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	<title>Kaskinen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Finnland&lt;br /&gt;
|Name=Kaskisten kaupunki&amp;lt;br /&amp;gt;Kaskö stad&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Kaskinen.vaakuna.svg|100px|Wappen von Kaskinen]]&lt;br /&gt;
|Karte=[[Datei:Kaskinen sijainti Suomi.svg|140px|Lage von Kaskinen in Finnland]]&lt;br /&gt;
|Provinz=[[Westfinnland]]&lt;br /&gt;
|Landschaft=Österbotten&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft=[[Südösterbotten (Verwaltungsgemeinschaft)|Südösterbotten]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad=62/22/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad=21/13/0/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO=FI-12&lt;br /&gt;
|Fläche= 175.36&lt;br /&gt;
|EinzelnachweisFläche = [https://www.maanmittauslaitos.fi/sites/default/files/pinta_alat_kunnittain_01012010.pdf Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): &amp;#039;&amp;#039;Suomen pinta-alat kunnittain 1. 1. 2010&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 199&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
|Landfläche= 10.49&lt;br /&gt;
|Binnengewässerfläche = 0.16&lt;br /&gt;
|Meeresfläche = 164.71&lt;br /&gt;
|Gemeindenummer = 231 &lt;br /&gt;
|Sprache=[[Finnische Sprache|Finnisch]], [[Schwedische Sprache|Schwedisch]]&lt;br /&gt;
|Website=[https://www.kaskinen.fi www.kaskinen.fi]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaskinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{fiS}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaskö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{svS}}) ist mit {{EWZ|FI|231}} Einwohnern (Stand {{EWD|FI}}) die kleinste [[Gemeinde (Finnland)|Gemeinde]] Finnlands. Sie liegt rund 90 km südlich der Stadt [[Vaasa]] auf der gleichnamigen Insel im [[Bottnischer Meerbusen|Bottnischen Meerbusen]]. 67 % der Einwohner sprechen Finnisch als Muttersprache, 30 % sind [[Finnlandschweden]]. Offiziell ist die Stadt zweisprachig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Kaskinen umfasst mehrere Inseln der [[Schäre]]nküste des Bottnischen Meerbusens. Mit einer Landfläche von 10,65&amp;amp;nbsp;km² ist Kaskinen nach [[Kauniainen]] die flächenmäßig zweitkleinste Gemeinde Finnlands. Neben der Hauptinsel Kaskinen, auf der sich die Stadt selbst befindet, zählen dazu unter anderem die Inseln Sälgrund, Tunngrund, Ronnskär und Rennskär. Über zwei Brücken ist die Stadt an die Nachbarstadt [[Närpes]] auf dem Festland angeschlossen. Die Entfernung zum Zentrum von Närpes beträgt 12&amp;amp;nbsp;km, die nächste größere Stadt [[Vaasa]] liegt 93&amp;amp;nbsp;km nördlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaskisten asemakaava.jpg|thumb|left|Plan der Stadt Kaskinen, Carl Johan Cronstedt 1767]]&lt;br /&gt;
Der Gründung Kaskinens ging eine Auseinandersetzung um eine Neuorientierung der Handelspolitik der Regierung voraus. Städte im [[Schweden|Schwedischen Reich]] benötigten eine spezielle Berechtigung, um mit dem Ausland Handel treiben zu dürfen, die sogenannten Stapelrechte. Diese besaßen in Finnland bis 1765 nur [[Turku]] und [[Viipuri]]. 1765 wurden diese Rechte den vier in [[Österbotten]] gelegenen Städten [[Kokkola]], [[Oulu]], [[Pori]] und [[Vaasa]] verliehen. 1774 kündigte die Regierung König [[Gustav III. (Schweden)|Gustavs III.]] an, alle Stapelrechte der Region Österbotten in der neu zu gründenden Stadt Kaskinen zu konzentrieren. Während die offizielle Begründung sich auf die Eindämmung des Schmuggels berief, griffen die Städte Österbottens das Vorhaben als Bevorzugung der Händler in [[Stockholm]] heftig an. Kaskinen war wegen der Küstengegebenheiten insbesondere von Norden her schwer anzusegeln, und die Neuerung hätte viele Händler faktisch gezwungen, den Auslandshandel statt über den heimischen Hafen über Stockholm zu führen. Der insbesondere von dem Politiker [[Anders Chydenius]] repräsentierte Widerstand zeigte Erfolg und die Stapelrechte blieben den Städten erhalten. Kaskinen wurde 1785 dennoch gegründet und erhielt ebenfalls die Stapelrechte.&amp;lt;ref&amp;gt;Pentti Virrankoski, &amp;#039;&amp;#039;Suomen historia 1&amp;#039;&amp;#039;. SKS, Helsinki 2001, ISBN 951-746-341-3, S. 326 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlagen für den Aufstieg Kaskinens hatte der im nahegelegenen Gutshof [[Benvik]] ansässige Kaufmann [[Johan Bladh]] gelegt, der schon zuvor auf eigene Kosten an der Stelle des günstig gelegenen Naturhafens von Kaskinen ein Zollgebäude und einen Verladekai errichtet hatte und für eine Stadtgründung eingetreten war. Sein Sohn [[Peter Johan Bladh]] baute eine einträgliche Handelsflotte auf, die der Stadt Wohlstand einbrachte. Diese Blütezeit aber endete, als die Handelsflotte in den [[Koalitionskriege]]n versenkt wurde und Bladh während des [[Russisch-Schwedischer Krieg 1808–1809|russisch-schwedischen Krieges]] von 1808/1809 in Gefangenschaft geriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngere Vergangenheit waren die Haupterwerbszweige der Stadt Fischerei und Sägewerksindustrie. 