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	<title>Karpathos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karpathos&amp;diff=35457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc Taxon: /* Natur */</title>
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		<updated>2025-11-04T13:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Natur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Insel. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Karpathos (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NEBENBOX=ja&lt;br /&gt;
|NAME=Karpathos&lt;br /&gt;
|BILD1=Karpathos(gwz).jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Blick über Karpathos auf die Ortschaft Pigadia im Südosten der Insel&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Ägäisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Dodekanes]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=35.585278 &lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=27.128611&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=GR-L&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=48&lt;br /&gt;
|BREITE=12&lt;br /&gt;
|FLAECHE=300.152&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Kali Limni&lt;br /&gt;
|HOEHE=1215&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|NEBENBOX=ja&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Karpathos&lt;br /&gt;
|Name-el=Δήμος Καρπάθου (Κάρπαθος)&lt;br /&gt;
|Region=[[Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Karpathos-Kasos]]&lt;br /&gt;
|Fläche=323.830&lt;br /&gt;
|Einwohner=6226&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|Logobild= &lt;br /&gt;
|Sitz=[[Karpathos (Stadt)|Karpathos]]&lt;br /&gt;
|LAU=6201&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=2&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=1&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=9&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|lat_deg=35|lat_min=35|lat_sec=7&lt;br /&gt;
|lon_deg=27|lon_min=7|lon_sec=43&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Karpathou.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karpathos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Κάρπαθος}} [{{IPA|ˈkarpaθɔs}}] {{F.Sg.}}, {{trS|Kerpe}}, {{itS|Scarpanto}}, [[latein]]isch Carpathus) ist eine [[Griechenland|griechische]] Insel. Sie ist mit 300,152&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ελληνική Στατιστική Αρχή [ΕΛΣΤΑΤ] |Titel=Στατιστική Επετηρίδα της Ελλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 &amp;amp; 2010 |Ort=Piräus |Datum=2011 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[Rhodos]] die zweitgrößte [[Dodekanes]]-Insel. Seit 2011 bildet die Insel mit der Insel [[Saria (Insel)|Saria]] und weiteren Felseninselchen eine Gemeinde in der &amp;#039;&amp;#039;Region [[Südliche Ägäis]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Volkszählung von 2011 hatte Karpathos 6226&amp;amp;nbsp;Einwohner. Hauptort ist [[Karpathos (Stadt)|Karpathos]], früher auch Pigadia genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Dörfern auf der Insel – vor allem in [[Olymbos]] – wird bis heute ein [[Neugriechische Sprache#Dialekte|neugriechischer Dialekt]] gesprochen, der sich, wie das [[Tsakonisch]]e, aus dem  [[Dorisches Griechisch|Dorischen]] und nicht wie fast alle anderen Dialekte in Griechenland aus der [[Koine|Koiné]] entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karpathos by Sentinel-2 Cloudless.jpg|mini|links|Satellitenbild von Karpathos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karpathos liegt auf dem östlichen Südägäischen [[Inselbogen]], der die Gebirgszüge der [[Peloponnes]] mit dem [[Taurusgebirge]] in der südwestlichen Türkei verbindet und gleichzeitig die Grenze der [[Ägäisches Meer|Ägäis]] zum [[Mittelmeer]] darstellt. Nachbarinseln sind [[Rhodos]], 46&amp;amp;nbsp;km nordöstlich, und [[Kasos]], 6&amp;amp;nbsp;km südwestlich, sowie im Norden, getrennt durch eine knapp 100&amp;amp;nbsp;m breite und ca. 1,5&amp;amp;nbsp;m tiefe Meerenge, das Eiland [[Saria (Insel)|Saria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Länge hat die Insel mit etwa 48&amp;amp;nbsp;km in Nord-Süd-Richtung, die maximale Breite erreicht fast 12&amp;amp;nbsp;km, die schmalste Stelle weniger als 3,5&amp;amp;nbsp;km. Ein kahler, teilweise mit Kiefern bewaldeter Bergzug durchzieht die Insel von Norden