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	<title>Kastell Inheiden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:08:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kastell_Inheiden&amp;diff=1690980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stuhlfauth Thomas: Commonscat ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-29T12:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Limeskastell&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Antiker Name = &lt;br /&gt;
|Nummer der RLK = 17&lt;br /&gt;
|Strecke nach ORL = Obergermanischer Limes,&amp;lt;br /&amp;gt;Strecke&amp;amp;nbsp;4&amp;lt;br /&amp;gt;(Nördliche Wetteraustrecke)&lt;br /&gt;
|Belegung von bis = vermutlich Ende 1.&amp;amp;nbsp;Jh.&amp;lt;br /&amp;gt;bis um 260&lt;br /&gt;
|Kastelltyp = Numeruskastell&lt;br /&gt;
|Truppenteil = unbekannter Numerus&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = c) ca. 0,7&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Kastell Hungen-Inheiden, Bauphase 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;d) ca. 1,1&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Kastell Hungen-Inheiden, Bauphase 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Verwendetes Material = a)–c)&amp;amp;nbsp;[[Holz-Erde-Lager|Holz-Erde-Kastelle]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Kastelle Inheiden 1 und 2 sowie Kastell Hungen-Inheiden, Bauphase 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;d) Steinkastell&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Kastell Hungen-Inheiden, Bauphase 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung = nicht sichtbares Bodendenkmal&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Hungen-[[Inheiden]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/27/38.05/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/54/28.62/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhe = 138&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorher liegendes Kastell = [[Kleinkastell Feldheimer Wald]] &amp;lt;small&amp;gt;(nordwestlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf nachfolgendes Kastell = [[Kleinkastell „Auf dem Wingertsberg“]] &amp;lt;small&amp;gt;(südöstlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild des Kastells Inheiden.jpg|mini|Luftbild des Kastells Inheiden und der Schanze „Inheiden 2“.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Kastell Inheiden“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Römisches Reich|römischer]] [[Römische Militärlager|Kastellplatz]] an der nördlichen [[Wetterau-Limes|Wetteraustrecke]] des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Rätischen Limes]] bezeichnet, der 2005 den Status des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] erlangte. Das [[Bodendenkmal]] befindet sich östlich von [[Inheiden]], einem Stadtteil von [[Hungen]] im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastell Inheiden 02.JPG|mini|300px|Blick auf das Kastellgelände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inheiden-Wingertsberg.JPG|mini|300px|Blick vom Kastellgelände Richtung Süden zum Wingertsberg]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kastellgelände befindet sich etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km östlich von Inheiden und liegt auf heutigem Ackerland, rund 200&amp;amp;nbsp;Meter südlich der [[Horloff]] auf einer leichten Anhöhe. Der westliche Teil des Kastellgeländes wird durch eine Eisenbahntrasse durchquert. Die Entfernung zum Limes beträgt ungefähr 350&amp;amp;nbsp;Meter. Die Umgebung ist vom Kastellplatz aus sehr gut einsehbar. So hat man guten Sichtkontakt zum „Wingertsberg“ und in das übrige Gelände südlich des Kastells in Richtung [[Echzell]]. Dadurch erklärt sich vermutlich auch die relativ geringe Anzahl von Wachtürmen in diesem Limesabschnitt.&lt;br /&gt;
