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	<title>Kassiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kassiten&amp;diff=226659&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SuBaRy: Interpunktionsfehler</title>
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		<updated>2026-04-14T13:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Interpunktionsfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kassite Babylonia EN.svg|mini|Babylonien unter den Kassiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kassiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Akkadische Sprache|akkadisch]] &amp;#039;&amp;#039;kaššū&amp;#039;&amp;#039;) waren ein Volk im alten [[Mesopotamien]]. Nach dem [[Hethiter|hethitischen]] Überfall auf [[Babylon]] 1595 (oder 1531) v. Chr. erlangten sie um 1475 v. Chr. die Herrschaft in [[Babylonien]], das sie bis zur Eroberung durch die [[Elam (Altertum)|Elamiter]] im Jahr 1155 v. Chr., also für einen Zeitraum von über 300 Jahren, beherrschten. Nach der [[Babylonische Königsliste|Babylonischen Königsliste A]] herrschten sie 576 Jahre. Ihre Macht in Babylonien dauerte demnach länger als die jeder anderen [[Dynastie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Nach John A. Brinkman waren Mitte der 1970er Jahre aus dieser Zeit ca. 12.000 Dokumente erhalten, die zum Großteil unpubliziert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimat der Kassiten wird meist im [[Zagros-Gebirge]] gesucht. So siedelt sie [[Wilhelm Eilers (Orientalist)|Wilhelm Eilers]] im nördlichen [[Luristan]] an und will den Kasgan-Rud, einen Nebenfluss des Saimarre, als „Kassitenfluss“ deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Eilers: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Namengebung in und um Iran.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; W. Sommerfeld nimmt ebenfalls eine Herkunft im Zagros an.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Sommerfeld: &amp;#039;&amp;#039;The Kassites of ancient Mesopotamia: origins, politics, and culture.&amp;#039;&amp;#039; In: Jack M. Sasson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Civilizations of the ancient Near East.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 1995, S. 917–930, hier S. 917.&amp;lt;/ref&amp;gt; Levine vermutet die Kassiten am östlichen Ufer des [[Kleiner Zab|kleinen Zab]]. [[Julian Reade]] lokalisiert [[Namri]] (Namar), das Land der Kassiten (&amp;#039;&amp;#039;mat kaššî&amp;#039;&amp;#039;), dagegen westlich von [[Kermanschah]]. Archäologische oder epigraphische Belege fehlen; allerdings waren in neu-assyrischer Zeit &amp;#039;&amp;#039;kaššū&amp;#039;&amp;#039; im Zagros ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kassitische Stamm der [[Khabira]] siedelte wohl in der babylonischen Ebene, andere Stämme in den Bergen nordwestlich von [[Elam (Altertum)|Elam]] und auch südlich von [[Holwan]], als sie 702 v.&amp;amp;nbsp;Chr. von [[Sîn-aḫḫe-eriba|Sanherib]] angegriffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste schriftliche Nachweis von Kassiten stammt aus der Schicht VII in [[Alalach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter A. J. de Smet: &amp;#039;&amp;#039;„Kashshû“ in Old-Babylonian Documents.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Akkadica.&amp;#039;&amp;#039; Band 68, 1990, {{ISSN|1378-5087}}, S. 1–19, hier S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Brief, vielleicht aus der Zeit des altbabylonischen Königs [[Šamšu-iluna]], wird ebenfalls als Beleg für die Anwesenheiten von Kassiten genutzt, da er die „Häuser des Agum“, eines &amp;#039;&amp;#039;bukašum&amp;#039;&amp;#039;, erwähnt, wo die Abgesandten des Königs von Halaba, vielleicht [[Aleppo]], erfolglos eine Eskorte erbaten. [[Agum]] ist der Name mehrerer kassitischer Herrscher, und die Kassiten waren in Häusern organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Amanda H. Podany: &amp;#039;&amp;#039;The Land of Hana. Kings, chronology, and scribal tradition.