1913  wurde die Eisenbahnstrecke nach Kaskinen fertiggestellt. Der davon erhoffte Aufschwung der Industrie blieb aber zunächst aus. Erst in den 1970er Jahren erfolgte eine großangelegte Industrialisierung, als der Papierkonzern [[Metsä-Botnia]] sein Werk in Kaskinen eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl von Kaskinen liegt bei {{EWZ|FI|231}} (Stand {{EWD|FI}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{EWQ|FI}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist es die kleinste [[Gemeinde (Finnland)|Stadt]] (jedoch nicht die kleinste Gemeinde) Finnlands. Anfang der 1980er Jahre lag die Einwohnerzahl Kaskinens noch bei knapp 2000, sank dann aber stark, ehe sie sich um die Jahrtausendwende wieder halbwegs konsolidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://pxweb2.stat.fi/Dialog/DataSort.asp?Matrix=vaerak_tau_007_en&amp;amp;timeid=2007417205339&amp;amp;lang=1&amp;amp;noofvar=3&amp;amp;numberstub=1 |text=stat.fi |archivebot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67,4 % der Bevölkerung Kaskinens sprechen [[Finnische Sprache|Finnisch]], 30,1 % [[Schwedische Sprache|Schwedisch]] als Muttersprache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://pxweb2.stat.fi/Dialog/DataSort.asp?Matrix=vaerak_tau_007_en&amp;amp;timeid=2007417321861&amp;amp;lang=1&amp;amp;noofvar=3&amp;amp;numberstub=1 |text=stat.fi |archivebot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Amtlich ist die Stadt [[Finnische Sprachpolitik|zweisprachig]] mit Finnisch als Mehrheits- und Schwedisch als Minderheitssprache. Noch 1950 lag der Bevölkerungsanteil der [[Finnlandschweden]] bei 60 %, durch die Industrialisierung und den Zuzug finnischsprachiger Arbeitskräfte aus anderen Teilen des Landes verschoben sich aber die Mehrheitsverhältnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;John Westerholm: &amp;#039;&amp;#039;Kansa ja alue&amp;#039;&amp;#039;. In: Markku Löytönen, Laura Kolbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Suomi. Maa, kansa, kulttuurit&amp;#039;&amp;#039;, Helsinki 1999, hier S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit bildet Kaskinen eine überwiegend finnischsprachige [[Sprachinsel]] im fast völlig schwedischsprachigen Gebiet an der Küste Österbottens: In der Nachbarstadt [[Närpes]] etwa sind neun von zehn Einwohnern Finnlandschweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaskinen town hall.jpg|thumb|Stadthaus von Kaskinen]]&lt;br /&gt;
Die stärkste Partei in Kaskinen ist die [[Sozialdemokratische Partei Finnlands]]. Sie stellt sieben von 17 Vertretern im Stadtrat, der höchsten Entscheidungsinstanz bei lokalen Angelegenheiten. An zweiter Stelle folgt die [[Schwedische Volkspartei]], die politische Vertretung der Finnlandschweden, mit fünf Sitzen. Weiterhin im Stadtrat vertreten sind die [[Nationale Sammlungspartei (Finnland)|Nationale Sammlungspartei]] mit und das [[Linksbündnis (Finnland)|Linksbündnis]] mit jeweils zwei Sitzen und der [[Grüner Bund|Grüne Bund]] mit einem Sitz. Die größte Partei Finnlands, die [[Finnische Zentrumspartei|Zentrumspartei]], trat bei den Kommunalwahlen hingegen gar nicht erst an, auch bei den Parlamentswahlen 2007 war ihr Ergebnis mit 8,3 % unterdurchschnittlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tulospalvelu.vaalit.fi/E2007/e/tulos/kutulos_kaskinen.html Finnisches Justizministerium: Ergebnis der Parlamentswahlen 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadtdirektorin von Kaskinen ist Marlene Svens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zusammensetzung des Stadtrats (2009–2012)&lt;br /&gt;
! Partei !! Wahlergebnis 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tulospalvelu.vaalit.fi/K2008/e/tulos/kutulos_kaskinen.html Finnisches Justizministerium: Ergebnis der Kommunalwahlen 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Finnlands|Sozialdemokraten]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 38,0 % ||align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwedische Volkspartei]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 26,7 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nationale Sammlungspartei (Finnland)|Nationale Sammlungspartei]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 15,4 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Linksbündnis (Finnland)|Linksbündnis]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 11,0 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grüner Bund]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9,0 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen Kaskinens zeigt im gespaltenen [[Wappenschild|Schild]] vorn in Blau ein silbernes Heckruder, hinten in Silber einen grünen [[Lorbeergewächse|Lorbeerzweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunnat.net/k_perussivu.asp?path=1;29;341;486;84531;84544 kunnat.net] &amp;#039;&amp;#039;Suomen kuntavaakunat&amp;#039;&amp;#039; (finn.