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	<title>Karwoche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;IvaBerlin: /* Kreuzverhüllung */ div. Kleinkram, v.a. Lesbarkeit und EN</title>
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		<updated>2026-03-30T09:33:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kreuzverhüllung: &lt;/span&gt; div. Kleinkram, v.a. Lesbarkeit und EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die &amp;#039;&amp;#039;Stille Woche&amp;#039;&amp;#039; vor Ostern. Weitere Bedeutungen sind unter [[Die Karwoche]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folio 173v - The Entry into Jerusalem.jpg|miniatur|Der Einzug Jesu in Jerusalem am [[Palmsonntag]] (Darstellung aus dem [[Très Riches Heures|Stundenbuch des Herzogs von Berry]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karwoche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{gohS|kurz=ja|1=kara}} ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘; früher: &amp;#039;&amp;#039;Charwoche&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Stille Woche&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Brauns |url=https://www.ndr.de/kirche/Das-Kirchenlexikon-Stille-Woche,karwoche100.html |titel=Das Kirchenlexikon – Stille Woche |werk=[[Norddeutscher Rundfunk|NDR.de]] |datum=2017-04-06 |abruf=2017-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist im [[Christentum|christlichen]] [[Kirchenjahr]] die letzte Woche der [[Fastenzeit|Fasten-]] oder [[Passionszeit]] und damit die Woche vor [[Ostern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Sprachen, Kirchen oder Konfessionen wie in der Liturgie der [[Römisch-Katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] wird der Zeitraum – allerdings unter Einschluss der Osterfeier – als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilige Woche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Hebdomada Sancta}}) bezeichnet; im [[Anglikanische Gemeinschaft|Anglikanismus]] &amp;#039;&amp;#039;Holy Week&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Cajus Fabricius: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von England: Ihr Gebetbuch, Bekenntnis und kanonisches Recht&amp;#039;&amp;#039; S. 17; [[Walter de Gruyter]] 2014 ({{Google Buch |BuchID=wTMmCgAAQBAJ |Seite=17 |Hervorhebung=Karwoche+Holy+Week}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den [[Orthodoxe Kirchen|christlich-orthodoxen Kirchen]] wird auch von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großen Woche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Großen Heiligen Woche&amp;#039;&amp;#039;) gesprochen, um auf das traditionell [[Fastenzeit#Fastenstufen in den orthodoxen Kirchen|strenge Fasten]] mit anschließendem [[Fastenbrechen]] zu [[Osterdatum#Das Osterdatum in den Ostkirchen|Ostern]] hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der ersten drei Tage, die dem [[Palmsonntag]] folgen, haben mehrere Varianten (Karmontag oder Blauer Montag; Gelber, Blauer, schiefer Dienstag, auch Kar- oder Eierdienstag; Guter oder Großer, Weißer, krummer, schiefer Mittwoch, selten [[Karmittwoch|Kar-]] oder Platzmittwoch), gefolgt von [[Gründonnerstag]], [[Karfreitag]] und [[Karsamstag]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Karwoche&amp;quot; bei [https://festjahr.de/de/das-jahr/weitere_feste_und_zeiten_im_kirchenjahr/karwoche.html festjahr.de]. Abgerufen am 17. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Vom blouwen Mundach bis zum Poosche Obend&amp;quot; bei [https://www.windream.com/aktuelles/detail/show/windream-wuenscht-frohe-ostern windream.com]. Abgerufen am 17. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Es ist Ostern. Die Karwoche.&amp;quot; bei [https://www.multi-deutsch.de/ostern/ multi-deutsch.de]. Abgerufen am 17. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff leitet sich im [[Deutsche Sprache|Deutschen]] von [[Karfreitag]] ({{gmhS|kurz=ja|1=karvrītac}}; häufiger auch &amp;#039;&amp;#039;kartac&amp;#039;&amp;#039;) ab. Das Kompositum ist eine Bildung mit im [[Neuhochdeutsch]]en untergegangenem {{gohS|kurz=ja|1=kara}} (9. Jahrhundert), mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;kar&amp;#039;&amp;#039; ‚Trauer, Wehklage‘, [[altsächsisch]]&amp;#039;&amp;#039; kara&amp;#039;&amp;#039; ‚Sorge, Klage‘, [[altenglisch]] &amp;#039;&amp;#039;caru&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;cearu&amp;#039;&amp;#039;, [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;care&amp;#039;&amp;#039; ‚Sorge, Kummer‘. Im [[Altnordische Sprache|Altnordischen]] bedeutet &amp;#039;&amp;#039;kǫr&amp;#039;&amp;#039; ‚Bett‘, besonders ‚Krankenbett‘, poetisch auch ‚Kummer, Schmerz‘, [[Gotische Sprache|gotisch]] &amp;#039;&amp;#039;kara&amp;#039;&amp;#039; ‚Sorge‘ (germanisch *karō).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwds.de/wb/Karwoche |titel=Karwoche |werk=[[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache]] |abruf=2019-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im heutigen Deutsch wird noch das Wort &amp;#039;&amp;#039;karg&amp;#039;&amp;#039; aus althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;karag&amp;#039;&amp;#039;, mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;karc&amp;#039;&amp;#039; verwendet (etwa in &amp;#039;&amp;#039;wortkarg&amp;#039;&amp;#039;). Im [[Englische Sprache|Englischen]] wird die Karwoche im Sinne der Heiligen Woche als &amp;#039;&amp;#039;Holy Week&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;settimana santa&amp;#039;&amp;#039;, [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;semaine sainte&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sonja Winkler |url=https://derstandard.at/2000055665467/In-der-Karwoche-stecken-Kummer-und-Sorgen |titel=In der Karwoche stecken Kummer und Sorgen |werk=[[derStandard.at]] |datum=2017-04-10 |abruf=2019-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Spanische Sprache|spanisch]] &amp;#039;&amp;#039;[[Semana Santa|semana santa]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Niederländische Sprache|niederländisch]] als &amp;#039;&amp;#039;Goede Week&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Willem Drijvers und Vincent Hunink: &amp;#039;&amp;#039;In het land van de bijbel: reisverslag van Egeria, een dame uit de vierde eeuw&amp;#039;&amp;#039; S. 141; vgl. [https://books.google.de/books?id=cf0wAS9IzocC&amp;amp;pg=PA141&amp;amp;dq=Goede+Week&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi9s5Lgq4XiAhVPY1AKHfm7BjUQ6AEIYTAI#v=onepage&amp;amp;q=Goede%20Week&amp;amp;f=false online] in Google Books&amp;lt;/ref&amp;gt; („Gute Woche“) bezeichnet. Damit ist die deutsche Bezeichnung eine sprachliche Besonderheit in Hinsicht der europäisch geprägten Weltsprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauer und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Karwoche beginnt am [[Palmsonntag]] mit der Erinnerung an den [[Jesus von Nazaret#Einzug in Jerusalem|Einzug Jesu in Jerusalem]] und umfasst außerdem die stillen Tage Montag bis [[Mittwoch der Karwoche|Mittwoch]]. Es folgen am Abend des [[Gründonnerstag]]s das Gedächtnis der Einsetzung der [[Eucharistie]] beim [[Abendmahl Jesu|letzten Abendmahl]] sowie am [[Karfreitag]] die Feier vom Leiden und Sterben Jesu. Der [[Karsamstag]] gilt als Tag der Grabesruhe Jesu Christi. Die Karwoche mündet in die Feier der [[Osternacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Karwoche&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditioneller Begriff aus dem [[Deutschsprachiger Raum|deutschsprachigen Raum]]. In anderen Sprachen sowie in der römisch-katholischen [[Liturgie]] spricht man demgegenüber von der „großen“ oder heiligen Woche ({{laS|Hebdomada sancta}}, von {{elS|ἑβδομάς}}), die – anders als die Karwoche – den mit der Feier der Osternacht beginnenden [[Ostersonntag]] einschließt und dem theologischen Gedanken der Einheit von Leiden und Kreuzestod Christi und seiner Auferstehung von den Toten ([[Pascha-Mysterium]]) Rechnung trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karwoche galt – wie die gesamten [[Fastenzeit]]en vor Ostern oder Weihnachten – im Christentum als eine sogenannte [[geschlossene Zeit]], in der öffentliche Festlichkeiten ([[Tanzverbot]]) oder [[kirchliche Trauung]]en nicht stattfinden durften. Auch das mittelalterliche weltliche Recht knüpfte an die Karwoche gewisse Einschränkungen. So war die Karwoche eine [[Gebundener Tag|gebundene Zeit]], in der unter anderem kein Gericht zusammentreten konnte und keine [[Fehde]] vollzogen werden konnte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heiner Lück]], &amp;#039;&amp;#039;Gebundene Tage&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Band I, Lieferung 8, Sp. 1974–1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heute ist in den deutschen Bundesländern der [[Karfreitag]] (teilweise auch der [[Gründonnerstag]] und [[Karsamstag]]) nach den Feiertagsgesetzen ein gesetzlich geschützter [[Feiertage in Deutschland#Stille Tage|stiller Tag]]. In allen christlichen Konfessionen gelten Einschränkungen für die Karwoche. So hat die [[Evangelische Kirche im Rheinland]] geregelt, dass in der Karwoche keine kirchlichen Trauungen durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchenrecht-ekir.de/document/3059#s20000051 Lebensordnungsgesetz] § 33, Absatz 5 in der Fassung vom 15. Januar 2016, abgerufen am 10. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der römisch-katholischen Kirche werden bestimmte, mit einem freudigen Festgeheimnis verbundene [[Sakramentale|Sakramentalien]] nicht gespendet. Der Karfreitag gilt als „Fast- und Abstinenztag“, an dem man nur eine sättigende Mahlzeit zu sich nimmt und keine Fleischspeisen isst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Agathe Lukassek |url=https://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/es-ist-vollbracht |titel=Karfreitag: „Es ist vollbracht!“ |werk=[[katholisch.de]] |datum=2018-03-28 |abruf=2019-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liturgie und Brauchtum in den christlichen Konfessionen ==&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Triduum Sacrum|Reform der Karwochenliturgie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilige Woche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|hebdomada sancta}}) ist in der [[Liturgie]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] die Oktav vom [[Palmsonntag]] bis zum [[Osterfest]]. Im Unterschied zur Karwoche ist sie keine reine Trauerwoche.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Thurston: &amp;#039;&amp;#039;Holy Week.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Catholic Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 7. Robert Appleton Company, New York 1910, [https://www.newadvent.org/cathen/07435a.htm newadvent.org] abgerufen am 13. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie umrahmt vielmehr die Feier des messianischen [[Jesus von Nazaret#Einzug in Jerusalem|Einzugs Jesu Christi in Jerusalem]] am ersten Tag, die [[Triduum Sacrum|drei österlichen Tage]] mit der [[Gründonnerstag#Liturgie|Messe vom letzten Abendmahl]] und dem [[Karfreitag|Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu]] mit der Feier der hochheiligen [[Osternacht]] am achten Tag der heiligen Woche. Seit dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wird in der &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Woche&amp;#039;&amp;#039; unterschieden zwischen der Karwoche (von Palmsonntag bis zur [[Vesper (Liturgie)|Vesper]] des Gründonnerstags) und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Triduum Sacrum]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Triduum Paschale&amp;#039;&amp;#039; (von der [[Abendmahl Jesu|Messe vom letzten Abendmahl]] am Gründonnerstagabend bis Ostersonntag einschließlich).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sbg.ac.at/pth/links-tipps/past_ein/gok/gok.htm Grundordnung des Kirchenjahres] 16, 28, 30, 31; {{LThK|[[Martin Klöckener]]|Karwoche. I. Liturgie|3|5|1276}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die gesamte Woche, die vor Ostern endet, wird weiterhin als Karwoche bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Glenz |url=https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/karwoche-und-ostern-das-mussen-sie-wissen |titel=Karwoche und Ostern – Das müssen Sie wissen |werk=[[katholisch.de]] |datum=2019-04-13 |abruf=2019-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Messfeiern, Stundengebet und Andachten ====&lt;br /&gt;
