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	<title>Kasuistik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:41:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kasuistik&amp;diff=569537&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Till.niermann: /* Rechtswissenschaft */ Klammern mit kursivieren</title>
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		<updated>2025-08-22T20:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtswissenschaft: &lt;/span&gt; Klammern mit kursivieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kasuistik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|casus|de=Fall}}; vgl. dazu „[[Kasus#Herkunft der Bezeichnung|Kasus]]“) bezeichnet allgemein die Betrachtung von [[Einzelfall|Einzelfällen]] in einem bestimmten [[Fachgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Kasuistik findet sich in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere in der [[Rechtswissenschaft]], [[Philosophische Ethik|philosophischen Ethik]] und [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtswissenschaft ===&lt;br /&gt;
Unter Kasuistik wird eine Methode der Rechtsfindung verstanden, die nicht von abstrakten, umfassend geregelten Tatbeständen ausgeht, unter die Lebenssachverhalte subsumiert werden, sondern von spezifischen Einzelfallregelungen und damit von einer Vielzahl gesetzlich geregelter Einzelfälle. Die Einzelfälle werden im Gesetz aufgezählt. Auch können frühere Gerichtsentscheidungen [[präjudiz]]ielle Wirkung im Rahmen des [[Richterrecht]]s entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist der [[Einzelfall]] &amp;#039;&amp;#039;(casus)&amp;#039;&amp;#039;, bekannt bereits aus dem [[Römisches Recht|römischen Recht]]. Kasuistik zwingt zum Vergleich eines Lebenssachverhalts mit einem vormals bereits entschiedenen Fall gleichen Zuschnitts. Durch Kasuistik entstehen [[Gesetzeslücke]]n, die durch [[Generalklausel]]n geschlossen werden können. Eine Verallgemeinerung ([[Abstraktion]]) in Gesetzen birgt andererseits die Gefahr, dass sie inhaltslos werden und auf mehr Lebenssachverhalte zutreffen als es dem ursprünglichen Gesetzeswillen entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das anglo-amerikanische [[Fallrecht]] und das islamische Recht („[[Scharia]]“) sind bis heute kasuistisch geblieben und sollen einerseits einen lebensfremden [[Normativismus]] und Formalismus verhindern,&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Honecker: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die theologische Ethik&amp;#039;&amp;#039;. 2002, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; andererseits unterliegen sie der Gefahr, unübersichtlich zu werden. Doch auch in der Kasuistik bilden sich im Laufe der Zeit durch Ansammlung vieler Einzelfälle abstrakte Regeln und Prinzipien heraus. Kasuistische Ansätze finden sich im deutschen Recht insbesondere dort, wo die Gesetzgebung der aktuellen, sich schnell ändernden Lebenssituation hinterherhinkt. Das ist vor allem im [[Steuerrecht (Deutschland)|Steuerrecht]], [[Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrecht]], [[Medienrecht]] und im [[Streik]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;recht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor- und Nachteile der Kasuistik:&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Anti-Fraud-Management&amp;#039;&amp;#039;. 2008, S.&amp;amp;nbsp;183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor- oder Nachteil&lt;br /&gt;
! Kasuistische Standards&lt;br /&gt;
! Prinzipienorientierte Standards&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorteile&lt;br /&gt;
| Detailgenauigkeit || lediglich konzeptionelle Vorgaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachteile&lt;br /&gt;
| hoher Gesamtumfang des Regelwerks || hoher Abstraktionsgrad&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philosophische Ethik und katholische Moraltheologie ===&lt;br /&gt;