&amp;#039;&amp;#039; CDL Press, Bethesda, MD 2002, ISBN 1-883053-48-X, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Zeit von Samsu-iluma werden &amp;#039;&amp;#039;kaššū&amp;#039;&amp;#039; in Texten aus [[Sippar]], [[Dilbat]] und [[Jahrurum-šaplūm]] erwähnt. Ein [[Jahresnamen|Jahresname]] des [[Abi-ēšuḫ]] erwähnt, vielleicht in seinem dritten Regierungsjahr, eine Schlacht gegen ein kassitisches Heer (ERIN&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Ka-aš-šu-u&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;Amanda H. Podany: &amp;#039;&amp;#039;The Land of Hana. Kings, chronology, and scribal tradition.&amp;#039;&amp;#039; CDL Press, Bethesda, MD 2002, ISBN 1-883053-48-X, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kassiten werden zum ersten Mal im 9. Regierungsjahr des [[Šamšu-iluna]] (1. Dynastie von Babylon, 1741 v. Chr. nach der mittleren Chronologie) als Landarbeiter in [[Sippar]] erwähnt. Sie lebten dort in eigenen Stadtvierteln und waren nach patriarchalischen „Häusern“ organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marlies Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorderasiatische Altertumskunde. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Günter Narr, Tübingen 2009, ISBN 978-3-8233-6476-4, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Brinkman&amp;lt;ref&amp;gt;John A. Brinkman: &amp;#039;&amp;#039;Kassiten (Kaššû).&amp;#039;&amp;#039; In: Erich Ebeling, Bruno Meissner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Ia... – Kizzuwatna.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 464–473.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Kassiten gegen Ende der altbabylonischen Epoche auch am mittleren [[Euphrat]], in [[Ḫana]], [[Terqa]] und [[Alalach]] belegt. Die Anwesenheit in Terqa und Hana stützt sich allerdings allein auf den Namen des Herrschers [[Kaštiliašu (Ḫana)|Kaštiliašu]], den andere für einen [[Amurriter]] halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Giorgio Buccellati: &amp;#039;&amp;#039;Terqa. An Introduction to the Site.&amp;#039;&amp;#039; Preprint on the Occasion of the Symposium of Der ez-Zor. 1983, ([https://www.terqa.org/EL-TQ/Buccellati_1983_Terqa_An_Introduction_to_the_Site.pdf Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Erwähnung von Kassiten findet sich in [[Nuzi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich kam es sowohl zu einem sozialen Aufstieg der Migranten – drei Generationen später werden Kassiten als Verwaltungsbeamte erwähnt und sie hatten das Recht, Land zu erwerben&amp;lt;ref&amp;gt;Marlies Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Vorderasiatische Altertumskunde. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Günter Narr, Tübingen 2009, ISBN 978-3-8233-6476-4, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; – als auch zur Zuwanderung einer aristokratischen Oberschicht und deren Gefolge. Die Kassiten zeichneten sich nun besonders durch Kenntnisse der Pferdezucht und des [[Streitwagen|Wagenbaus]] aus. [[Agum I.|Agum]] wurde der erste kassitische König von Babylon. Die königliche Dynastie führte ihre Abstammung auf den Kriegsgott [[Šuqamuna]] zurück. Kulturell passten sie sich schnell an die Kultur Babyloniens an, die Könige trugen aber weiterhin kassitische Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kassitischer Zeit gehörte ein beträchtlicher Teil des Landes dem König sowie den Tempeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robert D. Biggs 1965&amp;quot;&amp;gt;Robert D. Biggs: &amp;#039;&amp;#039;A Letter from Kassite Nippur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Cuneiform Studies]].&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Nr. 4, 1965, S. 95–102, hier S. 95, {{DOI|10.2307/1359113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Land konnte jedoch an Einzelpersonen verschenkt werden, das oft durch einen [[kudurru]], eine in Stein gemeißelte Besitzurkunde bezeugt wurde. Auch Abgaben an oder Arbeitsleistungen für die Krone konnten auf Dauer erlassen werden. Es wird angenommen, dass solche Schenkungen erblich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathryn E. Slanski: &amp;#039;&amp;#039;Classification, historiography and monumental Authority: The Babylonian Entitlement narûs (kudurrus).