bis zur Mitte der Insel. Während im Norden Höhen über 600&amp;amp;nbsp;m erreicht werden, steigt die &amp;#039;&amp;#039;Kali Limni&amp;#039;&amp;#039; (Καλή Λίμνη) im zentralen Inselbereich auf eine Höhe von 1.215&amp;amp;nbsp;m an, zusammen mit dem [[Attavyros]] auf Rhodos die höchste Erhebung der Dodekanesinseln. Südlich davon wird es zunächst hügeliger, im äußersten Süden ist es flach. Ein großer Teil der einst üppigen Bewaldung fiel mehreren verheerenden Waldbränden zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zisternelefkos.jpg|mini|Römische Zisterne bei [[Lefkos]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Besiedelung Karpathos’ begann bereits in der Epoche der [[Jungsteinzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die geografische Lage zwischen [[Kreta]] und den Dodekanes-Inseln entwickelte sich Karpathos in der mittel- und spät[[Minoische Kultur|minoischen Zeit]] (ca. 2000 bis 1400 v. Chr.) überdurchschnittlich. Die kretischen Minoer wurden etwa ab 1400 v. Chr. durch die [[Mykenische Kultur|mykenischen Griechen]] als Inselbewohner ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab vermutlich dem 11. Jahrhundert v. Chr. übernahmen die [[Dorer]] die Herrschaft über Karpathos. Die Insel erlebte darauf folgend eine regelrechte Blütezeit. Es entstanden die vier Städte Poseidion (heute Karpathos), Arkesia (heute [[Arkasa]]), Vrykous (heute Vourgunda) und Nisyros (heute Ta Palatia, [[Saria (Insel)|Saria]]), weshalb der Schriftsteller [[Strabon]] die Insel auch Tetrapolis (Vierstädteinsel) nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise wurde die Insel im 6. Jahrhundert v. Chr. zeitweise von den [[Perserreich|Persern]] besetzt. Jedenfalls schloss sich Karpathos 477 v. Chr. dem 1. [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] an, einem Verteidigungsbündnis gegen Persien unter der Führung Athens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Kriegs]] (431 bis 404 v. Chr.), ausgetragen zwischen dem von Athen geführten 1.&amp;amp;nbsp;Attischen Seebund und dem [[Peloponnesischer Bund|Peloponnesischen Bund]] unter der Führung [[Sparta]]s, stand Karpathos vorerst auf der Seite Athens, wechselte jedoch, als sich die Niederlage Athens abzeichnete, die Front. Nur wenige Jahre später geriet Karpathos unter die Abhängigkeit von Rhodos und folgend wieder unter die Herrschaft Athens, so dass Karpathos im Jahr 378 v. Chr. dem 2.&amp;amp;nbsp;[[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] beitreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Athens bei der [[Schlacht von Chaironeia]] im Jahr 338 v. Chr. gegen den makedonischen König [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp&amp;amp;nbsp;II.]] und seinen Sohn [[Alexander der Große|Alexander den Großen]] endete vorerst die politische Bindung der Insel zu Athen und dem griechischen Festland. Karpathos geriet unter den Einfluss des [[Hellenismus]] und wurde 42 v. Chr. ins [[Römisches Reich|römische Reich]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der römischen [[Reichsteilung von 395]] fiel Karpathos unter die Herrschaft des [[Oströmisches Reich|Oströmischen Reichs]] (das sich später zum [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]] entwickelte). Da Karpathos geografisch nur am Rande dieses Reichs und dessen Hauptstadt [[Konstantinopel]] lag, war dessen Einfluss auf die Insel eher gering. Dafür litt die Inselbevölkerung in den nächsten Jahrhunderten unter den Piratenüberfällen, vor allem ausgehend von den [[Sarazenen]]. Diese Überfälle bewirkten, dass die Inselbewohner ihre Siedlungen an den Küsten verließen und im Inselinneren neue Dörfer gründeten (so wurden die Fluchtsiedlungen [[Olymbos]], [[Menetes]], [[Aperi]], [[Volada]] und [[Othos]] erbaut).