<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kaserne_Eilenburg</id>
	<title>Kaserne Eilenburg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kaserne_Eilenburg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaserne_Eilenburg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T09:02:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaserne_Eilenburg&amp;diff=2178324&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Stationierungsdaten */ Halbgeviertstrich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaserne_Eilenburg&amp;diff=2178324&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-29T20:59:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stationierungsdaten: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kaserne&lt;br /&gt;
| Flagge                 = {{DEU-D|4=Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
| Name                   = Kaserne Eilenburg&lt;br /&gt;
| Land                   = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Bild                   = Eilenburg Schule Dr.-Belian-Straße 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbreite             = 200px&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift       = Block 2&lt;br /&gt;
| ParaName               = aufgelöst&lt;br /&gt;
| ParaName_Bezeichnung   = Status&lt;br /&gt;
| Gemeinde               = [[Eilenburg]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.456093&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.640232&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Erbaut                 = 1913&lt;br /&gt;
| Geschlossen            = 1991&lt;br /&gt;
| Personal               = 1430 &amp;lt;small&amp;gt;(1961)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Besitzer               = &lt;br /&gt;
| ParaAlter              = [[Flandern|Flandern-Kaserne]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Friedrich Adolf Sorge|Friedrich-Adolf-Sorge-Kaserne]]&lt;br /&gt;
| NameZeitraum           = 1934–1945&amp;lt;br /&amp;gt;1988–1990&lt;br /&gt;
| EhemFahne              = {{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&lt;br /&gt;
| Einheit                = &lt;br /&gt;
| Armee                  = &lt;br /&gt;
| EhemEinheit            = III. Batl. des [[4. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 72|4. Thüringischen Infanterie-Rgt. Nr. 72]]&amp;lt;br /&amp;gt;Ersatzbatl. des Landwehr-Infanterie-Rgt. Nr. 72&amp;lt;br /&amp;gt;VI. Abteilung des Landesjägerkorpes&amp;lt;br /&amp;gt;II. Bataillon des Jägerregiments 31&amp;lt;br /&amp;gt;II. Bataillon des Infanterie-Regiments 32&amp;lt;br /&amp;gt;Ersatzabteilung des 11. Infanterie-Regiments&amp;lt;br /&amp;gt;Sanitäts-Ersatz- und Ausbildungsabteilung 4&amp;lt;br /&amp;gt;Sanitäts-Ersatz- und Ausbildungsabteilung 8&amp;lt;br /&amp;gt;[[United States Army]]&amp;lt;br /&amp;gt;350. Artillerie-Regiment der Sowjetarmee&amp;lt;br /&amp;gt;Ausbildungsregiment 7&amp;lt;br /&amp;gt;Unteroffizierschule II „[[Kurt Bennewitz (Widerstandskämpfer)|Kurt Bennewitz]]“&amp;lt;br /&amp;gt;Bataillon [[Elektronische Kampfführung#Warschauer Vertrag|funkelektronischer Kampf]] 3&amp;lt;br /&amp;gt;Funkaufklärungsbataillon 3&amp;lt;br /&amp;gt;Funkaufklärungsbataillon 5&amp;lt;br /&amp;gt;Spezialaufklärungskompanie 3&amp;lt;br /&amp;gt;Spezialaufklärungskompanie 5&amp;lt;br /&amp;gt;Geschoßwerfer-Abteilung 3 „[[Georg Schwarz (Politiker, 1896)|Georg Schwarz]]“&lt;br /&gt;
| EhemArmee              = &amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-LK-1903|4=Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-LK-1903|4=Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:Flag of Weimar Republic (war).svg|20px|Reichswehr]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:Flag of Weimar Republic (war).svg|20px|Reichswehr]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{USA|#}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{SUN-LK|4=Sowjetarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{GDR-LK|4=Nationale Volksarmee}}&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| BildunterschriftPoskarte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaserne Eilenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine militärische Einrichtung in der Stadt [[Eilenburg]] (heute [[Sachsen]]), die von 1913 mit einer Unterbrechung in der [[Zwischenkriegszeit]] bis 1991 bestand und im Laufe ihrer Geschichte von verschiedenen deutschen Armeen sowie der US-Armee und der Sowjetarmee genutzt wurde. Als [[Infanterie]]-Kaserne erbaut, wurden hier später auch [[Artillerie]], [[Sanitätspersonal (Militär)|Sanitätsabteilungen]] und Einheiten der [[Elektronische Kampfführung|Elektronischen Kampfführung]] stationiert. Sie befindet sich im Südosten des Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Mitte&amp;#039;&amp;#039; unweit des [[Bahnhof Eilenburg|Stadtbahnhofs]] und wird im Süden von der Eisen[[bahnstrecke Halle–Cottbus]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und vorläufige Auflösung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1913 wurden die Planungen der preußischen Heeresverwaltung, die Eilenburg als Standort des III. Bataillons des [[4. