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	<title>Katharina Jacob - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:05:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Katharina_Jacob&amp;diff=708326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Histho: /* Weblinks */ URL zur Datenbank der Frauenbiografien aktualisiert, weil Datenbank umgezogen.</title>
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		<updated>2025-08-15T12:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; URL zur Datenbank der Frauenbiografien aktualisiert, weil Datenbank umgezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katharina Jacob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1907]] in [[Köln]] als Katharina Emmermann; † [[23. August]] [[1989]] in [[Hamburg]]) war eine [[Widerstandskämpfer]]in gegen den [[Nationalsozialismus]] der [[Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Katharina Emmermann wuchs in Köln auf. Nach dem Schulbesuch machte sie eine Ausbildung zur Kontoristin und engagierte sich in der Jugendgruppe der Gewerkschaft der Angestellten (GDA), später in der &amp;#039;&amp;#039;Jugendgruppe Florian Geyer&amp;#039;&amp;#039; und beim [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]] (KJVD). Dort lernte sie [[Walter Hochmuth]] kennen, den sie 1927 heiratete und mit dem sie nach Hamburg zog. 1928 wurde sie Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Walter Hochmuth gehörte der Partei bereits seit 1925 an, 1931 wurde er in die [[Hamburger Bürgerschaft]] gewählt. Ebenfalls 1931 wurde ihre gemeinsame Tochter [[Ursel Hochmuth]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Walter Hochmuth steckbrieflich gesucht und ging in den [[Untergrundbewegung|Untergrund]]. Katharina Hochmuth wurde im Juli 1933 wegen der Verteilung von Flugblättern verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Bis 1936 saß sie eine einjährige Gefängnisstrafe im Gefängnis [[Justizvollzugsanstalt Lübeck|Lübeck-Lauerhof]] ab. 1938 wurde sie erneut festgenommen und im [[KZ Fuhlsbüttel|Polizeigefängnis Fuhlsbüttel]] inhaftiert. Im Jahr 1939 erfolgte die Scheidung von Walter Hochmuth. 1941 heiratete sie [[Franz Jacob]], den sie bereits aus der KJVD kannte und der im September 1940 nach langjähriger „[[Schutzhaft]]“ aus dem [[KZ Sachsenhausen]] nach Hamburg zurückgekehrt war. Mit ihrem zweiten Mann war sie am Aufbau der Widerstandsorganisation der &amp;#039;&amp;#039;Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. 1942 brachte sie ihre zweite Tochter [[Ilse Jacob|Ilse]] († 2024) zur Welt. Als die Gestapo im Herbst 1942 in die illegale Hamburger Gruppe eingriff, konnte Franz Jacob in letzter Minute untertauchen. Er flüchtete nach Berlin und baute dort mit [[Anton Saefkow]] und später auch mit Bernhard Bästlein eine [[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation|große Widerstandsorganisation]] auf. Katharina Jacob versorgte ihn mit Nachrichten aus Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 1944 wurde sie ein drittes Mal verhaftet, ihr Mann, der sich seit zwei Jahren im Untergrund aufhielt, war zwei Tage zuvor festgenommen worden. In der Prozess-Serie gegen die &amp;#039;&amp;#039;Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; wurde Franz Jacob am 5. September 1944 vor dem [[Volksgerichtshof]] in Berlin zum Tode verurteilt und am 18. September 1944 in Brandenburg hingerichtet. Katharina Jacob wurde am 20. September 1944 aus Mangel an Beweisen freigesprochen, aber anschließend dennoch von der Gestapo in das [[KZ Ravensbrück|Frauenkonzentrationslager Ravensbrück]] überstellt. Dort wurde sie am 30. April 1945 von der [[Rote Armee|sowjetischen Armee]] befreit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenfeld Geschwister-Scholl-Stiftung (Friedhof Hamburg-Ohlsdorf).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] ]]&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sie eine Ausbildung zur Lehrerin und war 25 Jahre an der Schule im [[Winterhuder Weg (Hamburg)|Winterhuder Weg]] tätig. Sie war Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; (VVN), zu deren Landesvorstand sie gehörte, und in der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] befindet sich im [[Hamburger Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus|&amp;#039;&amp;#039;Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;]] ein Kissenstein für &amp;#039;&amp;#039;Katharina Jacob&amp;#039;&amp;#039;, Planquadrat Bo 73, Nr. 71.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=694&amp;amp;tomb=349&amp;amp;b=J&amp;amp;lang=de Kissenstein &amp;#039;&amp;#039;Katharina Jacob&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;genealogy.net&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1992 wurde eine Straße – der Katharina-Jacob-Weg – in Hamburg-[[Groß Borstel]] nach Katharina Jacob benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Bake: &amp;#039;&amp;#039;Wer steckt dahinter. Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2005; auch [http://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2007/52/pdf/wer_steckt_dahinter_pdf_960kbpropertysource.pdf als PDF-Datei], abgerufen am 28. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[David Rovics]] erzählte im Song &amp;#039;&amp;#039;They All Sang the Internationale&amp;#039;&amp;#039; die Geschichte von Katharina Jacobs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://davidrovics.bandcamp.com/track/they-all-sang-the-internationale |titel=They All Sang the Internationale, by David Rovics |sprache=en |abruf=2021-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
* Katharina Jacob, Kinder des Widerstands, Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt&amp;#039;&amp;#039;,  Galerie der abseitigen Künste, Hamburg, 2020, ISBN 978-3-948478-06-3.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kuehnblog.files.wordpress.com/2019/10/2019.05.06_empfehlungsschreiben-buchprojekt-katharina-jacob_b.pdf Empfehlungsschreiben zum Buch] von [[Detlef Garbe]], Direktor der [[KZ-Gedenkstätte Neuengamme]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth|Ursula Puls]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* Ursel Hochmuth: &amp;#039;&amp;#039;Widerstandsorganisation Bästlein-Jacob-Abshagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933 - 1945.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg-Verlag, Frankfurt a. M. 1969.&lt;br /&gt;
* [[Gerda Szepansky]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen leisten Widerstand: 1933-1945. Lebensgeschichten nach Interviews und Dokumenten.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt a. M. 1985.&lt;br /&gt;
* Ursel Hochmuth: &amp;#039;&amp;#039;Illegale KPD und Bewegung „Freies Deutschland“ in Berlin und Brandenburg 1942 – 1945. Biographien und Zeugnisse aus der Widerstandsorganisation um Saefkow, Jacob und Bästlein.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Teetz 1998, ISBN 3-933471-08-7 (Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Reihe A, Analysen und Darstellungen, Band&amp;amp;nbsp;4)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Katharina Jacob |Titel=Katharina Jacob : Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt : ein autobiografischer Bericht |Verlag=Galerie der abseitigen Künste |Ort=Hamburg |Datum=2020 |Sprache=de |ISBN=978-3-948478-06-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Kathleen Marowsky: [http://www.unter-hamburg.de/kommunistischer_widerstan.369.0.html &amp;#039;&amp;#039;Die Bästlein-Jacobs-Abshagen Gruppe - Ein Beispiel des kommunistischen Widerstands in Hamburg im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;unter-hamburg.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3462 &amp;#039;&amp;#039;Katharina Jacob, geb. Emmermann&amp;#039;&amp;#039;] in der &amp;#039;&amp;#039;Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg&amp;#039;&amp;#039; [https://www.hamburg-frauenbiografien.de www.hamburg-frauenbiografien.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121353139X|LCCN=no2022101023|VIAF=9046159477883827990003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacob, Katharina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacob, Katharina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Emmermann, Katharina (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kommunistin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Histho</name></author>
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