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	<title>Karsten Knolle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:59:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karsten_Knolle&amp;diff=1602293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Ausbildung und Leben */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-11-28T01:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung und Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karsten Knolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1939]] in [[Neinstedt]]; † [[3. Januar]] [[2024]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abschied-nehmen.de/traueranzeigen-suche/karsten-knolle &amp;#039;&amp;#039;Traueranzeige&amp;#039;&amp;#039;] bei abschied-nehmen.de, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und [[Journalist]]. Er war von 1990 bis 1998 Mitglied des [[Landtag Sachsen-Anhalt|Landtages von Sachsen-Anhalt]] und von 1999 bis 2004 Mitglied des 5.&amp;amp;nbsp;[[Europäisches Parlament|Europäischen Parlamentes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Leben ==&lt;br /&gt;
Karsten Knolle war das sechste von zwölf Kindern des damaligen Leiters der [[Evangelische Stiftung Neinstedt|Neinstedter Anstalten]] und ein Großneffe des [[Bischof]]s [[Otto Dibelius]]. Er besuchte die Volksschule in Neinstedt/Quedlinburg und später das [[Evangelisches Schulzentrum Hilden#Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium|Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium]] in [[Hilden]] bei Düsseldorf, als er nach dem [[Aufstand vom 17. Juni 1953]] die Familie verließ und [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|im Alter von 16 Jahren in die Bundesrepublik Deutschland floh]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amazon.de/Ein-deutsch-deutsches-enfant-terrible-ungew%C3%B6hnliche-Biographie/dp/3937751017 &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsch-deutsches enfant terrible? Eine ungewöhnliche Biographie.&amp;#039;&amp;#039;] bei amazon.de, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte nach dem Abitur an der Akademie für Welthandel in [[Frankfurt am Main]]. Karsten Knolle machte eine Lehre als Industriekaufmann und wurde Außenhandelskaufmann mit Diplom. 1955 musste er nach eigenen Angaben aus politischen Gründen die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] verlassen. In der Bundesrepublik leistete er seinen Wehrdienst als Fallschirmjäger und war nach einer Reihe von Wehrübungen [[Oberstleutnant]] d.&amp;amp;nbsp;R. und Träger des [[Ehrenzeichen der Bundeswehr|Bundeswehrehrenzeichens]] in Gold. 1965 bis 1966 erfolgte ein Informationsaufenthalt in den USA, Kanada und Mexiko. 1969 bis 1971 machte er eine Ausbildung zum Journalisten bei der [[Deutsche Presse-Agentur|dpa]]-Hannover mit Abschluss Diplom-Journalist. Von 1971 bis 1990 arbeitete er als Journalist in Bonn, später lebte er in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoPo&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link | date=2018-01-21 | url=http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00511/mim_wilhelmstr_roet_511796b.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.morgenpost.de/berlin/article1207771/So-wohnt-es-sich-heute-in-der-Leipziger-Strasse.html&amp;amp;usg=__3r8uvKX9eLchaxboX1wKSOuFbh8=&amp;amp;h=312&amp;amp;w=468&amp;amp;sz=52&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=1&amp;amp;um=1&amp;amp;itbs=1&amp;amp;tbnid=Momjn_5AYFAOBM:&amp;amp;tbnh=85&amp;amp;tbnw=128&amp;amp;prev=/images%3Fq%3Dkarsten%2Bknolle%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DN%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26tbs%3Disch:1 |text=Morgenpost, Berlin }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karsten Knolle, der evangelischer Konfession war, war verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 1968 war Karsten Knolle Mitglied der CDU. Im Mai 1990 trat er zudem in die CDU (DDR) ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festschrift&amp;quot;&amp;gt;[http://www.die-union.de/festschrift/knolle.htm Festschrift, K. Knolle]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Partei war er in verschiedenen Vorstandsämtern aktiv. So war er 1996 bis 2000 Vorsitzender des Landesfachausschusses Bundes- und Europaangelegenheiten im CDU-Landesverband Sachsen-Anhalt, 1998 bis 2000 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Quedlinburg und seit 1998 Mitglied im CDU-Landesvorstand Sachsen-Anhalt. 1998 war er im Bundesfachausschuss der CDU für Entwicklungspolitik tätig. Daneben war ein Arbeitsschwerpunkt die Mittelstandspolitik. Er war von 1991 bis 2000 Kreisvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) in Quedlinburg und war seit 1991 lange Zeit Mitglied im Landesvorstand der MIT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 1999 war er Mitglied des Kreistags im Landkreis Quedlinburg und von 1990 bis 1998 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