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eroberung und Plünderung Konstantinopels durch die [[Vierter Kreuzzug|Kreuzritter]] im Jahr 1204 wurde auch das Byzantinische Reich zerschlagen und dessen Gebiet neu aufgeteilt. Karpathos ging in den Besitz reicher [[Republik Venedig|Venezianer]] über und erhielt den italienischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Scarpanto&amp;#039;&amp;#039;, mit dem es in dieser Sprache noch heute bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Scarpanto by Giacomo Franco.jpg|mini|links|Karte von Karpathos aus dem Jahr 1597 vom Venezier Giacomo Franco]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1537 wurde Karpathos ins [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] einverleibt und blieb folgend fast 400 Jahre in türkischem Besitz. Offiziell erhielt die Insel den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kerpe&amp;#039;&amp;#039;. Der Einfluss der Osmanen auf die Insel blieb jedoch eher gering, die größte Bedrohung der Bewohner ging weiterhin von den Piratenangriffen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Griechische Revolution|Griechischen Unabhängigkeitskrieges]] (1821–1829) wurde Karpathos bereits 1823 aus der türkisch-osmanischen Herrschaft entfernt und Teil der sich neu formierenden unabhängigen [[Erste Hellenische Republik|griechischen Republik]]. Durch den Beschluss des [[Londoner Protokolle zu Griechenland#Protokoll von 1830|Londoner Protokolls]] musste jedoch Griechenland 1830 die Dodekanes-Inseln im Tausch mit [[Euböa]] wieder dem Osmanischen Reich abtreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die türkische Herrschaft dauerte bis zum Mai des Jahres 1912. Gegen Ende des [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Kriegs]] eroberten die Italiener bei nur noch geringem türkischem Widerstand Karpathos und weitere Dodekanes-Inseln. Die Hoffnung der Inselbewohner auf Freiheit bzw. Vereinigung mit dem griechischen Festland erfüllte sich jedoch nicht, da Italien fortan die eroberten Inseln mit harter Hand als [[Italienische Ägäis-Inseln|eigene Provinz]] verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde ab 1943 die italienische Provinzverwaltung auf Karpathos durch Besatzungstruppen der deutschen Wehrmacht ergänzt. Durch die sich abzeichnende Niederlage [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Nazi-Deutschlands]] erfolgte am 4. Oktober 1944 der Abzug der italienisch-deutschen Besatzung. Die Insel wurde vorübergehend unter britische Verwaltung gestellt, ehe am 7. März 1948 Karpathos wie auch die weiteren Dodekanes-Inseln mit Griechenland vereinigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 2006 kollidierten in der Nähe der Insel ein griechisches und ein türkisches [[Kampfflugzeug]] vom Typ [[F-16]] „Falcon“ bei einem Abfangmanöver.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/unglueck-kampfflugzeug-crash-ueber-der-aegaeis-3592354.html Kampfflugzeug-Crash über der Ägäis],  In: [[Sterne]], 23. Mai 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Griechenland]] beansprucht einen nationalen [[Luftraum]] mit einer Breite von 16&amp;amp;nbsp;Kilometern jenseits der eigenen Küstenlinien. Die [[Türkei]] erkennt aber nur zehn Kilometer an, was der Breite der nationalen Seegebiete entspricht. Ein Jahr später wurde in der [[Karpathos (Stadt)|Stadt Karpathos]] in der Nähe des Hafens ein Denkmal für den von der Insel stammenden getöteten griechischen Piloten errichtet. Wegen Konflikten in der Ägäis standen Griechenland und die Türkei seit 1974 bereits drei Mal am Rande eines Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Anschluss an Griechenland 1947 war die Insel Karpathos kurzfristig in zehn Gemeinden (&amp;#039;&amp;#039;Dimi&amp;#039;&amp;#039; δήμοι) untergliedert. Im folgenden Jahr erhielten mit Ausnahme [[Karpathos (Stadt)#Verwaltung|Pigadias]] die übrigen Gemeinden den Status von Landgemeinden (&amp;#039;&amp;#039;Kinotites&amp;#039;&amp;#039; κοινότητες). Mit der Umsetzung des [[Politische Gliederung Griechenlands#Das Kapodistrias-Programm von 1997|Kapodistrias-Programms]] 1997 erfolgte die Eingliederung von acht Landgemeinden zur Stadtgemeinde Karpathos. Die Landgemeinde Olymbos behielt ihren Status. Durch die [[Kallikratis-Programm|Verwaltungsreform 2010]] wurden die ehemaligen Gemeinden der Insel zur neuen [[Karpathos (Gemeinde)|Gemeinde Karpathos]] (Δήμος Καρπάθου &amp;#039;&amp;#039;Dimos Karpathou&amp;#039;&amp;#039;) zusammengelegt. Verwaltungssitz ist die Stadt Karpathos. Die bisherigen Gemeinden bilden Gemeindebezirke, die ehemaligen Gemeindebezirke sind Ortsgemeinschaften mit Ausnahme des Stadtbezirks Karpathos. Sie wählen eigene lokale Vertretungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Gemeindebezirk&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|griechischer Name&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Code&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Fläche (km²)&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner 2001&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner 2011&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften&amp;lt;br /&amp;gt;(Δημοτική / Τοπική Κοινότητα) &amp;lt;!--Verwaltungsbegriff, bitte keine Dörfer eintragen!!!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| Lage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Karpathos (Gemeindebezirk)|Karpathos]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Καρπάθου}}&lt;br /&gt;