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 72|4.&amp;amp;nbsp;Thüringischen Infanterie-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;72]] vorsahen, der Öffentlichkeit vorgestellt. Noch im selben Jahr wurde mit dem Bau einer Kaserne in einem bisher unbebauten Auengebiet der [[Mulde (Fluss)|Mulde]] in der Nähe des Bahnhofes begonnen. Architekt war der Eilenburger Stadtbaumeister [[Otto Lemke]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] rückte das Regiment am 9. August 1914 von Eilenburg an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] ab und kehrte am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1918 zurück. 1916 wurde die Kaserne fertiggestellt. Daraufhin zog das Rekrutendepot des Ersatzbataillons des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 72 nach Eilenburg, womit an diesem Standort etwa 3.200&amp;amp;nbsp;Soldaten stationiert waren. Im November 1918 wurde das hier stationierte Ersatzbataillon aufgelöst. Am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1919 zog die VI.&amp;amp;nbsp;Abteilung des [[Landesjägerkorps]] (16.&amp;amp;nbsp;Reichswehrbrigade) in die Kaserne ein, die den Standort bereits am 21.&amp;amp;nbsp;März 1920 wieder verließ. Kurz vor der Auflösung der Eilenburger Garnison zog am 11.&amp;amp;nbsp;April 1920 noch das II.&amp;amp;nbsp;Bataillon des [[Jägerregiment 31|Jägerregiments 31]] der [[Reichswehr]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilde&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Wilde]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Unteroffiziersschule des Heeres der Bundeswehr in Delitzsch&amp;#039;&amp;#039; in Delitzscher Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde 2011, Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FALLE EB&amp;quot;&amp;gt;FALLE EB - Jugendhaus des DRK Kreisverbandes Eilenburg e.V.: &amp;#039;&amp;#039;Zeitensprünge – Die Geschichte des Kasernengeländes in Eilenburg von 1913 bis 2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der militärischen Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]es nach dem Ersten Weltkrieg, welcher unter anderem die Reduzierung des Heeres auf 100.000&amp;amp;nbsp;Soldaten und die Abschaffung der [[Allgemeine Wehrpflicht|allgemeinen Wehrpflicht]] verlangte, wurde die Eilenburger Garnison zum 20.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 aufgelöst. Am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 zogen die 11.,&amp;amp;nbsp;14.,&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;15.&amp;amp;nbsp;Hundertschaft der [[Sicherheitspolizei (Weimarer Republik)|Sicherheitspolizei]] ein, die die Kaserne bereits am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1921 wieder verließen. Am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1922 kaufte die Stadt die meisten Gebäude für zwei Millionen Reichsmark. Die Gebäude wurden seit 1920 zu Notwohnungen umgebaut, gleichzeitig bezogen Teile der Stadtverwaltung sowie Kataster- und Zollamt die ehemaligen Kasernengebäude. In den Baracken wurden bis zu ihrem Abriss 1930 Arme, Kranke, Verletzte und Soldaten einquartiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FALLE EB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufrüstung der Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten und den nun einsetzenden enormen [[Aufrüstung der Wehrmacht|Aufrüstungsbemühungen]] wurde mit dem Einzug der Heeresstandortverwaltung 1934 die alte Kaserne reaktiviert. Sie erhielt nun den Namen &amp;#039;&amp;#039;Flandern-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;. Am 2. Juli 1935 zog das II. Bataillon des [[Infanterie-Regiment 32|Infanterie-Regiments 32]] ein, dessen Kommandeur Major [[Christoph Stengel]] wurde. Mit der Verlegung dieses Truppenteils 1938 nach [[Most (Tschechien)|Brüx]] im [[Reichsgau Sudetenland|Sudetenland]] zogen in Eilenburg das Ersatzbataillon des Infanterie-Regiments&amp;amp;nbsp;11 aus Leipzig und im Juli 1940 die Sanitäts-Ersatz- und Ausbildungsabteilung&amp;amp;nbsp;4 ein. Ab 1940 wurde die Kaserne auch als Lazarett und zum Ende des Krieges als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt. 1945 zog noch die Sanitätsersatzabteilung&amp;amp;nbsp;8 ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsnutzung und Nutzung durch die NVA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1945 erreichte die [[Third United States Army|3. US-Armee]] Eilenburg; nach einer mehrere Tage andauernden Artillerie-Schlacht wurde die Stadt am 25. April von den Amerikanern eingenommen.&lt;br /&gt;
