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	<title>Katzenfutter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Katzenfutter&amp;diff=268098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-03T19:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Katzenfutter.JPG|mini|250px|Trockenfutter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cat and Cat Foods.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Canned Cat Food1.jpg|mini|250px|Nassfutter mit Fleischbröckchen in der Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cat food1.jpg|mini|250px|Nassfutter aus tierischen Nebenerzeugnissen in [[Gelatine]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kattmat-Cat food-Katzenfutter-Nourriture pour chats - 2022.jpg|mini|Verschiedene Arten von Katzenfutter in Dosen.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katzenfutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird zumeist industriell hergestellte [[Tiernahrung]] für [[Hauskatze]]n bezeichnet. Unterschieden wird je nach Zusammensetzung zwischen Alleinfuttermittel und Ergänzungsfutter sowie, entsprechend der Konsistenz, zwischen Trocken- und Nassfutter.&lt;br /&gt;
Als „reine“ oder „wahre“ [[Fleischfresser]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hand2002-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael S. Hand |Titel=Klinische Diätetik für Kleintiere |Verlag=Schlütersche |Datum=2002 |ISBN=3-87706-893-6 |Seiten=379– |Online=http://books.google.com/books?id=_M0KCyNggaoC&amp;amp;pg=PA379}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wegen ihres hohen Bedarfs an [[Proteine]]n beziehen Katzen einen Großteil ihres Nährstoffbedarfs aus Quellen tierischer Herkunft. Ihr Stoffwechsel weist in diesem Zusammenhang einige Besonderheiten auf. Es besteht die Unfähigkeit, die pflanzliche Vorstufe des [[Vitamin&amp;amp;nbsp;A]] ([[β-Carotin]]) in das funktionsfähige Vitamin&amp;amp;nbsp;A umzuwandeln. Die Aminosulfonsäure [[Taurin]] und die Aminosäuren [[Methionin]] und [[Arginin]] sind für den Katzenorganismus [[Essentielle Stoffe|essenziell]]. Es besteht außerdem ein hoher Bedarf an [[Nicotinsäure]]. Weibliche Katzen und kastrierte Kater sind nicht in der Lage, [[Linolsäure]] in [[Arachidonsäure]] umzuwandeln. Zur Aufrechterhaltung eines normalen [[Blutzucker]]spiegels benötigen sie keine [[Kohlenhydrat]]e, vielmehr kann [[Glukose]] über die [[Desaminierung]] spezieller Aminosäuren aus dem Futter gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrem natürlichen Fressverhalten (Fangen kleiner Beutetiere) nehmen Katzen bei ständigem Angebot von Futter täglich 10 bis 20 mal Nahrung auf. Der tägliche Energiebedarf einer Hauskatze von knapp vier Kilogramm Gewicht beträgt etwa 1.250&amp;amp;nbsp;[[Kilojoule|kJ]] (= 300&amp;amp;nbsp;[[kcal]]) an umsetzbarer Energie. Auf starke Veränderungen sowohl der angebotenen Ration als auch der Futtersorte reagieren manche Katzen mit Nahrungsverweigerung über mehrere Tage, was speziell bei übergewichtigen Tieren zu einem [[Hepatische Lipidose|Fettmobilisationssyndrom]] mit lebensgefährlichen [[Stoffwechselstörung]]en aufgrund entgleisender [[Leberwerte]] bis hin zum [[Leberversagen]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industriell hergestelltes Katzenfutter wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Trockenfutter]]&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;Nassfutter&amp;#039;&amp;#039; angeboten; sie unterscheiden sich im Wassergehalt. Dieser liegt bei Trockenfutter etwa bei 10–14 %, bei Nassfutter um 75–84 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.katzenfutter.com/zusammensetzung-inhaltsstoffe/#Wassergehalt |text=Zusammensetzung &amp;amp; Inhaltsstoffe von Katzenfutter, Absatz Wassergehalt |wayback=20200608102453}}, abgerufen am 8. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trockenfutter hat dadurch eine wesentlich höhere Energiedichte und muss folglich in wesentlich kleineren Rationen verfüttert werden. Bei der Fütterung mit Trockenfutter muss vor allem bei Wohnungskatzen zusätzlich Wasser gereicht werden. Milch ist ungeeignet – erwachsene Katzen vertragen ohnehin nur laktosereduzierte Milch, da sie keine [[Laktase]] mehr produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Trockenfutter zumeist in Plastiktüten oder Kartons verpackt ist, wird Nassfutter in Dosen, [[Assiette|Aluminiumschalen]] oder Kunststoffbeuteln (Pouches) angeboten, z.&amp;amp;nbsp;B. eine Verpackungseinheit pro Portion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Futterzusammensetzungen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Futtermittelanalytik}}&lt;br /&gt;