| 620101&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 219,925&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5750&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5670&lt;br /&gt;
| [[Karpathos (Stadt)|Karpathos]], [[Aperi]], [[Arkasa]], [[Volada]], [[Menetes]], [[Mesochori (Karpathos)|Mesochori]], [[Othos]], [[Pyles]], [[Spoa]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Karpathou.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Olymbos]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Ολύμπου}}&lt;br /&gt;
| 620102&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 103,905&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}761&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}556&lt;br /&gt;
| Olymbos&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Olymbou.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6201&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;323,830&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6511&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6226&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Karpathos-Stadt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Karpathos (Stadt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptort der Insel, früher auch Pigadia genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amopí und Lakkí ===&lt;br /&gt;
Durch die große Anzahl flach abfallender Sand- und Kiesstrände gilt Amopí als beliebter Badeort. Dazu herrscht an der südöstlichen Küste von Karpathos auch ein heißeres und trockeneres Klima als an anderen Küstenregionen der Insel. Die touristische Infrastruktur entwickelte sich in Amopí deshalb in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich schnell und hat sich bereits auf die knapp zwei Kilometer entfernte kleine Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Lakkí&amp;#039;&amp;#039; ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sehenswürdigkeit gilt die schneeweiße, auf der Anhöhe einer ins Meer hinausragenden Halbinsel erbaute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agii Apóstoli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Apostelkirche). In Lakkí thront auf einem Felsen die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agios Geórgios&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Georgskirche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der eigentlichen touristischen Vermarktung galt Amopí als Kurort für [[Rheuma]]kranke. Dabei wurden vormittags im Sand Gruben ausgegraben, welche sich bis zum Nachmittag aufheizten. Folgend legten sich die Patienten hinein und ließen sich bis zum Hals vom Sand zudecken. Der Name der nördlichsten Sandbucht &amp;#039;&amp;#039;Mikrí Amopí&amp;#039;&amp;#039; (dt. kleine Sandgrube) erinnert noch heute an diese Kur- und Heilmethode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der &amp;#039;&amp;#039;Mikrí Amopí&amp;#039;&amp;#039; folgt der mit besonders feinem Sand ausgestattete &amp;#039;&amp;#039;Pérana-Strand&amp;#039;&amp;#039;, weiter südlich hinter dem Felsen mit der &amp;#039;&amp;#039;Agii Apóstoli&amp;#039;&amp;#039; liegt der &amp;#039;&amp;#039;Votsalákia-Strand&amp;#039;&amp;#039; (dt. Kieselsteinchen), wobei der Name auch die Sandbeschaffenheit umschreibt. Weiter südlich folgt der Kiesstrand der &amp;#039;&amp;#039;Lakkí Beach&amp;#039;&amp;#039; und hinter einer ins Meer ragenden Felsnase die &amp;#039;&amp;#039;Kastéllia-Bay&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afiárti ===&lt;br /&gt;
