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	<title>Kaster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaster&amp;diff=19269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BlauerBarthel: Ortsbürgermeisterin aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-27T07:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ortsbürgermeisterin aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ortsteil Kaster von Bedburg. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Kaster (Begriffsklärung)]] und [[Caster]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kaster&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bedburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Kaster.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/33/2/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 70&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.16&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 6241&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerBedburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 50181&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02272&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Kaster - Hauptstraße 80 Agathator, Alt-Kaster I.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Agathator&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Bedburg]] im [[Rhein-Erft-Kreis]], in [[Nordrhein-Westfalen]]. [[Ortsbürgermeister]]in ist seit 2025 Beate Babin ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bedburg.de/Seiten/Ortsbuergermeister-innen-der-Stadt-Bedburg.html |titel=Ortsbürgermeister*innen der Stadt Bedburg |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Kaster grenzt im Norden an den [[Tagebau Garzweiler]], im Westen an die Ortschaft [[Königshoven]], im Süden an [[Lipp (Bedburg)|Lipp]] und im Nordosten an [[Grevenbroich]]-[[Neurath (Grevenbroich)|Neurath]] im [[Rhein-Kreis Neuss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaster Atlas 1557.jpg|mini|Lage Kasters, Kartenausschnitt von [[Christian Sgrothen]] um 1557]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalter und frühe Neuzeit ==&lt;br /&gt;
In der Zeit, als der Kölner Erzbischof [[Philipp I. von Heinsberg]] seine Territorialpolitik durch den Erwerb von Burgen am Niederrhein begann, 1148 gehörte die Burg &amp;#039;&amp;#039;Caster&amp;#039;&amp;#039; einem Edelfreien, der sich nach seiner Burg Heinrich &amp;#039;&amp;#039;von Caster&amp;#039;&amp;#039; nannte. Sie lag an der Querung der [[Erft]] und einem wichtigen mittelalterlichen Weg von [[Köln]] nach [[Jülich]]. Anders als etwa [[Lechenich]] in der Nachbarschaft stand die Burg auf einer kleinen Anhöhe, die von der Erft und einem abgeleiteten Arm, dem &amp;#039;&amp;#039;Kellnerey-Graben&amp;#039;&amp;#039;, umschlossen ist. Die Siedlung folgte später. Im 13. Jahrhundert gelangte die Burg an die Herren von Jülich, den rivalisierenden Nachbarn der Kölner Erzbischöfe, und wurde zeitweilig Sitz einer Nebenlinie des Grafenhauses und späteren [[Herzogtum Jülich|Herzöge]] ([[Pingsheimer Frieden]]). Die heutige Burgruine nördlich der Stadt ist der Rest der 1278 von den Jülicher Grafen neu erbauten Anlage. Von 1328 bis 1337 war die Burg der Witwensitz von Elisabeth von Brabant, der Frau von Gottfried von Kaster. 1328 verlieh Graf Gerhard VI. von Jülich Kaster die Stadtrechte. 1648 wurde die Hauptburg nach der Eroberung durch kaiserliche Truppen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach diente die ehemalige Vorburg, der Wirtschaftshof des ehemaligen Schlosses, der in die Stadtmauer einbezogen ist, als Sitz des vom Lehnsherrn bestellten [[Rentamt|Rentmeisters]] für das Amt Kaster, der deswegen &amp;#039;&amp;#039;Kellner&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Aufgrund dieser Funktion wurde das Gebäude als &amp;#039;&amp;#039;Kellnerey&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
1794 besetzten [[Franzosenzeit|französische Revolutionstruppen]] Kaster, das ab 1801 eine [[Mairie]] im [[Département de la Roer]] bildete. Kaster gehörte seit dem [[Wiener Kongress]] dem [[Kreis Bergheim (Erft)]] im [[Regierungsbezirk Köln]] an. 1955 war Kaster die nach Einwohnern zweitkleinste Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem weiteren Vordringen des [[Tagebau|Braunkohletagebaus]] wurden die benachbarten Dörfer Epprath, [[Morken-Harff]] und Königshoven nach Kaster umgesiedelt und ließen die Einwohnerzahl auf fast 5000 bis 1975 anwachsen. Seiner denkmalgeschützten mittelalterlichen Bausubstanz verdankt Kaster, dass es nicht in den Tagebau einbezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt im Kreis Bergheim (Erft) wurde zum 1. Januar 1975 im Rahmen der kommunalen [[Gebietsreform]] gemäß § 5 Abs. 1 [[Köln-Gesetz]] mit den Gemeinden [[Lipp (Bedburg)|Lipp]], [[Königshoven]] und [[Pütz (Bedburg)|Pütz]] in die Stadt Bedburg eingemeindet und ist somit heute Teil des [[Rhein-Erft-Kreis|Rhein-Erft-Kreises]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaster ist Station der &amp;#039;&amp;#039;Wege der [[Jakobsweg|Jakobspilger]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Rheinland]]. Der Ort liegt am Weg 9, der von Dortmund nach Aachen führt. Die nächsten Stationen sind Grevenbroich und Jülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemaliges Stadtwappen ==&lt;br /&gt;