=== Kohlenhydrate ===&lt;br /&gt;
Katzen sind auf die Zufuhr von verstoffwechselbaren Kohlenhydraten nicht angewiesen und haben als Carnivore (Fleischfresser) ein kürzeres Verdauungssystem, das primär, jedoch nicht ausschließlich, auf das Verdauen von Fleisch ausgerichtet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hand2002-1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael S. Hand |Titel=Klinische Diätetik für Kleintiere |Verlag=Schlütersche |Datum=2002 |ISBN=3-87706-893-6 |Seiten=385 |Online=http://books.google.com/books?id=_M0KCyNggaoC&amp;amp;pg=PA385}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben liegen auch unverdauliche Kohlenhydrate im Futter vor, welche als [[Ballaststoffe]] Bedeutung haben und die Darmmotorik unterstützen. Hauptquelle der [[Verdauung|verdaulichen]] Kohlenhydrate – sie vergären und tragen zum Schutz der Darmwände bei – sind Bestandteile von [[Mais]], [[Reis]], [[Weizen]], [[Hafer]], [[Gerste]], [[Karotte|Möhren]], [[Melasse]], [[Erbse]]n und [[Kartoffel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Futter vorliegenden unverdaulichen Faserstoffe werden aus [[Rübenschnitzel]]n, Reis[[kleie]], Apfel- und Tomaten[[Trester (Pressrückstände)|trester]], [[Erdnuss]]schalen, Zitrustrester, Hafer- und Weizenkleie oder [[Zellulose]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fette ===&lt;br /&gt;
Bei Katzen ist der benötigte Anteil essentieller Fettsäuren zu beachten. Etwa 5 bis 7 Prozent der Energie des Futters soll hierbei durch [[Linolsäure]] gedeckt werden. 0,04 bis 0,1 Prozent der Energie soll auf [[Arachidonsäure]] entfallen. Am häufigsten sind Hühner- und Geflügelfette im Katzenfutter enthalten. Pflanzliche Fettquellen stellen Mais-, Distel- und Sojaöl dar. Üblicherweise liegt der Fettanteil eines Katzenfutters zwischen 5 und 15 Prozent. Infolge der hohen [[Energiedichte]] der Fette macht dieser Nahrungsbestandteil etwa 40 Prozent des [[Physiologischer Brennwert|physiologischen Brennwerts]] des Futters aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proteine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Eigelb.ogv|mini|Fütterung einer Hauskatze mit Eigelb]]&lt;br /&gt;
Katzen benötigen wesentlich mehr Proteine als andere domestizierte Haussäugetiere. Experimentell wurde nachgewiesen, dass bei [[Jungkatze]]n ein befriedigendes Wachstum erst ab einem Proteingehalt möglich ist, der bei 30 Prozent der Trockensubstanz des Futters liegt. Für erwachsene Tiere liegt dieser Wert etwa bei 26 Prozent. Die in das Futter eingearbeiteten Proteine können sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein, wobei die tierischen Proteine als höherwertig eingestuft werden. Häufige tierische Proteinquellen sind [[Hausrind|Rind]], [[Huhn]], Geflügelnebenprodukte, Geflügelmehl, getrocknete [[Ei]]er, [[Fische|Fisch]], [[Fischmehl]], [[Fleischmehl]], [[Knochenmehl]] und sonstige Nebenprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „tierische Nebenprodukte“ werden in der [[Tierkörperverwertung]] und gem. der EU-Verordnung 1069/2009 &amp;#039;&amp;#039;ganze Tierkörper oder Teile von Tieren oder Erzeugnisse tierischen Ursprungs beziehungsweise andere von Tieren gewonnene Erzeugnisse, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, einschließlich Eizellen, Embryonen und Samen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zum Zwecke der Verwertung als Tierfutter müssen sie der [[Tierkörperverwertung#Kategorie 3|Kategorie 3]] entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als pflanzliche Proteinquellen werden verwendet: [[Mais]]kleber, [[Soja]]produkte, [[Luzerne]]grünmehl, getrocknete [[Bierhefe]], [[Lein]]samenmehl und [[Weizen]]keime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf ==&lt;br /&gt;
=== Arginin ===&lt;br /&gt;
