<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kaspar_Muth</id>
	<title>Kaspar Muth - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kaspar_Muth"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaspar_Muth&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T19:59:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaspar_Muth&amp;diff=1826083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaspar_Muth&amp;diff=1826083&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-24T20:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kaspar Muth.jpg|mini|Kaspar Muth, um 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaspar Muth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1876]] in [[Lovrin]], [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[9. Februar]] [[1966]] in [[Timișoara]], {{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Temeswar&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Sozialistische Republik Rumänien]]) war ein [[Banater Schwaben|Banat-schwäbischer]] [[Politiker]] und [[Parteiobmann|Obmann]] der &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischen Autonomiepartei&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes der Deutschen in Rumänien&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaspar Muth war ein Nachfahre von [[Kolonisation|Kolonisten]], die aus [[Kirchhausen]] bei [[Heilbronn]] im Verlauf der [[Schwabenzug|Schwabenzüge]] im 18. Jahrhundert in das [[Banat]] gelangten und sich dort ansiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muth besuchte von 1887 bis 1895 das Piaristengymnasium in [[Zrenjanin|Nagybecskerek]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Großbetschkerek&amp;#039;&amp;#039;}}). Von 1895 bis 1896 bereiste er  mit &amp;#039;&amp;#039;Emmerich Reitter&amp;#039;&amp;#039; [[Österreich]], [[Deutschland]] und [[Frankreich]] für Studien. Er absolvierte zwischen 1896 und 1901 an der [[Loránd-Eötvös-Universität|Universität Budapest]] das Studium für Staats- und Rechtswissenschaften und promovierte 1901 zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] Muth war ab 1901 im ungarischen [[Temesvár]] (später {{roS|&amp;#039;&amp;#039;Timișoara&amp;#039;&amp;#039;}})  als [[Rechtsanwalt]] tätig, wo er sich politisch der &amp;#039;&amp;#039;Unabhängigkeitspartei der Magyaren&amp;#039;&amp;#039; anschloss. Er nahm als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach der Auflösung der [[Habsburgermonarchie]] wandte er sein politisches Augenmerk den Banater Schwaben zu, um sie im Sinne von [[Woodrow Wilson]]s [[14-Punkte-Programm]] „als autonome Sprach- und Kulturgemeinschaft zu neuem Leben zu erwecken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaspar Muth und seine Anhänger beriefen am 20. Oktober 1918 in Timișoara eine Versammlung ein. Im Namen der Banat-schwäbischen Bevölkerung wurde in einer Resolution ein unabhängiger ungarischer Staat und die territoriale Integrität der Grenzen des mittelalterlichen Ungarns unterstützt. Für die anderen Nationalitäten wurden kulturelle Rechte gefordert. Eine ähnliche Erklärung verabschiedete einstimmig auch der Stadtrat in seiner Sitzung vom 28. Oktober 1918; dieser Erklärung fehlte aber die demokratische Grundlage, weil Rumänen im damaligen Stadtrat nicht vertreten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Turbulenzen der Jahre 1918–1919 in Temeschburg.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.banat.de/geschichte/php/aufteil.php3 (online auf: &amp;#039;&amp;#039;banat.de&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muth verfasste das &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Manifest&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Dezember 1918 in Timișoara, worauf die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischen Autonomiepartei&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1919 folgte. Diese Partei galt als eine moderate Befürworterin einer unabhängigen [[Banater Republik]] als Teil Ungarns oder unter ungarisch-französischem [[Protektorat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. März 1923 gründete Kaspar Muth die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Partei (Rumänien)#Deutsch-Schwäbische Volksgemeinschaft|Deutsch-Schwäbische Volksgemeinschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde einstimmig (auch mit den Stimmen seiner ehemaligen Gegner) zu deren Obmann gewählt und hielt dieses Amt bis 1935 ohne Unterbrechung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führende Politiker der älteren &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039; (unter anderem [[Karl Leopold von Möller]], Hans Eschker, [[Josef Gabriel (Politiker, 1880)|Josef Gabriel]]) schlossen sich Muth an, und auch die katholische Kirche mit Bischof [[Augustin Pacha]] bemühte sich um die „Erneuerung des schwäbischen Volkslebens“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muth setzte sich mit seiner politischen Organisation unter anderem für das deutsche Presse- und Verlagswesen (&amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Volkspresse&amp;#039;&amp;#039; später in &amp;#039;&amp;#039;Banater Deutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, Schwäbische Verlags-Aktien-Gesellschaft) ein, richtete konfessionelle Schulen und Bildungsinstitutionen wie die [[Banatia]] oder die &amp;#039;&amp;#039;Ackerbauschule in Wojteg&amp;#039;&amp;#039; ein und förderte die wirtschaftliche Entwicklung der Volksgemeinschaft durch eigene Genossenschaften und Geldinstitute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaspar Muth trug für „seinen erfolgreichen Kampf um die schwäbische Position und Freiheit im rumänischen Staatsverband“ sowie das „Bestimmen des Geschichtsbildes jener Jahre“ den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Ungekrönter König des Banats&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 und 1921 war er Abgeordneter im rumänischen Parlament und von 1929 bis 1932 Mitglied des rumänischen Senats. Der &amp;#039;&amp;#039;Verband der Deutschen in Rumänien&amp;#039;&amp;#039; wählte Muth 1931 als Nachfolger von [[Rudolf Brandsch]] zum Obmann. 1935 wurde Muth von [[Fritz Fabritius]] in dieser Funktion abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Kaspar Muth&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsches Volkwerden im Banat. Reden und Aufsätze&lt;br /&gt;
| Verlag=Josef Rieß&lt;br /&gt;
| Ort=Timișoara&lt;br /&gt;
| Jahr=1935&lt;br /&gt;
| OCLC=681714774&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–194&amp;#039;&amp;#039;5, Band 2. Dokumentation Verlag, Kopenhagen 1991, ISBN 87-983829-6-9, S. 638f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans Diplich]] |Titel=Kaspar Muth |Herausgeber=Mathias Bernath, Felix von Schroeder, Gerda Bartl |Sammelwerk=Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas |Band=Band 3 |Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag |Jahr=1979 |ISBN=3-486-48991-7 |Seiten=283}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Nikolaus Hans Hockl |Titel=Das Deutsche Banat. Seine geschichtlich-politische Entwicklung und Aufgabe |Verlag=Josef Rieß |Ort=Temeswar |Jahr=1940 |Seiten=45–55}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Anton Peter Petri]]&lt;br /&gt;
| Titel=Biographisches Lexikon des Banater Deutschtums&lt;br /&gt;
| Verlag=Th. Breit Druck+Verlag&lt;br /&gt;
| Ort=Marquartstein&lt;br /&gt;
| Jahr=1992&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-922046-76-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|646|648|Muth, Kaspar|Anton Scherer|119369869}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Anton Valentin (Funktionär)|Anton Valentin]]&lt;br /&gt;
| Titel=Die Banater Schwaben. Kurzgefaßte Geschichte einer südostdeutschen Volksgruppe&lt;br /&gt;
| Ort=München&lt;br /&gt;
| Jahr=1959&lt;br /&gt;
| Seiten=78–90&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119369869|VIAF=13116549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muth, Kaspar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Großrumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Großrumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Timișoara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Schwabe (Rumänisches Banat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muth, Kaspar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Banat-schwäbischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lovrin]], [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Timișoara]], [[Sozialistische Republik Rumänien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
	</entry>
</feed>