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	<title>Kastelruth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:23:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kastelruth&amp;diff=80725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T13:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Kastelruth&lt;br /&gt;
| AndereNamen=ital.: &amp;#039;&amp;#039;Castelrotto&amp;#039;&amp;#039;, ladin.: &amp;#039;&amp;#039;Ciastel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Salten-Schlern&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=6465&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch=78,47&lt;br /&gt;
| ProzItal={{0}}5,72&lt;br /&gt;
| ProzLad=15,81&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/34//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/34//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 400&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2958&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1060&lt;br /&gt;
| Fläche=117,8&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=21,1&lt;br /&gt;
| Fraktionen=Kastelruth, [[Seis am Schlern]], [[Seiser Alm]], [[St. Michael (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Michael]], [[St. Oswald (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Oswald]], [[St. Valentin (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Valentin]], [[St. Vigil (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Vigil]], [[Tagusens]], [[Tisens (Kastelruth)|Tisens]], [[Pufels]]/Bula, [[Runggaditsch]]/Runcadic, [[Überwasser (Kastelruth)|Überwasser]]/Sureghes&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Barbian]], [[Campitello di Fassa]], [[Lajen]], [[Ritten (Gemeinde)|Ritten]], [[St. Christina in Gröden]], [[Tiers]], [[St. Ulrich in Gröden]], [[Völs am Schlern]], [[Waidbruck]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde=[[Matrei in Osttirol]], [[Rottach-Egern]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39040&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0471&lt;br /&gt;
| ISTAT=021019&lt;br /&gt;
| Steuernummer=80006410213&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Cristina Pallanch&lt;br /&gt;
| Karte=Kastelruth in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=Castelrotto-Stemma.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastelruth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˌkastl̩ˈʀuˑt}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Castelrotto&amp;#039;&amp;#039;, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ciastel&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|IT|021019}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021019}}) in [[Südtirol]] in der Nähe von [[Bozen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemischt deutsch- und ladinischsprachige Gemeinde ist durch die [[Seiser Alm]], der größten [[Alm (Bergweide)#Der Almsommer: Niederleger und Hochalm|Hochalm]] Europas, ein bekannter Tourismusort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastelruth vom Ritten.jpg|mini|Der Hauptort Kastelruth von Westen, darüber die Hochfläche der [[Seiser Alm]], im Hintergrund Gipfel der [[Dolomiten]] (links [[Sellagruppe|Sella-]], rechts [[Langkofelgruppe]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastelruth 2021.jpg|mini|Blick auf den Hauptort von Südost]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst Flächen im unteren [[Eisacktal]], in [[Gröden]] sowie in den umliegenden Berggebieten der [[Dolomiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der zwölf [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktionen]] verteilt sich im [[Schlerngebiet]], einer [[Mittelgebirgscharakter|Mittelgebirgslandschaft]], die sich auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]], östlichen Seite des unteren Eisacktals erstreckt. Die zwei mit Abstand größten Dörfer sind dabei der Hauptort Kastelruth ({{Höhe|1060}}) und südlich davon [[Seis am Schlern]] ({{Höhe|1000}}). Um diese gruppieren sich die kleinen Ortschaften [[Tisens (Kastelruth)|Tisens]] ({{Höhe|930}}), [[Tagusens]] ({{Höhe|950}}), [[Telfen]] ({{Höhe|1100}}), [[St. Michael (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Michael]] ({{Höhe|1250}}) und [[St. Oswald (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Oswald]] ({{Höhe|750}}) sowie die [[Streusiedlung]]en [[St. Valentin (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Valentin]] und [[St. Vigil (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Vigil]]. Im Westen endet Kastelruth im schluchtartig ausgeformten Talgrund am [[Eisack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden erreicht Kastelruth jenseits des [[Panidersattel]]s ({{Höhe|1437}}) das ladinische Sprachgebiet bzw. [[Ladinien]]. Dort nimmt die Gemeinde die orographisch linke, südliche Seite des unteren und mittleren Grödner Tals (ladinisch &amp;#039;&amp;#039;Gherdëina&amp;#039;&amp;#039;) ein, wo sich drei weitere Fraktionen befinden: [[Runggaditsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Runcadic&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|1150}}) und [[Überwasser (Kastelruth)|Überwasser]] (&amp;#039;&amp;#039;Sureghes&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|1250}}) im Talgrund am [[Grödner Bach]] (&amp;#039;&amp;#039;Derjon&amp;#039;&amp;#039;) direkt an [[St. Ulrich in Gröden|St.&amp;amp;nbsp;Ulrich]] (&amp;#039;&amp;#039;Urtijëi&amp;#039;&amp;#039;) angrenzend sowie [[Pufels]] (&amp;#039;&amp;#039;Bula&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|1500}}) in erhöhter Hanglage unter [[Puflatsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Bulacia&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschapit Rosszähne Seiseralm.jpg|mini|Blick über die [[Seiser Alm]] zur [[Roterdspitze]] und zu den [[Rosszähne]]n]]&lt;br /&gt;
Östlich über dem Eisacktal und südlich über Gröden dehnt sich die [[Seiser Alm]] (&amp;#039;&amp;#039;Mont Sëuc&amp;#039;&amp;#039;) aus, die fast die Hälfte des Gemeindegebiets einnimmt und eine eigene Fraktion mit [[Compatsch]] ({{Höhe|1850}}) als kleinem Ortszentrum bildet. Südseitig wird die Hochfläche von der [[Schlerngruppe (Gebirgsgruppe)|Schlerngruppe]] eingerahmt, dem namensgebenden [[Schlern]] ({{Höhe|2563}}), dessen Hauptgipfel allerdings auf dem Gemeindegebiet von [[Völs am Schlern|Völs]] liegt, der [[Roterdspitze]] ({{Höhe|2655}}) und den [[Rosszähne]]n ({{Höhe|2653}}). Diese Gipfel sind zusammen mit südlichen Teilen der Seiser Alm im [[Naturpark Schlern-Rosengarten]] unter Schutz gestellt. Im Osten wird die Hochfläche von der [[Langkofelgruppe]] begrenzt, wo Kastelruth am Mittelgipfel des [[Plattkofel]] auf {{Höhe|2958}} seinen höchsten Punkt hat. Zwischen dem Großen Rosszahn und dem Plattkofel bildet die Gemeindegrenze gleichzeitig die Provinzgrenze zum [[Trentino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Burgauer Kastelruth.jpg|mini|Kastelruth im Jahr 1911 auf einem Gemälde von [[Eduard Burgauner]]]]&lt;br /&gt;
Ersturkundlich wird Kastelruth als &amp;#039;&amp;#039;„Castellumruptum“&amp;#039;&amp;#039; (zerstörte Burg bzw. Siedlung) in einer [[Traditionsnotiz]] der [[Hochstift Brixen|Bischofskirche von Säben-Brixen]] in den Jahren 982–988 genannt, mit welcher Bischof [[Albuin]] von Brixen mit dem Bischof [[Eticho (Augsburg)|Eticho]] von [[Hochstift Augsburg|Augsburg]] Kircheneinkünfte in Völs, Seis und Kastelruth gegen solche in Siffian am [[Ritten]] vertauschte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Oswald Redlich]] |Titel=Die Traditionsbücher des Hochstifts Brixen vom zehnten bis in das vierzehnte Jahrhundert |Reihe=[[Acta Tirolensia]] |BandReihe=1 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=1886 |ISBN= |Seiten=3–4, Nr. 6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1272 wurde die Burg Kastelruth vom Brixner Bischof [[Bruno von Kirchberg]] an den Grafen von [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirol]] [[Meinhard II.]] übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Stampfer: &amp;#039;&amp;#039;Kastelruth&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Oswald Trapp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch.&amp;#039;&amp;#039; IV. Band: &amp;#039;&amp;#039;Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1977, S. 325–331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Wie die Ortschaft in früheren Zeiten geheißen hat, ist nicht überliefert; über Aussehen, Bauart und Größe der Burg ist ebenfalls nichts Näheres bekannt. Ohne Zweifel aber stand die vorgeschichtliche Befestigung auf dem im Norden des heutigen Dorfes gelegenen Burgberg, [[St. Anton am Kofel|Kofel]] genannt. Nach Ansicht der Geschichtsforscher dürfte die rätische Siedlung wahrscheinlich zur Zeit des [[Römer]]einfalls (15 v. Chr.) oder zur Zeit des Slaweneinfalls (617 n. Chr.) zerstört und später wieder aufgebaut worden sein. Der wuchtige viereckige Turm auf dem Kofel könnte die Stelle bezeichnen, wo sich früher eine befestigte Siedlung befand. Auf dem Gemeindegebiet wurden Reste von [[Wallburg]]en gefunden, etwa die sogenannte [[Niemandsfreund|Burg Niemandsfreund]], und Spuren von gemauerten Hütten festgestellt, etwa am Salames.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kastelruth wechselte mehrmals seinen Besitzer. Nach den Herren von Kastelruth ging das Gebiet in den Besitz Meinhardts II., [[Liste der Herrscher von Tirol|Grafen von Tirol]], über. Dieser überließ es bald dem Edlen Rupert Maulrappen, Besitzer der Feste [[Wolkenstein in Gröden|Wolkenstein]] in [[Gröden]]. Die Linie der Maulrappen starb in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus. 1348 wurde Herzog Konrad Teck, [[Liste der Landeshauptleute Tirols|Hauptmann an der Etsch]], Pfandinhaber von Burg und Gericht. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts waren Burg und Landgericht Kastelruth gemeinschaftliches Eigentum des Adelsgeschlechtes [[Wolkenstein-Trostburg (Adelsgeschlecht)|Wolkenstein-Trostburg]]. Ihm gehörten auch Hauenstein und [[Salegg]] sowie ausgedehnte Güter. In dieser Zeit erschienen die ersten abgabenpflichtigen Höfe, „Ronsol“, „Mutz“, „Vall“, „Mallai in Ratzes“ und „Psoi in St.&amp;amp;nbsp;Valentin“. 1490 wird Kastelruth als &amp;#039;&amp;#039;„dorff zu Castellrutt“&amp;#039;&amp;#039; ausdrücklich als [[Dorf|Siedlung mit Dorfcharakter]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=205, Nr. 1261| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neueren Geschichte von Kastelruth spielt die Familie [[Kraus von Sala]] eine hervorragende Rolle. Sie stammt aus Ungarn und ist durch Heirat nach Tirol gekommen. Michael Kraus war Großherr und Edler am Plattensee. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts kam er in die [[Grafschaft Tirol]], kaufte sich hier an und wurde später in die Adelsmatrikel von Tirol eingetragen. Von 1584 bis 1588 war er Pfleger (Richter) auf Hauenstein. Unmittelbar vor seinem Tod machte er die Stiftung für die Armen in Kastelruth, wozu er ein Kapital von 6500 Gulden, der Gulden zu 60 Kreuzer, bereitstellte, das einen jährlichen Zinsertrag von 1000 Kronen gab. Damit mussten in erster Linie Gottesdienste für die Herren von Kraus bestritten werden und mit dem Überschuss sollten die Dorfarmen beschenkt werden (Brot- und Salzverteilung an die Armen jeweils im Oktober jeden Jahres). Am 11. April starb Michael Kraus. Sein Grabstein ist in der Turmkapelle an der Mauer links des Portals befestigt. Jakob Kraus, der Neffe Michaels, errichtete an der Nordseite des Dorfplatzes den mächtigen Ansitz Krausegg, das heutige Gemeindehaus. Die Vorderseite des Hauses zeigt noch das Kraus’sche Wappen. Krausegg wurde 1607, am 2. Juni, durch Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] zum adeligen Ansitz erhoben. Unter der Kraus’schen Herrschaft wurde das alte Römerkastell auf dem Kofel bis auf den Turm abgebrochen. Aus dem Turm schufen sie eine Dorfkapelle, deren unterer Teil dem [[Hl. Antonius]] geweiht ist. Der Schlossberg selbst wurde von Georg Kraus in einen Naturpark einbezogen (1675) und die sieben kleinen Kapellen geben ihm das Gepräge eines Kalvarienberges. Im Jahre 1847 starb das Geschlecht in männlicher Linie aus. Durch die Mildtätigkeit und durch die Baulust (die ehemaligen Kraussitze tragen heute noch die Zinnen) hatten sie sich große Verdienste erworben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastelruth Erntedank.jpg|mini|links|Erntedankumzug in Kastelruth]]&lt;br /&gt;