Die Aminosäure [[Arginin]] ist für Katzen lebenslang [[Essentielle Stoffe|essentiell]], da sie vom Organismus nicht in ausreichendem Maße synthetisiert werden kann. Neben ihrer Bedeutung für die Neubildung von [[Protein]]en ist sie ein unentbehrlicher Bestandteil des [[Harnstoffzyklus]], der bei Katzen infolge der mit der hohen Proteinverwertung anfallenden großen Menge an [[Ammoniak]] ein besonders wichtiger Stoffwechselweg ist. Bereits auf eine einzige argininfreie Mahlzeit reagiert der Katzenorganismus mit einer schweren [[Hyperammonämie]], die über die Symptome [[Erbrechen]], [[Ataxie]], [[Hyperästhesie]] und [[Tetanus|tetanische Krämpfe]] bis hin zum [[Koma]] und Tod führen können. Der Argininbedarf einer jungen Katze beträgt 1,1 Prozent der Trockensubstanz des Futters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taurin ===&lt;br /&gt;
Katzen sind nur zur Synthese kleiner Mengen an [[Taurin]] in der Lage. Diese niedrige de-novo-Synthese ist auch für [[Mensch]]en, einige [[Affen]]arten, [[Kaninchen]] und [[Meerschweinchen]] bekannt. Dass es bei diesen Arten nicht zu einem Mangel kommt, liegt in ihrem vergleichsweise niedrigen Bedarf begründet. Katzen benötigen infolge der Tatsache, dass ihre [[Gallensalze]] ausschließlich mit Taurin gebildet werden, einen wesentlich höheren Anteil dieser Aminosulfonsäure, um den Verlust mit dem [[Kot]] auszugleichen. Mangelzustände äußern sich im Wesentlichen in zwei klinischen Syndromen. Neben der Möglichkeit der Ausbildung einer [[Dilatative Kardiomyopathie (Veterinärmedizin)#Katze|dilatativen Kardiomyopathie]] (DCM oder DKMP) ist dies die zentrale Retinadegeneration der Katze (feline central retinal degeneration, FCRD). Die empfohlene Tagesdosis an Taurin beträgt 200…500&amp;amp;nbsp;mg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://einfachtierisch.de/katzen/katzenernaehrung/wieviel-taurin-braucht-die-katze-80806 |titel=Wieviel Taurin braucht die Katze? |sprache=de |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird 1000…2000&amp;amp;nbsp;mg/kg Trockensubstanz zugesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.netzkatzen.de/threads/tauringehalt-berechnen.132374/ |titel=Tauringehalt berechnen? |sprache=de-DE |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methionin ===&lt;br /&gt;
Die Aminosäure [[Methionin]] kann von Katzen nicht synthetisiert werden und ist daher zum Aufbau von Körperproteinen und zur Phospholipidsynthese im Zuge der Fettverdauung essentiell. Der Bedarf liegt bei etwa 1,6&amp;amp;nbsp;g pro 1000 kcal verdauliche Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicotinsäure ===&lt;br /&gt;
Es besteht ein hoher Bedarf an [[Nicotinsäure]] (veraltet Vitamin B&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;), da dieses Vitamin durch einen hohen Bedarf an [[Tryptophan]] zur Synthese von [[Picolinsäure]] sonst nicht ausreichend gebildet werden kann. Praktisch tritt hier jedoch kein Mangel auf, da tierische Gewebe ausreichende Mengen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Wie jedes Säugetier benötigen Katzen zur dauerhaften Aufrechterhaltung der Gesundheit [[Vitamin]]e, [[Mengenelemente]] und [[Spurenelement]]e. Das sind nach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katzen-fieber.de/supplemente.php |titel=Rohfleischfütterung von Katzen – Supplemente |sprache=de |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; u.&amp;amp;nbsp;a. [[Calcium]], Vitamin A, [[Vitamin D]], [[Vitamin E]], [[Vitamin B|Vitamine B&amp;lt;sub&amp;gt;1-6&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Folsäure|B&amp;lt;sub&amp;gt;9&amp;lt;/sub&amp;gt; / B&amp;lt;sub&amp;gt;11&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Cobalamine|B&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Eisen]], [[Zink]], [[Mangan]], [[Kupfer]], [[Iod]] sowie laut Doris Quinten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Doris Quinten |url=https://www.drquinten.de/pdf/Ern%C3%A4hrung%20der%20Katze.pdf |titel=Ernährung der Katze |datum=2018-01-22 |format=PDF |abruf=2021-09-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180122071832/https://www.drquinten.de/pdf/Ern%C3%A4hrung%20der%20Katze.pdf |archiv-datum=2018-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Biotin]] und [[Phosphor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In industriell hergestelltem Futter werden oft [[Konservierungsstoff]]e eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karamell]]isierter Zucker dient der – ausschließlich für den Katzenhalter oft bedeutsamen – optischen Präsentation des Futters und als Weichmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternative Futtermittel bzw. Ernährungsformen ==&lt;br /&gt;
