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	<title>Karsten Krampitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-04T19:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karsten Krampitz 2025.jpg|mini|Karsten Krampitz 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karsten Krampitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1969]] in [[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorf]], [[Brandenburg]]) ist ein deutscher [[Schriftsteller]], [[Journalist]] und [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KarstenKrampitz MarionBrasch 2025 (cropped).jpg|mini|hochkant|Karsten Krampitz mit der Moderatorin [[Marion Brasch]], 2025]]&lt;br /&gt;
Nach einer Ausbildung zum [[Betriebswirt]] studierte Krampitz Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. 2016 wurde er zum [[Dr. phil.]] promoviert. Seine Dissertation befasst sich mit der Selbstverbrennung des Pfarrers [[Oskar Brüsewitz]] in [[Zeitz]] 1976.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Staat und Kirche in der DDR, Das Verhältnis von Staat und Kirche in der DDR infolge der Selbstverbrennung des Pfarrers am 18. August 1976 unter besonderer Berücksichtigung der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Gedruckt als: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Brüsewitz. Staat und Kirche in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verbrecher Verlag, Berlin 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Krampitz veröffentlichte mehrere Romane und Erzählungen. Er war Redakteur, später Chefredakteur bei Berliner [[Straßenzeitung]]en. Als freier Journalist schrieb er für Zeitungen und Zeitschriften, so für den [[Der Freitag|Freitag]], die [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], die [[Junge Welt]], die [[Berliner Zeitung]], [[Die Welt]] und Neues Deutschland bzw. [[nd]]. Er lebt in [[Berlin-Prenzlauer Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenzeitungen, Obdachlosenarbeit ==&lt;br /&gt;
Krampitz schrieb in den 1990er Jahren für die Berliner [[Straßenzeitung]]en &amp;#039;&amp;#039;Hunnis Allgemeine Zeitung (HAZ)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Motz (Zeitschrift)|Motz]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Strassenfeger (Straßenzeitung)|Strassenfeger]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wollte die Straßenzeitungen zu einem „linken Boulevardblatt“ entwickeln. Dazu gehörten Artikel über die Lebensumstände wohnungsloser Menschen, aber auch öffentlichkeitswirksame Interviews mit Prominenten wie [[Harald Juhnke]], [[Harry Rowohlt]] und [[Inge Meysel]]. Krampitz beteiligte sich auch an Kampagnen, etwa der symbolischen Besetzung der Hotels [[Hotel Adlon|Adlon]] und [[Kempinski]] in Berlin unter dem Motto „Es sind noch Betten frei“, um auf das alljährliche Ende der [[Berliner Kältehilfe|Kältehilfe]] Ende März aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 erfand Krampitz die &amp;#039;&amp;#039;Wewelsflether Trinkerklappe&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Aktion „Findeltrinker“: Die weltweit erste Trinkerklappe in Wewelsfleth |Sammelwerk=Warenform |Datum=2004-11-11 |Online=https://www.warenform.net/news/index.php?id=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine satirische Aktion in Analogie zu [[Babyklappe]]n, bei der die Ehefrauen von Alkoholikern ungewollte „Findeltrinker“ einer Versorgung im örtlichen Therapiezentrum zuführen könnten:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Weil sie von ihren Frauen ausgesetzt wurden, erfrieren jeden Winter unter Deutschlands Brücken, in den Straßen und Parks Hunderte Trinker. Der Umgang mit Alkohol und seinen Opfern ist ein Indikator für den Zustand der Gesellschaft. Vor allem alte und arbeitslose Männer werden rigoros entsorgt. Um der Praxis des Wegschauens und Liegenlassens entgegenzutreten, hat der deutsche P.&amp;amp;nbsp;E.&amp;amp;nbsp;N.&amp;amp;nbsp;N. gemeinsam mit dem Eulenhof die Aktion ‚Findeltrinker‘ ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Karsten Krampitz&lt;br /&gt;
