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	<title>Kauern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gliwi: (GR)  File:Wappen Kauern.png → File:DEU Kauern COA.svg PNG → SVG</title>
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		<updated>2026-02-17T05:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Kauern.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Kauern.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Kauern.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Kauern_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Kauern COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Kauern COA.svg&lt;/a&gt; PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kauern COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/50/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/8/32/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kauern in GRZ.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Greiz&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Ländereck&lt;br /&gt;
|Höhe              = 285&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07554&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036602&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16076034&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Hauptort, 1 [[Ortsteil]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Platz der Republik 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.kauern.de/ www.kauern.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ingrid Amm&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kauern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Greiz]]. Der Ort gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Ländereck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Kauern liegt im [[Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet]] zwischen den beiden Städten [[Gera]] und [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]]. Das gesamte östliche Gemeindegebiet war Bergbaugebiet und ist in die [[Neue Landschaft Ronneburg]] umgewandelt worden. Im Süden der Gemeinde verläuft die Wipse in Ost-West-Richtung zur [[Weiße Elster|Weißen Elster]] bei [[Liebschwitz|Gera-Liebschwitz]]. Die nördliche Gemeindegrenze wird vom [[Gessenbach (Weiße Elster)|Gessenbach]] tangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Hilbersdorf (Thüringen)|Hilbersdorf]] und [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] im Landkreis Greiz sowie die [[kreisfreie Stadt]] [[Gera]]. Gera grenzt mit der Kernstadt ([[Kaimberg]] und [[Poris]]-[[Lengefeld (Gera)|Lengefeld]]) sowie den Ortsteilen [[Falka]] ([[Otticha]]) und [[Thränitz]] ([[Collis]]) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde untergliedert sich in Kauern und den Ortsteil [[Lichtenberg (Kauern)|Lichtenberg]] mit der Ortslage [[Loitzsch]]. Zum Gemeindegebiet gehört der frühere Ort [[Gessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Kauern.jpg|mini|links|Schloss des ehemaligen Rittergutes]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1465, als die Herren von Rudenitz mit dem Rittergut zu Kauern belehnt wurden. Weitere Lehnsherren waren ab 1488 drei Generationen der Familie [[Friesen (Adelsgeschlecht)|von Friesen]]. Ihnen folgten unter anderen [[Watzdorf (Adelsgeschlecht)|von Watzdorf]], [[Zehmen (Adelsgeschlecht)|von Zehmen]] und [[Bose (Adelsgeschlecht)|von Bose]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://schlossarchiv.de/?gut=1804&amp;amp;such&amp;amp;ab=K | titel=Kauern: Rittergut und Schloss | werk=schlossarchiv.de | abruf=2021-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Kauern gehörte zum Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] und besaß dadurch eine historisch gewachsene, enge Bindung zur nahegelegenen Stadt [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]]. Der zweigeschossige Westflügel des Schlosses stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1710 durch die Herren von [[Nauendorf (Adelsgeschlecht)|Nauendorf]] barock überformt; eine stuckierte Felderdecke des 16. Jahrhunderts blieb erhalten. Der Nordflügel wurde 1945 abgebrochen. Die ehemalige [[Kirche Kauern|Kapelle]] des Schlosses ist jetzt eine Filialkirche der [[St. Marien (Ronneburg)|Marienkirche Ronneburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den 25. März 1945 wurden mehr als 300 [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]] eines [[Todesmarsch]]es in den Ort getrieben und mussten eine Woche in der Scheune des Rittergutes zubringen. Vor dem Abmarsch in Richtung [[Gera|Gera-Zwötzen]] begruben Mitgefangene mehrere Tote auf dem Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 115, ISBN 3-88864-343-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die Orte [[Lichtenberg (Kauern)|Lichtenberg]] und [[Gessen]] nach Kauern eingemeindet. 