=== BARF ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Barf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;BARF&amp;#039;&amp;#039; wird die Fütterung mit Rohfutter, bestehend überwiegend aus Fleisch und in geringerem Anteil pflanzlichen Bestandteile und ggf. Supplementen bezeichnet. BARF steht als [[Akronym]] für &amp;#039;&amp;#039;Biologically appropriate raw food&amp;#039;&amp;#039;, was im Deutschen mit dem [[Backronym]] „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ übersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetarisches bzw. veganes Futter ===&lt;br /&gt;
Seit Ende des 20. Jahrhunderts lassen sich Fälle finden, in denen Halter ihre Katzen bewusst [[Vegetarismus|vegetarisch bzw. vegan]] ernährt haben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldstudie&amp;quot; /&amp;gt; während kommerziell hergestelltes vegetarisches bzw. veganes Futter erst gegen Anfang des 21. Jahrhunderts auf den Markt kam. Die [[Stiftung Warentest]] prüfte im Jahre 2008 erstmals auch ein vegetarisches Produkt, das als Alleinfutter für „völlig ungeeignet“ befunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.test.de/Katzenfutter-Weniger-ist-mehr-1708060-0/ &amp;#039;&amp;#039;Katzenfutter: Weniger ist mehr&amp;#039;&amp;#039;.] [[Stiftung Warentest]], 27. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vegane Ernährung für Katzen wird von einigen Tierärzten und vom [[Deutscher Tierschutzbund|Deutschen Tierschutzbund]] wegen der Gefahr von Mangelernährung abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeo2&amp;quot;&amp;gt;zeo2 3/2014 (abrufbar über taz.de): [https://taz.de/!149699/ &amp;#039;&amp;#039;Veganes Futter: Ein ungenehmigter Tierversuch&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hand2002&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael S. Hand |Titel=Klinische Diätetik für Kleintiere |Verlag=Schlütersche |Datum=2002 |ISBN=3-87706-893-6 |Seiten=210 |Online=http://books.google.com/books?id=_M0KCyNggaoC&amp;amp;pg=PA210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Lubbadeh: [http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/vegane-ernaehrung-von-tieren-sehen-tieraerzte-kritisch-a-966843.html Tierernährung: &amp;quot;Katzen vegan zu ernähren, lehne ich ab&amp;quot;], Interview mit der Fachtierärztin Ellen Kienzle, [[Der Spiegel]], 2. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzterer hält eine ovo-lakto-vegetarische Ernährung (mit Eiern und Kuhmilch) für möglich, lehnt aber vegane Ernährung ab. Die Organisation argumentiert, dass Taurin in der Natur nur in Tiergewebe vorkomme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Deutscher Tierschutzbund]] |url=https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Hintergrundinformationen/Heimtiere/Vegetarische_und_vegane_Ernaehrung_von_Hund_und_Katze.pdf |titel=Vegetarische und vegane Ernährung von Hund und Katze |datum=2019-05 |format=PDF |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210930182128/https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Hintergrundinformationen/Heimtiere/Vegetarische_und_vegane_Ernaehrung_von_Hund_und_Katze.pdf |archiv-datum=2021-09-30 |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[The Vegan Society|Vegan Society]] hingegen bringt vor, dass Katzen spezifische Nährstoffe brauchen, nicht Zutaten. Der für Katzen kritische Nährstoff [[Taurin]] zum Beispiel wird für Nahrungsergänzungsmittel chemisch synthetisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vegansociety.com/news/blog/vegan-animal-diets-facts-and-myths |titel=Vegan animal diets: facts and myths |sprache=en |abruf=2021-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.petmd.com/blogs/thedailyvet/lorieahuston/2014/june/vegan-diets-cats-31822 |titel=Vegan Diets for Cats? |sprache=en |abruf=2021-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftliche Untersuchungen zur vegetarischen bzw. veganen Katzenernährung sind bislang kaum vorhanden. Eine tiermedizinische Doktorarbeit aus dem Jahre 1999 kam zu dem Ergebnis, dass eine vegetarische Ernährung mit [[Supplementierung|Supplementen]] bedarfsdeckend sein könnte, jedoch in der Praxis keine der untersuchten acht Katzen tatsächlich bedarfsdeckend ernährt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldstudie&amp;quot;&amp;gt;Radka Engelhard: &amp;#039;&amp;#039;Feldstudie zur vegetarischen Ernährung von Hunden und Katzen.