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	<title>Kary Barnet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:57:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kary_Barnet&amp;diff=2633562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildungsbürger: /* Privatleben */ Linkfix</title>
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		<updated>2022-02-09T11:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Privatleben: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kary Barnet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1923]] in [[Prag]]; † [[21. November]] [[1972]] in [[München]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Gesang|Sängerin]].&lt;br /&gt;
[[File:Kary Barnet on stage.jpg|thumb|Kary Barnet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und erste Filmrollen ===&lt;br /&gt;
Ihr tschechischer Geburtsname war Charlotte Alžběta Tremlová, ihr deutscher Charlotte Elisabeth Treml. Sie wuchs in Prag, wie damals dort in großbürgerlichen Familien üblich, zweisprachig (tschechisch/deutsch) als Tochter des Bankdirektors Franz Treml auf. Zwar bezeichnete sie sich als &amp;quot;schwarzes Schaf&amp;quot; der Familie, doch ihrer künstlerischen Ausbildung wurden offenkundig seitens ihrer Eltern keine Steine in den Weg gelegt. Sie soll die Prager Kunstakademie, das Konservatorium in Paris und die Schauspielschule von [[Tilla Durieux]] in Berlin besucht haben. Erste Filmrollen bekam sie noch als Minderjährige in den tschechischen Filmkomödien &amp;#039;&amp;#039;Paní Kačka zasahuje&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Frau Kačka greift ein&amp;quot;, 1939) und &amp;#039;&amp;#039;Prosím, pane profesore&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Bitte, Herr Professor&amp;quot;, 1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im Zweiten Weltkrieg  ===&lt;br /&gt;
In Berlin wurde sie am berühmten Varieté-Theater [[Scala (Berlin)|Scala]] engagiert und nannte sich fortan Kary Barnet. Zu ihren Fördern gehörten die Swing-Musiker [[Michael Jary]] und [[Benny de Weille]]. 1943 begann sie als Sängerin und Moderatorin beim [[Soldatensender Belgrad]], wo sie wegen ihres entwaffnenden Charmes als &amp;quot;Sirene&amp;quot; bezeichnet wurde und als erste Frau die &amp;quot;Grüße aus der Heimat&amp;quot; sprechen durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.today/20130206123809/http://www.fuenfzigerjahresaenger.de/Lexikon/Barnet.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Weihnachtskonzert vom 25. Dezember 1943 sang sie &amp;#039;&amp;#039;Rosen erblühen im Winter nicht&amp;#039;&amp;#039; und hatte damit großen Erfolg. Bei der deutschen Filmproduktionsfirma [[Prag-Film]] AG war sie im Film &amp;#039;&amp;#039;Dir zuliebe&amp;#039;&amp;#039; (1944) als Sängerin mit dem Lied &amp;#039;&amp;#039;Ich bin verliebt in eine Melodie&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Barnet interpretierte vor allem Lieder von ihrem Mentor Michael Jary, aber auch von [[Peter Igelhoff]], [[Franz Grothe (Komponist)|Franz Grothe]] und [[Heino Gaze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourneen und Filmauftritte nach 1945 === &lt;br /&gt;
Im Krieg soll Barnet ein Kind und ihren Bruder verloren haben. Nach dem Ende des Dritten Reichs flüchtete sie nach [[Frankfurt am Main]] und arbeitete zunächst als Putzfrau, Kindermädchen und Mannequin. Benny de Weille holte sie jedoch bald zu Radio Frankfurt, von wo aus sie ihre Gesangskarriere fortsetzte. Bei [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]] und [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischem Rundfunk]] hatte sie zahlreiche Auftritte, absolvierte Tourneen nach Spanien, Frankreich und in die Schweiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa fünfzig Lieder wurden von ihr in den 1940er und 1950er Jahren auf [[Schellackplatte]] veröffentlicht, etwa &amp;#039;&amp;#039;Ich lass meinen Peter nie allein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=LmKJ_C6mIr4 Ich lass meinen Peter nie allein] auf YouTube&amp;lt;/ref&amp;gt; vom März 1944. Etwa zwanzig dieser historischen Aufnahmen erschienen später auch auf CD.&lt;br /&gt;
[[File:Neues Bild (20).jpg|thumb|Kary Barnet]]&lt;br /&gt;
1951 wirkte sie als Kleindarstellerin am Film &amp;#039;&amp;#039;[[Fanfaren der Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie [[Kurt Hoffmann (Filmregisseur)|Kurt Hoffmann]]) mit, ein Jahr später sang sie ebenfalls in einer kleinen Nebenrolle in der Militär-Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz und Friederike]]&amp;#039;&amp;#039; an der Seite von [[Liselotte Pulver]] und [[Otto Gebühr]] das Lied &amp;#039;&amp;#039;Machen Sie doch bitte kein so böses Gesicht&amp;#039;&amp;#039;. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die verschleierte Maja]]&amp;#039;&amp;#039; (1951, Regie Géza von Cziffra) war sie begleitet vom Orchester Max Greger mit dem Lied &amp;#039;&amp;#039;Fahr´n Sie nicht zum Nordpol&amp;#039;&amp;#039; zu hören. Kary Barnet gab sich sehr kosmopolitisch, sprach und sang angeblich in sieben Sprachen und war beruflich wie privat weltweit unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben === &lt;br /&gt;
Sie war insgesamt viermal verheiratet, in erster Ehe mit dem NS-Journalisten und Hauptschriftleiter des Berliner &amp;#039;&amp;#039;12-Uhr-Blatts&amp;#039;&amp;#039;, [[Wilhelm Fanderl]], einem Günstling von Propagandaminister [[Joseph Goebbels]]. Fanderl lernte Kary Barnet in der Scala kennen, wo er täglich freien Eintritt hatte und den Revue-Girls aus dem Orchestergraben zuschauen durfte. Die Ehe wurde bereits 1944 geschieden. Ihr zweiter Ehemann war [[Hans Huffzky]], als Teilnehmer des Russland-Feldzugs Hauptschriftleiter der kurzlebigen &amp;#039;&amp;#039;Armee-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (erschien ab August 1942) und nach dem Krieg Chefredakteur der Hamburger Frauen-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Constanze (Zeitschrift)|Constanze]]&amp;#039;&amp;#039; (Scheidung vor 1949).&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.today/20130206123809/http://www.fuenfzigerjahresaenger.de/Lexikon/Barnet.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dritte Ehe schloss sie (mutmaßlich 1952) mit dem Amerikaner Leslie von Schwetzer (auch von Shwetzer), der als Programmchef des Soldatensenders AFN in Frankfurt tätig war&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Leimbach: &amp;#039;&amp;#039;Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten, 1898-1945&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1991 (im Eigenverlag)&amp;lt;/ref&amp;gt; und lebte mit ihm zeitweise in Los Angeles. Mit ihrem namentlich nicht bekannten vierten Gatten, einem Deutschen, wanderte sie in die indische Stadt [[Brajarajnagar]] im Bundesstaat [[Odisha]] (bis 2011 Orissa) aus. Wann sie nach Deutschland zurückkehrte, ist nicht bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kary Barnet kam 1972 bei einem Wohnungsbrand in München ums Leben und wurde auf dem [[Waldfriedhof (München)|Münchener Waldfriedhof]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.fuenfzigerjahresaenger.de/Lexikon/Barnet.htm|wayback=20130718110645|text=Kary Barnet}} auf www.fuenfzigerjahresaenger.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135186838|LCCN=no/2012/128015|VIAF=80017735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barnet, Kary}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barnet, Kary&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildungsbürger</name></author>
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