Der Karfreitag und der Karsamstag sind die einzigen Tage im [[Kirchenjahr#Das liturgische Jahr (römisch-katholisch)|Kirchenjahr]], an denen keine [[heilige Messe]] gefeiert wird. An den Kartagen werden morgens vor allem in [[Kathedrale]]n und Klosterkirchen die [[Karmette]]n gesungen. Mancherorts finden in der Karwoche tägliche [[Kreuzweg]]andachten statt. Am Karfreitag ist der Hauptgottesdienst die [[Feier vom Leiden und Sterben Christi]] am Nachmittag. Am Karsamstag wird nur das [[Stundengebet]] gehalten. Zwischen der Karfreitagsliturgie und der Osternacht besteht in vielen Kirchen der Brauch, das „[[Karfreitag#Grablegung, Heiliges Grab|heilige Grab]]“ mit dem dort niedergelegten [[Kruzifix]] in Stille zu besuchen (&amp;#039;&amp;#039;visitatio crucis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Becker-Huberti]]: &amp;#039;&amp;#039;Feiern, Fest, Jahreszeiten. Lebendige Bräuche im ganzen Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag, Freiburg, Sonderausgabe 2001, ISBN 3-451-27702-6, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des Gründonnerstags findet in den [[Kathedrale|Bischofskirchen]] die [[Chrisammesse]] mit der Weihe der [[Heilige Öle|heiligen Öle]] statt. Vielerorts wird diese Feier bereits an einem früheren Tag in der Karwoche gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kreuzverhüllung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:StMartin43-53.JPG|mini|hochkant|Das verhüllte Kreuz, Symbol der [[Passionssonntag|Passionszeit]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am fünften [[Fastensonntag|Sonntag der Fastenzeit]], dem [[Passionssonntag]] (&amp;#039;&amp;#039;Judica&amp;#039;&amp;#039;) und dem Beginn der eigentlichen [[Passionszeit]], werden zum Zeichen der Trauer vielerorts die [[Kruzifix]]e und [[Kreuz (Christentum)|Kreuze]] in den Kirchen verhüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kath-kirche-hirschlanden.de/spirituelles/2024/verhuelltes-kreuz-wieso/11798/ |titel=Verhülltes Kreuz – Wieso?? |sprache=de |abruf=2026-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sind [[Triptychon|Triptychen]] und [[Flügelaltar|Flügelaltäre]] vorhanden, sind diese häufig zugeklappt und zeigen die einfacher gestaltete Rückseite der Flügel. Im Mittelalter wurden auch [[Reliquiar]]e, kostbare [[Evangeliar]]e oder Lichterkronen verhüllt, und zwar häufig schon ab [[Aschermittwoch]] oder von der [[Terz (Liturgie)|Terz]] am Montag nach dem ersten [[Fastensonntag]]. Damals bestanden die Velen zur Verhüllung der Kreuze meist aus weißem Leinen. Heute können sie aus Seide, Wolle, Baumwolle oder Leinen bestehen. Für die Farbe ist violett vorgeschrieben; bis zur [[Liturgiereform]] nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde das Kreuz auf dem [[Hochaltar]] am [[Gründonnerstag]] mit einem weißen Velum verhüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Braun (Theologe, 1857)|Joseph Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Liturgischen Paramente in Gegenwart und Vergangenheit. Ein Handbuch der Paramentik.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte Auflage. Herder, Freiburg (Breisgau) 1924 (Reprographischer Nachdruck. Verlag Nova und Vetera, Bonn 2005, ISBN 3-936741-07-7), S.&amp;amp;nbsp;233&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schweigen der Glocken ====&lt;br /&gt;
