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	<title>Kaunos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:03:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaunos&amp;diff=116927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-01T19:53:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die antike Stadt. Für die Gestalt aus der griechischen Mythologie siehe [[Kaunos (Mythologie)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KaunosTheatre2.jpg|mini|Blick vom Theater]]&lt;br /&gt;
[[Datei:0148 Kingsgraves.jpg|mini|Felsengräber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaunos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Καῦνος}}) war eine [[antike]] Stadt im Südosten der Landschaft [[Karien]] in [[Kleinasien]] in der Nähe des jetzigen Orts [[Dalyan]], [[Muğla (Provinz)|Provinz Muğla]] in der [[Türkei]]. Sie lag ursprünglich am Meer und liegt nun durch Verlagerung der Küste drei Kilometer vom Meer entfernt im Delta des Dalyan (Calbis), der den [[Köyceğiz Gölü|Köyceğiz-See]] mit dem Mittelmeer verbindet, ist allerdings nicht vollständig verlandet, sondern über Sumpfgewässer und Wasserwege mit diesen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Ortes reicht bis in das 10. Jahrhundert v. Chr. zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Gizem Baybaş: &amp;#039;&amp;#039;Spatial Decision Support System for Archaeological Application: A Case Study for Kaunos Archaeological Site&amp;#039;&amp;#039;. Masterarbeit Ankara 2013, S. 31 ([https://etd.lib.metu.edu.tr/upload/12615648/index.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaunos gehörte zeitweilig zum [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] und zum Festlandbesitz der nahegelegenen Insel [[Rhodos]] (Rhodische Peraia). Auf die Abhängigkeit von Rhodis bezieht sich auch [[Plinius der Ältere]] in seinem Bericht über den berühmten antiken Künstler [[Protogenes (Maler)|Protogenes]], der in frühhellenistischer Zeit wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius,  &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 35, 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Münzen für die Rhodische [[Peraia]], die sich in der Gestaltung mit dem Helioskopf auf dem Avers und der Rose auf dem Revers stark an denen der Insel Rhodos orientierten, wurden vermutlich in Kaunos geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Szaivert/Sear, &amp;#039;&amp;#039;Griechischer Münzkatalog.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, München 1983, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhodische Peraia SS 5091 Av.JPG|mini|rechts|Drachme der Rhodischen Peraia, Helioskopf, ca. 200 bis 100 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhodische Peraia SS 5091 Rv.JPG|mini|rechts|Rückseite der Drachme mit Rose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In römischer Zeit war Kaunos zunächst Teil der [[Römische Provinz|Provinz]] [[Asia (Provinz)|Asia]]. Spätestens unter [[Trajan]] ist die Stadt als Mitglied des [[Lykischer Bund|Lykischen Bundes]] belegt. Ob Kaunos schon unter [[Claudius]] zur Provinz [[Lykien|Lycia]] zählte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Marek |Titel=Kaunos und Lykien |Hrsg= |Sammelwerk=Adalya |Band=14 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |Seiten=57–62 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder erst bei Einrichtung der Doppelprovinz [[Lycia et Pamphylia]] unter [[Vespasian]] Teil Lykiens wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Sencer Şahin]] |Titel=Parerga zum Stadiasmus Patarensis (9): Die kaunisch-lykische Frage |Hrsg= |Sammelwerk=Gephyra |Band=10 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2013 |Seiten=32–37 |ISBN= |Online=[https://dergipark.org.tr/download/article-file/588602 online] |Format=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist in der altertumswissenschaftlichen Forschung umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort galt in der Antike als reich, aber auf Grund der Lage im sumpfigen Flussdelta, in dem sich Krankheitserreger leicht vermehren können, als ungesund. Er war bekannt durch seine weithin exportierten getrockneten [[Echte Feige|Feigen]]. Der griechische Geograph [[Strabon]] schrieb: „Kaunos hat ein Schiffslager und einen verschließbaren Hafen. Oberhalb der Stadt liegt auf einer Anhöhe die Veste Imbros. Obgleich