 |Quelle=Wohin mit den Trinkern?&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karsten Krampitz |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wohin-mit-den-trinkern-,10810590,10228104.html |titel=Wohin mit den Trinkern? |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2004-11-04 |abruf=2015-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Initiative von Krampitz zurück ging 2007 die Umbenennung des Nachtcafés &amp;#039;&amp;#039;Arche&amp;#039;&amp;#039; der Treptower Bekenntniskirche in &amp;#039;&amp;#039;Nachtcafé Landowsky&amp;#039;&amp;#039;, das an den [[Berliner Bankenskandal]] und die Beteiligung [[Klaus-Rüdiger Landowsky]]s erinnern sollte. 2008 verbot das Diakonische Werk Neukölln-Oberspree dem &amp;#039;&amp;#039;Nachtcafé&amp;#039;&amp;#039;, sich &amp;#039;&amp;#039;Landowsky&amp;#039;&amp;#039; zu nennen, und Krampitz wurde von seiner Arbeit in der Obdachlosenhilfe suspendiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dunja Batarilo |Titel=Die „Arche“ darf nicht mehr „Landowsky“ heißen |Sammelwerk=Die Tageszeitung |Datum=2008-04-08 |Online=https://www.taz.de/Obdachlosenhilfe/!13866/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krampitz engagierte sich dann für das &amp;#039;&amp;#039;Nachtasyl Gorki&amp;#039;&amp;#039;, ein Nachtcafé für Obdachlose im Berliner [[Bezirk Lichtenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei-, Geschichts- und Kirchenpolitik ==&lt;br /&gt;
Krampitz war bis 2018 Mitglied der [[Die Linke|Linken]]. 2012 erklärte er seine Absicht, als Parteivorsitzender zu kandidieren, nahm dies aber wenige Tage später zurück, auch weil die Partei nicht geschlossen hinter ihm stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lena Kreck]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Kandidatur weniger. Karsten Krampitz will nicht Parteivorsitzender werden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;prager frühling. Magazin für Freiheit und Sozialismus,&amp;#039;&amp;#039; 29. Mai 2012, [https://web.archive.org/web/20150209075957/http://www.prager-fruehling-magazin.de/de/article/855.eine-kandidatur-weniger.html online], abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde sein Buch &amp;#039;&amp;#039;1976. Die DDR in der Krise&amp;#039;&amp;#039; im Umfeld der Partei kontrovers diskutiert. Die der [[Die Linke|Linken]] nahestehende Zeitung [[nd|Neues Deutschland]] veröffentlichte einen 14-teiligen Vorabdruck und Briefe protestierender Leser, so des früheren SED-Politikers [[Egon Krenz]] und des Radrennfahrers [[Täve Schur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Benser: &amp;#039;&amp;#039;Es gab kein historisches Vakuum. Eine Replik der Fallbetrachtungen von Karsten Krampitz über die DDR im Jahre 1976.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland,&amp;#039;&amp;#039; 15. April 2016, [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1008578.es-gab-kein-historisches-vakuum.html online] (Bezahlschranke), abgerufen am 13. Februar 2017. – Andreas Rüttenauer: &amp;#039;&amp;#039;Das verflixte Jahr. Der Versuch von Karsten Krampitz, die DDR-Geschichte auf neue Art zu schreiben, provoziert Reaktionen aus dem alten Apparat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die tageszeitung,&amp;#039;&amp;#039; 24. April 2016, [https://taz.de/Trubel-um-Buch-zur-DDR-Geschichte/!5294027/ online,] abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reaktionen außerhalb der Partei waren positiver. Krampitz versuche eine multiperspektivische Sichtweise auf den SED-Staat, ohne die DDR zu verklären oder zu dämonisieren, hieß es in der [[die tageszeitung|taz.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Rüttenauer: &amp;#039;&amp;#039;Das verflixte Jahr. Der Versuch von Karsten Krampitz, die DDR-Geschichte auf neue Art zu schreiben, provoziert Reaktionen aus dem alten Apparat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die tageszeitung,&amp;#039;&amp;#039; 24. April 2016, [https://taz.de/Trubel-um-Buch-zur-DDR-Geschichte/!5294027/ online,] abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Frankfurter Rundschau]] bescheinigte dem Historiker eine solide Arbeit: „Krampitz’ Buch gelingt ein differenzierter Blick auf die Geschichte der DDR, die vielschichtiger und komplizierter war, als sie heute oftmals dargestellt wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Förster: Nach diesem Hauch von Frühling. In: Frankfurter Rundschau, 10. Juni 2016, [https://www.fr.de/kultur/literatur/nach-diesem-hauch-fruehling-11687568.html online,] abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Der Tagesspiegel]] urteilte: „Krampitz gehört zu den besten Kennern der DDR-Spätphase.