Einem jahrhundertealten [[Brauch]] gemäß schweigen in allen römisch-katholischen Kirchen aus Trauer um das Leiden und Sterben [[Jesus Christus|Jesu Christi]] vom [[Gloria]] der [[Heilige Messe|Messe vom letzten Abendmahl]] am Abend des Gründonnerstags bis zum Gloria in der Feier der [[Osternacht]] die [[Kirchenglocke|Glocken]] (teilweise auch der Uhrschlag). Im Volksmund heißt es, „die Glocken fliegen nach Rom“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diepresse.com/468810/grundonnerstag-der-tag-an-dem-die-glocken-verstummen |titel=Gründonnerstag: Der Tag, an dem die Glocken verstummen |werk=[[DiePresse.com]] |datum=2009-04-09 |abruf=2019-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ersatz werden [[Schlagbalken|Schlagbretter]], [[Ratsche]]n, [[Klapper|Plattenklappern]], Klapperbretter ([[Klabeklis#Schlagbretter und Klappern|Klabeklis]] im Baltikum) und ähnliche hölzerne Schlaginstrumente genutzt, um die Gläubigen an die Gebets- und Gottesdienstzeiten ([[Angelusläuten|Angelus]], [[Stundengebet]]) zu erinnern. Auch die [[Altarschelle]]n werden durch solche Klappern ersetzt. Es wird weder die [[Orgel]] noch ein anderes Musikinstrument gespielt. Stattdessen wird in den Gottesdiensten [[a cappella]] gesungen. Der Verzicht auf Glockenläuten und feierliches Orgelspiel wird auch in manchen evangelischen Kirchen geübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ratschen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Raspel.jpg|mini|[[Ratsche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter römisch-katholischer Brauch in [[Österreich]], [[Baden (Land)#Baden im Land Baden-Württemberg|Baden]] und [[Bayern]] ist das [[Ratschen]], wobei Kinder, meist [[Ministrant]]en, mit Holzratschen durch die Straßen oder von Haus zu Haus gehen. Bekannt ist in [[Klosterneuburg]] das Turmratschen. Dieser Brauch ist auch im [[Saarland]] und in [[Rheinland-Pfalz]] verbreitet, wird dort allerdings als „Kleppern“ bezeichnet. Auch im Rheinland und in ländlichen Gegenden [[Osthessen]]s ([[Bistum Fulda]]) ziehen Kinder mit Ratschen durch das Dorf. Auch im [[Westfalen|Westfälischen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Waltrop]] und [[Nottuln]]) gibt es die sogenannten Räppler, die von Gründonnerstag bis Karsamstag mit ihren Räppeln (Ratschen) durch den Ort und die [[Bauerschaft]]en ziehen. Die Ursprünge des Klapperns und Rasselns werden in der Zeit vor der [[Christianisierung]] Europas vermutet. Nahe liegt die Vermutung, der Zweck sei es einst gewesen, die Geister des Winters mit Lärm symbolisch zu vertreiben, um den Frühling zu begrüßen. Regional besteht beim Ratschen der [[Heischebrauch]], dass die Kinder mit einer Sammelbüchse von Haus zu Haus gehen und Ostergrüße überbringen; sie sammeln dabei [[Osterei]]er, Süßigkeiten und Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künstlerische Rezeption ====&lt;br /&gt;
Der spanische Komponist der [[Renaissance]] [[Tomás Luis de Victoria]] (1548–1611) komponierte das &amp;#039;&amp;#039;Officium Sanctae Hebdomadae&amp;#039;&amp;#039;, das sehr selten aufgeführt wird. Es enthält 37 Einzelgesänge zu den [[Karmette|Tenebrae]], die zu den wichtigsten Tagen der Heiligen Woche (Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag) jeweils &amp;#039;&amp;#039;ad matutinum&amp;#039;&amp;#039;, das heißt frühmorgens, zu singen waren. Sie sind einer der Höhepunkte des mehrstimmigen ([[Polyphonie|polyphonen]]) [[Figuralmusik|Figuralgesangs]] der [[Renaissance#Musik|Renaissance]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Passionsspiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