die Gegend durch Fruchtbarkeit gesegnet ist, hat doch nach allgemeiner Versicherung die Stadt im Sommer ungesunde Luft und im Herbste … wegen der Hitze und des Überflusses an Obst …“&amp;lt;ref&amp;gt;Strabon, &amp;#039;&amp;#039;Geographica&amp;#039;&amp;#039; 14,2,2–3 (651 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Es sind noch zahlreiche Überreste der antiken Bauten zu sehen, insbesondere in den Fels gehauene [[Karer|karische]] Gräber, die aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammen, aber auch ein [[Theater der römischen Antike|römisches Theater]], große [[Thermen]], sowie ein [[Nymphäum]], eine [[Agora]], [[Griechischer Tempel|Tempel]], ein [[Gymnasion]], Hafenanlagen und eine [[Akropolis]]. Erhalten haben sich auch zahlreiche griechische Inschriften der Stadt. Der [[Steinkult#Altertum und Antike|Bätyl]] von Kaunos, über 4 Meter hoch und häufig auf seinen Silbermünzen abgebildet, wurde zwischenzeitlich gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Baki Öğün]] begann 1965 mit Ausgrabungen in Kaunos, die er bis 1999 leitete. Von 2000 bis 2020 wurden die Ausgrabungen von [[Cengiz Işık]] geleitet, seither von  Ufuk Çörtük. Wichtige Beiträge zur Erforschung von Kaunos lieferte [[Bernhard Schmaltz]], der seit 1988 die Ausgrabungen begleitete und beispielsweise zur Topographie sowie den [[Amphore|Amphorenstempeln]] der Stadt forschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Dalyan, Kaunos, die Felsengräber und das Dalyan-Delta ist auf Grund seiner Lage zwischen den Ferienzentren [[Marmaris]] und [[Ölüdeniz]] heute eine vielbesuchte Touristenattraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaunos Port LC0001.jpg|mini|links|600px|Ehemaliger Hafen von Kaunos. Links die Befestigungsanlagen, unten rechts ein Tempel]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
0133 Kirche in Caunos.jpg|Kirchenruine&lt;br /&gt;
0141 Tempelanlage in Caunos.jpg|Tempelanlage&lt;br /&gt;
0132 Theater in Caunos.jpg|Theater&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Cengiz Işik]], [[Christian Marek]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Monument des Protogenes in Kaunos&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Asia Minor Studien&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26). Habelt, Bonn 1997, ISBN 3-7749-2815-0.&lt;br /&gt;
* [[Baki Öğün]], Cengiz Işik: &amp;#039;&amp;#039;Kaunos – Kbid. The results of 35 years of research (1966–2001)&amp;#039;&amp;#039;. Izmir 2001, ISBN 975-93042-3-6.&lt;br /&gt;
* Christian Marek: &amp;#039;&amp;#039;Die Inschriften von Kaunos&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Vestigia]]&amp;#039;&amp;#039; Band 35). C. H. Beck, München 2006.&lt;br /&gt;
* [[Britta Özen-Kleine]], Soner Özen: &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen in der antiken Stadt Kaunos.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge des internationalen Symposiums zur Archäologie in der Großregion. 7.–9. März 2014 in Otzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Otzenhausen 2015, S.&amp;amp;nbsp;67–82 ([https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog/book/795/chapter/10211 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schmaltz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die hellenistischen Amphorenstempel von Kaunos&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Asia Minor Studien&amp;#039;&amp;#039; Bd. 79). Habelt, Bonn 2016, ISBN 978-3-7749-3962-2.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schmaltz: &amp;#039;&amp;#039;Die sogenannte Palästraterrasse (PT) in Kaunos: Zu den Untersuchungen der Jahre 2004–2006.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologischer Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; 2018/2, S. 53–108 ([https://publications.dainst.org/journals/aa/article/view/2828/7120 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pbase.com/dosseman/kaunos Über 150 Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/ |map=right |maptype=relief |NS=36/49/35/N |EW=28/37/17/E |type=city|region=TR-48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4223579-0|VIAF=247256959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike karische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Provinz Muğla]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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