“&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Vor 40 Jahren begann der Untergang der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel,&amp;#039;&amp;#039; 9. August 2016, [https://www.tagesspiegel.de/kultur/ddr-1976-vor-40-jahren-begann-der-untergang-der-ddr/13976900.html online,] abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; 2026 veröffentlichte Krampitz eine überarbeitete Neuauflage des Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Geschichte des ostdeutschen Protestantismus. Für Krampitz waren die evangelischen Kirchen&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=der einzige gesellschaftliche Raum, in dem ein von der SED unabhängiger politischer Diskurs geführt werden konnte. Synoden, Kirchentage und Gottesdienste waren die einzigen öffentlichen Veranstaltungen, auf deren Agenda der SED-Staat keinen direkten Einfluss nehmen konnte. (…) Wenn auch die Staat-Kirche-Beziehungen die Gesamtgeschichte der DDR eher am Rande geprägt haben, so sind doch der Umbruch im Herbst 1989 und die Einheit schwerlich ohne Kenntnis der DDR-Kirchen und ihrer Geschichte zu verstehen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Karsten Krampitz&lt;br /&gt;
 |Quelle=1990: Sand im Getriebe&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karsten Krampitz |url=https://www.freitag.de/autoren/karsten-krampitz/1990-sand-im-getriebe |titel=1990: Sand im Getriebe |werk=[[Der Freitag]] |datum=2020-04-08 |abruf=2021-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krampitz war von 2017 bis 2022 Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand der Linkspartei.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Linke, Mitglieder der Historischen Kommission, [https://historische-kommission.die-linke.de/mitglieder/ online], abgerufen am 1. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Verhältnis zur Partei beschreibt Krampitz 2015 als ambivalent: „Ich war (…) in der Kirche, ohne in der Kirche zu sein. In den Neunzigerjahren war ich lange Zeit leitender Redakteur einer Obdachlosenzeitung, obwohl ich eine Wohnung hatte. Ich bin promovierter Historiker und gleichzeitig Mitglied der SED-Nachfolgepartei Die Linke. Es ergibt sich also oft, dass ich irgendwo dabei bin, ohne wirklich dazuzugehören.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Krampitz &amp;#039;&amp;#039;Leute, das geht gar nicht!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke&amp;#039;&amp;#039; Nr. 165–168, Juni/September 2015, S. 16,  [https://www.kulturchannel.at/fileadmin/user_upload/magazines/35205.3dak.pdf Digitalisat,] abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Deutschland&amp;#039;&amp;#039; erklärte er 2014 sein Unbehagen, dass es auch in der Linken zu viele Funktionäre und Mandatsträger gebe, „die bestimmte existenzielle Erfahrungen nie gemacht haben und auch nie machen werden. Angst, materielle Not und Verzweiflung kennen sie vom Hörensagen.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Alle guten Idee kippen irgendwann“&amp;#039;&amp;#039;, Interview, in: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 4. Januar 2014, [https://www.nd-aktuell.de/artikel/919787.alle-guten-ideen-kippen-irgendwann.html online] (Bezahlschranke), abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klagenfurt und Kärnten ==&lt;br /&gt;
