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	<title>Kaunertal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:17:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaunertal&amp;diff=32996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Änderung 263182327 von ~2026-18933-2 rückgängig gemacht;  obwohl in Österreich aufgewachsen, bevorzuge ich die Schreibweise „Ski“, dennoch wäre hier m. W. WP:KORR zu befolgen.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaunertal&amp;diff=32996&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T21:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263182327&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263182327&quot;&gt;263182327&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-18933-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-18933-2&quot;&gt;~2026-18933-2&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;  obwohl in Österreich aufgewachsen, bevorzuge ich die Schreibweise „Ski“, dennoch wäre hier m. W. &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:KORR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:KORR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:KORR&lt;/a&gt; zu befolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Gemeinde siehe [[Kaunertal (Gemeinde)]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Kaunertal&lt;br /&gt;
|BILD               = Kaunertal-Nord.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Blick von Kaunerberg auf den nördlichen Kaunergrat mit Wallfahrtskirche Kaltenbrunn&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46.995&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 10.741667&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-7&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Ötztaler Alpen&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Trogtal]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 1900&lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = 900&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 20&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Faggenbach|Fagge]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaunertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nord-südlich verlaufendes Tal in den [[Ötztaler Alpen]] im österreichischen Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], das vom [[Inntal]] abzweigt. Teile des Tals sind als [[Naturpark Kaunergrat]] unter Schutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Kaunertal zweigt bei [[Prutz]] vom [[Oberes Gericht|Oberen Gericht]] nach Osten ab und macht nach rund 5&amp;amp;nbsp;km einen scharfen Knick nach Süden. Der Talschluss wird vom [[Gepatschferner]], dem zweitgrößten [[Gletscher]] Österreichs, gebildet. Begrenzt wird das Kaunertal im Osten durch den [[Kaunergrat]] und im Westen durch den [[Glockturmkamm]]. Der hintere Abschnitt des Tales wird vom rund 6 km langen [[Gepatschspeicher]] eingenommen. Bei [[Kaunertal (Gemeinde)|Feichten]] zweigt vom Kaunertal Richtung Osten das &amp;#039;&amp;#039;Verpeiltal&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung und Gemeinden ===&lt;br /&gt;
Das Kaunertal wird von der [[Faggenbach|Fagge]] durchflossen, die ab dem [[Gepatschspeicher|Gepatsch-Stausee]] in nördlicher Richtung fließt und dann einen Knick nach Westen macht, bevor sie am Talausgang bei Prutz in den Inn mündet. Der von West nach Osten verlaufende Talabschnitt von Prutz im Inntal bis Nufels ist steil und eng. Ab Nufels weitet sich der Talboden, biegt nach Süden ab und steigt nur noch sanft an. Erst nach einigen Kilometern erfolgt zum Stausee hin eine neuerliche Stufe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der schluchtartigen Ausmündung bei Nufels sind im Kaunertal auf der Sonnenseite Wiesenhänge und auf der Schattenseite ein nahezu geschlossener Fichtenwald anzutreffen. Im Osten zeigt sich über den sonnigen Berghängen die Wände und Schutthalden des zerrissenen Kaunergrats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Im Westen wirken die Berge des Glockturmkamms  kühn aber sanfter und haben etliche unbesiedelte und weit hinauf bewaldete Hochtäler. Die meisten der über 3000 m hohen das Kaunertal umgebenden Berge zeichnen sich durch wegloses Felsgelände mit eingelagerten Gletschern aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Mayr |Titel=Kaunertal - Oberinntal: Landeck - Serfaus - Pfunds - Nauders: 50 ausgewählte Tal- und Höhenwanderungen |Hrsg=Rother Wanderführer |Auflage=6., aktualisierte Auflage |Verlag=Rother Bergverlag |Ort=München |Datum=2021 |Reihe=Rother-Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4027-9 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaunertal ist nur im unteren Abschnitt besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Mayr |Titel=Kaunertal - Oberinntal: Landeck - Serfaus - Pfunds - Nauders: 50 ausgewählte Tal- und Höhenwanderungen |Auflage=6., aktualisierte Auflage |Verlag=Rother Bergverlag |Ort=München |Datum=2021 |Reihe=Rother-Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4027-9 |Seiten=88-89}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil des Tals gehört zur [[Kaunertal (Gemeinde)|Gemeinde Kaunertal]], der Ausgang ins Inntal zu den Gemeinden [[Kauns]], [[Kaunerberg]], [[Faggen]] und Prutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die Temperaturen im Kaunertal betragen in den Wintermonaten durchschnittlich −8 bis 2 Grad [[Grad Celsius|Celsius]] und in den Sommermonaten zwischen 13 und 25 Grad Celsius. Der wärmste Monat ist der Juni und der kälteste Monat der Januar. Insgesamt herrscht somit im Kaunertal ein [[Gemäßigte Zone|gemäßigtes]] [[Klima]] und damit ist das Tal ein geeigneter Standort für Sommer- und Wintertourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaunertal ist einer der Regionen von Klar! ein Programm zur Anpassung an den Klimawandel. KLAR steht für Klimawandel-Anpassungs-Modell-Region. Es gibt erste Anpassungsprojekte am Kaunergrat wie Naturnaher Waldbau, Regenwassernutzung, Obst für alle oder Wasser für alle – Bau von Trinkbrunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaunertal.com/de/Nachhaltigkeit/Gelebte-Nachhaltigkeit/KLAR |titel=Klar! Kaunergrat {{!}} Klimawandel Anpassungsmodelregion Kaunergrat |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Glockturmkamm und der Kaunergrat sind aus Ötztalkristallin aufgebaut. Im Vergleich zu den in den Ötztaler Alpen vorherrschenden, leichter erodierbaren [[Paragneis|Schiefergneisen]] und [[Glimmerschiefer]]n herrschen hier jedoch festere Granit[[gneis]]e vor. Der Kaunergrat ist besonders kantig und himmelstrebend, ein Eindruck, der durch das Gestein bedingt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kaunertal in den [[Österreichische Alpen|österreichischen Alpen]] hatte in den vergangenen 100 Jahren eine große Entwicklung in der Tourismusbranche. Das Kaunertal wurde immer schon als romantisch und zugleich wildes [[Tal]] beschrieben, wobei es früher noch sehr mühsam war, dort hinzugelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Kaunertal abgeschottet und für Post- und [[Tourismus|Fremdenverkehr]] nur schwer erreichbar. Die im [[Tal]] gelegenen [[Alm (Bergweide)|Almen]] waren dann der Grund für den Bau einer Zufahrt. Über diese kamen die ersten Besucher in den Ort, Einheimische dienten als Reiseführer und einzelne [[Gastronomiegewerbe|Gasthöfe]] wurden gebaut. Zunächst nebenberuflich wurden 1873 aus manchen [[Bergbauer]]n [[Bergführer]]. Grund dafür war das im selben Jahr errichtete [[Gepatschhaus]], die erste deutsche Alpenvereinshütte in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde der erste Verkehrsverein im Kaunertal gegründet, nachdem das Tal schon 1928 einen Anschluss an die [[Verkehrsverbindung]]en gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erfolgte durch die beiden [[Weltkrieg]]e [[Erster Weltkrieg|1914]] und [[Zweiter Weltkrieg|1939]] ein Rückschlag der bisherigen Entwicklung. Die positive Veränderung des Raumes wurde durch die [[Nationalsozialismus|NS-Regierung]] gestoppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1950er Jahre zeichnete sich ein stetiger Urlauberstrom ab. Aus den vor Ort lebenden Menschen wurden Arbeiter und Wirte, die immer mehr zum [[Tourismus]] orientiert waren. Die Zusammenarbeit mit dem [[Kolpingwerk|Kolpingfamilien Werk]] ab 1960 sorgte für stetig steigende Besucherzahlen, vor allem im Sommer. Seit 1960 wurden immer mehr Touristenattraktionen errichtet: In Fendels wurde 1966 der erste Lift eröffnet, Straßen wurden ausgebaut. Seit 1981 stiegen die Besucherzahlen mit 63.705 Gästeankünften im Jahr 2013 auf ein Vierfaches an. 1960 wurde der Bau der [[Kaunertaler Gletscherstraße|Gletscherstraße]] begonnen. Sie verlief erst bis zum neugebauten [[Gepatschspeicher]] und Kraftwerk, welche schließlich die Voraussetzung für die Eröffnung des Gletscherskigebiets auf dem [[Weißseeferner]] 1980 war. Das Gletscherskigebiet zog in den 1980er Jahren besonders viele [[Snowboard]]er an, weil die Liftbetreiber gegenüber der jungen Sportart keine Vorbehalte hatten, anders als es bei vielen anderen Skigebieten in den Alpen der Fall war. 1985 wurde zum ersten Mal das heute legendär gewordene Snowboarder-Kaunertal-Opening veranstaltet und im Gletscher entstand in dieser Zeit einer der ersten [[Halfpipe]]s der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gut ausgebauten Wintersportgebiete haben zur Folge, dass im Winter fast genauso viele [[Tourismus|Touristen]] das Kaunertal besuchen wie im Sommer und so zur Konsolidierung der Besucherzahlen führen. Allerdings hat der überhöhte Tourismus Konsequenzen, welche vor allem das [[Geoökosystem]] der Alpenlandschaft negativ beeinflussen. Die durch den Wintertourismus hohe Beanspruchung der Region hat zur Folge, dass die [[Biodiversität]] und die Lebensräume gestört werden und somit die Region für den Sommertourismus weniger attraktiv wird. Außerdem fordert der zu intensive Tourismus vermehrt [[Murenabgang|Murenabgänge]] sowie [[Lawine]]n heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaunertal ist seit dem Jahr 2003 Teil des [[Naturpark]]s Kaunergrat. Seit 2007 gibt es das Naturparkhaus Kaunergrat in Fließ. Der Naturpark selbst bietet auch barrierefreie Themenwege.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaunertal.com/de/Ihr-Kaunertal/im-Sommer/Naturpark-Kaunergrat |titel=Naturpark Kaunergrat {{!}} Kaunertal |datum=2025-03-15 |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 2019 kam es nach heftigen Regenfällen und Gewitter nachmittags zu einer [[Vermurung]] der Straße ins hintere Kaunertal. (Der Abgang der Mure erfolgte gegen 18.40 Uhr im Bereich der Bushaltestelle Seewiese.) 40 dort eingeschlossene Personen wurden am Folgetag per Helikopter ausgeflogen. Auch im [[Gschnitztal]] etwa 30 km östlich des Kaunertals und im Vinschgau in Südtirol, gingen am selben Tag Muren ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tirol.orf.at/stories/3006045/ Kaunertal: Dutzende per Heli geborgen] orf.at, 26. Juli 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tirol.orf.at/stories/3006159/ Murenabgänge und Blitzrekord in Südtirol] orf.at, 26. Juli 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zentraler Ort des Tales ist &amp;#039;&amp;#039;Feichten&amp;#039;&amp;#039;. Etwa 1,3 Kilometer südlich des Ortes wird die [[Kaunertaler Gletscherstraße]] [[Maut|mautpflichtig]]. Sie führt in 26&amp;amp;nbsp;km am Gepatschspeicher sowie an der Schutzhütte [[Gepatschhaus]] vorbei durch hochalpines Gelände bis an den Rand des [[Weißseeferner]]s. Das Ende der Straße liegt auf {{Höhe|2750|AT|link=true}} und ist im Sommer ein beliebtes Ziel für Renn- und Motorradfahrer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaunertal.com/de/Ihr-Kaunertal/im-Sommer/Gletscherstrasse-Gletscherpark |titel=Kaunertaler Gletscherstraße {{!}} Tirol |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Bahnhof Landeck-Zams]] existiert eine regelmäßige Busverbindung ins Kaunertal, mit jeweiligem Umstieg in [[Prutz]], Stand 03/2025. In der Wintersaison fährt der Linienbus 230 von Prutz bzw. Platz im Kaunertal bis zum Gletscherskigebiet fünfmal am Tag, in der übrigen Zeit sind es je zwei Relationen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaunertal.com/de/Aktuelles/Mobilitaet-Busverbindungen/Linienbusverkehr-Kaunertal |titel=Busplan {{!