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	<title>Katrin Seybold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:36:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Katrin_Seybold&amp;diff=2293467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Känguru1890: /* Filmografie */ +Wikilink</title>
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		<updated>2025-01-12T17:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie: &lt;/span&gt; +Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katrin Seybold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Karin Seybold&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1943]] in [[Bydgoszcz|Bromberg]]; † [[27. Juni]] [[2012]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/kino/dokumentarfilmerin-katrin-seybold-ist-tot-a-841807.html Wichtige Filmemacherin – Katrin Seybold ist tot] [[Spiegel Online]] vom 29. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche [[Filmregisseur|Filmregisseurin]], [[Drehbuchautor|Drehbuchautorin]] und [[Filmproduzent|Filmproduzentin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Katrin Seybold war die Tochter des Straßenbauingenieurs Ernst Seybold und seiner Ehefrau Elisabeth, geborene Nill. Sie wuchs nach der Scheidung ihrer Eltern bei der als Lehrerin tätigen Mutter in [[Stuttgart]] auf. Während ihrer Schulzeit nahm sie Ballettunterricht, nach dem Abitur 1963 studierte sie Kunstgeschichte an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] sowie in [[Florenz]]. 1969 brach sie ihr Studium ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lernte nun [[Gerd Conradt]] kennen, der gerade mit 18 anderen Studenten von der [[Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin|Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin]] relegiert worden war. Mit ihm zog sie vorübergehend in die [[Kommune I]] und drehte zusammen mit ihm ihren ersten [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Die wilden Tiere – Rote Knastwoche Ebrach&amp;#039;&amp;#039; über den [[APO]]-Protest gegen die Verhaftung des Studenten Reinhard Wetter. Später lebte sie zeitweise in der [[Frauenkommune München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybold sah ihre Filme von Anfang an als Politikbeitrag, was ihr immer wieder den Vorwurf der Distanzlosigkeit einbrachte. Von 1970 bis 1975 war sie für die Stiftung [[Deutsche Kinemathek]] tätig und arbeitete als Lehrbeauftragte für Filmtheorie an der [[Gesamthochschule Kassel]] und der [[TU Berlin]], bevor sie wegen ihrer „materialistischen Weltanschauung“ und ihrer Freundschaft mit [[RAF]]-Mitgliedern [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilmer [[Hans Rolf Strobel]] beschäftigte sie als Regieassistentin, ab 1972 arbeitete sie für die Redaktion Sozialpolitik des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]], und 1975 wurde sie freie Redakteurin der Firma [[Eikon (Produktionsgesellschaft)|Eikon]]. 1979 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma und zusammen mit [[Peter Krieg]] die &amp;#039;&amp;#039;Verleihgenossenschaft der Filmemacher&amp;#039;&amp;#039;. Sie suchte Kontakt zu [[Sinti]] und drehte zusammen mit [[Melanie Spitta]] den Film &amp;#039;&amp;#039;Schimpft uns nicht Zigeuner&amp;#039;&amp;#039; über den Alltag zweier junger Sinti sowie zwei weitere Dokumentationen über die Sinti. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1984 war sie Delegierte des Verbands der Filmarbeiterinnen im Auswahlausschuss für Filmförderung beim deutschen [[Bundesministerium des Innern und für Heimat|Bundesministerium des Innern]]. In den 1980er-Jahren inszenierte sie vorübergehend auch [[Fernsehspiel]]e. In ihren Dokumentarfilmen beschäftigte sie sich weiterhin mit der deutschen Geschichte, wobei [[Nationalsozialismus]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] und [[Holocaust|Judenverfolgung]] die Schwerpunkte bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 war sie Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adk.de/de/news/index.htm?we_objectID=31127 Nachruf der Akademie zum Tod von Katrin Seyboldt], abgerufen am 5. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war mit dem Filmemacher und Autor [[Thomas Harlan]] verheiratet und lebte bis zu ihrem Tod im Juni 2012 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Regisseurin ===&lt;br /&gt;
* 1970: Die wilden Tiere – Rote Knastwoche Ebrach&lt;br /&gt;
* 1971: Akkordarbeiterin beim Osram-Konzern&lt;br /&gt;
* 1978: Gorleben&lt;br /&gt;
* 1978: Schäfereigenossenschaft Finkhof&lt;br /&gt;
* 1980: Schimpft uns nicht Zigeuner (mit Melanie Spitta)&lt;br /&gt;
