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	<title>Kattenvenne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:12:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kattenvenne&amp;diff=996052&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23582-25: /* Verkehrsanbindung */ Info zur Verkehrsanbindung korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-17T10:30:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehrsanbindung: &lt;/span&gt; Info zur Verkehrsanbindung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kattenvenne&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lienen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/06/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/51/40/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 49536&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05484&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ortskern-Kattenvenne.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Buchentorstraße in Kattenvenne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kattenvenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkatn̩ˌfɛnə}}] ([[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kattenviën&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Lienen]] in der Region [[Tecklenburger Land]] ([[Kreis Steinfurt]]) am nördlichen Rand des Bundeslandes [[Nordrhein-Westfalen]]. Das Dorf liegt ungefähr mittig zwischen [[Münster]] und [[Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kattenvenne ist die südöstlichst gelegene Ortschaft des [[Tecklenburger Land]]es. Sie liegt in der [[Westfälische Bucht|Westfälischen Bucht]], südlich des [[Teutoburger Wald]]es. Umrandet wird Kattenvenne von den Orten [[Lienen]], [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]], [[Ladbergen]], [[Ostbevern]] und [[Glandorf]]. Nahe dem Ort sind die [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]e [[Heckenlandschaft Kattenvenne]] und [[Lilienvenn]] für Nordrhein-Westfalen ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bernsteinhort ==&lt;br /&gt;
Der 1949 gefundene [[Bernstein]]hort von Kattenvenne besteht aus vier [[Bronze]]halsringen und neun Bernsteinperlen und stammt aus der [[Eisenzeit]] (6. Jahrhundert v. Chr.) Der Bernstein stammen aus der Nord- und Ostsee. Die Ringform war in der [[Hunsrück-Eifel-Kultur]] verbreitet. Der größte Ring wiegt 378 g und hat einen Durchmesser von 22 cm. Die Enden wurden als Verschluss zu Haken gebogen. Die größte Perle hat 6,6 cm Durchmesser, und die kleineren 3,0 bis 4,0 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung von Kattenvenne ist in einem Vertrag aus dem Jahr 836, der im [[Kloster Corvey]] unterzeichnet wurde, zu finden. Hier heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Tradiderunt Frekin et Heriman in Hadunveni quidquid ibi habuerunt. (…)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Frekin und Heriman übertrugen, was sie in Hadunveni besaßen.&amp;#039;&amp;#039; Es wird vermutet, dass unter „Hadunveni“ die Urform des Namens Kattenvenne zu verstehen ist. Eine weitere urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1312. Kattenvenne war vor allem wegen des Moors bekannt, in dem die Bauern der benachbarten Ortschaften Torf stachen. 1650 ist Kattenvenne als neu entstandene Bauerschaft aus der Lienener Bauerschaft Meckelwege ausgegliedert worden. Vermutlich hat ein Bauernhof in dieser Flur gelegen und so der neuen Bauerschaft ihren Namen gegeben. Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;venn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist wahrscheinlich aus [[Fenn (Geographie)|Venn]] = Moor und [[Gatt]] (ein wassergefülltes Loch) entstanden. Der Ortsname wurde früher fälschlicherweise von dem plattdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Katten&amp;#039;&amp;#039; (= Katzen) hergeleitet, diese sollen nachts durch das Moor geschlichen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Hermann Jelinghaus: Dorfnamen um Osnabrück, Osnabrück 1922, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuelle Forschungsstand mehrerer Quellen betont, dass es keine zweifelsfreie Verbindung des Namens Hadunveni zu Kattenvenne gibt. Eine sichere Nennung liegt lediglich aus dem Jahre 1312 in dem Westfälischen Urkundenbuch (WUB VIII, Nr. 741, S. 263) als Schriftquelle vor und lässt über die Erwähnung im Corveyer Zeugnis auch seither Raum für unterschiedliche Interpretationen zu, welche den Hergang der Schenkung anzweifeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Kirsten Casemir und Birgit Meineke und weiteren|Titel=Zum Ortsnamen &amp;quot;Kattenvenne&amp;quot;|Herausgeber=Kattenvenne 1312 eG|Sammelwerk=Kattenvenne. Das Dorf mit seiner Entwicklung|Band=II|Nummer=|Auflage=|Verlag=Pabst Science Publishers|Ort=Lengerich|Jahr=2014|Seiten=45ff|ISBN=978-3-95853-031-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts wurden schon 23 Höfe beurkundet. Die Entwicklung Kattenvennes als einheitliche Gemeinde beginnt allerdings erst infolge des Baus der Eisenbahnlinie Münster – Osnabrück zwischen 1868 und 1871. Die neue Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg|Rollbahn]] verschaffte dem Ort Aufschwung. Der Bahnhof Kattenvenne entsteht 1873 als Wohnhaus des Bahnmeisters. Es ist die Zeit des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]], daher sollen sich am Bau der Bahnlinie auch französische Kriegsgefangene beteiligt haben. Weitere Gebäude entstehen in der Umgebung des Bahnhofs im Laufe der 1870er Jahre und dienen als Wirtschaft und Bäckerei. 