Im heutigen Turmwirtshaus erinnert der mit Wappen verzierte Ofen an das Geschlecht: Vier Kraus’sche Porträts schmücken den Gemeindesitzungssaal. Neben den bereits aufgezählten Geschlechtern finden wir noch einige Edelgeschlechter, wie Pray, Lafay und die Stamphart. Die Pray saßen auf den Prayhöfen (Ober- und Unterpray), die heute noch mit den Namen Rauch und Hohenhaus existieren, die Lafay und Stamphart auf den gleichnamigen Höfen. Die Lafay hatten im ausgedehnten Mittelalter das Richteramt inne. Kastelruth besaß nämlich in alter Zeit das [[Landgericht (Mittelalter)|Landgericht]] mit höherer Gerichtsbarkeit, denn es übte auch den Blutbann aus und hatte einen Galgen. Der Galgenhügel war am Telfnerbühel. Meistens waren Erbstreitigkeiten, Ehezwiste und sonstige Delikte Anlass von Verhandlungen. Eine besondere Rolle spielen die [[Hexenprozesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert scheint, dass einige Höfe dem Landgericht gegenüber zu besonderen Leistungen verpflichtet waren. So oblag es z.&amp;amp;nbsp;B. dem jeweiligen Besitzer des Mesnerhofes in [[St. Michael (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Michael]], die schuldigen Personen gefangen zu halten, sie zu züchtigen, zu binden u. a. m. Durch die jährliche Abgabe von einem [[Star (Einheit)|Star]] Weizen und zwei Star Roggen konnte er sich allerdings von dieser leidigen Aufgabe befreien. Ähnliche Verpflichtungen hatten der Fill-, Ritsch- und Malsinhof in St.&amp;amp;nbsp;Michael. Die letzte Urteilsvollstreckung des Landgerichts Kastelruth erfolgte 1778, wobei ein gewisser Peter Insam wegen Brandstiftung mittels Strang und Scheiterhaufen hingerichtet wurde. Bis ungefähr zum Jahre 1924 hatte Kastelruth ein eigenes Bezirksgericht, das aber dann nach Klausen verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ergiebigste Erwerbsquelle für die Bewohner dieses Landgerichtes war die Viehzucht, unterstützt von den weiten und futterreichen Alpen- und Bergwiesen. Aus Kastelruth-Völs-Gröden wurden jährlich an die 1600 gemästete Rinder nach Bozen und in das italienische Tirol verkauft und der Bestand an Kühen überschritt diese Zahl um das Dreifache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kastelruth hat schon im frühen Mittelalter eine Kirche bestanden. Um das Jahr 1191 wird erstmals die Pfarrei Sankt Peter erwähnt. Diese wurde im Jahre 1823 zum Dekanat erhoben. Der Pfarrbezirk des Dorfes mit der nächsten Umgebung hieß St.&amp;amp;nbsp;Peter-Malgrei. Unter Malgrei verstand man das Gebiet all jener Höfe, die zur selben Kirche gehörten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastelruth mit Kirche Sankt Peter und Paul.jpg|mini|Kastelruth mit Sankt Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
Am 24. Mai des Jahres 1752 (oder 1753) wurde der Ort von einem furchtbaren Brand heimgesucht, dem die Pfarrkirche, der Turm und ein Großteil des Dorfes zum Opfer fielen. Das Dorf wurde wieder neu aufgebaut. Der heutige Turm steht an der Stelle des früheren gotischen Turmes, der beim Großbrand so stark gelitten hat, dass nach der Urkunde des Pfarrarchivs sämtliche acht Glocken geschmolzen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 ging der Kofel an die Gemeinde über und dient heute hauptsächlich als Aufenthaltsort für Touristen sowie als beliebter Tummelplatz für Dorfjugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigenes [[Brauchtum]] entwickelte sich um die Bauernhochzeit, deren Ablauf seit dem 19. Jahrhundert ritualisiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den Bericht &amp;#039;&amp;#039;Bauern-Hochzeiten in Kastelruth&amp;#039;&amp;#039; in den [[Bozner Nachrichten]] vom 8. Februar 