Nördlich des Kastells kann man das Gelände bis hin zum Limeswachturm Wp&amp;amp;nbsp;4/70–71&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Wp&amp;quot;&amp;gt;Wp = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;osten, Wachturm. Die Ziffer vor dem Schrägstrich bezeichnet den Limesabschnitt, die Ziffer(n) hinter dem Schrägstrich in fortlaufender Nummerierung den jeweiligen Wachturm.&amp;lt;/ref&amp;gt; einsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Fundmeldungen aus dem Bereich des Kastells Inheiden wurden im Jahre 1759 von [[Johann Georg Liebknecht]] publiziert&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Georg Liebknecht: &amp;#039;&amp;#039;Hassiae subterraneae specimen…&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt 1759, S.&amp;amp;nbsp;182ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu einer Zeit, in der vermutlich noch Spuren des Lagers im Gelände sichtbar waren. Die ersten gezielten Suchgrabungen veranlasste 1837 Ludwig Eich, ein Pfarrer aus dem nahe gelegenen Dorf [[Trais (Münzenberg)|Trais]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Eich: &amp;#039;&amp;#039;Römerlager bei Inheiden in der Grafschaft Solms-Laubach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für hessische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 2, Heft 1, Darmstadt 1838, S.&amp;amp;nbsp;158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Erwähnungen des Kastellplatzes finden sich 1843 bei [[Johann Philipp Dieffenbach|Dieffenbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Philipp Dieffenbach: &amp;#039;&amp;#039;Zur Urgeschichte der Wetterau, zugleich als Beitrag zur Alterthumskunde&amp;#039;&amp;#039;. Leske, Darmstadt 1843. Zu Dieffenbach vgl. auch [[Kleinkastell Holzheimer Unterwald]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1884 bei [[Karl August von Cohausen|Cohausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Karl August von Cohausen: &amp;#039;&amp;#039;Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben&amp;#039;&amp;#039;. Kreidel, Wiesbaden 1884, S.&amp;amp;nbsp;69.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich aber beide im Wesentlichen nur auf die älteren Berichte stützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten wissenschaftlichen [[Archäologie|archäologischen]] [[Ausgrabung]]en fanden schließlich 1885 unter der Leitung von [[Friedrich Kofler (Archäologe)|Friedrich Kofler]], dem späteren Streckenkommissar der [[Reichs-Limeskommission]] (RLK), statt. [[Luftbildarchäologie|Luftbildbefunde]] aus den Jahren 1985 und 1986 zeigten, dass Koflers Pläne und Befundinterpretationen zum Teil unzuverlässig sind, wie es schon 1911 [[Eduard Anthes]] im [[Der obergermanisch-raetische Limes des Römerreiches|Limeswerk]] für möglich gehalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Anthes: &amp;#039;&amp;#039;Das Kastell Inheiden.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches/Abt.&amp;amp;nbsp;B IIa&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17 (1911), S.&amp;amp;nbsp;2f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das heutige Wissen über die Innenbebauung des Lagers stützt sich im Wesentlichen auf diese Luftbilder, die in dem stark landwirtschaftlich genutzten Areal gute Ergebnisse liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 wurde ein Steingebäude im Lagerdorf &amp;#039;&amp;#039;([[Vicus]])&amp;#039;&amp;#039; ausgegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
Während man gemeinhin von dem einen „Kastell Inheiden“ spricht, müssen tatsächlich drei verschiedene Kastellplätze mit insgesamt mindestens vier Bauphasen differenziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Kastells bestehen in zwei Holz-Erde-Befestigungen westlich des Hauptkastellplatzes. Diese Befestigungen sind nur durch Luftbilder bekannt. Eine liegt unmittelbar vor der Westfront des Hauptkastells und ist von einem Doppelgrabensystem umgeben („Inheiden 2“&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Namen&amp;quot;&amp;gt;Bezeichnung laut Limesentwicklungsplan Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/27/39.63 |EW=8/54/24.46 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Kastell Inheiden 2}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die zweite befindet sich in einer Entfernung von etwa 300&amp;amp;nbsp;Metern und besitzt einen einfachen Graben („Inheiden 1“&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Namen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/27/36.61 |EW=8/54/13.27 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Kastell Inheiden 1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;). In beiden Fällen ist über die Innenbebauung nichts bekannt. Von dem entfernteren Kastell wird angenommen, dass es sich um das älteste handelt. Insgesamt dürften diese beiden Kastelle vom Ende des ersten bis maximal zur Mitte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts bestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekannte und durch Friedrich Kofler untersuchte Kastellplatz