Die Karwoche gilt auch in den [[Protestantismus|evangelischen Kirchen]] als die wichtigste Woche des [[Kirchenjahr#Das evangelische Kirchenjahr|Kirchenjahres]], Karfreitag und Ostersonntag als die beiden höchsten Festtage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2004_04_07_1_stichwort_karwoche.html |titel=Stichwort Karwoche |werk=ekd.de |datum=2004-04-07 |abruf=2019-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] lehnte allerdings die traditionellen Bräuche und eine besondere Gestaltung der zu seiner Zeit &amp;#039;&amp;#039;Marterwoche&amp;#039;&amp;#039; genannten Karwoche ab. In seiner [[Deutsche Messe (Gottesdienst)#Martin Luthers Deutsche Messe 1526|Deutschen Messe]] von 1526 forderte er, „die Marterwoche soll gleich wie andre Wochen sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Woche, große.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; Band 21, S. 426.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den reformatorischen [[Kirchenordnung]]en wurden die vier Tage von Mittwoch bis Samstag der Karwoche oft als „halbe Feiertage“ behandelt, an denen die Arbeit nicht ruhen sollte. Es entwickelten sich zwei Ausformungsvarianten: entweder man wollte in der Karwoche (jetzt ganz überwiegend &amp;#039;&amp;#039;Stille Woche&amp;#039;&amp;#039; genannt) die ganze Passionsgeschichte vorlesen und predigen (was sich immer mehr auf den [[Karfreitag]] konzentrierte), oder man wollte an jedem Tage das bedenken, was an demselben in der letzten Woche des irdischen Lebens Jesu geschehen war und so die Begehung der stillen Woche zum Abbild ihres (gedachten) einstigen Verlaufs machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Kliefoth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ursprüngliche Gottesdienstordnung in den deutschen Kirchen lutherischen Bakenntnisses: ihre Destruction und Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Stiller, Schwerin, 1847, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders in den norddeutschen evangelischen Kirchen wurde dabei die [[Passionsharmonie]] von [[Johannes Bugenhagen]] prägend. Diese Art von täglichen Andachten mit Lesungen, die dem Weg Jesu durch die Woche folgen, und dazu passenden Liedern und Gebeten hat sich in der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liturgie und Kirchenmusik ====&lt;br /&gt;
Heute werden der Palmsonntag, der Gründonnerstag und der Karfreitag liturgisch begangen. In manchen Gemeinden gibt es auch Passions-Andachten an weiteren Tagen der Karwoche, zum Teil täglich;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ref.ch/kirchenjahr/ |titel=Das Kirchenjahr. Karfreitag |werk=ref.ch |abruf=2019-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verbreiteter ist allerdings die Praxis, Passions-Andachten über die ganze Passionszeit hin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Evangelisches Gesangbuch]], Ausgabe Rheinland/Westfalen/Lippe, Nr. 833.&amp;lt;/ref&amp;gt; an jedem Mittwoch oder Freitag zu begehen. Vielfach findet auch die Feier der Osternacht nach altchristlichem Vorbild statt. Mancherorts ist am Gründonnerstag ein [[Tischabendmahl]] üblich, in den letzten Jahren in einzelnen Gemeinden mit Anknüpfung an das jüdische Passah-Abendmahl ([[Seder]]-Mahl). Am Karfreitag trifft sich die Gemeinde zum Gottesdienst, meist mit [[Abendmahlsgottesdienst|Abendmahl]], zu Andachten und oft zu Passionsmusik, etwa zur Sterbestunde Jesu am Nachmittag. Häufig werden die [[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäuspassion]] oder die [[Johannes-Passion (J. S. Bach)|Johannespassion]] von [[Johann Sebastian Bach]] aufgeführt. In der Tradition des [[Kreuzweg]]s stehen Karfreitagsprozessionen, etwa in [[Karfreitagsprozession (Berlin-Mitte)|Berlin]]. Am Karsamstag als Tag der Grabesruhe Christi schweigen auch in evangelischen Kirchengemeinden die Glocken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#796 |titel=Kirchenjahr evangelisch |werk=kirchenjahr-evangelisch.de |abruf=2019-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Brauch, die Passionen vorzutragen, entwickelten sich die klassischen [[Passion (Musik)|Passionen]] von [[Heinrich Schütz]], [[Johann Sebastian Bach]] und anderen. Im 18. Jahrhundert gewannen betrachtende Stücke zunehmend an Bedeutung und verdrängten mitunter den Bibeltext ganz wie beispielhaft in [[Carl Heinrich Graun]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tod Jesu (Graun)|Der Tod Jesu]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Feier