1896, Nr. 31, S. 5–6 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/37/1/08.02.1896/123053/5 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Dorfwasserleitungen gelegt, um das Jahr 1905 das elektrische Licht installiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Niederlage [[Österreich-Ungarn]]s im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und des [[Vertrag von Saint-Germain|Vertrages von Saint-Germain]] kam der Ort zusammen mit Südtirol 1920 zum [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 wurde die alte [[Postkutsche]] vom Postauto abgelöst, während bis dahin in Kastelruth jeglicher Autoverkehr verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |zugriff=2015-11-16 |format=PDF; 15 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Josef Egger: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Josef Trocker: 1956–1969&lt;br /&gt;
* Josef Fulterer: 1969–1974&lt;br /&gt;
* Josef Gasser: 1974–1980&lt;br /&gt;
* Vinzenz Karbon: 1980–2004&lt;br /&gt;
* Hartmann Reichhalter: 2004–2010&lt;br /&gt;
* [[Andreas Colli]]: 2010–2022&lt;br /&gt;
* Cristina Pallanch: seit 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Runcadic te Gherdëina Südtirol.jpg|Runggaditsch in Gröden&lt;br /&gt;
Datei:Sureghes a Urtijëi te Gherdëina Südtirol.jpg|Überwasser in Gröden&lt;br /&gt;
Datei:St. Oswald 2017-10-23.jpg|St. Oswald&lt;br /&gt;
Datei:Seis 2017-10-23.jpg|Seis am Schlern&lt;br /&gt;
Datei:Pufels in Gröden 2011-10-14.jpg|Pufels in Gröden&lt;br /&gt;
Datei:Tisens 2021-10-11.jpg|Tisens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]: In Blau und Silber schrägrechte [[Zinnenschnitt|Schrägzinnenteilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
Gemäß der Sprachgruppenerhebung von 2024 sind rund 80 % der Einwohner Kastelruths [[Deutsche Sprache|deutschsprachig]] und etwa 15 % [[Ladinische Sprache|ladinischsprachig]]. Bei den [[Ladiner]]n handelt es sich in erster Linie um die Bewohner der [[Gröden|Grödner]] Fraktionen Sureghes, Runcadic und Bula (deutsch [[Überwasser (Kastelruth)|Überwasser]], [[Runggaditsch]], [[Pufels]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Hausname|Hof-]], [[Flurname|Flur-]] und [[Ortsname]]n in und um Kastelruth bezeugen, dass Ladinisch einst weiter verbreitet war als heute. Wie im ganzen unteren [[Eisacktal]] wurde bis ins 13. Jahrhundert auch im Gebiet von Kastelruth mehrheitlich die ladinische Sprache gesprochen, in der Fraktion St.&amp;amp;nbsp;Michael fand der [[Sprachwechsel (Linguistik)|Sprachwechsel]] zum Deutschen sogar erst nach 1600 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Richebuono: &amp;#039;&amp;#039;Von der einstigen zur heutigen Ausdehnung des ladinischen Sprachraumes&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ladinia – Sföi culturâl dai ladins dles Dolomites|Ladinia]] IV, hg. vom [[Istitut Ladin „Micurá de Rü“]], 1980, S. 229–231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1981 erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] zeigen, dass Kastelruth eine mehrheitlich deutschsprachige Gemeinde mit einer signifikanten ladinischen Minderheit ist. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09|archiv-datum=2021-12-29|archiv-url=https://web.archive.org/web/20211229023228/https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 82,16 %&lt;br /&gt;
| 83,03 %&lt;br /&gt;
| 81,83 %&lt;br /&gt;
| 80,94 %&lt;br /&gt;
| 78,47 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 15,53 %&lt;br /&gt;
| 14,35 %&lt;br /&gt;
| 14,74 %&lt;br /&gt;
| 15,37 %&lt;br /&gt;
| 15,81 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 2,32 %&lt;br /&gt;
| 2,61 %&lt;br /&gt;
| 3,43 %&lt;br /&gt;
| 3,69 %&lt;br /&gt;