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Cuneiform Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, 2000, S. 95–114, hier S. 99, {{DOI|10.2307/1359688}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Zeit müssen die kassitischen Könige durch diese Schenkungen beträchtliche Ländereien und Steuereinnahmen eingebüßt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel besaßen eine eigenständige Organisation der Arbeitskräfte, hatten aber Steuern an den König abzuführen. Die Bewässerung unterstand königlicher Kontrolle, Briefe der Stadtfürsten an den König unterrichten ihn von Problemen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert D. Biggs: &amp;#039;&amp;#039;A Letter from Kassite Nippur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Cuneiform Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Nr. 4, 1965, S. 95–102, hier S. 97, {{DOI|10.2307/1359113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Städte wurden durch einen GÚ.EN.NA verwaltet, Dörfer durch einen &amp;#039;&amp;#039;ḫazannu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robert D. Biggs 1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert ist ein persönliches Treffen eines kassitischen Königs, vielleicht Karaindasch, mit dem ägyptischen Pharao Thutmosis III. am Euphrat. Auch wurden kassitische Prinzessinnen an den ägyptischen Hof entsandt. Als Gegenleistung floss Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kassitische Sprache}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein einziger kassitischer Text überliefert. Die Sprache ist nur aus Personennamen und einigen [[Gattungsname|Appellativen]] aus lexikalischen Listen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Ran Zadok: &amp;#039;&amp;#039;The Ethno-Linguistic Character of Northwestern Iran and Kurdistan in the Neo-Assyrian Period.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, 2002, S. 89–151, hier S. 90, {{JSTOR|4300620}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem einer Liste kassitischer Namen mit ihren akkadischen Entsprechungen und einigen technischen Begriffen. Außerdem fanden einige Götter Eingang in das babylonische [[Götterwelt|Pantheon]]. Der Grund, warum so wenig von der kassitischen Sprache überdauerte, liegt darin, dass die Verwaltungssprache der Zeit Akkadisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kassitische war eine [[agglutinierende Sprache]]. Entgegen alten Hypothesen ist das Kassitische also keine [[Indogermanische Sprachen|indogermanische Sprache]]. Die Theorie [[Georg Hüsing]]s, das Kassitische sei mit dem [[Elamische Sprache|Elamischen]] verwandt, lässt sich heute nicht mehr halten. Nach heutigem Kenntnisstand muss das Kassitische als [[isolierte Sprache]] gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige hundert kassitische Wörter fanden Eingang in die [[akkadische Sprache]]. Mehr als zehn Prozent davon sind Götternamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Wichtigste Götter waren [[Šumalija]] und der Kriegsgott [[Šuqamuna]], denen [[Kuri-galzu I.]] in Babylon einen gewaltigen Tempel weihte. Šuqamuna galt nach einer Inschrift des [[Agum II. Kakrime]] als Ahnherr des kassitischen Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Der Beitrag der Kassiten zu der babylonischen Kultur wird immer noch diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Es gab immer wieder Versuche, die kaššū mit Stämmen aus klassischen Quellen zu identifizieren. [[Friedrich Delitzsch]] schlug als erster die Gleichsetzung der &amp;#039;&amp;#039;Koσσαῖoι&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kossaioi&amp;#039;&amp;#039;), [[Kossäer]], nach [[Strabon]] (Geographie, 11.13.6) die Nachbarn der [[Meder (Volk)|Meder]], mit den Kassiten vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Delitzsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Kossäer.&amp;#039;&amp;#039; 1884.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Polybios]] (Hist. 5.44.7) lebten sie in den Tälern des Zagros. [[Carl Friedrich Lehmann-Haupt]] (1898, 212) betont: „Es ist dies nur ein einzelner Fall der allgemeinen Erscheinung, dass ein schriftlich neu zu fixirender Fremdname einem anklingenden bekannten Fremdnamen einfach gleichgesetzt wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Friedrich Lehmann-Haupt|Carl F. Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Noch einmal Kassû: Κίσσιοι, nicht Κοσσαĩοι.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1892, [https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/102612 S. 328–334]; Carl F. Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Hauptprobleme der altorientalischen Chronologie und ihre Lösung.&amp;#039;&amp;#039; Pfeiffer, Leipzig 1898, [https://archive.org/details/zweihauptproble00lehmgoog/page/n227/mode/1up S. 211 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Theodor Nöldeke]] und [[Jules Oppert]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jules Oppert]]: &amp;#039;&amp;#039;La langue cissienne ou kassite, non cosséenne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1888, [https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/100857 S. 421–423]; &amp;#039;&amp;#039;Aus einem Briefe des Herrn Prof. J. Oppert an C. Bezold.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1890, [https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/101456 S. 106–107]&amp;lt;/ref&amp;gt; glaubten dagegen, dass die Kassiten die &amp;#039;&amp;#039;[[Kissianer]]&amp;#039;&amp;#039; der griechischen Autoren wie [[Aischylos]] und [[Herodot]] waren, die in der [[Susania]] siedelten. Auch Brinton wollte Herodots [[Kissia]] und die Kossäer mit den Kassiten in Verbindung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo Winckler]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Winckler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Babyloniens und Assyriens.&amp;#039;&amp;#039; 1892, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Georg Hüsing]]&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Hüsing: &amp;#039;&amp;#039;Der Zagros und seine Völker.&amp;#039;&amp;#039; 1908, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; wollten die Kassiten mit den [[Elam (Altertum)|Elamitern]] und Medern identifizieren, eine These, die linguistisch nicht zu halten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel T. Potts: &amp;#039;&amp;#039;Elamites and Kassites in the Persian Gulf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Near Eastern Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, Nr. 2, 2006, S. 111–119, hier S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscher der Kassiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Könige des Kassitenreiches in Babylonien|Kassitenherrscher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael C. Astour: &amp;#039;&amp;#039;The Name of the Ninth Kassite Ruler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[American Oriental Society|Journal of the American Oriental Society]].&amp;#039;&amp;#039; Band 106, Nr. 2, 1986, S. 327–331, {{JSTOR|601597}}.&lt;br /&gt;
* Francesca Baffi Guardata, Rita Dolce: &amp;#039;&amp;#039;Archeologia della Mesopotamia. L’età cassita e medio-assira&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archaeologica.&amp;#039;&amp;#039; 88). Bretschneider, Rom 1990, ISBN 88-7689-037-8.&lt;br /&gt;
* Kemal Balkan: &amp;#039;&amp;#039;Kassitenstudien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Kassiten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[American Oriental Series]].&amp;#039;&amp;#039; 37). American Oriental Society, New Haven CT 1954.&lt;br /&gt;
* John A. Brinkman: &amp;#039;&amp;#039;Materials and Studies for Kassite History.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A catalogue of cuneiform sources pertaining to specific monarchs of the Kassite dynasty.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, Chicago IL 1976.&lt;br /&gt;
* John A. Brinkman: &amp;#039;&amp;#039;Kassiten (Kaššû).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erich Ebeling (Altorientalist)|Erich Ebeling]], [[Bruno Meissner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Ia... – Kizzuwatna.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin u. a. 1980, ISBN 3-11-007192-4, [https://publikationen.badw.de/de/rla/index#6375 S. 464–473].&lt;br /&gt;