beinhaltet das Kastell „Hungen-Inheiden“&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Namen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/27/38.05 |EW=8/54/28.62 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Kastell Hungen-Inheiden}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das mindestens zwei Bauphasen aufweist. Anfangs entstand ein annähernd quadratisches Holz-Erde-Kastell, das eine Fläche von rund 0,7&amp;amp;nbsp;Hektar bedeckte. Es war von einem einfachen Graben umgeben und hatte vermutlich nur ein einziges Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An derselben Stelle entstand später ein rechteckiges Steinkastell, das eine Fläche von nahezu 1,1&amp;amp;nbsp;Hektar in Anspruch nahm. Es war von einem Doppelgrabensystem umgeben und verfügte über insgesamt vier Tore. Der Kastellplatz insgesamt befand sich auf einer leichten Anhöhe über der [[Horloff]] und war so gut vor Hochwasser geschützt. Genauere Strukturen der Innenbebauung erschlossen sich erst durch [[Luftbildarchäologie|luftbildarchäologische]] Untersuchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich, westlich und insbesondere südlich des Kastells erstreckte sich der &amp;#039;&amp;#039;Vicus&amp;#039;&amp;#039;, das zivile Lagerdorf, das bei nahezu jeder römischen Garnison anzutreffen ist und in der sich die Angehörigen der Soldaten, sowie Handwerker, Händler, Gastwirte, Bordellbetreiber und andere Dienstleister niederließen. Die aus dem Kastell durch den &amp;#039;&amp;#039;Vicus&amp;#039;&amp;#039; nach Süden führende Straße verlief bis zum [[Kastell Echzell]]. Bis auf kleine Teile liegt das Lagerdorf heute unter landwirtschaftlich genutzten Flächen, lediglich die südlichen Bezirke sowie das anschließende [[Gräberfeld]] befinden sich unter Kleingärten. Durch die Kleingärten sowie durch Braunkohleabbau sind große Teile des Gräberfeldes zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Datierung der Anlage kann zurzeit nicht mit Sicherheit vorgenommen werden. Die Ursprünge des Kastells dürften am Ende des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts liegen. Sein Ende fand das Lager zur Zeit der [[Limesfall|Aufgabe des Limes]] um das Jahr 260&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. Über die Besatzung des Kastells – einen [[Numerus (Hilfstruppe)|Numerus]] – ist nichts bekannt. Von den Kastellen und vom Lagerdorf ist heute nichts mehr sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Limesverlauf zwischen dem Kastell Inheiden und dem Kleinkastell „Auf dem Wingertsberg“ ==&lt;br /&gt;
Der Limes führt aus westlicher Richtung vom Kleinkastell Feldheimer Wald her kommend durch die südlichen Randgebiete von Hungen und knickt beim Wachturm Wp&amp;amp;nbsp;4/72 nach Südosten ab. Anschließend verläuft er am Wachturm Wp&amp;amp;nbsp;4/73 vorbei etwa 500&amp;amp;nbsp;Meter bis auf die Höhe der Horloff, auf der er dann wieder einen leichten Bogen Richtung Süden einschlägt und weiter in Richtung des [[Kleinkastell „Auf dem Wingertsberg“|Kleinkastells „Auf dem Wingertsberg“]] zieht. Dieser Abschnitt mit dem darin befindlichen Kastellplatz von Inheiden ist der nordöstlichste Teil der Wetteraustrecke.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Spuren der Limesbauwerke zwischen dem Kastell Inheiden und dem Kleinkastell „Auf dem Wingertsberg“.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ORL&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;ORL = Nummerierung der Limesbauwerke gemäß der Publikation der Reichs-Limeskommission zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bergermanisch-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ätischen-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;imes&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Name/Ort !! Beschreibung/Zustand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;4/73&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Wp&amp;quot; /&amp;gt; ||  || Vermutete, aber archäologisch nicht nachgewiesene Turmstelle&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/27/52.61 |EW=8/54/31.74 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 4/73}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Grasser Berg, an einem Platz, an dem [[Terra Sigillata|Sigillata]]-Scherben zu Tage getreten sind. Von der Reichs-Limeskommission ist nicht nach dem Turm gesucht worden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ORL 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;ORL XY = fortlaufende Nummerierung der Kastelle des ORL&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastell Inheiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;siehe oben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;4/73a ||  || Vermutete, aber archäologisch nicht nachgewiesene Turmstelle, vielleicht am Limesübergang über die Horloff.