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ruder weist auf die Bedeutung der Schifffahrt hin, die die Gründung der Stadt erst ermöglichte, der Lorbeerzweig steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem Namen von Peter Johan Bladh (zu deutsch „Blatt“), des Gründers der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaskinen unterhält [[Städtepartnerschaft]]en mit [[Maribo]] in Dänemark (seit 1947) sowie [[Namsos]] in Norwegen und [[Hudiksvall (Gemeinde)|Hudiksvall]] in Schweden (beide seit 1948).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kaskinen ist eine Industriestadt: 57,3 % der erwerbstätigen Einwohner arbeiten im produzierenden Sektor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kaskinen.fi/Default.aspx?id=308268 Website der Stadt (finn.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heute bei weitem bedeutendste Wirtschaftszweig Kaskinens ist die Papierindustrie. 1977 eröffnete der Papierkonzern [[Metsä-Botnia]] rund zwei Kilometer abseits des Zentrums an der Ostküste der Insel sein Hauptwerk, das heute mit 230 Beschäftigten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.botnia.com/en/default.asp?path=204,208,234,236 |wayback=20070219200629 |text=botnia.com |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der größte Arbeitgeber der Stadt ist. Das Werk zählt mit einer Jahreskapazität von 450.000 Tonnen Zellstoff im Jahr zu den größten Finnlands. Im Jahr 2005 ging auf einem angrenzenden Gelände zudem eine hochmoderne Marktzellstoffanlage des Konzerns [[M-real]] in Betrieb, die auf eine Jahreskapazität von 300.000 Tonnen gebleichten chemo-thermomechanischen Holzstoff ([[BCTMP]]) ausgelegt ist und 50 Arbeitnehmer beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.m-real.com/wps/portal/!ut/p/_s.7_0_A/7_0_CH/.cmd/ad/.ar/sa.fireAptrixPortletAction/.c/6_0_69/.ce/7_0_CU/.p/5_0_6B/.d/0?PC_7_0_CU_aptrixPortletAction=UpdateAptrixPortletContext&amp;amp;WCM_Context=http%3A%2F%2Fwww.m-real.com%2Filwwcm%2Fconnect%2FOneWeb%2FAbout+us%2FProduction+units%2FFinland%2FKaskinen+BCTMP%2FMR_mill_Kaskinen%20BCTMP_eng |text=m-real.com |archivebot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Werksgelände machen insgesamt gut 10 % der Gemeindefläche aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaskinen ist der Endbahnhof des &amp;#039;&amp;#039;Suupohjan rata&amp;#039;&amp;#039;, der Bahnstrecke nach [[Seinäjoki]], die aber heute nur noch für den Güterverkehr benutzt wird. Der Endpunkt der Strecke ist das Industriegebiet  Kaskinens. Der Hafen der Stadt ist ein natürlicher Tiefwasserhafen, über den die Produktion der ansässigen Zellstoffwerke, aber auch Holz, Papier und Bulk-Ware aus dem finnischen Inland verschifft werden. Die Kapazität der weitläufigen Hafenanlagen wurde in jüngster Zeit erhöht; im Jahr 2006 legten in Kaskinen 515 Schiffe an, das Handelsvolumen lag bei 1,9 Millionen Tonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Finnischer Hafenverband: {{Webarchiv|url=http://www.finnports.com/statistics.php?series=2006&amp;amp;table_id=16 |wayback=20071009094653 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vessel traffic 2006&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }}, {{Webarchiv|url=http://www.finnports.com/statistics.php?series=2006&amp;amp;table_id=17 |wayback=20071009095725 |text=&amp;#039;&amp;#039;Goods traffic 2006&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der  [[Fischereihafen]] von Kaskinen ist der größte ganz Finnlands und insbesondere ein bedeutender Stützpunkt der finnischen [[Atlantischer Hering|Heringflotte]]. Im Jahr 2005 wurden hier 27.000 t Hering und Sprotten  angelandet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.mmm.fi/en/index/frontpage/Fishing,_game_reindeer/Sustainable_fishery/Professional_fishing/fihing_sea.html |text=Finnisches Landwirtschafts- und Forstministerium |archivebot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1980er Jahre bestand eine regelmäßige Fährverbindung von Kaskinen ins schwedische [[Gävle]], die von der Reederei KG-Line betrieben wurde. Seit einigen Jahren wird eine Wiederaufnahme des Fährverkehrs nach Schweden erwogen; als Zielhafen ist in diesen Planungen [[Härnösand]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild, Baudenkmäler und