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	<title>Kartause Eppenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T16:42:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berita: /* Literatur */</title>
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		<updated>2023-10-08T20:57:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Felsberg De Merian Hassiae.jpg|mini|400px|Felsberg (Mitte), Heiligenberg (rechts), Kartause Eppenberg (rechts hinten) – Auszug aus der [[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]] von [[Matthäus Merian der Jüngere|Matthäus Merian dem Jüngeren]] 1655]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine der Klosterkirche Eppenberg (2).jpg|mini|hochkant=1.5|Die Ruine der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kartause Eppenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Klosterruine in der Nähe von [[Gensungen]], einem Ortsteil der Stadt [[Felsberg (Hessen)|Felsberg]] in [[Nordhessen]]. Der Ort wird noch heute „[[Kartause]]“ genannt, nach den zuletzt im Kloster Eppenberg lebenden Mönchen des [[Kartäuser]]ordens. In der Nähe befindet sich die [[Staatsdomäne]] Mittelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorfrauenstift Eppenberg ==&lt;br /&gt;
Um 1217 erhielten die Ordensfrauen des [[Prämonstratenserinnen]]klosters [[Kloster Ahnaberg|Ahnaberg]] bei [[Kassel]] die Erlaubnis, auf dem Eppenberg, am Hang des [[Burg Heiligenburg|Heiligenberges]], ein Kloster zu errichten. Am 3. März 1219 bestätigte Erzbischof [[Siegfried II. von Eppstein|Siegfried II.]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] die Gründung des Klosters Eppenberg und nahm es unter seinen Schutz. Die Zahl der Chorfrauen in Ahnaberg wurde auf 40 festgesetzt und die überzähligen Chorfrauen gingen nach Eppenberg, wo sie das neue Stift als Filialkloster des Stifts Ahnaberg gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zum Mutterhaus war aber offensichtlich nicht immer ohne Probleme. 1223 betonten der [[Propst]] und der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] von Ahnaberg ihre Rechte in Eppenberg. Am 17. Februar 1224 bestätigte Erzbischof Siegfried noch einmal die Vorrechte des Klosters Ahnaberg. Aber im Jahre 1250 verweigerte die [[Prior]]in von Eppenberg offen die Vorrechte des Stifts Ahnaberg, aus heute nicht mehr bekannten Gründen, und Eppenberg wurde ein selbständiges Stiftskloster, allerdings wie auch Ahnaberg unter der Schutzherrschaft der [[Kloster Spieskappel|Abtei Spieskappel]]. Es blühte bald auf, vor allem durch Schenkungen und Erwerb von Grundbesitz in den nahen Ortschaften [[Altenbrunslar]], [[Böddiger]], [[Besse (Edermünde)|Besse]] und Gensungen. Im Jahre 1269 ging die Gründung des Prämonstratenserinnenstiftes [[Kloster St. Georg (Homberg)|St. Georg]] in [[Homberg (Efze)|Homberg an der Efze]] von dem Propst Arnold von Eppenberg aus. Der wachsende Wohlstand führte jedoch in der Folge zu einem Verfall von Sitten und Disziplin und schließlich zu Verschwendung, Misswirtschaft und wirtschaftlichem Niedergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kartause St. Johannis ==&lt;br /&gt;
Landgraf [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] beklagte sich bitter über die Zustände im Kloster, die heruntergekommenen Besitzungen und Gebäude, und die in Vergessenheit geratene Disziplin, Zucht und Ordnung. Auf sein Betreiben erfolgte durch [[Päpstliche Bulle]] 1438 die Auflösung des Stifts und seine Umwandlung in eine [[Kartause]] von Mönchen aus [[Erfurt]], die 1440 einzogen. Das Kloster erhielt den Namen „St. Johannis“ und wurde großzügig aus- und umgebaut. 1471 schenkte Landgraf [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig II.]] dem Kloster den Wimmenhof (heute Domäne Mittelhof) und die nahe, halb verfallene [[Burg Heiligenberg]], machte den Mönchen dabei nur zur Bedingung, dass sie in der Burgkapelle allwöchentlich für sein Heil beten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säkularisation ==&lt;br /&gt;
1527, nach der [[Homberger Synode]] von 1526, mit der die [[Reformation]] in Hessen eingeführt wurde, wurde das Kloster aufgehoben und von Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp I.]] als Jagdschloss und Wirtschaftsgut genutzt. Um 1610 ließ Landgraf [[Moritz (Hessen-Kassel)|Moritz]] das Jagdschloss nach dem Vorbild italienischer [[Renaissance]]schlösser umbauen. Die Gebäude und Ländereien wurden vom nahen Mittelhof mitbewirtschaftet. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Anlage zerstört, danach zu einem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und Schafhof der Staatsdomäne Mittelhof umgebaut. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] (1756–63) verschanzten sich französische Truppen nach der verlorenen Schlacht bei [[Grebenstein]] sieben Wochen lang auf der Anhöhe des Klosters; zwei Schanzen am Abhang des Heiligenberges erinnern noch an ihr Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kartause, Ehemaliges Torhaus.jpg|mini|hochkant=1.5|Ehemaliges Torhaus, heute Bienenkundemuseum]]&lt;br /&gt;
1957 brannte das Hauptgebäude vom Blitz getroffen bis auf die Mauern nieder. Die Gebäude und die Klosterkirche verfielen zunehmend, bis der [[Imker|Bezirksimkerverein]] Felsberg ab 1984 die Wiederherrichtung und Pflege der Anlage übernahm. Im ehemaligen Torhaus des Klosters entstand dabei ein sehenswertes [[Bienenkunde]]museum. Vom Kloster selbst ist heute nur noch die Ruine der Klosterkirche erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet um die Kartause und die Ruinen selbst wurden im Dezember 1988 unter Naturschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gisela Helmerich: &amp;#039;&amp;#039;Stift und Kartause zu Eppenberg.&amp;#039;&amp;#039; (Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und Diözese Fulda; 23), Parzeller, Fulda 1979. ISBN 3-7900-0090-6&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schlegel (Historiker)|Gerhard Schlegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Eppenberg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Monasticon Cartusiense&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Gerhard Schlegel, James Hogg, Band&amp;amp;nbsp;2, Salzburg 2004, 406–411.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kartause Eppenberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.felsberg.de/Stadt-Info/Stadtportrait/Sehenswuerdigkeiten/Klosterruine-Kartause-1.htm Klosterruine Kartause]&lt;br /&gt;
* [http://www.vhghessen.de/felsberg/aktuelles_mittelhof_2005.htm Domäne Mittelhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4015072-0|VIAF=238334146}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.1441|EW=9.4642|type=landmark|dim=25|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Hessen|Eppenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kartäuserkloster in Deutschland|Eppenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterruine in Hessen|Eppenb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Eppenberg, Kartause]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Felsberg (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1527]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
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