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;4/74 ||  || Aufgrund der durchschnittlichen Entfernungen zwischen Limeswachtürmen vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;4/75 = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;KK = nicht nummeriertes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lein-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;astell.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wingertsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel [[Kleinkastell „Auf dem Wingertsberg“]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Das Kastell Inheiden und die erwähnten Anlagen sind als Abschnitt des Obergermanisch-Rätischen Limes seit 2005 Teil des [[UNESCO-Welterbe]]s. Außerdem sind sie [[Bodendenkmal]]e nach dem [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetz]]. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kastelle am Obergermanisch-Raetischen Limes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Anthes]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kastell Inheiden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Fabricius]], [[Felix Hettner]], [[Oscar von Sarwey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches]]/Abt.&amp;amp;nbsp;B IIa&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17 (1911)&lt;br /&gt;
* [[Dietwulf Baatz]], in: Dietwulf Baatz und [[Fritz-Rudolf Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Lizenzausgabe der 3. Auflage von 1989. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9, S.&amp;amp;nbsp;362f.&lt;br /&gt;
* Dietwulf Baatz: &amp;#039;&amp;#039;Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Auflage. Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S.&amp;amp;nbsp;163&lt;br /&gt;
* Thomas Becker, Stephan Bender, [[Martin Kemkes]], [[Andreas Thiel (Archäologe)|Andreas Thiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Limes zwischen Rhein und Donau. Ein Bodendenkmal auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2001, (Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Heft 44)&lt;br /&gt;
* Thomas Becker und Andy Kleeberg: &amp;#039;&amp;#039;Luftbildarchäologie am Kastellplatz Inheiden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Limes 2, 2012/Heft 2.&amp;#039;&amp;#039; Nachrichtenblatt der Deutschen Limeskommission. S.&amp;amp;nbsp;8–11. ([http://www.deutsche-limeskommission.de/fileadmin/dlk/images/dlk/pdfs/Der_Limes_02_2012.pdf online-pdf])&lt;br /&gt;
* Margot Klee: &amp;#039;&amp;#039;Der Limes zwischen Rhein und Main.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0276-1, S.&amp;amp;nbsp;106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kastell Inheiden}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-limeskommission.de/index.php?id=56 Kastell Inheiden] auf der Webpräsenz der Deutschen Limeskommission&lt;br /&gt;
* [http://www.taunus-wetterau-limes.de/index2.htm?inheiden.htm Das Numeruskastell Hungen-Inheiden] auf dem privaten Limesprojekt „Taunus-Wetterau-Limes“ von Stefan Dornbusch&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalpflege-hessen.de/Download/limes.pdf Limesentwicklungsplan Hessen] (pdf, 248,50 MB, 650&amp;amp;nbsp;Seiten); Strecke S.&amp;amp;nbsp;532ff., Kastell S.&amp;amp;nbsp;545ff.&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|1=O-70099-20130723-2|2=Limeskastell Hungen-Inheiden|3=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kastelle des Obergermanischen Limes, ORL-Strecke 4 (Hochtaunus und westliche Wetterau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Germania superior)|Inheiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Gießen|Inheiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in Hessen|Inheiden, Kastell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Hungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa|Inheiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Gießen|Inheiden, Kastell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stuhlfauth Thomas</name></author>
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