1877 eröffnet H. Beinecke am Bahnhof einen Holz- und Kohlehandel. Auf Betreiben von Pastor Wilhelm Kriege (1829–1913)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wilhelm Bauks: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformationszeit bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 1980, Nr. 3489.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Lienen, da die Bevölkerung Kattenvennes innerhalb von 50 Jahren sich verdoppelt hat, wird am 25.&amp;amp;nbsp;August 1887 der Grundstein der Kirche am Buchentor gelegt. Weihnachten 1887 wird in der noch unfertigen Kirche von Pastor Adolf Philipps (1862–1904)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wilhelm Bauks: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformationszeit bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 1980, Nr. 4743.&amp;lt;/ref&amp;gt; der erste Gottesdienst gehalten. Der Turm der Kirche wird erst 20&amp;amp;nbsp;Jahre später 1897 gefertigt. 1889 wird Kattenvenne selbstständige Kirchengemeinde. Die Bevölkerung Kattenvennes ist bis in die 1960er Jahre trotz [[Auswanderung]] von ca. 400 Menschen in die USA und den Tod von 58 Kattenvennern im Ersten und 170 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stets gewachsen. 1961 zählt man 1358 Einwohner, 1984 bereits 1764.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lwl.org/geko-download/SuG/Steinfurt/Lienen.pdf |wayback=20140913014542 |text=Landschaftsverband Westfalen-Lippe |archiv-bot=2025-11-07 02:20:17 InternetArchiveBot }} (PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Folgenden ist das Dorf im Rahmen von Neubaugebieten stetig weitergewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Kattenvenne.jpg|mini|Bahnhof Kattenvenne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kattenvenne hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Kattenvenne-1019602 Kattenvenne] auf bahnhof.de&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieser bindet den Ort an den Regionalverkehr an. Die Linie RB&amp;amp;nbsp;66 verkehrt im Stundentakt nach Münster und Osnabrück, im Zweistundentakt hält außerdem der [[Rhein-Haard-Express]].&lt;br /&gt;
Der Bürgerbus B4 verbindet den Bahnhof Kattenvenne mit Lienen und Glandorf (Montag bis Freitag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|2}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 6X|6}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Münster/Osnabrück]] befindet sich etwa 15&amp;amp;nbsp;km westlich zwischen Ladbergen und Greven. Mit dem Bus 140 ist dieser vom Bahnhof Kattenvenne direkt zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich verläuft die [[Bundesstraße 475]], die von Glandorf nach Ladbergen zur [[Bundesautobahn 1|Autobahn A1]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur im Ort ==&lt;br /&gt;
Öffentliche Einrichtungen sind die Grundschule mit Turnhalle sowie der Kindergarten. Die Kirche der evangelischen Gemeinde wird auch von den örtlichen Katholiken für die Messe genutzt.&lt;br /&gt;
Kattenvenne verfügt über diverse Geschäfte, Handwerksbetriebe und niedergelassene Ärzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hunsche F.E.: &amp;#039;&amp;#039;Lienen am Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039;. Lengericher Handelsdruckerei, 1965.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Hrsg=Kattenvenne 1312 eG&lt;br /&gt;
 | Titel=Kattenvenne? Kattenvenne! Beiträge zur Geschichte eines Dorfes im Münsterland&lt;br /&gt;
 | Auflage=2&lt;br /&gt;
 | Verlag=Pabst Science Publ.&lt;br /&gt;
 | Ort=Lengerich&lt;br /&gt;
 | Datum=2013&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-89967-841-3&lt;br /&gt;
 | Seiten=&lt;br /&gt;
 | Umfang=312&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|10037862|Heckentheater Kattenvenne}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/blog/der-bernsteinhort-aus-kattenvenne-ein-bronzener-schatz-aus-der-eisenzeit/ Bernsteinhort]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2156872-8|VIAF=124000966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Tecklenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lienen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23582-25</name></author>
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