&amp;#039;&amp;#039; München, Univ., Diss., 1999 {{Webarchiv |url=http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt |text=Abstract |wayback=20151229225154}} bei www.vetmed.uni-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autorin Radka Engelhart hielt jedoch eine Ernährung bei streng bilanzierter und eingehaltener Supplementierung für möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeo2&amp;quot; /&amp;gt; In einer US-Studie bis zum Jahr 2006 wurde das Blut von Katzen auf die Taurin- und Vitamin B12-Konzentration untersucht, die vegetarisch gefüttert und durch die Halter überwiegend auch mit weiteren Nährstoffen supplementiert wurden. Jedenfalls in Bezug auf diese Nährstoffe wurden ganz überwiegend Werte im Referenzbereich festgestellt; 14 der 17 Katzen hatten Taurin-Blutwerte im Normalbereich und alle hatten Normalwerte von [[Cobalamine|Cobalamin]] (Vitamin B12).&amp;lt;ref name=&amp;quot;wakefield&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. A. Wakefield, F. S. Shofer, K. E. Micheö |Titel=Evaluation of cats fed vegetarian diets and attitudes of their caregivers |Sammelwerk=Journal of the American Veterinary Medical Association |Band=229 |Nummer=1 |Datum=2006 |Seiten=70–73 |Online=http://www.vegepets.info/resources/Publications/Veg-cats-Wakefield-et-al-JAVMA-2006.pdf |Abruf=2016-03-30 |DOI=10.2460/javma.229.1.70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[National Research Council (Vereinigte Staaten)]] warnt ebenfalls vor Mangelversorgungen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nutrient Requirements of Cats |Verlag=National Academies |Datum=1986 |Seiten=30 ff. |Online=http://books.google.com/books?id=JzArAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA30 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; hält eine „strikte vegetarische“ Ernährung bei ausreichender Supplementierung jedoch für möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Strict vegetarian diets are not appropriate for cats unless supplemented with nutrients essential for cats that are not found in plants&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Strikte vegetarische Ernährungsformen sind für Katzen nicht geeignet, sofern nicht essentielle Nährstoffe hinzugefügt werden, die Katzen benötigen, die jedoch nicht in Pflanzen enthalten sind.&amp;#039;&amp;#039;), in: National Research Council: [https://web.archive.org/web/20211022185056/https://www.nap.edu/resource/10668/cat_nutrition_final.pdf Your Cat’s Nutritional Needs; A Science-Based Guide For Pet Owners.] (PDF) 2006. Archiviert vom [https://www.nap.edu/resource/10668/cat_nutrition_final.pdf: Original] am 10. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Zentek&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hans Lutz, Barbara Kohn, Franck Forterre&lt;br /&gt;
   |Titel=Ernährung der gesunden und kranken Katze&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Krankheiten der Katze&lt;br /&gt;
   |Auflage=5. überarbeitete&lt;br /&gt;
   |Verlag=Enke Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8304-1242-7}}&lt;br /&gt;
* Natalie Dillitzer: &amp;#039;&amp;#039;Tierärztliche Ernährungsberatung: Diätetik und Fütterung von Hunden, Katzen, Reptilien, Meerschweinchen und Kaninchen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Urban &amp;amp; Fischer Verlag / Elsevier, München 2012, ISBN 3-437-58311-5.&lt;br /&gt;
* Nutrient Requirements of Cats. National Academies Press, ISBN 978-0-309-03682-5, S. 30.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Katzen würden Mäuse kaufen. [[Schwarzbuch]] [[Tierfutter]]&amp;#039;&amp;#039;, Heyne, München 2009 (Erstausgabe: Deuticke Verlag, Wien, 2007, ISBN 978-3-552-06049-4), ISBN 978-3-453-60097-3.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Pferd, Esel und Eland |Autor= |Jahr=1863 |Heft=23 |Seite=367 |Kommentar=Reportage über Katzenfutter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cat food}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Warentest]]: [https://www.test.de/Katzenfutter-Drei-sind-sehr-gut-sechs-mangelhaft-4672532-4677411/ Katzenfutter: Leser fragen, test.de antwortet.] [[test.de]], 27. Februar 2014; abgerufen am 2. März 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katzenhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Futtermittel| Katzenfutter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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