* 1981: Wir sind Sintikinder und keine Zigeuner (Regie zusammen mit Melanie Spitta)&lt;br /&gt;
* 1981: Wir sind stark und zärtlich&lt;br /&gt;
* 1982: Es ging Tag und Nacht, liebes Kind – Zigeuner (Sinti) in Auschwitz (Regie zusammen mit Melanie Spitta, die das Drehbuch schrieb)&lt;br /&gt;
* 1983: Ein wild, roh, tobend Volk – Die Deutschen und ihr Luther&lt;br /&gt;
* 1985: Das erste Mal über 130 Gefahren&lt;br /&gt;
* 1986: Gefahr für den König – Ein preußisches Nachtstück um Friedrich II., genannt „Der Große“&lt;br /&gt;
* 1987: [[Das falsche Wort]] – Wiedergutmachung an Zigeunern (Sinti) in Deutschland? (Drehbuch: Melanie Spitta)&lt;br /&gt;
* 1987: Seit ich weiß, dass ich nicht mehr lange lebe, bin ich stark&lt;br /&gt;
* 1989: Ich denke nicht daran zu hassen&lt;br /&gt;
* 1990: Ich möchte immer darüber reden – Katastrophen und das Leben danach&lt;br /&gt;
* 1990: Deutsch ist meine Muttersprache – Deutsche Juden erinnern sich an ihre christlichen Mitbürger&lt;br /&gt;
* 1990: Und die Sehnsucht bleibt – Von der Sucht nach Liebe&lt;br /&gt;
* 1991: Der sechste Tag&lt;br /&gt;
* 1993: Es ging rasend schnell – Unfallopfer und ihre Täter&lt;br /&gt;
* 1994: Mut ohne Befehl – Widerstand und Verfolgung in Stuttgart 1933–1945&lt;br /&gt;
* 1995: Wut im Bauch – Wenn Frauen gewalttätig werden&lt;br /&gt;
* 1999: Nein! Zeugen des Widerstandes in München 1933–1945&lt;br /&gt;
* 2000: Ludwig Koch – Der mutige Weg eines politischen Menschen&lt;br /&gt;
* 2003: Lichtsucher – Von Blinden, die sehen wollen&lt;br /&gt;
* 2008: Die Widerständigen – Zeugen der Weißen Rose&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.basisfilm.de/basis_neu/pdf/wied_pr.pdf Dokumentation zum Film (PDF; 3,93&amp;amp;nbsp;MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: Die Widerständigen – „Also machen wir das weiter“ (nach dem Tode von Seybold vollendet von [[Ula Stöckl]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2015/02_programm_2015/02_Filmdatenblatt_2015_201504681.php#tab=video25 Archiv der Berlinale 2015.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Die Interviews mit den letzten Zeugen der Ereignisse hat die Regisseurin [= Seybold] zwischen 2000 und 2004 geführt ...“: [http://www.epd-film.de/filmkritiken/die-widerstaendigen-also-machen-wir-das-weiter Rezension bei epd-film.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Produzentin ===&lt;br /&gt;
* 1990: „Alle Juden raus!“ – Judenverfolgung in einer deutschen Kleinstadt 1933–1945 (Regie: [[Emanuel Rund]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Darstellerin ===&lt;br /&gt;
* 1984: Der Beginn aller Schrecken ist Liebe (Regie: [[Helke Sander]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1971: Golddukaten Mannheim&lt;br /&gt;
* 1981: Bester Jugendfilm&lt;br /&gt;
* 1981, 1982: Festival des Films des Femmes&lt;br /&gt;
* 1986, 1994: Christopherus-Preis&lt;br /&gt;
* 1990: Silver Hugo Chicago&lt;br /&gt;
* 1991: Etiene-Jules-Marcy-Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schrift ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Paul Werner (SS-Mitglied)|Paul Werner]]: Großmeister der Vernichtungslager, in BRD-Zeiten Ministerialrat&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann G. Abmayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder&amp;#039;&amp;#039;. Schmetterling Verlag, Stuttgart, 2. Auflage 2009, ISBN 978-3-89657-136-6, S. 74–81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Zwick: &amp;#039;&amp;#039;Katrin Seybold – Dokumentarfilm-Regisseurin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 27, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste von Filmemacherinnen]]&lt;br /&gt;
*[[Liste politischer Dokumentarfilme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0786718}}&lt;br /&gt;
*[http://www.adk.de/de/akademie/mitglieder/mitglieder-datenbank.htm?we_objectID=28376 Kurzvita] bei der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136961665|LCCN=no/2010/49782|VIAF=81218979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seybold, Katrin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Film, München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Harlan|⚭Katrin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seybold, Katrin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seybold, Karin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bydgoszcz|Bromberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juni 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Känguru1890</name></author>
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