Die US-Armee blieb bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1945. Ihr folgte die [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|sowjetische Besatzungsmacht]]. Das 350.&amp;amp;nbsp;Artillerie-Regiment räumte die Kaserne 1958.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufstellung des Ausbildungsregiments 7 im Militärbezirk III der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) wurde Eilenburg neben [[Spremberg]] zu dessen Standort bestimmt. Die dazugehörigen 757&amp;amp;nbsp;Soldaten rekrutierte man aus 61 bereits bestehenden Einheiten. Die Bewaffnung und weitere militärische Ausrüstung stammte vom &amp;#039;&amp;#039;Motorisierten Schützenregiment 12&amp;#039;&amp;#039; der [[6. motorisierte Schützendivision|6. Motorisierten Schützendivision]]. Infolge von Aufrüstungsbestrebungen vor dem Hintergrund des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurde Eilenburg per Ministerbefehl zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1961 als Standort für eine Unteroffiziersschule bestimmt. Das vorhandene Regiment umfasste damals 146&amp;amp;nbsp;Offiziere, 188&amp;amp;nbsp;Unteroffizier, 86&amp;amp;nbsp;Soldaten und 1.010&amp;amp;nbsp;Unteroffiziersschüler. Die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Unteroffizierausbildungsregiment&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 8.&amp;amp;nbsp;März 1962, welches im selben Jahr durch Umstrukturierung zur [[Unteroffiziersschule II „Kurt Bennewitz“|Unteroffiziersschule (US) II]] wurde. Diese erhielt am 1.&amp;amp;nbsp;März 1971 den [[Ehrenname (Militär)|Ehrennamen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kurt Bennewitz (Widerstandskämpfer)|Kurt Bennewitz]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem Eilenburger antifaschistischen Widerstandskämpfer. 1967&amp;amp;nbsp;errichtete die NVA für die stationierten Soldaten ein Kulturhaus („NVA-Klubhaus“), das heutige Bürgerhaus. Im Herbst 1979 wurde die Unteroffiziersschule in die Stadt Delitzsch transloziert, welche damit erstmals seit 1945 wieder Garnisonsstadt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eilenburg blieb jedoch weiterhin Militärstandort. Dort befand sich vom 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1979 bis zur Auflösung der NVA am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1990 das &amp;#039;&amp;#039;Bataillon Funkelektronischer Kampf&amp;#039;&amp;#039; 3 (BFeK-3), welches am 1.&amp;amp;nbsp;März 1988 den Ehrennamen &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Adolf Sorge]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Dessen Aufgabe war die Funkaufklärung und die gezielte Funkstörung; so wurde unter anderem der Funkverkehr der [[US Air Force]] abgehört und mitgeschnitten. Der Personalbestand betrug etwa 500&amp;amp;nbsp;Mann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fa-schultz.de/hobby/nva/BFEK/BFEK3.html BFEK-3 „Friedrich Adolf Sorge“ Eilenburg] (abgerufen am 3. Januar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cix-blog.de/special/Lexikon/BFEK-3/ BFEK-3] in &amp;#039;&amp;#039;Kleines Blog-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 3. Januar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war der einzige NVA-Truppenteil mit einem automatisierten [[Führungssystem]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manfred-bischoff.de/BFEK-5.htm Bataillon Funkelektronischer Kampf 5 (BFEK-5)] (abgerufen am 3. Januar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1981 bis 1984 befanden sich hier auch die Funkaufklärungsbataillone (FuFuTAB)&amp;amp;nbsp;3 und&amp;amp;nbsp;5 sowie die Spezialaufklärungskompanien (SAK)&amp;amp;nbsp;3 und&amp;amp;nbsp;5 und die Führungsstelle des Chef Aufklärung 3 (FüSt. MB III). Von 1986 befand sich in Wechsel eine selbständige Kompanie von Soldaten für den Arbeitseinsatz in der Wirtschaft. Diese waren als Arbeitskräfte im Eilenburger Chemiewerk eingesetzt. Nach Auszug der Aufklärungskompanien nach Rudolstadt (für MB III) bzw. Hagenow (für MB V) befanden sich in Eilenburg seit dem 5.