Museen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaskinen street.jpg|thumb|Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert prägen das Stadtbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaskinen church.jpg|thumb|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Das Straßennetz von Kaskinen ist wie bei den meisten [[Planstadt|Planstädten]] rechtwinklig angelegt; auch die in jüngerer Zeit bebauten Blöcke folgen zumeist diesem Muster. Der historische Stadtkern um den Hafen an der Westküste der Insel ist gut erhalten und von schmucken Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Um den Marktplatz am Hafen gruppieren sich die öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Bücherei, Bank und Apotheke. Östlich der Schienenstränge schließen sich die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bebauten Karrees,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://193.65.224.253/paikkatieto/kaskinen/yleiskaava/selostus.pdf |wayback=20070928143723 |text=Kaskisten Yleiskaava: 2004 - 2006 Selostus |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Süden das kleine Neubauviertel Anttila an, das als einziges Wohngebiet nicht dem regelmäßigen Grundriss der Stadt entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der markantesten Gebäude ist das zweistöckige Wohnhaus des Stadtgründers Peter Johan Bladh. Im Obergeschoss des Hauses fanden in Ermangelung einer Kirche seit 1798 die Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde statt. Dieser zunächst nur als Provisorium vorgesehene Umstand hatte bis 1965 Bestand;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nba.fi/rky1993/kohde1468.htm &amp;#039;&amp;#039;Rakennettu kulttuuriympäristö&amp;#039;&amp;#039;]. (Denkmalregister 1993; finnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; erst in diesem Jahr erhielt die Stadt einen Kirchenbau. Der von Erik Kråkström entworfene Bau hebt sich mit seiner [[Funktionalismus (Design)|funktionalistisch]]-modernen Gestaltung deutlich von der umgebenden Altbausubstanz ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Kaskinen südlich vorgelagerten Insel Sälgrund befindet sich eine ehemalige [[Lotse]]nstation mit Leuchtturm. Der 30,2 Meter hohe Turm wurde 1875 nach Plänen von [[Hampus Dalström]] erbaut; zu dieser Zeit war er der erste Leuchtturm Finnlands, der statt mit [[Rapsöl|Rübsenöl]] mit Petroleum befeuert wurde. 1966 wurde der Betrieb elektrifiziert und automatisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fma.fi/vapaa_aikaan/majakat/salgrund.php |wayback=20070626073349 |text=Merenkulkulaitos (finnisches Seefahrtsamt) |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }} (finn.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die umliegenden Lotsenhütten aus dem 19. Jahrhundert dienen heute als Touristenunterkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kaskinen finden sich zwei Museen, die jedoch nur zur Touristensaison im Sommer geöffnet sind. Das Heimatmuseum ist im gegen 1850 erbauten Bürgerhaus des Reeders und Fabrikanten Carl Daniel Rehnström untergebracht und veranschaulicht in mehreren Räumen das bürgerliche Leben im Kaskinen des 19. Jahrhunderts. Viele der Exponate wie Möbel und Textilien stammen aus dem Besitz der alteingesessenen Kaufmannsfamilien der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://museum.svof.fi/tys/hemkasko.htm |wayback=20070928022458 |text=Heimatmuseum Kaskinen |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }} (deutsch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Sjöbobacken, dem alten Fischereihafen Kaskinens, befindet sich das Fischereimuseum. Es wurde 1983 eröffnet, nachdem die Stadtverwaltung die alte Salzerei und rund 30 historische Strandspeicher gekauft hatte. Heute werden in den Gebäuden alte Boote, Netze und anderes Fischereigerät gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://museum.svof.fi/tysindex.htm |wayback=20070418092155 |text=Fischereimuseum Kaskinen |archiv-bot=2019-04-22 11:43:42 InternetArchiveBot }} (deutsch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Hafen steht auf dem „Mühlhügel“ (&amp;#039;&amp;#039;Myllymäki&amp;#039;&amp;#039;) eine um 1870 erbaute [[Windmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Maria Grundvall]] (* 1976), finnlandschwedische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{SvLitSällskFinland |WikidataQ=Q113529857}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Kaskinen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden in Österbotten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=6143305-6|VIAF=146155993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1785]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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