2009 nahm Krampitz auf Vorschlag der Jurorin [[Hildegard Elisabeth Keller]] am [[Ingeborg-Bachmann-Preis|Ingeborg-Bachmann-Vorlesewettbewerb]] in [[Klagenfurt]] teil, den 33. Tagen der deutschsprachigen Literatur. Dort gewann er nach Kritik der Jury, die von den Zuschauern nicht geteilt wurde, den Publikumspreis.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitschnitte von Lesung und Diskussion, Archivseiten, orf.at, [http://archiv.bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis.eu/de/autoren/847/index.html online.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde er von der Stadt Klagenfurt als Stadtschreiber eingeladen. Seither befasst er sich mit der [[Kärnten|Kärntner]] Politik und Gesellschaft, veröffentlichte 2012 mit seinem Stadtschreiberkollegen [[Peter Wawerzinek]] die „schräge, humorvolle und auch bissige Liebeserklärung“ &amp;#039;&amp;#039;Crashkurs Klagenfurt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich ein Stadtschreiber?&amp;#039;&amp;#039; kaernten.orf.at, 10. Juli 2017, [https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2853983/ online] – Dazu auch: [http://derstandard.at/1323222615544/Was-duerfen-die-in-Kaernten &amp;#039;&amp;#039;Was dürfen die in Kärnten?&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Nacheinander waren die zwei Berliner Schriftsteller Stadtschreiber in Klagenfurt – Ein Briefwechsel zwischen Karsten Krampitz und Peter Wawerzinek übers Saufen und Badengehen in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und schrieb für mehrere Theater in Klagenfurt Stücke. 2020 strahlte der [[Deutschlandfunk]] sein Feature &amp;#039;&amp;#039;Die Kärntner Seele&amp;#039;&amp;#039; aus. Seit 2021 ist Krampitz Lehrbeauftragter an der [[Universität Klagenfurt|Alpen-Adria-Universität Klagenfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Veranstaltungsüberblick, [https://campus.aau.at/studium/course/102719 online], abgerufen am 1. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Stipendien ==&lt;br /&gt;
* 1994: 1. Preis beim 3. Berliner Jugend-Literaturwettbewerb&lt;br /&gt;
* 2004, 2017: [[Alfred-Döblin-Stipendium]] der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
* 2009: Publikumspreis der 33. Tage der deutschsprachigen Literatur ([[Ingeborg-Bachmann-Preis 2009|Ingeborg-Bachmann-Preis]])&lt;br /&gt;
* 2010: Stipendium der [[Stiftung Brandenburger Tor]], im Tandem mit [[Ivana Sajko]], in [[Pula]] ([[Kroatien]])&lt;br /&gt;
* 2010: Stadtschreiber in Klagenfurt&lt;br /&gt;
* 2010–2013: Promotionsstipendiat der [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 2020: Kärntner Kulturvogel&lt;br /&gt;
* 2021: Arbeitsstipendium Literatur des Senats von Berlin&lt;br /&gt;
* 2025: Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Literarisches Schaffen ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karsten Krampitz |Titel=Rattenherz |Verlag=Zyankrise Verlag |Ort=Berlin |Datum=1995 |ISBN=3-928835-38-6 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karsten Krampitz |Titel=Affentöter. Ab heute wird zurückgeschrieben |Verlag=Kramer |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-87956-247-4 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karsten Krampitz |Titel=Der Kaiser vom Knochenberg |TitelErg=Roman |Verlag=Ullstein |Ort=München |Datum=2002 |ISBN=3-550-08379-3 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karsten Krampitz |Titel=Heimgehen |Verlag=LangenMüller |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-7844-3189-5 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* mit [[Peter Wawerzinek]]: &amp;#039;&amp;#039;Crashkurs Klagenfurt. Poesie und Propaganda&amp;#039;&amp;#039;, Edition Meerauge, Klagenfurt 2012, ISBN 978-3-7084-0421-9&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karsten Krampitz |Titel=Wasserstand und Tauchtiefe |TitelErg=Roman |Verlag=Verbrecher Verlag |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-95732-013-1 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;. Edition Nautilus, Hamburg 2025, ISBN 978-3-96054-469-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Brüsewitz. Staat und Kirche in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verbrecher Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-95732-159-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jedermann sei untertan. Deutscher Protestantismus,&amp;#039;&amp;#039; Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2017, ISBN 978-3-86569-247-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pogrom im Scheunenviertel. Antisemitismus in der Weimarer Republik und die Berliner Ausschreitungen 1923.&amp;#039;&amp;#039; Verbrecher Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-95732-567-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1976. Die DDR in der Krise&amp;#039;&amp;#039;, überarbeitete Neuauflage, Karl Dietz, Berlin 2026, ISBN 978-3-320-02439-0 (zuerst Verbrecher Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-95732-145-9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaften ===&lt;br /&gt;