| 5,72 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Kastelruth bestehen öffentliche Bildungseinrichtungen für die deutsche und die ladinische Sprachgruppe. Für die deutsche Sprachgruppe gibt es vier [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] im Hauptort Kastelruth, in [[Seis am Schlern|Seis]], [[St. Michael (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Michael]] und [[St. Oswald (Kastelruth)|St.&amp;amp;nbsp;Oswald]], sowie eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] im Hauptort. Für die ladinische Sprachgruppe gibt es eine Grundschule in [[Runggaditsch]] &amp;#039;&amp;#039;(Runcadic)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintersport ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Marinzen&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Wintersportgebiet|Skigebiet]] bestand bis 2010 aus einem Doppelsessel- und zwei Schleppliften, die einige als mittelschwer (rot) eingestufte Pisten erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;ADAC Skiguide Alpen 2001, S. 448.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Anlagen veraltet waren, wurden sie 2011/12 nicht mehr in Betrieb genommen; eine Modernisierung und Erweiterung (Anbindung an die Seiser Alm, Schlepplift, Beschneiungsanlage) ist angedacht. Die Hauptpiste wurde 2012 noch beschneit und für einen Sprungwettbewerb genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Oswald von Wolkenstein]] (um 1377–1445), Dichter, Komponist und Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Joseph Anton Hofer]] (1742–1820), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johann Burgauner]] (1812–1891), Maler&lt;br /&gt;
* [[Julius Platter]] (1844–1923), Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Josef Parschalk]] (1864–1932), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Eduard Burgauner]] (1873–1913), Maler&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Fohn]] (1881–1966), Maler und Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Leo Santifaller]] (1890–1974), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Vigl]] (1898–1965), Kirchenmusikkomponist und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Paula Wiesinger]] (1907–2001), lebte auf der Seiser Alm, Bergsteigerin, Kletterin und Skirennläuferin&lt;br /&gt;
* [[Herbert Demetz]] (1936–1965), Autorennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Hans Goller]] (* 1942), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Oswald Sattler]] (* 1957), Musiker&lt;br /&gt;
* [[Norbert Rier]] (* 1960), Sänger, Chef der [[Kastelruther Spatzen]]&lt;br /&gt;
* [[Christine Novakovic]] (* 1964), ehemalige CitiBank- und Hypo-Vereinsbank-Managerin&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Schieder]] (* 1968), Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Denise Karbon]] (* 1980), Skifahrerin&lt;br /&gt;
* [[Peter Fill]] (* 1982), Skifahrer&lt;br /&gt;
* [[Florian Schieder]] (* 1995), Skirennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Verena Gasslitter]] (* 1996), Skifahrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr bekannt ist auch die Musikgruppe [[Kastelruther Spatzen]]. Einen Namen hat sich ferner das Kastelruther Männerquartett (Ewald Mahlknecht, Robert Sattler, Josef Gruber und Stefan Kaser) gemacht, das oft mit Oswald Sattler zusammen arbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kastelruthermaennerquartett.com/ Homepage des Männerquartetts]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastelruther Spatzen Figuren.jpg|mini|Darstellung der [[Kastelruther Spatzen]] am Ortseingang von Kastelruth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alljährliche Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Pestprozession (am Freitag nach Christi Himmelfahrt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.pfarrei-kastelruth.org/geschichte.html |titel=Die Pestprozession – Pfarrgemeinde Kastelruth |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-08-04 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190804073238/http://www.pfarrei-kastelruth.org/geschichte.html |archiv-datum=2019-08-04 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oswald-von-Wolkenstein-Ritt (Ende Mai/Anfang Juni)&lt;br /&gt;
* Kastelruther Spatzen Open Air (Mitte Juni)&lt;br /&gt;
* Kastelruther Dorffest (Ende August)&lt;br /&gt;