&amp;amp;nbsp;November 1984 die Geschoßwerfer-Abteilung (GeWA) 3 „[[Georg Schwarz (Politiker, 1896)|Georg Schwarz]]“ mit [[BM-21]] und [[RM-70]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nva-futt.de/index.html?http://www.nva-futt.de/besonderheiten/info/tarnnamen1.html Aufstellung zu Verbänden, TT und Einrichtungen der NVA] auf den Seiten der Funktechnischen Truppen der NVA (abgerufen am 3. Januar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das [[Kreiswehrersatzamt|Wehrkreiskommando]] Eilenburg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scz.bplaced.net/tarn-nva.xml Tarnnamen und Fernwahlverzeichnis] (abgerufen am 3. Januar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Fahrzeugbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilde&amp;quot; /&amp;gt;. Der [[Standortübungsplatz]] befand sich in der Muldenaue südlich des Stadtgebietes. Auf dem weitläufigen Gelände sind noch heute Reste davon zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zeitraums der Auflösung der Objekte der Aufklärung der Stasi in Leipzig waren auf dem Exerzierplatz mobile Technik und in den Lager des BFeK-3 stationare Technik untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeugeneaussage eines Offiziers der Nachrichtenkompanie 1981–1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endgültige Auflösung und zivile Nachnutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kaserne an die [[Bundeswehr]] überging, wurde die Aufgabe des Standortes beschlossen. Der Auflösungsappell fand am 27.&amp;amp;nbsp;März 1991 statt, der Gebäudekomplex ging danach in die Hand des [[Bundesvermögensamt]]es über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FALLE EB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind alle Gebäude der ehemaligen Kaserne einer neuen zivilen Nutzung zugeführt. So beherbergen die ehemaligen Blöcke I bis VI Außenstellen des Landratsamtes Nordsachsen, das Amt für ländliche Entwicklung, die &amp;#039;&amp;#039;Schule am [[Bürgergarten (Eilenburg)|Bürgergarten]]&amp;#039;&amp;#039;, das [[Stadtarchiv Eilenburg|Stadtarchiv]], das Jugendhaus VI sowie einen Schulhort. Im ehemaligen Gebäude der Nachrichten- und Sicherstellungskompanie und des Medpunktes befindet sich heute das [[Amtsgericht Eilenburg]]. Weiterhin befinden sich in ehemaligen Militärgebäuden das [[Technisches Hilfswerk|Technische Hilfswerk]] mit einem Fuhrpark und der [[Bauhof]] der Stadt Eilenburg. Als Neubauten entstanden seit dem Ende der militärischen Nutzung das Finanzamt Eilenburg, eine Zweifelder-Sporthalle sowie ein Sportplatz. Der ehemalige [[Formaldienst|Exerzierplatz]] dient heute als Parkplatz. Die entstandene Straße trägt den Namen Dr.-Belian-Straße nach dem langjährigen Eilenburger Bürgermeister [[Alfred Belian]]. Dabei folgt die Hausnummervergabe den alten Bezeichnungen der Blöcke I bis VI. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;ehemalige Kaserne&amp;#039;&amp;#039; ist noch geläufig, heute wird das Gelände jedoch offiziell meist als &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungszentrum Dr.-Belian-Straße&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationierungsdaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot;| Ehemals stationierte Einheiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1913–1918 || III. Bataillon des 4. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916–1918 || Ersatzbataillon des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919–1920 || VI. Abteilung des Landesjägerkorpes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || II. Bataillon des Jägerregiments 31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935–1938 || II. Bataillon des Infanterie-Regiments 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938–1945 || Ersatzabteilung des 11. Infanterie-Regiments&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1940–1945 || Sanitäts-Ersatz- und Ausbildungsabteilung 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || Sanitäts-Ersatz- und Ausbildungsabteilung 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ?–1958 || 350. Artillerie-Regiment der Sowjetarmee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961–1969 || (Unteroffizier-)Ausbildungsregiment 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1969–1979 || Unteroffizierschule II „Kurt Bennewitz“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979–1990 || Bataillon funkelektronischer Kampf 3 „Friedrich Adolf Sorge“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981–1984 || Funkaufklärungsbataillon 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981–1984 || Funkaufklärungsbataillon 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981–1984 || Spezialaufklärungskompanie 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981–1984 || Spezialaufklärungskompanie 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981–1984&lt;br /&gt;
|Führungsstelle des Chef Aufklärung 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1984–1990 || Geschoßwerfer-Abteilung 3 „Georg Schwarz“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaserne (Eilenburg)|Kaserne Eilenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Sachsen|Eilenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Eilenburg|Kaserne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Eilenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>