Afiárti liegt im äußersten Süden der Insel. Die felsige Landschaft ist nur karg bewachsen und mit den wenigen vereinzelt erstellten Häusern nur dünn besiedelt. Diese freie Fläche ermöglichte jedoch 1970 den Bau des [[Flughafen Karpathos|Flughafens]], welcher 1986 ausgebaut und modernisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die im Sommer ständig von den Bergen herabwehenden Winde wurde die östliche Meeresbucht um Afiárti, die &amp;#039;&amp;#039;Makrýs Gialós&amp;#039;&amp;#039;, in den 90er-Jahren von [[Windsurfen|Windsurfern]] entdeckt. Karpathos bzw. eben Afiárti ist auch regelmäßig Austragungsort internationaler Windsurfwettbewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter nördlich liegt die windgeschützte Badebucht &amp;#039;&amp;#039;Diamatría&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem recht steinigen Strand. Der Bucht vorgelagert liegt das kleine Inselchen &amp;#039;&amp;#039;Míra&amp;#039;&amp;#039; (dt. Schicksal), welches jedoch von einer für Schwimmer nicht ungefährlichen Strömung umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonderen Mythos umgibt die nordöstlich des Flughafens gelegene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhle des Agios Minás&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Hier soll einst ein [[Eremit]] in seiner selbst in den Fels geschlagenen feuchten Höhle gehaust haben. Etwas neueren Datums ist das [[Wrack]] eines gestrandeten türkischen Frachters, welches vor der Bucht liegt (Cape Líki) und dessen zu aufwändige Bergung unterlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arkasa und Finíki ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Arkasa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arkasa liegt an der südlichen Westküste gegenüber der Insel [[Kasos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Fischerdorf Finíki liegt rund 3 Kilometer nördlich von Arkasa. Zur Zeit der Dorer befand sich hier der Hafen der Stadt Arkesía.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abzug der italienisch-deutschen Besatzung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fiel während der großen Hungersnot 1944 dem Dorf Finíki eine besondere Rolle zu. Sieben Fischer segelten von hier mit einem kleinen Boot ohne Funk und Kompass nach [[Ägypten]], um Hilfe zu holen. Bereits eine Woche später kehrten sie an Bord britischer Kriegsschiffe heim und brachten Nahrungsmittel und Medikamente für die notleidende Bevölkerung mit. Ein Denkmal am Hafen von Finíki erinnert an ihre Heldentat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pyles und Adia ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pyles}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menetes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Menetés-2.jpg|mini|Blick auf Menetés]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Menetes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apéri und Kyra Panagia ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aperi}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kyra Panagia (Karpathos)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voláda ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Volada}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Othos und Stes ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Othos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Othos befindet sich die Außensiedlung &amp;#039;&amp;#039;Stes&amp;#039;&amp;#039;. Dessen Zentrum bildet die kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agios-Pandeleímonas-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auffallend durch ihre rot-blau-gelbliche Außenbemalung. Das Patronat des Kirchenheiligen wird jeweils vom 27. bis 29. Juli mit einem großen Volksfest gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mesochori und Lefkos ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lefkós-2.jpg|mini|Blick auf Dorf und Hafen von [[Lefkos]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mesochori (Karpathos)}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lefkos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spoa ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Spoa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Olymbos und Diafani ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Olymbos}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Diafani}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bucht von Vourgoúnda ===&lt;br /&gt;
