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	<title>Katrinagate - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Katrinagate&amp;diff=422615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fraxinia09 am 30. Oktober 2023 um 23:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hurricane Katrina President Bush with New Orleans Mayor.jpg|mini|250px|[[George W. Bush]] und [[Ray Nagin]], [[2. September]] 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:President Bush at Jackson Square New Orleans.jpg|mini|250px|Bush in einer Fernsehansprache über die Katrina-Hilfe, [[15. September]] 2005]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katrinagate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde in Anlehnung an [[Watergate-Affäre|Watergate]] geprägt, um die der Regierung des [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] [[George W. Bush]] im Zusammenhang mit dem Katastrophenmanagement nach dem [[Hurrikan Katrina]] im August 2005 vorgeworfenen Versäumnisse in einem griffigen Wort zu konzentrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/aus-aller-welt/new-orleans-bush-droht-katrinagate/2547760.html |titel=New Orleans: Bush droht „Katrinagate“ |werk=handelsblatt.com |hrsg= |datum=2005-09-06 |abruf=2012-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[semantisch]]e Bindeglied zwischen beiden Begriffen ist die Rolle der Presse als Mittel der Aufdeckung von Skandalen, die ansonsten Gefahr liefen, vertuscht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hurrikan Katrina hatte verheerende Auswirkungen, die zum Teil seiner Stärke, zum Teil den besonderen geografischen Gegebenheiten der Region und zum Teil einer zögerlichen Reaktion von Verantwortlichen angelastet wurden. Präsident Bush unterbrach seinen Urlaub erst am dritten Tag, was viele Beobachter als deplatziert kritisierten. Noch Tage nach dem Sturm mussten Zehntausende in [[New Orleans]] auf Hilfe warten; der Bürgermeister der Stadt, [[Ray Nagin]], warf der US-Regierung in drastischen Worten vor, versagt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= Erich Follath, Hans Hoyng, Georg Mascolo, Stefan Simons |url=https://www.spiegel.de/politik/wenn-alle-daemme-brechen-a-82cc48d8-0002-0001-0000-000041682497 |titel=Wenn alle Dämme brechen |werk=spiegel.de |hrsg=Der Spiegel |datum=2005-09-04 |abruf=2021-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Tage nach Abflauen des Hurrikans waren über 50.000 Soldaten der [[Nationalgarde der Vereinigten Staaten|Nationalgarde]] im Einsatz, um den Menschen im Katastrophengebiet zu helfen und Plünderungen zu unterbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=William B. Boehm, Renee Hylton, Major Thomas W. Mehl |Titel=In Katrina&amp;#039;s Wake |TitelErg=The National Guard on the Gulf Coast 2005 |Hrsg=Historical Services Division, National Guard Bureau |Ort=Arlington, Virginia |Datum=2010 |Sprache=en|ISBN=978-0-16-085261-9 |Seiten=59|Online=https://www.nationalguard.mil/portals/31/Documents/About/Publications/Documents/In%20Katrinas%20Wake.pdf |Format=PDF |KBytes=4400 |Abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachteilig war jedoch, dass sich zu diesem Zeitpunkt 36 % der Nationalgardisten von Louisiana und [[Mississippi (Bundesstaat)|Mississippi]] im [[Besetzung des Irak 2003–2011|Irak]] befanden. Zusätzliche Soldaten in die Krisenregion abzukommandieren, schien zwar kein Problem, aber ausgerechnet die gut ausgerüsteten Kampftruppen – die durch Bewaffnung, Fahrzeuge, Kommunikationsgeräte und eigene Feldküchen autonom operieren können – fehlten. Kritisiert wurde auch, die Nationalgarde werde im Irak für Kampfeinsätze eingesetzt. Die Hauptaufgabe der Nationalgarde sei es aber, Hilfe bei Naturkatastrophen zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Afroamerikaner|afroamerikanischer]] Seite wurde der Regierung [[Rassismus]] vorgeworfen, weil der größte Teil der noch nach Tagen auf Hilfe wartenden Bevölkerung schwarz war. Der Historiker und Soziologe [[Mike Davis]] prangerte in einem Interview den Abtransport von Teilen der Stadtbevölkerung von New Orleans als [[Deportation]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Petra Steinberger |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/flutkatastrophe-alleingelassen-im-gefaengnis-stadt-1.664454-0 |titel=Flutkatastrophe - Alleingelassen im Gefängnis Stadt |werk=sueddeutsche.de |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2005-09-05 |abruf=2021-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachrichtenmagazin [[Der Spiegel]] wurde am 8. September 2005 berichtet, dass der Bruch der Schutzdeiche in New Orleans Bestandteil einer Katastrophenschutzübung im Vorjahr gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Marc Pitzke |url=https://www.spiegel.de/panorama/pannen-in-new-orleans-todesstoss-aus-washington-a-373652.html |titel=Pannen in New Orleans: Todesstoß aus Washington |werk=spiegel.de |hrsg=Der Spiegel |datum=2005-09-08 |abruf=2021-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies lege den Schluss nahe, dass die [[Federal Emergency Management Agency]] bei der nun eingetretenen Katastrophe inkompetent gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen und Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Veraltet|seit=2005}}&lt;br /&gt;
Nachdem die Presse zunächst nachsichtig mit dem Präsidenten umgegangen war, wurde zunehmend Kritik laut, als das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar wurde. Die Kolumnistin der [[New York Times]], Maureen Dowd, prägte mit ihrem Artikel &amp;#039;&amp;#039;United States of Shame&amp;#039;&amp;#039; den Ton der Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Maureen Dowd |url=https://www.nytimes.com/2005/09/03/opinion/united-states-of-shame.html |titel=United States of Shame (Opinion) |werk=nytimes.com |hrsg=The New York Times |datum=2005-09-03 |abruf=2021-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf verschiedenen Ebenen – unter anderem auch vom Präsidenten selbst – wurde eine politische Untersuchung gefordert. Der Präsident sagte den Opfern der Katastrophe zu, die Soforthilfe über die zunächst bewilligten 10,5 Mrd. Dollar hinaus deutlich aufzustocken. Angekündigt wurden Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Dollar für die FEMA, 1,4 Milliarden Dollar an die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Streitkräfte]] und 400 Millionen für das [[United States Army Corps of Engineers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Pressekonferenz vom 13. September 2005 übernahm Präsident Bush schließlich die Verantwortung für „mögliche Pannen“ beim Krisenmanagement auf Bundesebene. Zuvor war der Leiter der FEMA, [[Michael Brown (Jurist)|Michael Brown]], ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=view_all&amp;amp;address=106x22805 DemocraticUnderground]&lt;br /&gt;
* [https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/new-orleans-erste-seuchentote-gefunden-3295036.html „Erste Seuchentote gefunden“], [[Stern (Zeitschrift)|stern]], 8. September 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsidentschaft der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fraxinia09</name></author>
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