1958 begann die [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]] bei Lichtenberg mit der Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Tagebaues Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;. Bis 1976 entstand so ein bis zu 240 Meter tiefes Loch, dem Gessen und weite Teile des Ortes Lichtenberg zum Opfer fielen. Danach musste die [[Uran]]erzförderung in diesem [[Tagebau]] eingestellt werden, da eine Erweiterung aufgrund der Nähe zu Ronneburg und zum Bergwerk [[Schmirchau]] unmöglich wurde. Bis 1990 wurde der Tagebau teilweise mit Material aus den umliegenden Schächten verfüllt. Bis zur [[Bundesgartenschau 2007]] wurde er wieder vollständig aufgefüllt und in die [[Neue Landschaft Ronneburg]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Church Kauern 1.jpg|mini|Kirche Kauern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0913-0011-001, Kauern, Blick in den Kindergarten.jpg|mini|Blick in den Kindergarten, 1963]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fachwerkhaus Kauern Straßenseite.jpg|mini|Fachwerkscheune Straßenseite]]&lt;br /&gt;
1933 wohnten im Ort Kauern 283 und 1939 266 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(Stand jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 470&lt;br /&gt;
* 1995: 483&lt;br /&gt;
* 1996: 482&lt;br /&gt;
* 1997: 473&lt;br /&gt;
* 1998: 478&lt;br /&gt;
* 1999: 461&lt;br /&gt;
* 2000: 475&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001: 479&lt;br /&gt;
* 2002: 470&lt;br /&gt;
* 2003: 460&lt;br /&gt;
* 2004: 447&lt;br /&gt;
* 2005: 452&lt;br /&gt;
* 2006: 443&lt;br /&gt;
* 2007: 445&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008: 458&lt;br /&gt;
* 2009: 447&lt;br /&gt;
* 2010: 445&lt;br /&gt;
* 2011: 423&lt;br /&gt;
* 2012: 418&lt;br /&gt;
* 2013: 410&lt;br /&gt;
* 2014: 411&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015: 401&lt;br /&gt;
* 2016: 401&lt;br /&gt;
* 2017: 393&lt;br /&gt;
* 2018: 409&lt;br /&gt;
* 2019: 416&lt;br /&gt;
* 2020: 410&lt;br /&gt;
* 2021: 428&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022: 416&lt;br /&gt;
* 2023: 448&lt;br /&gt;
* 2024: 444&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus sechs Mitgliedern. Zuletzt wurde er zur [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024]] in einer Mehrheitswahl bestimmt. Vier der Gemeinderatsmitglieder sind in der &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Kauern&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen, zwei in der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Miteinander für Kauern&amp;#039;&amp;#039;. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,0 % (+8,2 %p).&amp;lt;ref&amp;gt;https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=076&amp;amp;gemnr=76034&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
1994 setzte sich Matthias Spindler (UWG) im ersten Wahlgang mit 71,2 % der gültigen Stimmen durch. 1999 unterlag er Dietmar Scholz, der im ersten Wahlgang 85,0 % der Stimmen errang. Bei einer vorgezogenen Wahl am 1. Dezember 2002 wurde Jörg Bräunlich zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Kauern ist über die [[Kreisstraße]]n K 115 von [[Zwötzen|Gera-Zwötzen]] nach Ronneburg und K 116 von Kauern über Hilbersdorf nach [[Pohlen (Linda b. Weida)|Pohlen]] erschlossen. Ein schmaler Fahrweg führt nach [[Poris]]-[[Lengefeld (Gera)|Lengefeld]]. Die [[Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera]] (GVB) bindet mit der Buslinie 18 Kauern–Zwötzen–Kleinfalke–Großfalka die Gemeinde an die [[Straßenbahn Gera|Geraer Straßenbahn]] in Zwötzen an. Die nächste Bahnstation befindet sich seit Aufgabe des Haltepunktes bei Gera-Kaimberg in Ronneburg. Der dem [[Luftsport]] dienende [[Flugplatz Gera-Leumnitz]] ist lediglich vier Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserver- und Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Kauern ist Mitglied im [[Zweckverband Wasser / Abwasser Mittleres Elstertal]]. Dieser übernimmt für die Gemeinde die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl von Friesen (1551–1599)|Carl von Friesen]] (1551–1599), Rittergutsbesitzer und Amtshauptmann&lt;br /&gt;
* [[Heinz Wittig (Politiker)|Heinz Wittig]] (1921–1989), SED-Funktionär&lt;br /&gt;
* [[Konrad Weichert]] (1934–2003), Segelsportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kauern|Kauern}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kauern.de/ Offizielle Seite]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-laendereck.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=89542 Gemeinde Kauern bei der Verwaltungsgemeinschaft Ländereck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Greiz}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft Ländereck}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Kauern}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4567104-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kauern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1465]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gliwi</name></author>
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