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	<title>Katholische Reform - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JWBE: - Siehe auch</title>
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		<updated>2025-06-14T07:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- Siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholische Reform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet im Unterschied zur [[Reformation]] eine unabhängig und davor einsetzende kirchliche Reform des römischen Katholizismus, besonders des spanischen Staats- und Ordenskatholizismus (ab 1478: Nationalkonzil von Sevilla), die nicht zuletzt dadurch an gesamteuropäischer Bedeutung gewann, dass ein „spanischer“ Kaiser (ab 1519: [[Karl V. (HRR)|Karl V.]]) der höchste weltliche Beschützer der sog. „alten Kirche“ wurde. Er war Förderer und Fortsetzer der katholischen Reform zu Hause und in Übersee, und – auf gesamteuropäischer Ebene – führender Bekämpfer der Reformation und Hauptinitiator des [[Konzil von Trient|Trienter Reformkonzils]] ([[Gegenreformation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Konfessionalisierung|Kirchenverfassung|Kirchenreform}}&lt;br /&gt;
Lange vor der Reformation wurden in  Spanien unter den sog. „[[Katholische Könige|Katholischen Königen]]“ ([[Isabella I. (Kastilien)]]; [[Ferdinand II. (Aragón)]]) und Regent-Kardinal [[Francisco Jiménez de Cisneros]] (1439–1517) viele von jenen kirchlichen Missständen behoben oder zurückgedrängt, die zur Reformation führten ([[Ablasshandel]], Residenzpflicht der Pfarrer, Einfluss des Papstes) und im Konzil von Trient (1545–63) angegangen wurden ([[spanische Inquisition]] ab 1478, später auch in Süditalien; römische ab 1532). Diesem Bestreben nach Abschaffung der innerkirchlichen [[Gravamina]] kam auch das [[Reformpapsttum]] entgegen. Es ging schließlich auch um eine Standpunktbestimmung des Papsttums gegenüber der eigenen Zukunft, dem mächtigen spanischen Katholizismus (unter Karl V. und [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]]) und der Reformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hauptgegenstand der katholischen Reform war die Verbesserung der Priesterausbildung durch die Gründung von [[Römisch-katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]]en und die Bekämpfung von [[Simonie]] und Ämterhäufung. Für weitere Inhalte sei auf die Beschlüsse des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] verwiesen. Auch der Handel mit dem [[Ablass]] wurde streng reformiert, der ja ein wesentlicher Reibungspunkt bei Luther und für die Auslösung der [[Reformation]] mit verantwortlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Reform, insbesondere die Kirchenreformen des [[Fünftes Laterankonzil|fünften Laterankonzils]] (1512–1517), waren jedoch insgesamt zu schwach, als dass sie die Reformation hätten verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Diese innerkirchliche Reformbewegung hat als erster der [[Protestantismus|protestantische]] [[Historiker]] [[Wilhelm Maurenbrecher]] in seinem Buch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der katholischen Reformation, Bd. I, Nördlingen 1880&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Das heißt nicht, dass es nicht vorher das Bedürfnis nach einer Reformierung der kirchlichen Zustände gegeben hätte. [[Carl Ullmann]] schrieb 1841 ein zweibändiges Werk mit dem bezeichnenden Titel &amp;#039;&amp;#039;Reformatoren vor der Reformation&amp;#039;&amp;#039;. Der Begriff „Katholische Reformation“ war jedoch bereits durch die Lutherische Reformation besetzt, so dass sich Maurenbrecher zu einer neuen Begriffsbildung gezwungen sah. Die Kritik an Maurenbrecher ließ nicht lang auf sich warten. Von protestantischer Seite kritisierten ihn der Historiker [[Hermann Baumgarten]] und der Theologe [[August Ebrard]], von katholischer Seite der Theologe [[Franz Dittrich (Theologe)|Franz Dittrich]] und der Kirchenhistoriker [[Alfons Bellesheim]]. Der katholische Historiker [[Ludwig von Pastor]] reagierte darauf und führte den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Katholische Restauration&amp;#039;&amp;#039; in seiner Geschichte des Papsttums ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik von Baumgarten an Maurenbrecher war die Basis für die durch den Kirchenhistoriker [[Hubert Jedin]] eingeführten Begriff der Katholischen Reform. Dieser wiederum führt somit die Begriffstrias zur Beschreibung der Kirchengeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts ein: &amp;#039;&amp;#039;[[Reformation]] – katholische Reform – Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039;. Das Begriffspaar &amp;#039;&amp;#039;Reformation – Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039; wird also erweitert. Jedins Begriffsschema orientiert sich dabei an der [[Kirchengeschichte]]. Trotz der erwiesenen Unhaltbarkeit von Maurenbrechers Begriffsschöpfung &amp;#039;&amp;#039;katholische Reformation&amp;#039;&amp;#039; ist doch seine Erkenntnis, dass Reformation, katholische Reform und schließlich Gegenreformation in den Zuständen der spätmittelalterlichen Kirche ihre gemeinsamen Wurzeln haben, unbestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rolf Decot]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Reform.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Jaeger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 6. Hrsg. im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen). J.&amp;amp;nbsp;B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2007, ISBN 978-3-476-01996-7.&lt;br /&gt;
* [[Harm Klueting]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Konfessionelle Zeitalter. Europa zwischen Mittelalter und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-89678-337-0.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Jedin]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Reformation oder Gegenreformation? Ein Versuch zur Klärung der Begriffe nebst einer Jubiläumsbetrachtung über das Trienter Konzil.&amp;#039;&amp;#039; Stocker, Luzern 1946.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Maurenbrecher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der katholischen Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Beck, Nördlingen 1880 ({{archive.org|geschichtederka02maurgoog}}).&lt;br /&gt;
* [[Damien Tricoire]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Gott rechnen. Katholische Reform und politisches Kalkül in Frankreich, Bayern und Polen-Litauen&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2013, ISBN 978-3-525-31018-2.&lt;br /&gt;
* [[Dieter J. Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Reform und Gegenreformation. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-15121-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|17177|Katholische Reform|Autor=Jean-Blaise Fellay}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegenreformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenreform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JWBE</name></author>
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