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	<title>Kaserne Aarau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T23:36:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-28T21:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:KaserneAarau01.jpg|mini|Links das Trompeterhaus, rechts das alte Zeughaus]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaserne Aarau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kaserne]] der [[Schweizer Armee]]. Sie befindet sich im Stadtzentrum von [[Aarau]] an der [[Laurenzenvorstadt]] und besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aarau, &amp;quot;Trompeterhaus&amp;quot;, Kompetenzzentrum Militärmusik.jpg|mini|Trompeterhaus]]&lt;br /&gt;
Als Aarau 1798 für kurze Zeit Hauptstadt der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] war, plante der elsässische Architekt [[Johann Daniel Osterrieth]] im Auftrag des Stadtrates den Bau eines repräsentativen Regierungsviertels. Sein &amp;#039;&amp;#039;Plan d’Agrandissement de la commune d’Aarau&amp;#039;&amp;#039; sah auch die Errichtung von Kasernenanlagen an der Laurenzenvorstadt vor, das Vorhaben konnte jedoch nicht verwirklicht werden. Die Truppen des neu gegründeten [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]] nutzten das 1775 noch im Auftrag [[Stadt und Republik Bern|Berns]] erbaute Kornhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;insa&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die engen Platzverhältnisse in der Kaserne immer unzumutbarer wurden, beschloss der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] im Jahr 1845, das Gelände zwischen der Laurenzenvorstadt und der späteren [[Bahnhofstrasse (Aarau)|Bahnhofstrasse]] zu erwerben. Von 1847 bis 1849 entstand unter der Leitung von Kantonsbaumeister [[Ferdinand Karl Rothpletz|Carl Rothpletz]] und nach Plänen von [[Joseph Caspar Jeuch]] das neue Hauptgebäude der Kaserne. 1904/05 kam das von Hugo Albertini entworfene Offiziershaus hinzu. Weitere Zweckbauten entstanden im hinteren Bereich des Areals. Das ehemalige Kornhaus diente von 1818 bis 1933 als [[Zeughaus]], danach als [[Kantine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;insa&amp;quot; /&amp;gt; 1876 wurde die Kaserne Aarau zum Hauptstandort der fünften Infanteriedivision erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 und 1950 gab es Überlegungen, die von [[Infanterie]] und [[Kavallerie]] genutzte Kaserne zu schliessen, ausserhalb der Stadt einen Neubau zu errichten und das freiwerdende Gelände neu zu nutzen. Nachdem die Kavallerie 1972 abgeschafft worden war, plante das [[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport|Eidgenössische Militärdepartement]] 1974 die Schliessung. Aargauer Politiker wehrten sich gegen dieses Vorhaben, und 1979 bewilligte der Grosse Rat einen Kredit zur Sanierung der Kaserne. Bis 1996 investierten Bund und Kanton zusammen 61 Millionen Franken. Nachdem mit dem Konzept [[Armee 95]] die Bestände bereits deutlich reduziert worden waren, drohte mit der Umsetzung von [[Armee XXI]] die endgültige Schliessung. Der Standort Aarau wurde aber zum Zentrum der [[Militärmusik]]. Diese bezog das Trompeterhaus, das ursprünglich hätte abgerissen werden sollen. Weiterhin in Aarau verblieb die Infanterie in Form der [[Durchdiener]]-[[Schweizer Armee#Rekrutenschule|Rekrutenschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.promilitia.ch/2006-01/de/aarau.pdf | titel=Der Waffenplatz Aarau | hrsg=Pro Militia | datum=Januar 2006 | zugriff=2011-08-11 | format=PDF, 855 KB | archiv-datum=2016-01-09 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160109024616/http://www.promilitia.ch/2006-01/de/aarau.pdf | offline=ja | archiv-bot=2025-10-28 21:19:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Alte Zeughaus wurde 1775 als Kornhaus erbaut. An seinen Ecken wird das rechteckige, dreigeschossige Bauwerk von [[Pilaster]]n mit Fugenteilung eingefasst. Das hohe [[Satteldach]] weist gebrochene Flächen und Gerschilde auf. Der im Jahr 1914 nach Entwürfen von [[Karl Moser (Architekt)|Karl Moser]] umgestaltete Haupteingang ist ein [[neobarock]]es Portal, das die gesamte Mittelachse dominiert. Über dem Tor ist ein [[Relief]] in Form eines Reiters angebracht. Es wurde vom Bildhauer [[Hermann Haller (Bildhauer)|Hermann Haller]] geschaffen und stellt den aus Aarau stammenden General [[Hans Herzog]] dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Michael