An der &amp;#039;&amp;#039;Bucht von Vourgoúnda&amp;#039;&amp;#039; (Όρμος Βουργούντας) befand sich einst in der Epoche der [[Dorer]] die blühende Stadt &amp;#039;&amp;#039;Brykoúntos&amp;#039;&amp;#039;. Noch heute sind oberhalb der Bucht auf der Hochebene einige wenige antike Säulen und Reste der einstigen Stadtmauer erkennbar. Die Bucht ist auf dem Landweg nur zu Fuß von Avlóna her oder mit dem Boot erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der westlichen Landzunge, auch vom Meer aus gut sichtbar, steht ein Kreuz mit einer Glocke, welches den Weg hinab zum engen Eingang der Höhlenkirche des &amp;#039;&amp;#039;Agios Ioannis Prodromos&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Ιωάννης ο Πρόδρομος) weist, mit einem frühchristlichen Taufbecken aus Marmor. Zu Ehren des Heiligen [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] steigt jeweils am 28. auf 29. August ein großes Volksfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
{{lückenhaft|Nach Entnahme urheberrechtsverletzender Passagen müssen Flora und Fauna jetzt ergänzt werden. [[Benutzer:Doc Taxon|Doc Taxon]] ([[Benutzer Diskussion:Doc Taxon|Diskussion]]) 14:36, 4. Nov. 2025 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
Auf Karpathos wurden zwei Gebiete mit dem angrenzenden Meeresgebiet in das [[Natura 2000|Natura-2000]]-Netz der [[Europäische Union|Europäischen Union]] aufgenommen. In beiden Gebieten leben Lykische Salamander und Mittelmeer-Mönchsrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GR 4210002 Zentral Karpathos-Lasthos-Kyra Panagia &amp;amp; Küsten- und Meereszone (Κεντρική Κάρπαθος-Λασθός-Κυρά Παναγιά &amp;amp; Παράκτια Θαλάσσια Ζώνη)&amp;lt;ref&amp;gt;Natura-2000-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;GR 4210002 Zentral Karpathos-Lasthos-Kyra Panagia &amp;amp; Küsten- und Meereszone&amp;#039;&amp;#039;, griechisch {{Webarchiv|url=http://www.minenv.gr/1/12/121/12103/viotopoi/g4210002.html |wayback=20111219054036 |text=minenv.gr |archiv-bot=2019-04-19 03:28:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GR 4210003 Nord Karpathos und Saria&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.minenv.gr/1/12/121/12103/viotopoi/g4210003.html |wayback=20100213013135 |text=Natura-2000-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;GR 4210003 Nord Karpathos und Saria&amp;#039;&amp;#039;, griechisch |archiv-bot=2019-04-19 03:28:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben dem [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Kimolos-[[Polyegos]]&amp;#039;&amp;#039; ist das Natura-2000-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;GR 4210003 Nord Karpathos und Saria&amp;#039;&amp;#039; (Βόρεια Κάρπαθος και Σαρία) von nationaler und internationaler Bedeutung als Wurf- und Aufzuchtgebiet für Mittelmeer-Mönchsrobben. Über 10 % der Mittelmeer-Mönchsrobben-Population weltweit leben in diesen Gebieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leitfaden zum Aufbau des Natura-2000-Netzes in der Meeresumwelt, S. 62, [http://ec.europa.eu/environment/nature/natura2000/marine/docs/marine_guidelines_de.pdf europa.eu] (PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lnv-goeppingen.de/files/newsletter_2_2006.pdf |wayback=20111219062428 |text=Natura 2000 – Chance für Mensch und Natur, S. 15. |archiv-bot=2019-04-19 03:28:30 InternetArchiveBot }} (PDF; 160&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde es von der Vogelschutzorganisation [[BirdLife International]] als [[Important Bird Area|IBA]] &amp;#039;&amp;#039;GR 172 Saria Island and Northern Karpathos&amp;#039;&amp;#039; (Νήσος Σαρία και Βόρειος Κάρπαθος)&amp;lt;ref&amp;gt;[{{BirdLifeSite|ID=1080|Linktext=nein}} IBA, GR 172 Saria Island and Northern Karpathos, englisch]&amp;lt;/ref&amp;gt; eingestuft, weil [[Habichtsadler]] (&amp;#039;&amp;#039;Hieraaetus fasciatus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Blaumerle]] (&amp;#039;&amp;#039;Monticola solitarius&amp;#039;&amp;#039;), beide auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] der [[IUCN]] geführt, hier ihre Lebensräume haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Durch den Fremdenverkehr gewinnen neben der Stadt [[Karpathos (Stadt)|Karpathos]] auch Orte wie [[Lefkos]] an der Westküste, Amopi und [[Arkasa]] im Inselsüden und [[Kyra Panagia (Karpathos)|Kyra Panagia]] an der Ostküste zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil der Insel ist bei Windsurfern wegen seiner guten Windstatistik und hohen Windstärke beliebt. Der [[Meltemi]] wird durch die lokale Topographie noch verstärkt und bläst im Sommer wochenlang ohne Pause Tag wie Nacht