In der philosophischen Ethik und in der katholischen [[Moraltheologie]] ist die Kasuistik der Teil der [[Sittenlehre]], der für mögliche Fälle des praktischen Lebens anhand eines Systems von [[Gebot (Ethik)|Geboten]] das richtige Verhalten bestimmt. Die aus dem Repertoire der [[Philosophie#Praktische Philosophie|praktischen Philosophie]] stammende Kasuistik ist nicht einheitlich zu verstehen. Einerseits beschreibt der Begriff im weiteren Sinne ein empirisches Verfahren, das nach Analogien und Ähnlichkeiten vorgeht, andererseits versteht man hierunter im engeren Sinne die Subsumption nach logischer Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizin ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Fallbericht (Medizin)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Medizin benutzt den Begriff bei der Beschreibung von einzelnen, oft paradigmatischen und [[Propädeutik|propädeutischen]] Fallbeschreibungen bei [[Krankheitsverlauf|Krankheitsverläufen]] ([[Patientengeschichte]]n, [[Narrative Medizin]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Jütte]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom medizinischen Casus zur Krankengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Wissenschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, 1992, S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei werden die Analyse von Einzelfällen und ihre Beurteilung als alleinige Erkenntnisquelle angesehen. Werden allgemeine Prinzipien erkennbar, so gewinnen sie ihre [[Plausibilität]] erst aus Einzelfällen. Die Analyserichtung ist [[Induktion (Philosophie)|induktiv]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Boris Zernikow]] |Online={{Google Buch |BuchID=yGG0BaTjINkC |Seite=48}} |Titel=Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen |Datum=2008 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialwissenschaften ===&lt;br /&gt;
In der [[Soziale Arbeit|Sozialen Arbeit]] und [[Sozialpädagogik]] sowie in der [[Psychologie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Jüttemann |Titel=Komparative Kasuistik als Strategie Psychologischer Forschung |Sammelwerk=Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie |Band=29 |Datum=1981 |Seiten=101–118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine [[komparative Kasuistik]] eingesetzt. Dabei werden in „Fallarbeit“ erstellte Einzelfallanalysen abstrahiert und zu „Typen“ gruppiert, um sie dann zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise schlägt [[Reinhard Hörster]] für die Kasuistik in der Sozialen Arbeit eine Typologie mit drei Schritten vor: (1.) symbolische Darstellung des Verständnisses eines Falles, (2.) Analyse dieses Verstehens und (3.) Bildungsprozess, der durch die kasuistische Tätigkeit ausgelöst wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Hörster |Titel=Sozialpädagogische Kasuistik |Fundstelle=hier S.&amp;amp;nbsp;555 |Hrsg=Werner Thole |Sammelwerk=Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch |Verlag=Leske + Budrich |Datum=2002 |Seiten=449–558}} Zitiert nach Regine Kunz: &amp;#039;&amp;#039;Wissen und Handeln in Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit. Empirische und theoretische Grundlegung eines neuen kasuistischen Ansatzes.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „4.4.2 Begriffsbestimmung von Kasuistik als Ort der Theorie-Praxis-Relationierung“, S.&amp;amp;nbsp;166.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Regula Kunz]] schlägt ein Reflexionsmodell für eine „situative Kasuistik“ vor, die in acht Schritte strukturiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Regula Kunz: &amp;#039;&amp;#039;Wissen und Handeln in Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit. Empirische und theoretische Grundlegung eines neuen kasuistischen Ansatzes.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „6.1 Ausblick I – Eine akteursorientierte Kasuistik: Arbeit mit Schlüsselsituationen – Reflexionsmodell“, S.&amp;amp;nbsp;196–197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch eine Abstraktion von Schlüsselsituation und ihre Gruppierung im Rahmen einer kasuistischen Arbeitsweise sowie durch die Verwendung von Schlüsselsituationen als Modell für die [[Reflexion (Philosophie)|Reflexion]] und für den Diskurs in [[Intervision]]s&amp;amp;shy;gruppen sollen Wissen und Handeln miteinander verknüpft und so die eigene Professionalität entwickelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schluesselsituationen.net/ansatz/ |titel=Ansatz |werk=schluesselsituationen.ch |abruf=2020-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbauend auf Bauer/Ahmed/Heye (2010)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Bauer, Sarina Ahmed, Brit Heyer |Datum=2010 |Titel=Was ist der Fall? Prozesse der Fallkonstitution in Jugendhilfeeinrichtungen |Sammelwerk=neue praxis |Band=6 |Seiten=566–580}} Zitiert nach {{Literatur |Autor=Maja Heiner |Titel=Handlungskompetenz „Fallverstehen“ |Fundstelle=hier S. 202 |Hrsg=R. Becker-Lenz, S. G. Ehlert, S. Müller-Hermann |Sammelwerk=Professionalität Sozialer Arbeit und Hochschule |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Datum=2012 |Seiten=201–217 |DOI=10.1007/978-3-531-94246-9_11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Schön (1983)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Donald Alan Schön |Datum=1983 |Titel=The reflective practioner. How professionals think in action |Ort=New York |Verlag=Basic Books |Sprache=en}} Zitiert nach {{Literatur |Autor=Maja Heiner |Titel=Handlungskompetenz „Fallverstehen“ |Fundstelle=hier S. 202 |Hrsg=R. Becker-Lenz, S. G. Ehlert, S. Müller-Hermann |Sammelwerk=Professionalität Sozialer Arbeit und Hochschule |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Datum=2012 |Seiten=201–217 |DOI=10.1007/978-3-531-94246-9_11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; betont [[Maja Heiner]], dass es für das professionelle Fallverstehen notwendig ist, dass die Fachkraft sich bewusst ist, dass schon die Entscheidung darüber, was das Bedeutsame eines Falles ist (was den „Fall“ ausmacht), Konsequenzen hat, zumal die weiteren Begegnungen und Interaktionen zwischen Fachkraft und Klient sich vorrangig auf diese Feststellungen beziehen werden und andere Unterscheidungen tendenziell aus der Kommunikation ausgeschlossen werden. Damit der Beobachter die Prozesse überhaupt später außerhalb des konkreten Handlungserfordernisses („handlungsentlastet“) rekonstruieren und reflektieren kann, erfordert das professionelles Fallverstehen eine Reflexion dieser Prozesse: „der Beobachter muss sich beim Beobachten beobachten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maja Heiner |Titel=Handlungskompetenz „Fallverstehen“ |Fundstelle=hier S. 202 |Hrsg=R. Becker-Lenz, S. G. Ehlert, S. Müller-Hermann |Sammelwerk=Professionalität Sozialer Arbeit und Hochschule |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Datum=2012 |Seiten=201–217 |DOI=10.1007/978-3-531-94246-9_11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heiner hebt drei häufig auftretende Arten von Falldarstellungen hervor:&lt;br /&gt;
*den Demonstrationsfall (fokussiert dargestellt, mit deutlicher Schlussfolgerung, soll oft die [[Allgemeingültigkeit]] von Erkenntnissen und Erfahrungen illustrativ belegen oder das eigene Handeln rechtfertigen),&lt;br /&gt;
*den Kaleidoskopfall (erlaubt mehrere Deutungen, multiperspektivisch, wird oft in der Aus- und Fortbildung verwendet) und&lt;br /&gt;
*den Konfusionsfall (unklar/diffus, oft mündlich vorgetragen und mit offenem Handlungsausgang, mit unklarer Deutung, wird oft in eine [[kollegiale Fallberatung]] eingebracht).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maja Heiner |Titel=Handlungskompetenz „Fallverstehen“ |Fundstelle=hier S. 212 |Hrsg=R. Becker-Lenz, S. G. Ehlert, S. Müller-Hermann |Sammelwerk=Professionalität Sozialer Arbeit und Hochschule |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Datum=2012 |Seiten=201–217 |DOI=10.1007/978-3-531-94246-9_11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John Forrester]] postulierte, ausgehend von einer Betrachtung der [[Psychoanalyse]] im Vergleich zur [[Experimentelle Psychologie|experimentellen Psychologie]], dass ganz allgemein das Wissen in [[Humanwissenschaft]]en im Grunde auf Fall-basiertem Schlussfolgern beruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=John Forrester|Titel=If p, then what? Thinking in cases |Sammelwerk=History of the Human Sciences |Band=9 |Nummer=3 |Datum=1996-08-01 |ISSN=0952-6951 |Seiten=1–25 |Sprache=en |DOI=10.1177/095269519600900301 |Online=http://hhs.sagepub.com/content/9/3/1 |Abruf=2016-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungssprache ==&lt;br /&gt;
Gemäß Duden ist Kasuistik ein bildungssprachlicher Begriff für [[Wortklauberei|Haarspalterei]], [[Rabulistik|spitzfindige Argumentation oder Wortverdreherei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Rudolf Stammler]] |Titel=Kasuistik der klassischen Jurisprudenz |Sammelwerk=Aufgaben aus dem römischen Recht. Zum selbstthätigen Einarbeiten in das System des römischen Privatrechts |Ort=Berlin/Boston |Verlag=De Gruyter |Datum=1901 |Seiten=185–203}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wilhelm Rees (Theologe)|Wilhelm Rees]] |Titel=Kasuistik |Sammelwerk=Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht |Hrsg=[[Heribert Hallermann]], [[Thomas Meckel]], [[Michael Droege]], [[Heinrich de Wall]] |ISBN=978-3-5067-8638-8 |DOI=10.30965/9783506786388_0580 |Kommentar=Onlineversion 2019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4250530-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juristische Methodenlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftspraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methodologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik (Philosophie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Till.niermann</name></author>
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