Karsten Knolle wurde bei der ersten [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1990]] im Landtagswahlkreis Quedlinburg I (WK 46) direkt in den Landtag gewählt. Bis Dezember 1991 gehörte er der CDU-Fraktion an. Im Dezember 1991 verließ er die CDU-Fraktion und schloss sich der „Freien Fraktion“ von [[Joachim Auer]] an. Bereits wenige Tage später verließ er die freie Fraktion und war Dezember 1991 bis Februar 1992 fraktionslos. Ab Februar 1992 war er formal Gast der CDU-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 bis 2004 war er Europaabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.europarl.europa.eu/meps/de/4286/KARSTEN_KNOLLE/history/5 &amp;#039;&amp;#039;Karsten Knolle: 5. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;] bei europarl.europa.eu, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsaktionen ==&lt;br /&gt;
Entgegen der Regelungen der Flüchtlingsorganisationen, die ihm Verantwortungslosigkeit vorwarfen, evakuierte er 1992 in Eigeninitiative gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten [[Jürgen Angelbeck]] 42 Kinder aus einem Waisenhaus der stark umkämpften Stadt [[Sarajevo]] nach Deutschland. Mit einer russischen Transportmaschine brachte er die Kinder am 4. August 1992 nach [[Sachsen-Anhalt]], wo sie auf verschiedene Heime in Sandersleben, Schönebeck und Calbe verteilt und versorgt wurden. 1997 kehrten die Kinder in ihre Heimat zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/heute-im-osten/sarajevo-100.html &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder von Sarajevo&amp;#039;&amp;#039;] bei mdr.de, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 reiste er erneut nach Sarajevo und brachte diesmal 53 behinderte Kinder zum Teil mit ihren Betreuern nach Deutschland. Kritik erhielt Knolle unter anderem von CDU-Fraktionschef [[Christoph Bergner]], der mahnte: Sachsen-Anhalt könne „auf Dauer keine Kindesentführung betreiben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article635660/Das-umstrittene-Ende-einer-Odyssee.html &amp;#039;&amp;#039;Das umstrittene Ende einer Odyssee&amp;#039;&amp;#039;] bei welt.de, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Hilfe bosnischer Kriegsopfer gründete Knolle einen Verein und sammelte Spenden für Hilfsprojekte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz.de/mitteldeutschland/vor-zehn-jahren-babys-unter-beschuss-2926433 &amp;#039;&amp;#039;Vor zehn Jahren: Babys unter Beschuss&amp;#039;&amp;#039;] bei mz.de, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Er war Träger des [[Ehrenkreuz der Bundeswehr|Ehrenkreuzes der Bundeswehr]] in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Karsten-Knolle/!1608555/ &amp;#039;&amp;#039;Das Portrait:Karsten Knolle&amp;#039;&amp;#039;] bei taz.de, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Karsten Knolle und Ute Kaufholz: &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsch-deutsches enfant terrible? Eine ungewöhnliche Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Anderbeck-Verlag, Anderbeck 2004, ISBN 3-937751-01-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Klaus-J. Holzapfel (Hrsg.): Landtag von Sachsen-Anhalt: 1. Wahlperiode, 1990–1994 (Volkshandbuch), Stand: 15. Februar 1992, 1992, ISBN 3-87576-271-1, Seite 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128928840}}&lt;br /&gt;
* [http://www.die-union.de/festschrift/knolle.htm Mein Weg in die Politik]&lt;br /&gt;
* {{MdEP|4286}}&lt;br /&gt;
* [https://www.juergenscharf.de/Veroeffentlichungen/20%20Jahre_Fraktion_10-787%20inkl_Korr.pdf 20 Jahre CDU-Fraktion] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128928840|LCCN=n2006026125|VIAF=72457585}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knolle, Karsten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knolle, Karsten&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neinstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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