des Gründonnerstags trat hinter der des Karfreitags, der zum ganzen Feiertag und „der evangelischen Kirche eigentümlichen Festtag“ wurde, zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Graff]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Auflösung der alten gottesdienstlichen Formen in der evangelischen Kirche Deutschlands bis zum Eintritt der Aufklärung und des Rationalismus,&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Zweite Auflage, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen, 1937, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert begann eine Wiederentdeckung der traditionellen Formen. [[Christian Karl Josias von Bunsen]] veröffentlichte 1847 &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Leidensgeschichte und die Stille Woche&amp;#039;&amp;#039; mit Gottesdienstentwürfen für jeden Tag,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Karl Josias von Bunsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Leidensgeschichte und die Stille Woche.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg: Perthes 1847 ([https://archive.org/details/dieheiligeleiden00buns Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch ohne große Resonanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bach-Renaissance|Renaissance der Passionen Johann Sebastian Bachs]] konzentrierte sich auf den Karfreitag. Die tatsächliche Begehung der Karwoche war in vielen Gegenden dadurch geprägt, dass am Palmsonntag die [[Konfirmation]] gefeiert wurde und zu Ostern das Schuljahr endete und die neu Konfirmierten aus der Regelschule entlassen wurden. Weitere Neubelebungsversuche einer gottesdienstlichen Begehung der ganzen Woche lieferten im 20. Jahrhundert [[Wilhelm Stählin]] und die [[Berneuchener Bewegung]], wovon sich im Wesentlichen als neue Form nur die [[Osternacht]] an vielen Orten etablieren konnte,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Heilige Woche. Ordnungen für die Gottesdienste der Karwoche und die Feier der Osternacht.&amp;#039;&amp;#039; 1951&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Liturgische Konferenz Niedersachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Karwoche.&amp;#039;&amp;#039; 1993. Vgl. {{RGG|4|835|836|Karwoche|Karl-Friedrich Wiggermann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere christliche Kirchen ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Christlich-orthodoxe wie auch Anglikanische Kirchen etc fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Odo Casel]]: &amp;#039;&amp;#039;Art und Sinn der ältesten christlichen Osterfeier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Liturgiewissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 14.&amp;amp;nbsp;Bd., 1934, S.&amp;amp;nbsp;1–78.&lt;br /&gt;
* [[Dikasterium für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung|Kongregation für den Gottesdienst]]: &amp;#039;&amp;#039;Rundschreiben „Über die Feier von Ostern und ihre Vorbereitung“&amp;#039;&amp;#039;. Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 81; Bonn 1990; 15–46.&lt;br /&gt;
* Franz-Rudolf Weinert: &amp;#039;&amp;#039;Den Osterfestkreis verstehen und feiern&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 2001, ISBN 3-7917-1689-1; S.&amp;amp;nbsp;59–98, Kapitel 3: Die Heilige Woche und die Drei Österlichen Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Karwoche}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holy Week|Karwoche}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4029835-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Liturgisches Jahr}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4029835-8|LCCN=sh85061639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterdatum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Passion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karwoche| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IvaBerlin</name></author>
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