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	<title>Kauen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: Link gesetzt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt das Zerkauen von Nahrung. Kauen ist auch der deutsche Name der litauischen Stadt [[Kaunas]], siehe dazu auch [[KZ Kauen]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über &amp;#039;&amp;#039;kūwen&amp;#039;&amp;#039; zu mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;kiuwen&amp;#039;&amp;#039;, verwandt mit mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;kiuwe&amp;#039;&amp;#039; ‚Kiefer, Kinnbacken‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mastikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein mechanischer Vorgang, der zur Zerkleinerung der [[Nahrung]] und deren ersten [[enzym]]atischen Aufspaltung ([[Verdauung]]) dient. Hierbei kommt es zur „Auf-Ab-Bewegung“ in Kombination mit einer Seitwärts- oder Vorwärts-Rückwärtsbewegung des [[Unterkiefer]]s. Das Kausystem wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Craniomandibulärsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dadurch wird die im [[Mund]] befindliche Nahrung mit der [[Zunge]] zwischen die [[Zahn|Backenzähne]] befördert und von diesen zermahlen. Beim Kauen wird die Nahrung mit dem [[Speichel]] vermischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Kauen folgt das [[Schluckakt|Schlucken]], bei dem ein Brocken aus Nahrungsbrei (Bissen, fachsprachlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bolus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) durch die [[Speiseröhre]] in den Verdauungstrakt befördert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Wirbeltiere]] können nicht kauen, weder [[Fische]] noch [[Amphibien]] oder [[Vögel]]. Schlangen etwa schlingen ihre Beute unzerkaut herunter. Andere Tiere reißen Stücke aus den Beutetieren heraus, etwa [[Greifvögel]] oder [[Krokodile]]. Viele [[Säugetiere]] können ebenfalls nicht kauen, so zum Beispiel der [[Ameisenigel]]. Auch die meisten [[Raubtiere]] wie [[Hunde]] und [[Katzen]] kauen ihre Nahrung nur sehr wenig und würgen größere Stücke herunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders ausgeprägt ist das Kauen hingegen bei den [[Rinderartige]]n, die als [[Wiederkäuer]] ihre Nahrung zweimal kauen, indem sie den vorverdauten Nahrungsbrei aus dem [[Magen]] durch die [[Speiseröhre]] nochmals in den Mundraum befördern. Die Notwendigkeit des Kauens hängt stark von der Nahrung ab: Je [[zellulose]]haltiger sie ist, zum Beispiel [[Gras]], [[Rinde]] etc., desto wichtiger wird die mechanische Zerkleinerung der Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pflanzenfresser]], die nicht den [[evolution]]ären Vorteil des Kauens im Mund mittels Mahlzähnen ausgebildet haben, sind auf aggressivere [[Magensäure|Verdauungssäfte]] und auf verschluckte Steine angewiesen, welche die mechanische Zerkleinerung der Pflanzenfasern übernehmen ([[Kaumagen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für frühe Vorfahren des [[Mensch]]en, die ihre Nahrung noch nicht zum Beispiel durch Erhitzen zubereiten konnten, wird geschätzt, dass sie bis zu drei Prozent der täglich aufgenommenen [[Physiologischer Brennwert|Nahrungsenergie]] für das Zerkauen ihrer Nahrung aufwenden mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam van Casteren et al.: &amp;#039;&amp;#039;The cost of chewing: The energetics and evolutionary significance of mastication in humans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science Advances.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 33, 2022, [[doi:10.1126/sciadv.abn8351]].&amp;lt;br /&amp;gt; [https://www.science.org/content/article/chewing-burns-more-calories-you-think-and-may-have-shaped-our-evolution &amp;#039;&amp;#039;Chewing burns more calories than you think — and may have shaped our evolution.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;science.org&amp;#039;&amp;#039; vom 17. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das krankhafte Kauen an den Fingernägeln beim Menschen nennt man [[Onychophagie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|kauen}}&lt;br /&gt;
* [[Fletschern]]&lt;br /&gt;
* [[Kaugummi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4531122-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdauungsphysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
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