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	<title>Katharevousa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:10:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Katharevousa&amp;diff=516793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LumaX7: z.B. https://www.dwds.de/wb/Diglossie im Abschnitt &quot;Etymologie  Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)&quot;: &quot;[...] Nebeneinander von Katharevusa [..] und Dimotiki [...]&quot;</title>
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		<updated>2025-04-18T07:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;z.B. https://www.dwds.de/wb/Diglossie im Abschnitt &amp;quot;Etymologie  Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)&amp;quot;: &amp;quot;[...] Nebeneinander von Katharevusa [..] und Dimotiki [...]&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
|Sprache =Katharevousa ({{lang|el|Καθαρεύουσα}})&lt;br /&gt;
|Erfinder =[[Adamantios Korais]]&lt;br /&gt;
|Veröffentlichungsjahr =&lt;br /&gt;
|Sprecher =&lt;br /&gt;
|Klassifikation = [[Konstruierte Sprache]]&lt;br /&gt;
: Kunstsprache&lt;br /&gt;
:: [[Griechische Sprache]]&lt;br /&gt;
|KSprache =Katharevousa&lt;br /&gt;
|Besonderheiten =Die Katharevousa war bis 1976 Amtssprache des Staates [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ISO1 =&lt;br /&gt;
|ISO2B =&lt;br /&gt;
|ISO2T =&lt;br /&gt;
|SIL =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ouzo samara.jpg|mini|Spuren der Hochsprache im Griechenland der Gegenwart:&amp;lt;br /&amp;gt;1. Endung {{lang|el|-ν}} beim Adjektiv {{lang|el|κλασσικόν}}&amp;lt;br /&amp;gt;2. Polytonische Schreibweise&amp;lt;br /&amp;gt;3. Wortschatz: {{lang|el|οίκος}}&amp;lt;br /&amp;gt;4. Partizip Aorist Passiv {{lang|el|ιδρυθείς}}&amp;lt;br /&amp;gt;5. Kasus: Dativ bei der Jahreszahl ({{lang|el|τω}})]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katharevousa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katharevusa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kaθaˈrevusa}}] ({{lang|el|Καθαρεύουσα}} „die Reine [Sprache]“) bezeichnete Form des Griechischen wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zunächst auf Basis der griechischen Volkssprache ([[Dimotiki]]), später eher nach dem Ideal des klassischen [[Attisches Griechisch|Attisch]] entwickelt, als man die Notwendigkeit einer modernen Staats- und Bildungssprache feststellte und die gesprochene Volkssprache für die Zwecke des neu zu gründenden griechischen Staates nicht als ausreichend erachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die eine&amp;#039;&amp;#039; Katharevousa hat es nie gegeben; vielmehr wurden während des [[Griechische Sprachfrage|griechischen Sprachenstreits]] eine Vielzahl von unterschiedlich stark antikisierenden Abstufungen der Katharevousa (wie auch der Dimotiki) von verschiedenen Schriftstellern unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der Initiator der Katharevousa war der Schriftsteller [[Adamantios Korais]] (1748–1833), der zunächst eine überarbeitete Form der neugriechischen Volkssprache befürwortete. Der Grundgedanke war, das gesprochene Griechisch von fremdsprachigen Einflüssen (z.&amp;amp;nbsp;B. aus dem [[Türkische Sprache|Türkischen]]) zu reinigen und sehr volkstümliche Ausdrücke durch gehobenere zu ersetzen. Für das volkstümliche Wort für Fisch, {{lang|el|ψάρι|psári}}, schlug Korais die spätantike (mittelgriechische) Form {{lang|grc|ὀψάριον|opsárion}} und nicht etwa das altgriechische {{lang|grc|ἰχθύς|ichthýs}} vor. Erst später wurden zunehmend auch radikalere Sprachformen propagiert, die bis zum reinen [[Attizismus]] reichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Staatsgründung wurde die Katharevousa als autoritative und antikisierende Staatssprache etabliert, die mit dem ursprünglich von Korais verfolgten Ideal einer, subjektiv, verschönerten Volkssprache nicht mehr viel gemeinsam hatte und von keinem Menschen als [[Muttersprache]] gesprochen wurde. Sie wurde zwar nach wie vor immer als &amp;#039;&amp;#039;Neugriechisch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, hatte aber in den meisten Fällen ein eher altgriechisches Aussehen. Mit der altgriechischen Sprache ist sie jedoch keineswegs gleichzusetzen, da sie auch Formen und Wörter enthielt, die es im Altgriechischen nie gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katharevousa war bis 1976 [[Amtssprache]] des Staates. Seitdem ist die natürlich entstandene und von Griechen als [[Muttersprache]] gesprochene Form des [[Neugriechische Sprache|Neugriechischen]] (auch als [[Dimotiki]], später unter Berücksichtigung neuerer Katharevousa-Einflüsse auf die gesprochene Sprache korrekter auch als {{lang|el|νεοελληνική κοινή|neoellinikí kiní}}, englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Standard Modern Greek&amp;#039;&amp;#039;}}, bezeichnet) alleinige Staatssprache Griechenlands sowie Amtssprache [[Republik Zypern|Zyperns]] und der [[Europäische Union|Europäischen Union]]. 1982 wurde auch die [[polytonische Orthographie]] offiziell abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katharevousa spielt in einigen Bereichen wie dem Rechtswesen, der Medizin und der Kirche weiterhin eine Rolle; auch viele Sprichwörter und Redewendungen des Alltags stammen aus der Katharevousa. Zahlreiche Wörter und grammatikalische Erscheinungen der Katharevousa sind ins Neugriechische eingegangen und werden heute nicht mehr als altertümlich oder gelehrt wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Estia]]&amp;#039;&amp;#039; erschien als letzte Tageszeitung bis 1997 in Katharevousa und verwendete weiterhin die polytonische Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Geschichte&lt;br /&gt;
* [[Francisco Rodríguez Adrados]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Sprache von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Tübingen u. a. 2002, ISBN 3-7720-2981-7 (&amp;#039;&amp;#039;UTB für Wissenschaft – Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 2317).&lt;br /&gt;
* [[Hans Eideneier]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Rhapsodie zu Rap. Aspekte der griechischen Sprachgeschichte von Homer bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Narr, Tübingen 1999, ISBN 3-8233-5202-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Wörterbuch&lt;br /&gt;
* Δ. Β. Δημητράκου (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Μέγα λεξικόν όλης της ελληνικής γλώσσης.&amp;#039;&amp;#039; 9 Bände. Πρόοδος, Αθήνα 2000, ISBN 960-815800-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Grammatik&lt;br /&gt;
* K. Petraris: &amp;#039;&amp;#039;Neugriechische Konversations-Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Julius Groos, Heidelberg 1925.&lt;br /&gt;
** [https://archive.org/details/neugriechische-konversations-grammatik-z/ Erste Auflage 1895] im [[Internet Archive]]&lt;br /&gt;
** [https://archive.org/details/schlsselzurneug00petrgoog_202101 Schlüssel zur Ersten Auflage 1896] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* Johannes E. Kalitsunakis: &amp;#039;&amp;#039;Grammatik der neugriechischen Schriftsprache&amp;#039;&amp;#039; (= Sammlung Göschen 947). Berlin/Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Katharevousa}}&lt;br /&gt;
* [https://de.greeklex.net/lexikon/index.php?f=katharevousa Liste griechischer Wörter mit Katharevousa Abstammung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugriechische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstruierte Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LumaX7</name></author>
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