* [[Kastelruther Spatzenfest]] (Mitte Oktober)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Kastelruth|Liste der Naturdenkmäler in Kastelruth}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlern aus der Seiseralm Panorama.jpg|mini|Der [[Schlern]] von der [[Seiser Alm]]]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Kastelruth|Pfarrkirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
* [[St. Anton am Kofel|Kapelle St. Anton am Kofel]]&lt;br /&gt;
* [[Kalvarienberg]] (von den Einheimischen „Kofel“ genannt): Dieser ist eine Kuppe nordwestlich vom Hauptort, auf dem der Kreuzweg Jesus anhand von sieben kleinen Kapellen mit holzgeschnitzten, lebensgroßen Figuren aus dem neuen Testament nachgestellt wird. Am zentralen Punkt des Kofels befinden sich Teile des Turms, der zur zerstörten Kastelruther Burg gehört. Die „zerfallene Burg“ ist Namensgeber des Ortes Kastelruth, der sich aus dem Lateinischen „Castellum Ruptum“ ableitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.pfarrei-kastelruth.org/geschichte.html |titel=Pfarrgemeinde Kastelruth |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-08-04 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190804073238/http://www.pfarrei-kastelruth.org/geschichte.html |archiv-datum=2019-08-04 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kalvarienberg Kastelruth 1.jpg|Kalvarienberg Kapelle&lt;br /&gt;
Datei:Kalvarienberg Kastelruth 2.jpg|Kalvarienberg Kapelle&lt;br /&gt;
Datei:Kalvarienberg Kastelruth 3.jpg|Kaiserbrunnen zum 60. Regierungsjubiläums von [[Franz Joseph I.|Kaiser Franz Joseph I.]]&lt;br /&gt;
Datei:Kalvarienberg Kastelruth 4.jpg|Kalvarienberg Kreuzigung&lt;br /&gt;
Datei:Kalvarienberg Kastelruth 5.jpg|Turm der ehemaligen Burg auf dem Kalvarienberg&lt;br /&gt;
Datei:Kastelruth Pfarrkirche.jpg|Die Pfarrkirche in Kastelruth vom Kalvarienberg aus gesehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
* [[Silbernagl Group]], Busunternehmen&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Santifaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten des Kirchenarchivs Kastelrut: 1295–1570&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2). Innsbruck: Wagner 1923.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ausserer (Historiker)|Karl Außerer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Besiedelung des Kastelruther Berges – eine siedlungsgeschichtliche und namenkundliche Studie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schlern-Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 25). Innsbruck: Wagner 1934.&lt;br /&gt;
* Josef Nössing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Kastelruth – Vergangenheit und Gegenwart. Ein Gemeindebuch zum 1000-Jahr-Jubiläum der Erstnennung der Orte Seis und Kastelruth&amp;#039;&amp;#039;. Kastelruth: Gemeinde Kastelruth, 1983 [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22512/1 (online)].&lt;br /&gt;
* [[Paul Gleirscher]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Kofel in Kastelruth – Burgberg, Kalvarienberg&amp;#039;&amp;#039;. Kastelruth 1990.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol&amp;#039;&amp;#039;, Bd. VI/2: &amp;#039;&amp;#039;Kastelruth, Völs&amp;#039;&amp;#039;. Bozen: Athesia 2007, ISBN 978-88-8266-418-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kastelruth|Kastelruth}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.kastelruth.bz.it/ Offizielle Website der Gemeinde Kastelruth]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|33|Kastelruth}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4110037-2|LCCN=n/81/95132|VIAF=155950617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kastelruth| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gröden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Schlern-Rosengarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langkofelgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlerngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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