* mit Dieter Ziebarth und Lothar Tautz: &amp;#039;&amp;#039;„Ich werde dann gehen.“ Erinnerungen an Oskar Brüsewitz&amp;#039;&amp;#039;, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2006&lt;br /&gt;
* mit [[Heiko Werning]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimat, Heimweh, Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;, Karin-Kramer-Verlag, Berlin 2009&lt;br /&gt;
* mit [[Uwe von Seltmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben mit und ohne Gott. Beiträge zur inneren Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Herbig-Verlag, München 2010&lt;br /&gt;
* mit [[Markus Liske]] und [[Manja Präkels]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaltland. Eine Sammlung.&amp;#039;&amp;#039; Rotbuch, Berlin 2011&lt;br /&gt;
* mit [[Klaus Lederer (Politiker)|Klaus Lederer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schritt für Schritt ins Paradies. Handbuch zur Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, Karin Kramer Verlag, Berlin 2013&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Lewin]]: &amp;#039;&amp;#039;Luthers Stellung zu den Juden&amp;#039;&amp;#039;. Neuherausgabe der Dissertation aus dem Jahr 1912, Alibri Verlag, Aschaffenburg 2017&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Wege zum See oder Eine andere Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Essays, Drava Verlag, Klagenfurt 2018&lt;br /&gt;
* mit [[Simone Barrientos]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Feuerstuhl. Werk und Wirkung des Schriftstellers B. Traven.&amp;#039;&amp;#039; Alibri Verlag, Aschaffenburg 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radiobeiträge ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DDR neu erzählen,&amp;#039;&amp;#039; Essay, 30 Minuten, Deutschlandfunk 2018&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschlandfunk, 2. Oktober 2019, [https://www.deutschlandfunk.de/erinnerungspolitik-ddr-neu-erzaehlen.1184.de.html?dram:article_id=427797 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„…und wir sind unendlich verarmt“. Der vergessene SPD-Vorsitzende Hugo Haase.&amp;#039;&amp;#039; Feature, 44 Minuten, Deutschlandfunk 2019.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luther auf dem Wormser Reichstag Was der Reformator 1521 von den Juden dachte.&amp;#039;&amp;#039; Feature, 20 Minuten, Deutschlandfunk 2021&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Straße der Verlorenen. Als Berlin geschändet wurde.&amp;#039;&amp;#039; Feature, 44 Minuten, Deutschlandfunk 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterarbeiten ===&lt;br /&gt;
* als Autor: &amp;#039;&amp;#039;Sucht und Ordnung. Fett Blanche Farce, Bettleroper.&amp;#039;&amp;#039; Premiere 2014, Klagenfurter Ensemble&lt;br /&gt;
* als Co-Autor und Mitwirkender: &amp;#039;&amp;#039;1989. The Great Disintegration,&amp;#039;&amp;#039; mit der Theatergruppe [[Andcompany &amp;amp; Co.]] Premiere 2019, HAU1 Berlin&lt;br /&gt;
* als Autor und Mitwirkender: &amp;#039;&amp;#039;Sternen Dreck, Folge 4&amp;#039;&amp;#039;,  mit den Theatergruppen kukukk und VADA. Premiere 2020, Kammerlichtspiele Klagenfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karsten Krampitz|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122584406}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|11617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122584406|LCCN=nr2002043708|VIAF=72279546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krampitz, Karsten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obdachlosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krampitz, Karsten&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1969&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorf]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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