In blau-gold gespaltenem Schilde rechts eine silberne dreitürmige Burg, links ein rot bezungter, steigender schwarzer Löwe derer von Jülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen mit dem Jülicher Löwen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaster - Hauptstraße 24 Erfttor, Alt-Kaster.jpg|mini|hochkant|Erfttor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Alt-Kaster präsentiert sich als befestigtes Landstädtchen. Die Häuser stammen weitgehend aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1624. Die Parzellierung weist noch auf den dörflichen Zustand vor der Stadterhebung hin, in der die Häuser keine regelmäßigen Fluchten, wie bei einer geplanten Anlage bilden, sondern eine winkelige Lage einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Resten der alten Stadtmauer und der 1648 zerstörten Hauptburg existieren der &amp;#039;&amp;#039;Eulenturm&amp;#039;&amp;#039; von 1370 und die mehrfach restaurierte Kellnerey aus dem 18. Jahrhundert. Ein zweigeschossiges Stadttor aus Backstein, das &amp;#039;&amp;#039;Agathator&amp;#039;&amp;#039; bzw. die &amp;#039;&amp;#039;Niederpforte&amp;#039;&amp;#039; und auf der gegenüberliegenden Seite der geschlossen mittelalterlich sich präsentierenden Stadt das romanische &amp;#039;&amp;#039;Erfttor&amp;#039;&amp;#039; aus [[Backstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten eines ausgedehnten Parks lag das in den frühen 1970er Jahren für den [[Tagebau Garzweiler|Braunkohletagebau Frimmersdorf]] abgerissene [[Schloss Harff]], von einem [[Wassergraben]] gedeckt. Neben dem hohen mittelalterlichen [[Bergfried]] schloss ein um 1700 errichteter Wohntrakt aus drei parallel nebeneinander gesetzten Flügeln mit Ecktürmen an, der im 19. Jahrhundert im Stil der [[Neurenaissance]] umgebaut worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Jüdischer Friedhof]], vermutlich aus dem 19. Jahrhundert, befindet sich in Erftnähe. Er besitzt keine Grabsteine mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die denkmalgeschützte Kirche [[St. Georg (Alt-Kaster)|St. Georg]] wurde im 18. Jahrhundert errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;95&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kaster Burgruine.jpg|Burgruine&lt;br /&gt;
 Kaster - Westliche Stadtmauer IV.jpg|Westliche Stadtmauer&lt;br /&gt;
 Altkaster Stadtmauer.jpg|Stadtmauer als Teil der Wohnbebauung&lt;br /&gt;
 Kaster - Hauptstraße 76 Hofanlage, Alt-Kaster II.jpg|Hauptstraße 76&lt;br /&gt;
 Kaster - Kirchstraße 28 Wohnhaus, Alt-Kaster.jpg|Kirchstraße 28&lt;br /&gt;
 Kaster - Hauptstraße 46 Gaststätte &amp;quot;Zum Alten Rathaus&amp;quot;,Alt-Kaster.jpg|Gaststätte „Zum Alten Rathaus“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]]-Buslinien 905 und 975 der [[Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft]] verbinden den Ort mit Bedburg, und [[Bergheim]] und [[Horrem (Kerpen)|Horrem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|905}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|975}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Caster |Band=8 |Seite=77}}&lt;br /&gt;
* [[Günter Bers]], Wolfgang Herborn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kaster an der Erft. Geschichte und Bevölkerungsstruktur einer ehemaligen jülichen Amtsstadt im Jahr 1799.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-932903-10-2.&lt;br /&gt;
* Heinz Andermahr, Uwe Depcik: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Kaster. Von den Anfängen bis zur kommunalen Neugliederung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-932903-36-6.&lt;br /&gt;
* Roland Günter: &amp;#039;&amp;#039;Kunstwanderungen Rheinland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Belser Kunstwanderungen&amp;#039;&amp;#039;). Stuttgart / Zürich 1979, ISBN 3-7630-1258-3.&lt;br /&gt;
* Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, 1994, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Bedburg-Katser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaster (Germany)|Kaster|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alt-kaster.de/ Arbeitskreis Altstadt Kaster e.&amp;amp;nbsp;V. mit Karte]&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/BODEON-59297-10022016-247175 Denkmalbereich „Bedburg-Kaster“] In: Kultur.Landschaft.Digital, abgerufen am 27. Februar 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerBedburg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://offenedaten.kdvz-frechen.de/dataset/d04-einwohner-nach-ortsteilen-bedburg/resource/f0939039-9bd2-4d07-9249-1eaf357010fe&lt;br /&gt;
 |titel=Anzahl der Einwohner der Stadt Bedburg unterteilt nach Ortsteilen zum Stichtag 31.12.2020&lt;br /&gt;
 |werk=offenedaten.kdvz-frechen.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Bedburg&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-05-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bedburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bedburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Erft-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1328]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BlauerBarthel</name></author>
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