}} Linienverkehr Kaunertal |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war ein Großteil der Bewohner in der Land- und Forstwirtschaft tätig, diese haben aber stark abgenommen: gab es noch 1960 im Tal 63 Bauernhöfe, sind diese bis 2020 auf 39 gesunken, wobei der stärkste Rückgang zwischen 2010 und 2020 zu verzeichnen war. Von diesen werden nur noch 5 Betriebe als Haupterwerb geführt, 4 als juristische Person, aber 30 nur noch im Nebenerwerb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/statistik-budget/statistik/downloads/Regionsprofile/Stat_profile/gemeinden/rp_gem_70611.pdf |titel=Agragstrukturerhebung |werk=Statistik Austria |abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupterwerbsquellen im Tal liegen im Tourismus, im Sommern vor allem durch Wanderer und im Winter durch die Schigebiete am Ende des Tals. So sind nur noch 8 Personen als Bauern tätig, während 242 im Dienstleistungsgewerbe arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/statistik-budget/statistik/downloads/Regionsprofile/Stat_profile/gemeinden/rp_gem_70611.pdf |titel=Volkszählung, abgestimmte Erwerbsstatistik |werk=Statistik Austria |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaunertal weist ein umfassendes [[Naturraumdargebot]] auf, welches für [[Tourismus|Touristen]] sehr ansprechend ist. Neben der [[Idyll]]e und der [[Landschaft]], die aus [[Wald|Wäldern]], [[Wiese (Grünland)|Wiesen]] und [[Gebirge]]n besteht, können Besucher die umliegende [[Flora]] und [[Fauna]] betrachten. Darüber hinaus kennzeichnet ein ruhiges Umfeld und wenig [[Industrie]] das Kaunertal aus. Zudem bietet das Kaunertal [[Sehenswürdigkeit]]en wie zum Beispiel alte [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]], [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] oder auch [[Skulptur|Kunstskulpturen]]. Das Kaunertal bietet eine unberührte [[Naturlandschaft]] mit vielen [[Fluss|Flüssen]] und [[Bach|Bächen]] und eine vielfältige [[Fauna|Tierwelt]]. Durch die steigenden Touristenzahlen leidet jedoch die [[Umwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Jahr&lt;br /&gt;
|Einwohner Kaunertal&lt;br /&gt;
|Gastankünfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1840&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.066&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|k.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|521&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|16.339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|588&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|48.831&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|593&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|55.821&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|620&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|63.705&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Tabelle: Entwicklung der Touristenzahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schifahren ===&lt;br /&gt;
Die [[Wintersportgebiet|Skigebiete]] &amp;#039;&amp;#039;Kaunertaler Gletscher&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Winterberg Fendels&amp;#039;&amp;#039; sind zu einer Skiregion mit 61&amp;amp;nbsp;km Pisten zusammengeschlossen. Das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Kaunertaler Gletscher&amp;#039;&amp;#039; umfasst 50&amp;amp;nbsp;km Piste und 8 Lifte, das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Winterberg Fendels&amp;#039;&amp;#039; bietet 11&amp;amp;nbsp;km Piste und 6 Lifte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tirol.tl/de/freizeit-aktiv/wintersport/skigebiete-in-tirol/kaunertaler-gletscher-fendels/ |titel=Skigebiet Kaunertaler Gletscher - Fendels - Tirol - Österreich |sprache=de-DE |abruf=2023-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Kaunertaler Gletscher&amp;#039;&amp;#039;, auf dem allerdings durch die [[Gletscherschmelze]] zurückweichenden Weißseeferner, unterhalb der [[Weißseespitze]], ermöglicht den [[Skilift|liftunterstützten]] Skiabfahrtslauf vom Herbst bis zum Frühsommer. Die 2019 eingeweihte und barrierefrei ausgeführte &amp;#039;&amp;#039;Falginjochbahn&amp;#039;&amp;#039; führt über ein 2000 Meter langes Spannseil auf 3113 Meter Seehöhe und damit zum höchsten Punkt im Gletscherskigebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wenzel Helmut |url=https://www.tt.com/artikel/16245534/fahrgaeste-schweben-mit-neuer-oeko-bahn-auf-kaunertaler-gletscher |titel=Fahrgäste schweben mit neuer „Öko-Bahn“ auf Kaunertaler Gletscher |werk=Tiroler Tageszeitung |datum=2019-11-11 |sprache=de |abruf=2023-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Doppelseilsystem erlaubt einen Bahnbetrieb auch bei starkem Wind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tal selbst befinden sich zwischen den Orten Feichten und Platz etliche Langlaufloipen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaunertal.com/de/Ihr-Kaunertal/im-Winter/Langlaufen |titel=Langlaufen Tirol {{!}} Langlaufurlaub im Kaunertal |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch einige Naturrodelbahnen, einige sind von einem Sessellift aus erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaunertal.com/de/Ihr-Kaunertal/im-Winter/Rodeln |titel=Rodeln in Tirol, Österreich {{!}} Kaunertal |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern ===&lt;br /&gt;
