großdubrau-Kauppa. Ehem. Rittergut.jpg|mini|Das alte Kauppaer Rittergut (1987)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0200037 Großdubrau-Kauppa. Meßtischblatt, Sekt. Luttowitz, 1884.jpg|mini|Kauppa und Jetscheba auf dem Messtischblatt von 1884]]&lt;br /&gt;
Die Gegend um Kauppa war bereits in der späten [[Bronzezeit]] besiedelt. Im Mittelalter befand sich auf dem Flurstück &amp;#039;&amp;#039;Schlosswiese&amp;#039;&amp;#039; eine wasserburgähnliche Befestigungsanlage, die heute nicht mehr zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ort wurde erstmals um 1400 als &amp;#039;&amp;#039;Kupe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Weitere Namensformen waren &amp;#039;&amp;#039;Kawpen&amp;#039;&amp;#039; (1417) sowie &amp;#039;&amp;#039;Kaupe&amp;#039;&amp;#039; (1423/1543). Der ursprünglich sorbische Ortsname leitet sich vom Wort &amp;#039;&amp;#039;kupa&amp;#039;&amp;#039; für „Insel“ her und bezieht sich auf die geografische Lage inmitten der Flussaue. Sogenannte [[Kaupe|„Kaupen“]] sind auch aus dem [[Spreewald]] bekannt. Im Jahre 1488 war erstmals das Kauppaer Rittergut verzeichnet, welches bis ins 19. Jahrhundert auch die Grundherrschaft im Ort sowie über die Waldflächen im Norden ausübte. Mindestens seit dem 16. Jahrhundert war Kauppa zudem ein Zentrum der Fischteichwirtschaft in der Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1790 wurden die Rittergutsorte Kauppa, Göbeln und Leichnam von etwa 600 mit Äxten und Hacken bewaffneten Menschen aus flussabwärts gelegenen Ortschaften (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Milkel]], [[Lohsa]], [[Hermsdorf/Spree|Hermsdorf]]) angegriffen. Im ungewöhnlich heißen Sommer hatten die Gutsherren so viel Spreewasser in die eigenen Teiche abgeleitet, dass die Mühlen weiter unterhalb den Betrieb nicht mehr aufrechterhalten konnten. In den revolutionären Zeiten brachten die Einwohner ihren Unmut über die Feudalherren auf diese Weise auch in Kauppa zum Ausdruck. Schon zuvor hatten die Herren auf Kauppa ihrerseits immer wieder Streitigkeiten mit der aufwärts gelegenen Herrschaft [[Sdier]] aufgrund des Spreewassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] brannte im Zuge der [[Schlacht um Bautzen]] am 2. Mai 1945 das Kauppaer Herrenhaus nieder und wurde später abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. April 1936 war Kauppa eine eigenständige Landgemeinde mit Jetscheba als Ortsteil. Dann wurde es zunächst nach Commerau und gemeinsam mit diesem am 1. Januar 1994 nach Großdubrau eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 285 für Kauppa und Jetscheba; darunter 257 Sorben (90 %) und 28 Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorwiegend evangelische Bevölkerung ist mindestens seit 1614 nach [[Klix (Großdubrau)|Klix]] gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Kauppa geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wilhelm von Standtfest]] (1822–1886), sächsischer Generalmajor, Sohn bzw. Enkel des Rittergutsbesitzers&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lodny]] (1834–1890), Lehrer und Botaniker in Dresden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michel Hoff &amp;amp; Françoise Deluzarche |Titel=Index Collectorum Herbarii Srasburgiensis (STR) |Ort=Straßburg |Datum=2017 |Seiten=119 |Online=https://herbier.unistra.fr/uploads/media/col_str_texte_2017_v2.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|98|100|Kauppa}}&lt;br /&gt;
* {{WdH|67|199f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kauppa/Kupoj}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Großdubrau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1028384300|VIAF=291447262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Großdubrau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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