mit durchschnittlich 5–7&amp;amp;nbsp;[[Beaufortskala|Bft]] und erreicht an manchen Tagen sogar 9&amp;amp;nbsp;Bft. In der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;„Devil’s Bay“&amp;#039;&amp;#039; findet jeweils im August eine Speed-Windsurf-Konkurrenz statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr umstritten ist momentan die in Planung befindliche Errichtung eines großen Golfplatzes zwischen Amopi und der Inselhauptstadt Karpathos. Befürworter sehen hier eine Möglichkeit für eine ganzjährige touristische Nutzung der Insel, Gegner fürchten um den Verlust der auch heute im Zeitalter des Massentourismus noch relativen Ursprünglichkeit der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Karpathos]] am Südende der Insel wurde vergrößert und ist seit Ende Juli 2009 in Betrieb. Die täglichen Verbindungen mit Athen, Rhodos und Kasos werden durch [[Olympic Air]] bedient, während des Sommers ergänzen Charterflüge das Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fährverkehr ===&lt;br /&gt;
Zum Haupthafen Karpathos und nach [[Diafani]] bestehen Verbindungen von [[Piräus]] über die [[Kykladen]], teilweise über [[Kreta]] nach [[Rhodos (Stadt)|Rhodos]]. Aufgrund der schlechten Erreichbarkeit des Inselnordens wurde 1922 der Hafen von Diafani ausgebaut. Zusätzlich existieren Verbindungen für den Verkehr innerhalb der Insel und zur nördlich gelegenen, heute unbewohnten Insel [[Saria (Insel)|Saria]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mikrokamari.fi/kreikka/karpathos/chrisovalandou/index.html Chrisovalandou Lane]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Während im Süden der Insel um den Hauptort Karpathos und den Flughafen und im zentralen Inselbereich die Straßen relativ gut ausgebaut sind, existiert in den Nordteil der Insel keine durchgehend asphaltierte Straßenverbindung. Die Schotterpiste nach [[Olymbos]] wurde erst in den 1980er Jahren angelegt; seit 2013 ist sie durchgehend asphaltiert. Bis dahin war der Inselnorden am besten zu Wasser über den Hafenort Diafani zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Karpathos ist sowohl in der Einstellung als auch kulturell konservativ. Viele Traditionen, die im Rest Griechenlands verschwunden sind oder nur noch als Teil der Folkloredarbietungen existieren, haben auf Karpathos überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptkunstformen sind Musik und Poesie oder eine Kombination der beiden, die Mandinades genannt werden. Eine Mandinada besteht aus Versen mit 15&amp;amp;nbsp;Silben, die als [[Couplet]] zusammengefügt werden. Das Traditionsbewusstsein der Insel zeigt sich nicht zuletzt auch darin, dass selbst junge Leute bis heute das Musizieren auf der [[Kretische Lyra|Lyra]] pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethnologen behaupten auch, dass der Pano Choro, ein einfacher Tanz, eine eigenständige Variante des [[Syrtos]] ist, der nur auf Karpathos vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georgios Pelidis: &amp;#039;&amp;#039;L’isola di Scarpanto fra Veneziani e Ottomani: un tentativo di sottomissione al Sultano (1523)&amp;#039;&amp;#039;, in: Thesaurismata 29 (1999) 163–186.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antje Schwab, Gunther Schwab&lt;br /&gt;
   |Titel=Karpathos&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michael Müller&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89953-537-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.karpathos.gr/ Offizieller Webauftritt der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www2.egeonet.gr/forms/fLemmaBodyExtended.aspx?lemmaID=10421 Allgemeine Informationen über Karpathos.] Ägäis-Portal (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.karpathos.org/ Allgemeine Infoseite über Karpathos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste venezianische Kolonien&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden Südliche Ägäis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4029762-7|LCCN=n/00/112644|VIAF=133656224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Region Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ägäisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Südliche Sporaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Karpathos, Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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