Durch seine etwas abgeschiedene, ruhige Lage zwischen zwei großen Bergkämmen gilt das Kaunertal als Wanderparadies mit sowohl anspruchsvollen als auch moderaten Tourenmöglichkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Bei Mayr werden 10 Touren als besonders empfehlenswert ausgewiesen – eine überraschend hohe Zahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Mayr |Titel=Kaunertal - Oberinntal: Landeck - Serfaus - Pfunds - Nauders: 50 ausgewählte Tal- und Höhenwanderungen |Auflage=6., aktualisierte Auflage |Verlag=Rother Bergverlag |Ort=München |Datum=2021 |Reihe=Rother-Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4027-9 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielhaft seien hier zwei Anstiege genannt. Empfohlen wird die Wanderung aus dem Kaunertal zur Gsallalm, die 690 Hm überwindet und etwa 4 Stunden in Anspruch nimmt. Sie wird beschrieben als eine durchaus anspruchsvolle Wanderung im steilen Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Mayr |Titel=Kaunertal - Oberinntal: Landeck - Serfaus - Pfunds - Nauders: 50 ausgewählte Tal- und Höhenwanderungen |Auflage=6., aktualisierte Auflage |Verlag=Rother Bergverlag |Ort=München |Datum=2021 |Reihe=Rother-Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4027-9 |Seiten=102-103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als vornehmes Gipfelziel für erfahrene Bergwanderer wird die Besteigung des [[Glockturm]]s (3353 m) beschrieben, der dank des Zustiegs über die Gletscherstraße in einem Tag zu bewältigen ist. Der Aufstieg verlangt ausgezeichnete Erfahrung in Fels und Eis, ist schwierig und inklusive Abstieg nicht unter 7 Stunden zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Mayr |Titel=Kaunertal - Oberinntal: Landeck - Serfaus - Pfunds - Nauders: 50 ausgewählte Tal- und Höhenwanderungen |Auflage=6., aktualisierte Auflage |Verlag=Rother Bergverlag |Ort=München |Datum=2021 |Reihe=Rother-Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4027-9 |Seiten=116-117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klettern ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um die [[Verpeilhütte]] im Verpeiltal ist in den letzten Jahren bedeutend für das [[Eisklettern]] geworden. Im hinteren KaunertaI, an den selten steilen Granitplatten der &amp;#039;&amp;#039;Fernergrieswände&amp;#039;&amp;#039;, wurden mehrere [[Sportklettern|Sportkletter-Routen]] und [[Seillänge|Mehrseillängen-Routen]] mit eher moderaten Schwierigkeiten eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Jentzsch-Rabl |url=https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/sunntinomitag-fernergries-kaunertal/ |titel=Sunntinomitag - Fernergries Kaunertal |sprache=de |abruf=2023-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Der frühere Wirtschaftswissenschaftler, [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Grünpolitiker]] und heutige österreichische Bundespräsident [[Alexander Van der Bellen]] verbrachte einige Jahre in seiner frühen Kindheit im Kaunertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Band [[Rammstein]] drehte ihr Musikvideo zur 2004 erschienenen Single [[Ohne dich (Rammstein-Lied)|Ohne Dich]] ebenfalls im Kaunertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bergretter]]&amp;#039;&amp;#039; drehte die Winterepisoden der bisherigen 12 Staffeln auf dem Kaunertaler Gletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte ==&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, Blatt 30/3, &amp;#039;&amp;#039;Ötztaler Alpen – Kaunergrat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kaunertal.com/de Tourismusverband Tiroler Oberland Erlebnisraum Kaunertal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4030096-1|VIAF=235016908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Nordtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Landeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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