Stettler | Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] | Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau | Band=Band I, Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen | Verlag=Birkhäuser Verlag | Ort=Basel | Jahr=1948 | Seiten=80–82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im [[Rundbogenstil]] erbaute Hauptgebäude der Kaserne ist ein lang gestreckter, symmetrisch konzipierter Trakt mit vier Stockwerken. Es besitzt ein flach geneigtes [[Walmdach]] und wird von zwei schmalen, leicht erhöhten [[Risalit|Aussenrisaliten]] flankiert. Zahlreiche Motive wie Einfassungen, Portalumrahmungen und [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] beleben die Fassade. In der zentralen Eingangshalle in der Gebäudemitte befindet sich die Haupttreppe, zwei weitere Treppen sind an den beiden Korridorenden zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Stettler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler im Kanton Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 82–83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trompeterhaus ist ein dreigeschossiges Gebäude im neobarocken Stil mit vereinzelten Elementen des [[Jugendstil]]s. Der Treppenhausrisalit besitzt einen Rundgiebel und ist über die Traufhöhe gezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;insa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schützendenkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuetzendenkmal.JPG|mini|Schützendenkmal]]&lt;br /&gt;
Vor der Westfassade des Trompeterhauses steht das Schützendenkmal. Es stellt den Handschlag zweier Schützen mit [[Karabiner]] und [[Büchse]] über dem Schweizer Wappen dar und symbolisiert dadurch die Einheit der Nation sowie die Wehrbereitschaft von Volk und Armee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.nzz.ch/ein-schuetzendenkmal-als-politikum-1.644578 | titel=Ein Schützendenkmal als Politikum | hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] | datum=2008-01-04 | zugriff=2011-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 schrieb der Schweizerische Schützenverein im Hinblick auf seine drei Jahre später stattfindende Hundertjahrfeier einen Wettbewerb aus, woraufhin 80 Entwürfe eingesandt wurden. Den Zuschlag erhielt der Bildhauer Julius Schwyzer. Die Einweihung erfolgte 1924 anlässlich des [[Eidgenössisches Schützenfest|Eidgenössischen Schützenfestes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{InvSchweizArch |Stadt=Aarau |Seite=130 |SeiteEnde=131 |Strasse=Bahnhofplatz - Monument des Schweizerischen Schützenvereins |Kurz=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stand das Denkmal auf dem [[Bahnhof Aarau|Bahnhofplatz]] auf einem hohen Sockel inmitten einer Brunnenanlage. Aus Platzmangel infolge der Umgestaltung des Bahnhofplatzes im Jahr 1972 entfielen Sockel und Brunnen. Als 2009 eine weitere Umgestaltung anstand, fehlte nun auch für das Denkmal der Platz. Die Stadt Aarau, die sich 1924 zum dauerhaften Erhalt des Denkmals verpflichtet hatte, liess es daraufhin an seinem heutigen Standort aufstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Aarau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ag.ch/de/dgs/militaerbevoelkerungsschutz/militaer/zeughaus/zeughausretablieren.jsp Waffenplatz und Logistik Aarau]&lt;br /&gt;
* [http://www.he.admin.ch/internet/heer/de/home/themen/schulen/rs/infdds14.html Infanterie-Durchdiener-Kommando 14]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.ar.admin.ch/internet/armasuisse/de/home/themen/Immobilien/historische.parsys.11866.downloadList.55927.DownloadFile.tmp/01inventarmilitrischehochbautenv2.pdf | titel=Ein früher Grossbau in Aarau: Die Infanteriekaserne (1847–49) | hrsg=[[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport|VBS]] | werk=Dokumentation zum Inventar der militärischen Hochbauten der Schweiz | seiten=22–23 | datum=2009 | zugriff=2011-08-11 | format=PDF, 6,76 MB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;insa&amp;quot;&amp;gt;{{InvSchweizArch |Stadt=Aarau |Seite=146 |Strasse= Laurenzenvorstadt 48 |Abb=187–191 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.39370|EW=8.04880|type=landmark|region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne in der Schweiz|Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavalleriekaserne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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