* [[Daniel Garrison Brinton|Daniel G. Brinton]]: &amp;#039;&amp;#039;The Protohistoric Ethnography of Western Asia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the American Philosophical Society]].&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nr. 147, 1895, S. 71–102, {{JSTOR|983161}}.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Delitzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Kossäer. Linguistisch-historische Funde und Fragen.&amp;#039;&amp;#039; Hinrichs, Leipzig 1884, ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044054091970&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=5&amp;amp;skin=2021 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Eilers (Orientalist)|Wilhelm Eilers]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Namengebung in und um Iran. Ein Überblick in Beispielen. Vorgetragen am 26. Februar 1982&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse. Sitzungsberichte.&amp;#039;&amp;#039; 5, 1982). Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1982, ISBN 3-7696-1517-4.&lt;br /&gt;
* [[Marlies Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Migration und Assimilation im 2. Jt. v. Chr.: Die Kassiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Bartl, [[Reinhard Bernbeck]], Marlies Heinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Euphrat und Indus. Aktuelle Forschungsprobleme in der Vorderasiatischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms, Hildesheim u. a. 1995, ISBN 3-487-10043-6, S. 165–175.&lt;br /&gt;
* Monika Hölscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Personennamen der kassitenzeitlichen Texte aus Nippur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;IMGULA.&amp;#039;&amp;#039; 1). Rhema, Münster 1996, ISBN 3-930454-03-3.&lt;br /&gt;
* [[Georg Hüsing]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Zagros und seine Völker. Eine archäologische-ethnographische Skizze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Alte Orient.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nr. 3/4, {{ISSN|2629-9003}}). Hinrichs, Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* Kurt Jaritz: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der Kassu-Dynastie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Orientforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1958, {{ISSN|0020-2304}}, S. 186–265, hier 225 ff.&lt;br /&gt;
* Daniel T. Potts: &amp;#039;&amp;#039;Elamites and Kassites in the Persian Gulf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Near Eastern Studies]].&amp;#039;&amp;#039; Band 65, Nr. 2, 2006, S. 111–119, {{DOI|10.1086/504986}}.&lt;br /&gt;
* Julian E. Reade: &amp;#039;&amp;#039;Kassites and Iranians in Iran.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, 1978, 137–143, {{JSTOR|4299653}}.&lt;br /&gt;
* [[Walter Sommerfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;The Kassites of ancient Mesopotamia: origins, politics, and culture.&amp;#039;&amp;#039; In: Jack M. Sasson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Civilizations of the ancient Near East.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Scribner, New York NY 1995, ISBN 0-684-19721-9, S. 917–930.&lt;br /&gt;
* Christopher B. F. Walker: &amp;#039;&amp;#039;Babylonian Chronicle 25: A Chronicle of the Kassite and Isin II Dynasties.&amp;#039;&amp;#039; In: Govert van Driel, Theo J. H. Krispijn, Marten Stol, Klaas R. Veenhof (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zikir Šumim. Assyriological Studies Presented to F. R. Kraus on the occasion of his Seventieth Birthday&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studia Francisci Scholten memoriae dicata.&amp;#039;&amp;#039; 5). Brill, Leiden 1982, ISBN 90-6258-126-9, S. 398–417.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Winckler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Babyloniens und Assyriens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Völker und Staaten des alten Orients.&amp;#039;&amp;#039; 1, {{ZDB|2772955-2}}). E. Pfeiffer, Leipzig 1892, ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044080855851&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=7&amp;amp;skin=2021 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aegyptologie.com/forum/cgi-bin/YaBB/YaBB.pl?action=lexikond&amp;amp;id=031030182303 Ägyptologieforum – Kassiten]&lt;br /&gt;
* {{EIr|kassites|Verfasser=Ran Zadok|Artikeldatum=2005-07-20|Zugriff=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volk im Alten Orient]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babylonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kassiten| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SuBaRy</name></author>
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